Notwendigkeit der dunklen Materie

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1Alexander

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Re: Notwendigkeit der dunklen Materie

von 1Alexander am 12.03.2015 14:53


Spiegel-Online 12.03.2015: Teilchenbeschleuniger LHC: Neustart für die Weltmaschine

Neustart der Weltmaschine?

Der Nachweis des Higgs-Bosons hat das Standardmodell der Physik komplett gemacht. Doch dieses Modell reicht nicht ansatzweise aus, um alle tatsächlichen Beobachtungen im Universum zu erklären - weil es nur die gewöhnliche Materie berücksichtigt. Die aber macht nur etwa fünf Prozent des Alls aus. Die weitaus größeren Anteile halten die Dunkle Materie (rund 27 Prozent) und die Dunkle Energie (etwa 68 Prozent). "Das Standardmodell beschreibt hervorragend die sichtbare Welt, es lässt aber extrem viele Fragen offen", sagt Cern-Chef Rolf Heuer.

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Hannes

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Re: Notwendigkeit der dunklen Materie

von Hannes am 12.03.2015 16:12

Die [Entdeckung] hat Heuer mit dem Nachweis des Higgs-Bosons gehabt, der 2013 mit dem Nobelpreis für Physik belohnt wurde. Die Auszeichnung ging allerdings nicht ans Cern, sondern an die Theoretiker Peter Higgs und François Englert, die das Boson fast ein halbes Jahrhundert zuvor postuliert hatten. "Ich hätte einen Nobelpreis nicht abgelehnt", sagt Heuer - und spricht sich für Änderungen in den Statuten zur Vergabe der Auszeichnung aus. In Zukunft sollten auch Organisationen wie das Cern den Preis bekommen können.

Er meint sicher den Nobelpreis für Geldverschwendung für eine schwachsinnige Idee, genannt Dunkle Materie. 

Und bezüglich 1Alexanders Zitat: 
Und wie kann etwas die sichtbare Welt angeblich hervorragend beschreiben, aber extrem viele Fragen offen lassen? Eine hervorragende Beschreibung sollte doch eigentlich die meisten Fragen klären und nicht extrem viele offen lassen.
Was für ein Schwachsinn!   

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.03.2015 16:16.

1Alexander

58, Männlich

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Re: Notwendigkeit der dunklen Materie

von 1Alexander am 12.03.2015 17:20

@Norman

Und wie kann etwas die sichtbare Welt angeblich hervorragend beschreiben, aber extrem viele Fragen offen lassen?
Typisches Beispiel für Doppeldenk in der medialen Darstellung der Wissenschaft. Ohne nähere Kenntnisse der Umstände, sollte jedem die Inkonsistenz ins Auge stechen. Das grenzt bereits an Leserbeleidigung.

Der Haken an der Sache mit der Supersymmetrie ist: Niemand weiß, ob es sie wirklich gibt.
Tja, was soll man dazu noch sagen.



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Hannes

65, Männlich

Beiträge: 782

Re: Notwendigkeit der dunklen Materie

von Hannes am 15.03.2015 18:16

1Alexander, jetzt habe ich endlich gefunden, warum man unbedingt Dunkle Materie braucht: 


Bracht Dunkle Materie die Dinosaurier um?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.03.2015 18:17.

1Alexander

58, Männlich

Beiträge: 1233

Re: Notwendigkeit der dunklen Materie

von 1Alexander am 15.03.2015 19:33

@Hannes

Damals waren Wissenschaftler auf Signale gestoßen, die auf eine Art dunkler Materie im galaktischen Zentrum hindeuteten.
Ich erwähnte es bereits. Das ist StarTrek-Speak:
"Käpt´n wir sind auf eine Art dunkle Materie gestoßen, wir könnten mit der Deflektorschüssel irgendwie ein negatives Warpfeld
erzeugen"

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.03.2015 20:55.

Hannes

65, Männlich

Beiträge: 782

Re: Notwendigkeit der dunklen Materie

von Hannes am 30.03.2015 11:49

Die ersten Folgen mit Käptn Kirk and dem Spitzohr Spuck fand ich noch toll und sehe sie selbst heute noch gern. Dann kam der ganze (pseudo-)wissenschafltiche technische Dummsprech und für mich die große grüne Langeweile.  

 

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Darius

47, Männlich

Beiträge: 249

Re: Notwendigkeit der dunklen Materie

von Darius am 24.04.2015 10:34

Aus der Pressemitteilung der Universität Bonn vom 20.04.2015 "Die Vermessung der Milchstraße":

Zum ersten Mal werden wir somit auch die Frage beantworten können, ob unsere Galaxie wirklich von dunkler Materie umgeben ist oder ob nicht gar unser Verständnis der Gravitation überholt ist.

Und ich dachte immer, die Existenz der Dunklen Materie wäre eine anerkannte und unbezweifelbare Tatsache. Ach, diese papp- und hochnäsigen Gravitationskosmologen...

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Hannes

65, Männlich

Beiträge: 782

Re: Notwendigkeit der dunklen Materie

von Hannes am 24.04.2015 13:46

„Die Milchstraße ist weder übermäßig schwer noch besorgniserregend leicht“, resümiert Prof. Kroupa.

Zitat aus der von Darius zitierten Mitteilung.

Aber wie kann die Milchstraße besorgniserregend schwer oder leicht sein?

Es ist doch völlig wurscht, wie leicht oder schwer die Milchstraße ist!

Besorgniserregend könnten - und das nur unter Urknallern - nur Messungen sein, die nicht zur herrschenden Lehre kompatibel sind oder gemacht werden können. Na wenigstens gut zu hören, dass mal wieder die Wahrheit ans Tageslicht kommt: Dunkle Materie ist und bleibt eine völlig unbewiesene Hypothese und ist m.E. ein reiner Schummelfaktor.  

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Phil

44, Männlich

Beiträge: 662

Re: Notwendigkeit der dunklen Materie

von Phil am 24.04.2015 14:39

Und ich dachte immer, die Existenz der Dunklen Materie wäre eine anerkannte und unbezweifelbare Tatsache. Ach, diese papp- und hochnäsigen Gravitationskosmologen...
Das ist sie auch. Das Problem ist, dass niemand eine Ahnung hat, was dukle Materie ist. Es wurde ein Term in die Gleichungen eingefügt, der die Probleme beseitigt. Man hat sich damit beholfen, einfach mehr Materie anzunehmen (dunkle Materie), da die Diskrepanz dadurch behoben werden konnte. Ob es sich dabei wirklich um Materie handelt, ist völlig unklar. Natürlich sucht man danach, auch wenn man nicht genau weiß, wonach. In diesem Sinne ist "dunkle Materie" nicht ganz glücklich gewählt, da man bereits eine gewisse Annahme in den Namen einschließt. Der Name stammt aus einer Zeit, in der wir noch wesentlich weniger wussten als heute.

Derzeit weiß man sich wohl immer noch nicht anders zu helfen, als eine Möglichkeit nach der anderen auszuschließen, indem man nach etwas sucht und es dann nicht findet. Das kann sich in Zukunft natürlich ändern. Ideal wäre, entweder wirklich dunkle Materie zu entdecken - was auch immer es ist - oder eine neue Erklärung zu finden, welche ohne DM auskommt.

@Hannes:
Besorgniserregend könnten - und das nur unter Urknallern - nur Messungen sein, die nicht zur herrschenden Lehre kompatibel sind oder gemacht werden können.
Ich denke mal, dass er genau das damit gemeint hat.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.04.2015 14:42.

Darius

47, Männlich

Beiträge: 249

Re: Notwendigkeit der dunklen Materie

von Darius am 24.04.2015 20:56

@Phil:

Ob es sich dabei wirklich um Materie handelt, ist völlig unklar.
Um was soll es sich denn dann handeln? Um Energie? Etwa Dunkle Energie? Aber die wirkt doch, entgegen der Dunklen Materie, gravitativ abstoßend, ja, sie expandiert die Raumzeit. Hmm... Was können wir noch bieten, außer Materie und Energie?

In der Gravitationskosmologie gibt es nichts mehr. Nothing! Nic! Ничего! Das versteht sogar ein 7-Klässler, dass das Ende der Fahnenstange damit erreicht ist.

Natürlich sucht man danach, auch wenn man nicht genau weiß, wonach.
Du hast einen relativ unvoreingenommenen und einen nüchternen Verstand (sonst hättest Du nach ViaVeto nicht hingefunden): Der Mainstream sucht nach etwas konzeptuellem, etwas mathematischem, um den Ruf der Gravitationskosmologie zu retten. Es wird im Rahmen der anerkannten Gravitationskosmologie definitiv nicht nach einem physikalischem Gebilde gesucht. Es ist an der Zeit, dieses Trugbild zu erkennen und es offiziell zum Blödsinn zu erklären und es zu verwerfen. Ein 7-Klässler kann darüber lachen!

Ein offizielles Eingeständnis, dass mit der Physik so einiges im Argen ist, würde weitaus mehr kollektiven Gehirnschmalz aktivieren. Wie lange sollen noch Physiker, inklusive der am LHC, eingeschüchtert und zwischen den Zeilen vom Traum über Neue Physik ausschließlich im Hinterstübchen reden dürfen. Alle wissen es, aber niemand, der Anerkennung genießt, traut sich in Klarheit darüber zu sprechen. Ein 7-Klässler kann darüber lachen!

Derzeit weiß man sich wohl immer noch nicht anders zu helfen, als eine Möglichkeit nach der anderen auszuschließen, indem man nach etwas sucht und es dann nicht findet.
Welche Möglichkeiten denn? Die gravitative Wechselwirkung mit "normaler" Materie ist ein Postulat. Andere Wechselwirkungen sind ausgeschlossen, denn andernfalls wäre die DM optisch bemerkbar. Es bleibt einzig die Frage übrig, ob die Dunkle Materie gravitativ unter sich wechselwirkt. Mehr an Möglichkeiten is´ nich´!

In diesem Sinne ist "dunkle Materie" nicht ganz glücklich gewählt, da man bereits eine gewisse Annahme in den Namen einschließt.
Ach Menno! Reite doch nicht so spitzfindig auf den Begrifflichkeiten herum. Dunkle Materie ist im wissenschaftlichen Kontext das, was wir darunter verstehen. Es ist, wie Du selbst sagst, ein mathematischer Term. Oder wie Raphael und Hannes es sagen: "Ein Schummelfaktor". Auch wenn es "undetektierbare Materie" hieße, wäre es im Kontext der Sache das Selbe.

[...] oder eine neue Erklärung zu finden, welche ohne DM auskommt.
Warum nicht die MOND-Theorie? Natürlich ist sie von mathematischen Schummelfaktoren (Termen) überfüllt, aber sie ist quantitativ der Mainstream-Kosmologie ebenbürtig. Ach ja, habe ich vergessen: Na weil dann der Großmeister Einstein summa summarum für die Katz wäre (die Tensor-Vektor-Skalar-Gravitationstheorie hilft der Physik auch nicht).

Einstein sagte mal im Bezug auf den physikalischen Objektivismus seiner Ideen:
Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, daß er standhalten wird und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin...

P. S.: Gut, dass Du hier wieder aktiver bist :)
P. P. S.: Es ist das Bier, welches mich heute so einpeitschen läßt :)))

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