Quantenmechanik
Erste Seite | « | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 ... 21 | » | Letzte
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Älteste Beiträge zuerst ]
Re: Quantenmechanik
von wl01 am 02.12.2015 21:28Hallo Alexander!

Du hast die grundsätzliche Einstellung der heutigen Quantenphysik verstanden!
Man müsste es sogar verstärken: ", ...sondern wird erst durch die Beobachtung des Lehrers verursacht!"
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Quantenmechanik
von Darius am 02.12.2015 20:39@wl01:
Re: Quantenmechanik
von 1Alexander am 02.12.2015 18:50@Justin
Ich habe ja keine Ahnung und nach dem ich von Darius gemobbt wurde, bin ich vorsichtig;) Aber, ich werde das meinem Sohn für die Schule empfehlen: "Das falsche Aufgabenergebnis in der Hausarbeit ist nicht auf eine unzulängliche Rechenfähigkeit zurückzuführen, sondern Ergebnis des Beobachtung durch den Lehrer."
Re: Quantenmechanik
von wl01 am 02.12.2015 18:34Hallo Darius!
Sie beweist ganz im Gegenteil, dass die Quantenphysik eben NICHT der klassischen Physik entspricht!
Sie ist geeignet, um Tests über die Gültigkeit grundlegender Annahmen der Quantenmechanik durchzuführen und diese zu interpretieren. Die bellsche Ungleichung zeigt insbesondere, dass aus der Gültigkeit bestimmter grundlegender Annahmen der Quantenmechanik deren Nichtlokalität folgt.
...
„Klassische" Theorien wie die newtonsche Mechanik oder die maxwellsche Elektrodynamik besitzen beide die Eigenschaften die man mit lokal und realistisch umschreiben kann.
Es geht immer wieder um Experimente mit Licht und die Feststellung des jeweiligen Spins, insbesonders der "Brechung am Spalt" oder dem "Quantenbeamen".
In beiden Fällen geht die klassische Physik von mitgenommenen, schon im Vorhinein klaren, aber verborgenen (nicht messbaren) Variablen aus. Vergleiche das Handschuhbeispiel von Einstein. Die Quantenphysik hingegen geht von nichtvorhersehbaren Zuständen aus, die so lange in einem Art realen Zwischenzustand verharren, bis man sie misst.
Und die bellsche Ungleichung beweist rein mathematisch, dass es bei diesen Experimenten keine verborgenen Variablen geben kann. Und daraus folgt, dass es immer eine Art Zwischenzustand gibt, der erst durch eine Messung determiniert wird. Und exakt diese Behauptung ist eben die "Kopenhagener Deutung".
Natürlich ist das Licht (also das Signal "Licht") selbst immer nur "lichtschnell", die Teilchen, die eben transversal schwingen hingegen, bewegen sich mit Überlicht (da die Teilchen gegenüber dem Lichtsignals natürlich in der selben Zeit einen größeren Weg zurücklegen müssen). Oder wie Bohm und De Borglie schreiben "'leitet' bzw. 'führt' die Wellenfunktion die Bewegung der Teilchen".
In wie weit die Schwingung (oder meine Rotation) und damit diese überlichtschnellen Teilchen einen Einfluss auf die Messung des Spins haben, ist eben die grundsätzliche Frage, die ich eben mit ja beantworte. Exakt dieses überlichtschnelle Signal während der Rotation ergibt m.A. nach eben diese "verborgenen Variablen".
Das sog. „Lokalitätsschlupfloch" besagt ja nur, dass die Messergebnisse NACH der Trennung des Photons im Kristall sich gegenseitig beeinflussen könnten. Was m.A. völlig irrelevant ist, da die verborgenen Variablen bereits vor der Trennung mitgegeben wurden.
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Quantenmechanik
von Darius am 02.12.2015 13:37Apropos Einstein-Podolsky-Rosen und Bellsche Ungleichung: "Bahnbrechendes Experiment versetzt Einsteins lokalem Realismus den Todesstoß" (siehe "Bell-Test ohne Schlupfloch").
Den Befürwortern des lokalen Realismus geht langsam aber sicher die Luft aus, denn die aus der Bellschen Ungleichung resultierenden Schlupflöcher für Missinterpretationen der experimentellen Daten wurden durch dieses Experiment "gestopft". Das Lokalitäts- und das Nachweisschlupfloch scheinen vom Tisch zu sein. Nur noch das Fair Sampling bleibt als Schlupfloch übrig.
Re: Quantenmechanik
von Darius am 02.12.2015 13:33Aus diesem Thread hierhin kommend:
@wl01:

Quelle: Website, Bild
Wahrlich!

Darius mit Grüßen
Re: Quantenmechanik
von Struktron am 13.11.2015 13:00Hallo Justin,
Selbst in viel größeren Strukturen, wie denen der Thermodynamik, messen wir nur Durchschnittswerte. Von den einzelnen Molekülen, welche eine Temperatur erzeugen, können wir prinzipiell nichts wissen, obwohl wir auch einzelne Moleküle beobachten und damit messen können. Die Temperatur ist aber ein Durchschnittswert. So ähnlich sehe ich es beispielsweise beim Impuls eines Elektrons. Dieser ist eine Summe der vielen einzelnen diskreten Objekte, aus denen die Struktur, welche wir zur Abkürzung Elektron nennen, besteht. Zur Beobachtung eines dieser kleinen Bestandteile müssen wir uns etwas ausdenken, was wir vielleicht mit der Beobachtung (Messung) des Elektrons vergleichen können. Bei diesem stehen uns noch Magnetfelder,... zur Verfügung, bei den kleinsten diskreten Objekten aber nur diese selbst. Aus vielen beobachtbaren Durchschnittswerten können wir aber vielleicht auf das einzelne kleinste Objekt schließen.
Wenn Du von Deiner Theorie sprichst (schwärmst), beziehst Du Dich oft nicht mehr auf das Allerkleinste, was darin steckt und für die Wirkungen verantwortlich ist. Es klingt dann wie eine Märchenerzählung... Die Verwendung von Schlagwörtern aus den verschiedenen Theorien hilft nichts bei der Erklärung.
Die Beschreibung einer Bewegung durch Vektoren, welche man aufmalen kann oder auch durch Zahlen darstellen, solltest Dir klar machen. Mit einem kostenlosen CAS (z.B. SMath, deutsches Handbuch) könntest Du dann einige Formeln nachvollziehen. Dein Bild der Schraubenlinie habe ich so schon mit meinem Mathcad erhalten. Und das in Wikipedia wurde vermutlich auch so erzeugt. Im Computer werden tatsächlich viele diskrete Punkte berechnet und das sieht dann wie eine kontinuierliche Rotation aus. Wenn wir das gedanklich auf reale Photonen übertragen, können wir uns deren Zusammensetzung aus diskreten noch kleineren Objekten auf ähnliche Weise vorstellen. Kontinuierlich sind dabei nur die Bewegungen der kleinsten Objekte.
MfG
Lothar W.
Re: Quantenmechanik
von wl01 am 13.11.2015 11:23Hallo Lothar!
Wichtig ist hier für uns die Interpretation des unmöglich Messbaren.
Immerhin wurde die "Wirkung des Gravitationspotentials auf die quantenmechanische Phase der Wellenfunktion 1975 durch ein Interferenzexperiment an freien Neutronen nachgewiesen. Die Wellenfunktion und Energie von Neutronen, die einen im Gravitationsfeld gebundenen Zustand besetzen, konnte 2012 ausgemessen werden."
Ich sehe es eben so, dass der Zustand der Lichtquanten in der Quantenphysik von Teilchen gesteuert wird, die (mit heutigen Methoden) nicht messbar und somit nach unseren heutigen Vorstellungen nicht "real" (real ist nur das was man messen kann) sind und sich mit höheren Geschwindigkeiten als die Vakuumgeschwindigkeit ausbreiten (in meiner Theorie rotieren) und somit nicht "lokal" sind.
Womit meine Theorie nach den Vorstellungen der heutigen Physik ebenso keine lokale, reale Theorie ist (ebenso wie die Quantenfeldtheorie), obwohl sie von realen Teilchen, die allerdings fast unendlich viele Zustände einnehmen können und die fast unendlich schnell sind, ausgeht.
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Quantenmechanik
von Struktron am 12.11.2015 11:11Hallo Justin,
Du schriebst:
Mit der Interpretation haben Quantenmechanik und die umfassendere Quantenfeldtheorie immer noch Probleme. Beschreibungsmöglichkeiten für die beobachteten Phänomene existieren schon. Die Bellschen Ungleichungen sagen etwas über die prinzipielle Unmöglichkeit verborgener Variabler aus. Das interpretieren viele so, als ob es nichts Verborgenes im Vakuum geben könne. Es sagt aber mMn nur, dass wir etwas so Kleines und in so großer Zahl Vorkommendes, prinzipiell nicht kennen (messen) können. Bei meinen quantitativen Abschätzungen komme ich auf die ungeheuer große Zahl von über 10^75 kleinster Objekte schon in einem Elektron. Das folgt aus der Annahme eines sehr dünnen Vakuums, in dem aber eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit (c = v_quer/sqrt 2) des Substrats kleinster Objekte in der Größenordnung der Plancklänge gilt. Die fünf Prozent beobachtbare Materie besitzt dabei, wegen des thermodynamischen Gleichgewichts zur Umgebung, thermische Durchschnittsgeschwindigkeiten.
Zur Beschreibung von Schraubenbewegungen kann man einfach fertige ComputerAlgebraSysteme (CAS) verwenden. Da ist das nur die Überlagerung von zwei ebenen Wellen, welche die elektrische und magnetische Feldkomponente beschreiben. Weil wir ja nicht mit solchen Rechnungen und/ oder grafischen Darstellungen unseren Lebensunterhalt verdienen müssen, brauchen wir hier nicht näher darauf einzugehen. Wichtig ist hier für uns die Interpretation des unmöglich Messbaren. Da wird viel darum herum geredet und allen ist doch klar, dass so etwas existiert. Äther darf man im Mainstream nicht dafür sagen. Die Bellschen Ungleichungen werden ja durch beobachtete Phänomene verletzt, aber trotzdem 95 % dunkler Materie und Energie nicht erklärt sind und auch die Umwandelbarkeit der 5 % unverstanden ist, spricht man im Mainstream nicht von doch existierenden, nur unbekannten verborgenen Variablen, Objekten,... Nur der Zufall fällt einfach so auf die quantenmechanischen Objekte
.MfG
Lothar W.
Re: Quantenmechanik
von wl01 am 10.11.2015 10:14Hallo Lothar!
Gut, dann sind wir uns in diesem Bereich einig.
Die Führende Lehre (Schrödinger) geht ja davon aus, dass der gemessene Zustand des einen Teilchens auf das andere Teilchen übertragen wird. Ich hingegen gehe davon aus, dass die unterschiedlichen Zustände sich aufgrund der Trennung im Kristall ergeben und somit eine "geheime Variabel" (wie dies auch Einstein mit seinem Handschuhpaar festgestellt hat) mit übertragen wird.
Der einzige Punkt der angeblich dem widerspricht ist die sog. Bellsche Ungleichung. Jedoch wenn man diese näher betrachtet, geht diese von Teilchen des Standardmodells aus, um daraus Schlüsse zu ziehen, die dem Standardmodell dann nicht mehr entsprechen...
Sie geht also zwingend von Lichtquanten aus, die nach der Polarisierung nur zwei Zustände einnehmen können (a und b) und erzielt daraus den Schluss, dass es eben keine zusätzliche, geheime Variabel geben könnte. Sie geht also letzten Endes von den sog. Paulimatrizen aus, die zwar einen vierdimensionalen Raum beschreiben, die aber nur zweidimensionale Koordinaten angeben.
Sie sind auch per Definition sog. hermitesche 2×2-Matrizen.

Nur exakt diese zweidimensionale Zustandmöglichkeiten gemäß der Wellengleichung mit zwei Maxima, bestreite ich eben. Die Bellsche Ungleichung kann einfach eine kontinuierliche dreidimensionale Schraubenbewegung (auch nach der Polarisierung) nicht berechnen und bricht daher bei möglichen anderen zusätzlichen Zuständen sofort zusammen, weil sie sie einfach nicht vorsieht.
Was für meine Theorie spricht ist auch der sog. Stern-Gerlach-Versuch, der belegt, dass es einen Teilchenspin und einen Drehimpulses bei einer EM-Strahlung gibt. Interessant ist aber auch, dass die Paulimatrizen auch einen "imaginären" Wert beinhalten, so wie ich es für meine Tachyonen postuliere (das Quadrat ihrer Masse ist negativ, somit ergibt ihre Masse einen imaginäen Wert).
Das komplizierte der Umwandlung (Transformation) der Paulimatritzen auf eine dreidimensionale Rotation wäre nicht mit der Multiplikation zweier 2×2-Matrizen abgetan, die eben einen vierdimensionalen Raum beschreiben würde, da es nach m.A. eben keine Maxima sondern eine kontinuierliche Bewegung gibt.
Wenn man die Berechnungen einer Helix heranzieht, würden sich ein dreidimensioneller "Pseudovektor", oder auch Drehvektor, Axialvektor genannt, ergeben. Viele Autoren beschreiben eine derartige Bewegung des Systems als "Koordinatentransformation bei gleichzeitiger Änderung der Orientierung", also eines Tensors vom Rang eins. Berechnung ließen sich somit nur mithilfe eines Pseudotensors durchzuführen. Interessantes Detail ist auch, dass meine TDT eine gewisse Ähnlichkeit mit der sog. Tensor-Vektor-Skalar-Gravitationstheorie hat. Womit sich der Kreis schließt.
Also so könnte man die Bewegung meiner Teilchen berechnen, aber ich muss ehrlich zugeben, spätestens bei dem Begriff "Tupel von Zahlen" steige ich aus!
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?


Antworten

