Evolution
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Staubkorn
Gelöschter Benutzer
Re: Evolution
von Staubkorn am 19.04.2015 20:18Jetzt wollte ich doch noch was schreiben. Weil hier Kant und die Matrix erwähnt wurden. Der Kardinalfehler von Kant mit seiner Idee der Selbstverschuldetetn Unmündigkeit. Den Unsinn darin kann man aber nur erkennen, wenn man Wirklich weiss was Evolution ist. Die Zelle Reagiert auf Schmerz und passt sich diesem so an das er vermieden wird. Aus dieser Schmerz Vermeidung erwächst ein, meinetwegen ein Auge. Nicht lange gefackelt - Schwupp, der Mensch ist da. Ein Produkt der Anpassung.
Das Neugeborene Baby hat einen Plan der ihm sagt was Real ist und was nicht. Wird es schlecht Geboren nachdem es im Mutterleib schon schlecht gefüttert wurde, meldet der Plan eine abweichung. Neuer Schmerz ist entstanden in form einer vorher Unbekannten Ausprägung. Meinetwegen kein Bein, oder kein Arm. Ein Resultat durch Schmerz und die Unfähigkeit (Weil nicht innerhalb des Bauplanes) der Biologie sich daran anzupassen. Gut, das Baby kommt zur Welt und wird erstmal Geblendet, Geschlagen, gepiekt, und der Mutter ferngehalten. Der Plan sagt aber etwas völlig anderes. Die Folge ? Eine Ausschüttung Schmerzlindernder Botenstoffe Dopamine, Serotonine und so weiter. Der Plan sagt - Erhalte dich um jeden Preis, hier hast du die Moleküle dafür. Die Matrix wird aufgebaut. Langsam, Stück für Stück, Jahr um Jahr. Mit jeder Ablehnung jedem falschen Wort und jedem Zwang zur Unterwerfung wird dem Gehirn mehr abverlangt Botenstoffe zu Produzieren die dem Selbsterhalt dienen, aber nicht mehr dem Ursprünglichen Plan.
Die Matrix sitzt im Kopf. Da sie im Kopf sitzt, MUSS sie nach aussen Projeziert ewrden. Biologische Gesetzmässigkeit. Kein Entkommen. "Selbsterkenntnis" wird angeboten und gern als Schein - Aha Erlebnis angenommen. Da das Selbst, wie oben erwähnt, aber verschüttet ist, kann die Selbsterkenntnis nur auf einem falschen Plan aufgebaut werden. Der Inhaber des Planes ist - Begeistert. Muss er doch nicht zurück zu den Wurzeln seiner ihm aufgezwungenen Abweichung vom Plan für dessen Funktion er nicht das geringste Verschulden trägt. Natürlich im Widerspruch zu Kant, der da meint (In seiner Abweichung natürlich) dass das Individuum für seine nicht - Planerfüllung die Verantwortung hat.
Hat es nicht und wird es auch niemals haben. Denn, oh Wunder, es gab einmal einen Anfang an den es sich nicht (per Körper. NICHT per "Verstand") ERINNERN kann !!! Nur wer sich Erinnern kann, der kann den ganze Irrsin, also sich selbst, erkennen.
Es gibt Zahlreiche Beweise für das was ich schrieb. Wer Beweise haben will und sich nicht auf das Geschwätz von Kant oder anderen dies nicht besser wussten einlassen mag: Anatomie der Neurose/Das neue Bewusstsein/Das befreite Kind/Revolution der Psyche/Primal Man/Vorgeburtliches Bewusstsein und andere Bücher von Janov.
Sich auf der Basis des Körpers zu Erinnern, führt zu Schmerzen. Warum ? Ganz einfach deshalb weil die Abweichung vom Plan Schmerzen Verursacht hat ! welche sogleich per Beruhigungsmittel abgemildert werden mussten. Ansonsten hätte das Neugeborene nicht Überlebt. Warum glaub ihr denn dass Babys Schreien wenn sie Geboren werden ? Weil sie Glücksgefühle haben ? Wenn ein Erwachsener schreit, denkt man ja auch nicht er wäre Glücklich. Das anzunehmen ist Teil des Irrsinns der sich in den Köpfen von Geburtshelfern abspielt. Ignoranz auf Medizinischer Ebene:"Wir meinen es ja nur gut". Ja eben - sie "MEINEN"...Denn sie WISSEN nicht was sie tun. Nein, ich bin kein Bibelanhänger oder so. Aber manches was gesagt wird, macht tatsächlich Sinn.
Der "Wille" ist der Plan der nicht erfüllt wurde. Nicht erfüllt werden konnte. Niemand ist daran Schuld. Den Menschen auch noch der Selbstverschuldeten Unmündigkeit zu Beschuldigen ist Zynisch und zeugt von schlechtem Geschmack. Aber ich Verstehe die Ursche des Unwissens über die eigentlichen Zusammenhänge. Auch Kant war nur ein Opfer der ihm per Religion eingetrichterten Schuld Kultur und musste folglich diesen Unsinn Denken um sich aus seiner "Unmündigkeit" Symbolisch zu befreien. Dass ist was man üblicherweise macht, man Überträgt.
Viele Leute machen immer den gleichen Fehler und denken, dass man per Denk - Vehikel zur Selbsterkenntnis gelangen kann. Das ist ein wirklich Irrtümlicher Irrtum den man natürlich sehr lieb hat weil er einen von der Anstrengung einer echten (Schmerzhaften) Erkenntnis abhält (Das "unterbewusstsein" sorgt dafür das nicht zuviel Schmerzen gefühlt werden müssen. Der Verstand kann nur einigermassen behilflich dabei sein, das erkannte zu Ordnen. Erkenntnisse ohne die Erinnerung an sehr frühe Ereignisse, sind keine Erkenntnisse sondern Täuschungen. Eine Matrix auf der Matrix sozusagen.
Wer schoneinmal Leboyer Babys gesehen hat, der weiss was richtig ist. Denn diese babys haben das Glück den Ursprüngliochen Plan der Evolution erfüllen zu können. Alle anderen sind - Mangelware...
Ich hoffe ich war einigermassen deutlich und konnte behilflich sein.
Re: Evolution
von 1Alexander am 19.04.2015 14:14@Darius
Insgesamt schöner Film. Hast du gelesen was ich unten geschrieben habe?
Ein Irrer kann gesunden, egal ob er unverschuldet an seinem Irrsein ist. Er kann erkennen, dass er irre ist und darüber hinaussteigen. Transzendez! Dann irrt er nicht mehr und ist sich sicher und in Gewissheit. Dann etwas zu tun ist nur ein Kinderspiel.
Dann kann getan werden, was getan werden muß.
Es ist leicht zu erkennen, dass wir Jahrhunderte des Niedergangs hinter uns haben. Dafür gibt es Parameter, welche man überrüfen kann. die Toten, Gewalt, Zerstörung, Versklavung. Trotzdem gibt es kulturelle Höchstleistungen. Das zeigt aber nur das grenzenlosen Potential des Menschens. Dafür braucht es keinen Übermenschen. Der Übermensch sind wir selbst.
Die Änderung beginnt mit dem Erkennen des Irrsins. Das ist die Aufgabe. Erst ahnt man etwas, dann muss man suchen. Für mich persönlich war Raphaels Video ein ganz wichtiger Baustein. Klare Definitionen, klare Worte. Innerhalb des Irrsinns findet man keine Lösung, schon gar nicht in noch mehr Irrsinn. Nimm alle Aussagen in dem Video und rühre um. Dann hat man schon ein schönes Bild. Nimm noch alles was hier jemals geschrieben wurde, noch besser.
Jeglich Konzepte der Änderungen sind aber Bestandteil des Irrsins. Das ist Erwartung und darin steckt das Wort Warten. Das ist das Gegenteil von Handeln. Für Handeln gibt es kein Konzept. Handeln handelt sich selbst. Unser männliches Denken ist nur ein Vehikel des Willens, nicht der Wille. Was für ein Irrsinn.
Unser Willen ist eine Synthese, welche nicht nachzubauen ist. Man kann nur mit zwei Beinen richtig laufen.
Wir waren Einbeinige, welche rumhüpfen mit allerlei Geräte und glauben, dass wäre der perfekte Zustand, auf der Suche nach der noch perfekteren Krücke.
Jeder kennt den Film Matrix. Ein ganz gemeiner und interessanter Film. Er spricht substile Fragen an und schleicht sich mit seiner falschen Botschaft ins Unterbewußtsein der Menschen. Er ist exemplarisch und Bestandteil des Irrsinns:
Es wird das tatsächliche Gefühl vieler angesprochen, dass etwas mit der Welt nicht stimmt. Das ist die Verführung.
Die Schlußfolgerung: die Welt ist simuliert oder geträumt. Die Relaität eine Scheinrealität in einer größeren Welt. Die Lösung: Maschinen und ein Messias, ein wenig zappeln und Hinnahme des Schicksals.
Aber Wahrheit will immer raus und codiert sich selbst. Teile davon kann man sofort erkennen, was zunächst die Lüge stützt. Man kann man aber auch mehr herauslesen. Ist man klarsichtig erkennt man alles.
Tatsächlich stimmt etwas mit der Welt nicht. Jeder kann es spüren.
Aber es ist genau umgedreht. Die Welt ist real und diese Gewissheit führt zur Klarheit. Dann drehen sich viele Sachen um 180°.
Die Matrix ist nur das Geflecht unserer eigenen Verblendung, genau das nicht zu sehen. Das lähmt und befeuert denn Irrsinn.
Danke Rico! Zu erkennen, dass wir den Abstieg für einen Aufstieg halten, war schon ein reinigende Kur.
Die Welt ist real, keine Simulation. Das ist Wissenschaft. Kein Glauben Es ist Logik und Erkenntnis eines langen Selbstreinigungsprozesses der Menschen. Es gibt keine doppelten Katzen. Das ist der absolute Schlüssel, die absolute Gewissheit, die absolute Heilung. Nur mit Sebstgewissheit wird man handlungsfähig und frei und hört auf Erwartung zu schmieden.
Ein Tintentropfen färbt das Wasser blau. Nur einer. Alle ist miteinander vernetzt. Die Ursache ist immer das ganze Universum und jeder Teil selbst.
Erkenne dich selbst! Nicht als Einbeiniger. Das wird nie funktionieren. Nur als zweibeiniger in Transzendenz.
Nachtrag: wer das nicht glaubt, kann ja mal einen männlichen Plan auftstellen, dass ermorgen um 18.00 Uhr geil wird. Hierzu bedarf es was Weibliches um mit seiner eigenem weiblichen Prinzip in Kontakt zu kommen. Denn das kann das, was wir landläufig als Verstand ansehen nicht befehlen. Ach das Universum ist einfach perfekt.
Re: Evolution
von Darius am 19.04.2015 11:23In Gedenken an Terence McKenna:
(R)evolution 2012 - Warum die Menschheit vor einem Evolutionssprung steht
Re: Evolution
von 1Alexander am 19.04.2015 02:13@Rico
Hier möchte ich auf etwas hinweisen. Das Hochmittelalter dürfte eine lokale Blütezeit gewesen sein, im Verhältnis zu den Zeit danach. Das mit der Renaissance eine Änderung der Herrschaftsdoktrin einherging, ist unübersehbar. Insofern gebe ich dir Recht. Ich habe einen interessanten Artikel auf Wikipedia gefunden:
Wikipedia: Goldenes Zeitalter
Wenn so etwas in allen Kulturen tradiert ist, dann lohnt es sich mal genau hinzuschauen.
Hier sehe ich Ansatzpunkte zu Kataklysmen der Vorgeschichte.
Zu Erkennen ist der Abstieg der Kulturen. Mit lokalen Höhepunkte und weiteren Abstiegen.
Wir hatten hier die Diskussion über Moralvorstellungen. Ich empfehle zum allgemeinen Verständnis: Wikipedia: Das Böse
Ich will solche Vorstellungen, insbesondere die von Karl Jaspers und Kant nicht in Abrede stellen, aber gültig nur im kulturellen Kontext. Am Ende handelt es sich ohnehin nur um Wörter und Konzepte. Das wissen wir Dank Raphael und sollten es uns immer wieder in Erinnerung rufen.
Was wissen wir konkret:
Die Autoren antiker Kulturen konstatieren einen kulturellen Niedergang und es gibt deutliche Hinweise auf planetare Zusammenhänge. Die Planeten wurden sicher nicht nach ausgedachten Götter benannt, sondern umgedreht. Insofern hat Rico recht. Kulturelle Umwälzungen sind mit Sicherheit auch Folge von Kataklysmen, was sich in die Kulturen eingebrannt hat. Gerade bei den Völkerwanderung gibt es sonst kaum plausible Erklärung. Der Niedergang dürfte auch Ordnungsmaßnahmen, die Etablierung von Herrschaftsstrukuren und neue Lebensweisen nach sich gezogen habe, welche dann wieder selbst mit ihren Dynamiken in die Systeme einwirkten.
Den Verfall der Kulturen haben die antiken Autoren eindrücklich beschrieben. Nur in diesem Kontex können wir uns heute begreifen.
Im Grund haben wir keinen zuverklässigen Information vor den Pestjahren und der Renaissance. Und auch danach finden wir Einfärbungen und Schwärzungen aufgrund sektiven Sehens. Eine Zäsur waren sicherlich die Bauernkriege in Folge von Ordnungsmaßnamen und dann erneut der Niedergang, welcher im dreißgjährige Krieg mündet. Mit dem Westfälischer Frieden hat sich dann das heutige Ordnungssystem etabliert. DER SPIEGEL 43/1998 Aufbruch nach dem Weltbrand. Das alles war für unsere Vorfahren alles anders als lustig. Unterm Strich, waren es üble Gewaltherrschaften.
Es ist sicherlich eine völlig falsche Sichtweise, unsere heutige Kultur als Ergebnis einer stetigen Weiter- und Höherentwicklung von der Urgesellschaft bis heute zu verstehen. Tatsächlich dürften hier Kataklysmen, kollektive Trauamatas und Ordnungssystem als widernatürliche Regulative in der Not, eine gewichtige Rolle gespielt habe. Es waren Abstürze und wir sehen aus der Not herausgebildetet Herrschaftssysteme. Nimmt man die Schilderung und Überlieferungen der antiken Autoren ernst, dann sind das dem Menschsein gegensätzliche Instrumente und widernatürlich. Das kann jeder selbst nachprüfen. Die Entwicklung von Philosophie und Technik, sind somit nicht zwangsläufige Ergebnisse einer Progression, sondern Bestandteile des Abstieges, welche sich innerhalb einer Doktrin quasi als Gegenkraft und Milderungsmoment gebildet haben dürften. Wir müssen den Sand aus den Augen wischen und unseren kuturellen Kontext einer harten Prüfung unterziehen. Sehen wir einen Aufstieg? Sicherlich war die Französiche Revolution unterm Strich auch ein progressiver Wendepunkt, aber ganz im kulturellen Wahn blutig und zerstörerisch. Ein negativer Gipfelpunkt war sicherlich die kommunistische Zwangsherrschaft unter Stalin, Mao und PolPot.
Heute befinden wir uns im Zeitalter der Vernetzung, als Gegenthese zur Herrschaftsdoktrin. Ob das ein Aufstieg bedeutet ist nicht gewiß. Auf der Gegenseite steht Umweltzerstörung und soziale Anarchie mit allen ihren Folgen. Aus der Vernetzung kann sich eine Gesundung der Gesellschaften und ein Austieg ergeben. Ein wesentliches Indikator für ungesunde Herrschafts- und Denkstrukturen ist der Umgang mit dem weiblichen Prinzip. Das zeigt sich an der Überbetonung des rationalen Denkens und der Unterdrückung der Frauen. Die hierachische Notherrschaft zieht eine Hierarchiedenken in den Geschlechtern nach sich, was sich kulturell verankert hat. Das ist eine grundsätzliches Übel und stinkender Faulpunkt in den Gesellschaften. Auch hier muß ein Umdenken stattfinden. Die Genderbewegung hat trotz alle Stilblüten grundsätzlich recht, sind dabei aber nicht aufgeräumt und radikal genug. Inwieweit sich Philosophie und Wissenschaft in dieser Geiselhaft befindet, muß auch geprüft werde. Hier gibt es aber vielversprechende Ansätze, woraus aber aus Gründen der Herrschaftsdoktrin nicht die notwendigen Schlüsse gezogen werden. Auch hier rächt sich die Versteifung auf das männliche Prinzip, welche zur Problemlösung nur bedingt taugt.
Nimmt man das alles zusammen ergeben sich folgende Fragen.
Gibt es zyklische Auf- und Abstiege, wie es tradiert wurde? Dann sind wir nur ein Witz des Universums. Oder sind eher zufällige kosmische Großereignisse ursächlich, wobei hier die Frage der Evolutionssprünge gewichtig wird.
Befinden wir uns weiterhin auf einer kulturellen Talfahrt, mit dem Endpunkt der eigenen Abschaffung? Hier kann man mit Berechtigung den Transhumanismus als eine Verzweiflungstat der Verdammten verstehen. Oder haben sich die kulturellen Ordnungsmaßmen längst verselbständigt, sind über die ursprünglichen Zweck selbst zur Zerstörungskraft geworden, was zu ändern wäre, wenn das gesellschaftlische Trauma erkannt wird. Das wichtigste ist, die eigene Konditionierung zu erkennen und Sichtweisen zu korrigieren.
Re: Evolution
von Rico am 15.04.2015 13:46In einem geschlossenen System, und das ist das Habitat ERDE für uns, kann es keinen Freien Willen geben. Das ist simple Logik. Erst wenn wir in der Lage wären die für organische Lebensformen tödliche Gammastrahlung zu ertragen, oder technisch zu umgehen, wäre die Lokalität einer „Freiheit" dadurch vergrößert. Paradox ist, daß wir gerade durch diese Strahlung entstanden. Uns quasi daraus reorganisierten. So ist man ergo immer abhängig von der Frequenz und Resonanzfunktion des Plasmaversum selbst.... wie auch im Körperinneren vom Wirken des elektrischen Blutplasma und seiner Interaktion mit der Atmosphäre >Schumann-Resonanz.
Eine Verdrängung dieser Realität gebiert u.a. das schizophrene Argumentieren mit „Überich" und dergleichen. Es ist kreiertes Werkzeug von „Psychologen" den an dieser 'gespaltenen' Geisteskrankheit befallenen zu „Heilen". (-im Wesen bes. im dualen Christen, Juden und Islam-) Was schlicht bedeutet das hier die Ursache das Symptom beseitigen möchte. Es wirkt ergo die gesellschaftliche Religion auf den durch diese krankenden Einzelnen....
Diese gespaltene Logik ist tiefgründig erwachsen aus dem monotheistischen Wahn einer Selbstverleugnung. Und sie ist keine 1300 Jahre alt(!). Erwachsen im letzten globalen Trauma kosmischer Gewalt.
Deren Ausdruck in der Masse das Christentum gebar aus dem Traumatischen Mithraskult, der selbst Wurzelt im ägyptischen Apiskult und mit diesem den dual -spaltenden, traumatisierten Monotheismus erst hervorrief. All dies erwuchs ursächlich aus der Anbetung des Mondes der weltweit Berge >Vulkane< zum 'sprechen' brachte. (z.B. Mosesmythe der Gesetze vom Berg...)
Dazu ist das Verständnis folgender komplexen Zusammenhänge und Grundlagen nötig.:
http://viaveto.yooco.de/forum/re_entladungsstrukturen-20214287-t.html#20214287
Überemotionalisiert, gleich Kindern im Geiste, wurde daraus die Charakterlosigkeit, Kraftlosigkeit und ein Schuldkult als Antrieb unserer globalen Geldsystematik ohne gleichen. Es wird seither die Erniedrigung Gottes (>nahgerückter Bahnumlauf des Mond = Jesus = Janus = Jo-hannes Apokalypse) zu den Menschen herab ausgedrückt und nicht mehr die 'Heidnische' Erhebung der Menschen zum 'Größeren' dem Logos ( -verstehe Kosmos) der Antike per se (>Beobachtung kosmischer Zusammenhänge).
Dieser tiefe Umstand ist Grund für den Hass und die Hysterie aller Vorgänge seit dem letzten großen Kataklysmus welcher die Erde aus den tiefen des Kosmos befiel. (Chaotisch wirkender Attraktor, der Veränderung bewirkt)
Stellvertretend wurde die Schuld bei allen Manifestationen der gefallenen Antike gesucht. In Folge wurden Bücher verbrannt, nicht nur in Alexandria, es starben neben Hypatia unglaublich viele Gelehrte durch die Hand eines Frühchristlich, hysterischen Mobs. Einem Mob der unverstanden den Mond im Janus >Johanneskult für einen neuerlichen Sintflutakt verzweifelt anbetete und die „Taufe" als Lebensidentitären Sinn und 'Sintflutstrafe' bei Niederkunft jungen Lebens erhob. Fortan wurde mit dem Schwert Karls des Großen, der 'Geißel Gottes', alias der 'Rute des strafenden Vaters' (>Phaetonmythus indem Jupiter seinen Sohn -Mond- straft), oder mystisch mit dem kirchlichen Aspergillum (>dem 'Fascesbündel' des verfallenden Rom) neues Denken in die durch weltweite Diaspora (>Völkerwanderung) ohnehin verwirrten Völker getragen.
Zur Verteidigung sei erwähnt das der allgemeinen Verrohung durch diese Jahrhunderte andauernden und schwankenden Verhältnisse von ca. +500 bis +1400 auch nur mit einer 'Harten ordnenden Hand' beizukommen war. So wandelte sich z.B. die Römische Militärpolizei der 'Benefiziarier' zu 'Benediktinern'. Mit der Zeit entstand unter diesem ordnenden Dogma eines Glaubensdiktates unser heutiges westliches kirchlich geprägtes Wertesystem einer Christlichen Kultur, welche auf unglaublichem Leid fußt. So erfuhr die alte weltweit versunkene Welt eine zynisch „Reinigende" Zensur, mit einem gigantisch aufgezogenen Bildersturm bis ins 16. Jhd. der ebenfalls weltweit wütete. (Cortes, Indianer etc...)
Somit entlarvt sich die sogenannte Renaissance in Europa als simple kollektive Beruhigung der durcheinandergeratenen Welt. Ausbrüche unverarbeiteter Traumatik kehren seither zyklisch wieder im Dreißigjährigen Krieg 1618-1648 und Dreißigjährigen Krieg (1914-1945)und prägen bis dato unser konstruiertes Weltbild. Aus all diesen Ereignissen erwuchs ergo unsere jetzige letzte Epoche des Kali Yuga. Mit dem Übergang zum Wassermann, der im Zeichen des Neptun im Zyklus der Präzession steht wird sich hoffentlich ein besserer Zustand abzeichnen. Der Mensch wächst dann vielleicht aus seinem pupertären, irrationalen Alter und dementsprechenden Verhalten einer permanenten Verdrängung heraus?
Ergebnis dieses bisher weitestgehend unerkannten Zustandes sind eine religiös mystische Umschreibungen kosmischer Zusammenhänge im Sinne von Urknall, Schwarzen Löchern, Dunkler Materie, Gravitonen u.s.w. Eine Frequenzbedingte und damit Resonanzfunktionale Schematik eines elektrischen impulswaltenden Plasmaversums wird verdrängt. Diese verdrängende Systematik bekämpft ebenso hintergründig das geistige (-im Sinne von Denken-) Wissen um die Hohe Stellung des einzelnen EGO, alias des Selbst, gegenüber einer verschwurbelten durch und durch religiösen Relativität. Denn eine Erkennung des Selbst und damit der Vergöttlichung ist dem Monotheistischen Gedanken zuwider. Es ist dem Christentum verwehrt und tiefes Gräuel, da es in permanenter Schuld abhängig und eingesperrt ist im verschlossenen Geist, resp. im geschlossenen System Erde. Es will eingesperrt sein, da es in seinem Mystizismus die an die Erde gefesselte Schuld eines vom Jupitervater gestraften Sohnes Jesus = Mond gleichfalls kultisch trägt. (Der Jesuskult hat seine Grundlage im Phaetonmythus und Prometheusmythus...)
Das derzeitige globale Geldsystem ist Ausdruck dieser ver-rückten Krankheit denn durch die Existenznötige Benutzung von 'Geld' = Guthaben erzeugt Jedermann automatisch die 'Schuld' des anderen. Alles ist auf Druck einer Abgabe, Steuer und Zinssystematik aufgebaut und treibt diesen Kult an. Frieden der durch Krieg herbeigebombt wird ist Teil dieses Irrsinns. Lineare Interpretationen in der Chronologie oder im aktualistischen geologischen Bild der Erde sind ebenfalls logisches Ergebnis dieser kollektiven Schizophrenie.
Seither ist nun die 'Vergöttlichung des Menschen', als Erlangen von Erkenntnis, verteufelt. Ein erweiterter „Freier Wille", durch womöglich gar verlassen des geschlossenen Systems Erde, ist durch kollektiv gespaltene und sich gegenseitig fesselnde Geisteshaltung der Masse unmöglich. Anstelle dessen kreieren wir Science Fiction und beschauen unsere konstruierte duale schöne neue Welt wie besessen durch Kubricks TV-Monolithen. Wir unterhalten uns zwangsweise selbst und wollen gar nicht nach oben in eine Realität blicken.
Der verzweifelte und letzte Versuch von polytheistisch denkenden Menschen wie Porphyrius, Plotin (=Platon), Kaiser Julian am Ausgang der Alten Welt, ein Trinärsystematisches Denken zu bewahren wurde erstickt durch kollektiven Wahn eines traumatisierten, Schwarmgeistig agierenden Fischezeitalters. Bis dato werden kluge Geister von diesem Schwarmgeist vernichtet. Gleich einem verteufelten Velikovsky, vergifteten Alan Turin, verhungerten Kurt Gödel, vergessenen Nikola Tesla, verpönten Halton Arp u.s.w.
Die gesamte heuchlerische Niederträchtigkeit einer in der Masse wirkenden verdrängenden Geisteshaltung, die ihr individuellstes Selbst, daß Ego, verneint, zeigt sich im Umgang mit diesen Geistesgrößen.
Re: Evolution
von 1Alexander am 15.04.2015 11:59@Mp01
Kant ist ein reiches Füllhorn, du hast den Schlag für ihn gut eingesteckt.
Ich bin sicherlich nicht restlos in der Materie verankert und gebe mich hier nur oberschlau. Ich habe nur Überblickswissen. Aber das Wort sagt es ja aus: Überblick-s-Wissen. Ich weiß gar nicht warum das negativ konnotiert ist. Darum geht es doch. Um den Überblick. Detailwissen ist doch nur die Trittleiter. Naj, egal.
Das Grundproblem dabei ist eine heilloses Wortdurcheinander. Frei nach meinem Lieblingsmotto in solchen Situationen: Wir denken uns Wörter aus und streiten hinterher über die Begriffe. Nicht von mir.
Ist doch aber so! Raphael hat es doch vorgemacht, was dabei raus kommt.
Man muß das aber auch mal ehrlich aussprechen. Sonst streiten die noch in hundert Jahren über ich, ÜberIch, ICH, UnterIch, wir hatten das. Das sind nur Hilfsbegriffe. Wenn man so nicht weiterkommt, dann sollte man das Ganze in Ruhe überlegen.
Viel Fragen fallen dann einfach vom Tisch
In deinem Beispiel. Das wäre die Trennung von Körper und Geist. So kann man die Dinge konzeptionell betrachten, aber Vorsicht, keine Reifikation. Ave Raphael. Die Annahme, dass der Geists, das ICH, die Identität, das Selbstwußtsein etwas extra gewobenes ist, ist der anfängliche wissenschaftliche Trugschluß. Man kann das abstrahieren, aber mehr auch nicht. Man darf Philosophie/Religon nicht mit Wissenschaft durcheinander hauen, dann kommt nur Murks raus. Wenn man das erkennt, dann steht die oben zitierte Frage doch gar nicht. Es gibt nur eine Identität und diese ist im Körper verankert, Punkt. Meinetwegen als Information. Dazwischen gibt es keine trennende Lücke, wo man Studierpapier reinschieben kann. Wie in jedem anderem Körper Information steckt. Das Unterbewußte gehört wie das bewußte Denkenden zum ICH. Es ist dasselbe. Warum schreit der Funker nur so rum, während der Kapitän alles im Griff hat.
Wie Raphael festgestellt hat. Körper können Körper bewegen. Konzepte können keine physikalisch keine Körper Bewegen. Wie soll eine bieochemischer Prozess eine Konzept, den Geist bewegen. Das ist Unsinn aller erster Güte. Der Geist ist die Information des biochemischen Prozesses, egal was die Philosophen oder Kleriker sich aushecken. Das ist eine andere Spielwiese.
MP10
Gelöschter Benutzer
Re: Evolution
von MP10 am 15.04.2015 01:07
Deine Ausführungen sind interessant und sind ein erster Ansatz dafür, sich mit Kant zu beschäftigen.
Sich mit Kant zu beschäftigen kann ich nur jedem empfehlen.
Ich möchte ein Beispiel bringen:
Und in der Kernaussage verhält es sich analog zum freien Willen.
Man könnte auch auf biochemische Prozesse zurückgreifen. Wenn die Hormone verrückt spielen, sich also das Tun jeder willentlichen Kontrolle entzieht?
Was dann?
Wie gesagt, mit dem freien Willen ist das so eine Sache. Dabei habe ich noch gar nicht die Möglichkeiten der Manipulation angesprochen.
Und was ist überhaupt die Definition von "Freiem Willen", dabei darf man Willen nicht mit Wollen verwechseln.#
Das nämlich tun die "Willensforscher".
Da wird gemessen bis der Arzt kommt. Völlig sinnlos.
Ich suche mal was raus. Mom.
Finde ich gerade nicht. Kommt noch.
Re: Evolution
von 1Alexander am 14.04.2015 23:31@MP01
Ein freier Wille ist für Kant also nur ein Wille unter sittlichen Gesetzen.In seiner späten Religionsphilosophie entwirft Kant dann aber auch eine Theorie, wie sich die Entscheidung zum bösen Handeln mit seinem Freiheitsverständnis vereinbaren lässt. Wegen der Ausrichtung am Forderungscharakter des moralischen Gebots ist Kants Ethik ihrem Ansatz nach eine Pflichtethik im Gegensatz zu einer Tugendethik, wie sie Aristoteles vertritt. Auch nach Kant strebt jeder Mensch unvermeidlich nach „Glückseligkeit“, doch die Vielfalt der subjektiven Meinungen über das menschliche Glück erlaubt es nicht, objektiven Gesetze einer eudaimonistischen Ethik abzuleiten
. Ich gestatte mir mal selbst Reminiszenz. Moralische Gebote sind allenfalls als alltagsphilosophische Hinweise erlaubt. Sie sind eine Erfindungen ungesunder Natur. Ich kann auch nachweisen warum: Wer moralische Edikte formuliert, beansprucht auch, diese zu suspendieren.Oder Ausnahmen zuzulassen, am Besten für sich selbst. Ansonsten bräuchte das gar nicht thematisiert werden. Bei Kritik bitte an dieser Stelle ansetzen!
Fröhliche Grüße an den Kapitalismus und die Gewaltherrschaft!
Sie haben regen Gebrauch davon gemacht!
Der Kaiser ist nackt!
Herzlichen Glückwunsch! Sie waren soeben Zeuge wir der halbe Kant in die Tonne getreten wurde!

Es ist eine Schande das man über 130 Jahre braucht, bis diese Erkenntnis erneut formuliert wurde.
Kein Wunder das die Physik im zwanzigten Jahrhundert auf Abwege geraten ist, da die Philosophie ihre Hausarbeiten nicht gemacht hatte. Man war ja im Kapitalrausch. Ich will nicht meckern, verständlich, aber die Korrektur läuft bereits.
Zu den Wortverwirrung siehe meinen vorherigen Beitrag. Doch. Willen existiert, aber nur innerhalb der Physik, das ist die Grenze und das sind die Spielbedingungen. Das ich nicht fliegen kann, bedeute im Umkehrschluß nicht, dass ich keinen Willen habe. Obwohl beim Fliegen bin ich da noch nicht so sicher.

Sry, ich hatte heute schon zuviel Wein.
MP10
Gelöschter Benutzer
Re: Evolution
von MP10 am 14.04.2015 22:43
Möglicherweise ist der freie Wille nur eine Illusion?
Als Kantianer halte ich es natürlich mit Kant:
Und einen absolut freien Willen kann es per se nicht geben.
Re: Evolution
von 1Alexander am 14.04.2015 18:22@MP10
Der Satz ist klasse.
Erkenne dich selbst!
Sei spontan!
Liebe mich!
Sei anders!

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