Klimawandel reine Abzocke?

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Rico

54, Männlich

Beiträge: 966

Re: Klimawandel reine Abzocke?

von Rico am 21.02.2015 17:29

inductor,

Abzocke = Ablass?

Abzocke = Ablass = Steuergeld

....mir schleierhaft wie man angesichts solcher Logikschlüsse an eine Mondlandung glauben mag....

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inductor

64, Männlich

Beiträge: 244

Re: Klimawandel reine Abzocke?

von inductor am 21.02.2015 17:23

Ich denke aber schon, dass es einen Einfluß auf das Bewußtsein und die Art zu leben hätte, wenn deutlicher bewußt wird, dass Stabilität nicht höchstwahrscheinlich und schon gar nicht garantiert ist.

@1Alexander:
Bist Du sicher, dass Du hier die Wissenschaft ansprichst und nicht die Religion(en)? Ok, das war natürlich lange Zeit nicht trennbar und mag immer noch eine gewisse Tradition haben. Da spanne ich jetzt den Bogen zurück zum Thema:

Abzocke = Ablass?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.02.2015 17:24.

1Alexander

60, Männlich

Beiträge: 1233

Re: Klimawandel reine Abzocke?

von 1Alexander am 21.02.2015 16:59

@Detlef

Alexander: Weil dafür alle realen Vorausetzungen da sind?
Welche
Die Möglichkeit für Nahrung, Unterkunft, Hygenie, medizinische Versorgung, Bildung und Freiheit für alle. Eben kein unüberwindliches Knappheitsproblem, was unsere Vorfahren wohlmöglich hatten. Zudem haben wir einen Stand des technischen, sozialen und philosophischen Verständnisses, dass wir Probleme friedlich regeln zu können.
Welche Sachzwänge und historische Umstände gibt es denn für die Vielzahl der Kriege, die in den letzten Jahren und gegenwärtig um uns herum stattfinden? Das Problem sind nicht die Sachzwänge und historischen Umstände, sondern das Machtstreben sehr kleiner Gruppen.
Das Machtstreben sehr kleiner Gruppen kann man auch als Sachzwang und Umstand ansehen. Das ist aber etwas, was man ausschalten könnte. Was in der Vergangheit mangels Alternativen und fehlendem Verständnisse möglicherweise nicht möglich war. Wie oben beschrieben, haben wir das Verständnis und kein Mangelproblem.
Die Kriege waren auf bestimmte Gebiete begrenzt, während andere Gebiete jahrhundertelang Frieden hatten. Aber ob die Friedenszeiten für die Einwohner glückliche Zeiten waren, läßt sich schwer sagen.
Die Recht-, Wehr- und Besitzlosen waren mehr oder weniger immer Pressionen ausgesetzt. Kriege sind bloß die Steigerung davon. Fiedenszeiten sind aber grudsätzliche als "glücklichere" Zeiten anzusehen.

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1Alexander

60, Männlich

Beiträge: 1233

Re: Klimawandel reine Abzocke?

von 1Alexander am 21.02.2015 16:40



Man muß nicht lange suchen um auch im Mainstream Berichte über kosmische Großereignisse zu finden:

Strahlenausbruch: Gammablitz traf wohl vor 1200 Jahren die Erde
Roter Zwerg: Alien-Stern kam Sonne erstaunlich nahe

Insofern ist es nicht abwegig, dass solche Ereignisse in der Vergangenheit u. U. mit gravierende Wirkungen auf die Biosphäre hatten. Das läßt sich im Nachhinein kaum verifizieren. Ausschließen sollte man das nicht.
Eine der Grundaussagen im EU ist es doch gerade, dass unser System sich in einer Homöostase befindet, welche von der gesamten Galaxie und den Universum abhängig ist. Man kann das durchaus philosophisch sehen: Alles ist mit allen verbunden. Die Gegenthese wäre jedes/jeder ist für sich allein. Wobei man das gemäß kapitalistischer oder gravitativer Vorstellungen durchaus modifizieren kann: Irgendwie gibt es geringe Nahwirkung, wobei aber am Ende doch jeder für sich allein ist. Allenfalls haben die Schweren mehr Einfluß. Die Schweren können auch ganz klein oder gar förmlich unsichtbar sein.
Irgendwie paßt das alles. Klingelts irgendwo?
Wer glaubt sich sein Weltbild nur aus exakten Messergebnissen oder wasserdichten physikalsichen Theorien zusammenbauen zu können, ist ganz schön auf dem Holzweg.

Die Bohrkern- und Waldringleute werden ihren Job schon irgendwie ordentlich machen. Ein Abgleich ist in bestimmten Grenzen sicherlich möglich. Falsche Grundannahmen, Fehlerquellen oder Fehlinterpretationen aber auch. Wer würde auch seine Hand ins Feuer legen, das Datierungsmethoden bis in alle Vorzeit absolut stimmen oder keine grundsätzlichen Fehler beinhalten? Insbesondere wenn sie unter dem Dogma annährend gleichbleibender Verhältnisse stehen?
Eine Verknüpfung zu völlig ungeklärten oder aberwitzig interpretierten Relikten unserer Vorfahren sollte man erwägen.
Aber wer nicht sucht, wird nicht finden.

Hier will ich noch auf diesen Einwand von Phil hinweisen:

Ich glaube nicht, dass die Menscheit es weniger apathisch zur Kenntnis nähmen, wenn man ein paar Nullen wegstriche. Die meisten begreifen ja nicht einmal, was 1000 Jahre bedeuten.
Kann sein. Ich denke aber schon, dass es einen Einfluß auf das Bewußtsein und die Art zu leben hätte, wenn deutlicher bewußt wird, dass Stabilität nicht höchstwahrscheinlich und schon gar nicht garantiert ist. Raffen, Gier und Neid hätten dann eine weniger bedeutsame Grundlage. Das ist aber die Basis unserer Gesellschaftssystems. Wer hier keinen größen Zusammenhang zwischen wissenschaftlichen Dogma und gesellschaftlichen Unterbau feststellen will, mag auf der anderen Seite des Flusses bleiben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.02.2015 17:00.

Detlef
Gelöschter Benutzer

Re: Klimawandel reine Abzocke?

von Detlef am 21.02.2015 15:42


Alexander: In der Geschichte gab es Krieg und Auseinandersetzung, das stimmt. Aber ebenso lange Friedenszeiten, was für unseren Geschichtsunterricht allerdings nicht interessant genug ist.

Die Kriege waren auf bestimmte Gebiete begrenzt, während andere Gebiete jahrhundertelang Frieden hatten. Aber ob die Friedenszeiten für die Einwohner glückliche Zeiten waren, läßt sich schwer sagen.

Es gab die mittelalterliche Warmzeit, die zu so großem Bevölkerungswachstum führte, dass die meisten Städte damals gegründet wurden. Es ist fast wie heute: Warmzeiten sind gute Zeiten für die Menschen.

Alexander: Ich will damalige Sachzwänge und historische Umstände nicht verleugnen, welche fast zwangsläufig zu Gewalt und Eroberungen führten. Aber niemand ist mehr gezwungen seinen Nachbarn wegen einer Missernte zu überfallen.

Die "Sachzwänge" bestanden u.a. in der kleinen Eiszeit. Die Ernteerträge gingen massiv zurück und die Menschen hungerten. Das waren keine (zufälligen) Mißernten, sondern durch das kalte Klima verursacht.

Phil: Die Geschichte belehrt uns eines besseren. Warum sollten wir plötzlich die ersten sein, die das schaffen, wenn alle vor uns gescheitert sind?

Alexander: Weil dafür alle realen Vorausetzungen da sind?

Welche
Sachzwänge und historische Umstände
gibt es denn für die Vielzahl der Kriege, die in den letzten Jahren und gegenwärtig um uns herum stattfinden? Das Problem sind nicht die Sachzwänge und historischen Umstände, sondern das Machtstreben sehr kleiner Gruppen.

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Rico

54, Männlich

Beiträge: 966

Re: Klimawandel reine Abzocke?

von Rico am 21.02.2015 12:34

Genau Justin,

deshalb ist die Zusammenführung durch "Kalibrierung" ein Wunschkonzert um die offizielle Chrono zu bestätigen.
Zumal die Abschirmung des Salzwasser vor Gammastrahlung höher ist als an Land. Deshalb der Mageninhalt von Fossilien so unterschiedlich im isotopenverhältnis ausfällt. Ein Grund warum Urzeittiere in den Tiefen der Meere überleben konnten. An Land sah es trauriger aus.... Verbinden wir mal lateral:
Gab es Schutz global nur in gigantischen Höhlen? Zeichneten die Menschen vermisstes an die Wände...?

http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hle_von_Lascaux

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlossbergh%C3%B6hlen

http://www.blick.ch/life/wissen/schweizer-erforscht-hoehlenlabyrinth-in-china-es-ist-ein-weltwunder-id2250241.html

usw......

Der ideale Schutz vor einer neuerlichen Gammabombe wär ergo unter Wasser zu suchen. >Kolonisierung der Meerestiefen. Trotzdem eine fragile Angelegenheit da der gesamte Geoid kocht....

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wl01

67, Männlich

Beiträge: 1162

Re: Klimawandel reine Abzocke?

von wl01 am 21.02.2015 09:20

@Rico

Wie soll man daraus genaue Chronologiewerte erhalten?
Indem man diese Werte mit anderen Werten kalibriert! Also eben Werten der Dendrochronologie oder der Eisbohrkerne und der schichtenmäßigen Abfolge!!
Und eben aufgrund dieser Kalibrierung (also d.h. man passt einen Wert durch einen anderen Wert auf einander ab), gibt es auch keine Widersprüche in den chronologischen Abfolgen. Problem erkannt, Problem gebannt!


@Phil
Offensichtlich wissen diese Leute etwas über die Schichten, was du nicht weißt. Denkst du wirklich, dass sie nicht selbst auf diese Idee gekommen sind? Wie werden laut offizieller Version die Jahresschichten von den Schichten aus einzelnen Ereignissen unterschieden?
Wie schreibt Spaltenberg so schön darüber:
So sind jahreszeitliche Veränderungen in der Farbe zuerkennen. Winter sind heller, Sommer entsprechend dunkler abgebildet. Außerdem sind im Sommer die Eiskristalle deutlich größer als im Winter.

Datierungsmethoden

Gewöhnlich angewandte Datierungsmethoden, wie Paläomagnetik und andere, sind in diesem Zusammenhang nicht praktikabel. Jedoch ist der Vorteil einer schnellen Akkumulationsrate von Schnee gegeben, die andere Datierungsverfahren ermöglicht. Es bleibt festzuhalten, das es immer einer Symbiose vieler verschiedener Methoden bedarf, um ein sinnvolles Ergebnis zu erzielen (DAWSON 1992).

Jahreszeitliche Trends
Die jahreszeitliche Methode läuft sowohl auf visueller als auch auf physikalischchemischer Ebene ab. Dabei spielen folgende Proxies eine wichtige Rolle:
ECM (Electrical Conductivity Measurement):
Hierbei wird die Leitfähigkeit gemessen und daraus auf den Säuregehalt des Eises geschlossen. Dieser unterliegt wie oben bereits kurz erwähnt einer jahreszeitlichen Schwankung.
Staubhorizonte:
Diese treten vermehrt während der trockenen Jahreszeit auf und nehmen in feuchteren Abschnitten entsprechend ab. Es sind oft sichtbare stratigraphische Bänder ausgebildet und können ebenso durch ECM untersucht werden.
Geochemische Signaturen (Nitrat, Sulfat, 18 O-Isotope, Meeressalz):
In der Antarktis haben sowohl die Sulfatkonzentration als auch die Meeressalzkonzentration im Frühjahr und Sommer ein Maximum. Die Anwendung von Isotopen ist nur in Gebieten mit hoher Massenakkumulation möglich und es muss der Einfluss von Verlagerungen durch Winde einkalkuliert werden. So konnte bei der Vostokbohrung keine jahreszeitliche Veränderung des Isotopenverhältnisses nachgewiesen werden.

Prinzipiell sind die aufgeführten Methoden also in Gebieten mit viel Schneeansammlung und hier auch nur für die letzten Jahrhunderte / -tausende anzuwenden. Darüber hinaus sind die Ergebnisse mehrerer Eisbohrkerne notwendig, um eine eindeutige Kalibrierung zu erhalten

Marker-Horizonte
Die Verwendung von Marker-Horizonten ist eine Datierungsmethode, die häufig in Verbindung mit anderen stratigraphischen Methoden gebraucht wird. Vor allem MarkerHorizonte aus vulkanischer Asche werden zu Datierungszwecken herangezogen, da der Zeitpunkt von Eruptionen vor allem in historischer Zeit auch durch andere Datenquellen relativ genau bestimmt werden kann.
Sprich die Differenzierung ist nicht eindeutig und muss mit anderen Kernen oder aber historischen Ereignissen stets kalibriert werden.

Und das ist natürlich auch bekannt:
Ein weiterer Faktor bei der Standortwahl sind die rezenten und vergangenen Akkumulationsraten, die einen direkten Einfluss auf die Auflösung der Daten im Eisbohrkern haben. Je höher die Akkumulationsraten sind, desto eher können die einzelnen Jahresschichten unterschieden werden. Die Wahl eines Standorts in der Nähe des Zentrums der Eisentstehung, der so genannten Eisscheide, ist von Vorteil, da in dieser Region laterale Eisbewegungen minimal sind. An diesen Stellen kann es aber durch den Auflastdruck zu plastischen Deformationen des Eis, vor allem zu Kompressionsvorgängen kommen. Dies verschlechtert mit zunehmender Tiefe die temporale Auflösung der Eisbohrkerne
Eine Modellierung der TemperaturVerteilung ermöglicht festzustellen, ob Eis am Grund eventuell geschmolzen wurde und es somit zum Verlust der ältesten Eisschichten kam.

Diese Methoden sind nur in Oberflächennähe (jünger als 10ka BP) der Eisbohrkerne sinnvoll anzuwenden (DAWSON 1992). In größerer Tiefe werden die sichtbaren Unterschiede durch chemische und physikalische Umformungsprozesse, wie beispielsweise hohen Druck oder verstärktes Eisfließen beeinflusst. 

MfG

WL01


PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.02.2015 18:24.

1Alexander

60, Männlich

Beiträge: 1233

Re: Klimawandel reine Abzocke?

von 1Alexander am 20.02.2015 20:59

@Phil

Das erscheint mir alles wieder mal zu glatt. Worum geht es? Um ein paar Sonderlinge-Endzeitpropheten? Über so was brauchen wir uns wirklich nicht zu unterhalten. In diesem Sinne wollte ich meine Ausführung auch nicht verstanden haben. Und ehrlich gesagt ist Endzeitpro­phe­tie auch nicht mein Problem.

Das glaube ich mit Sicherheit nicht.
Wie ich sehe gibt es doch eine Schnittmenge in unser diesbezüglichen Ansicht.
Wir sind nicht davor gefeit, dass es auch deutlich schlechter werden könnte. Schlechter wird es ja schon. Das ist keine Vorhersage, sondern eine allgemeine Einschätzung.

Die Geschichte belehrt uns eines besseren. Warum sollten wir plötzlich die ersten sein, die das schaffen, wenn alle vor uns gescheitert sind?
Weil dafür alle realen Vorausetzungen da sind?
In der Geschichte gab es Krieg und Auseinandersetzung, das stimmt. Aber ebenso lange Friedenszeiten, was für unseren Geschichtsunterricht allerdings nicht interessant genug ist. Ich will damalige Sachzwänge und historische Umstände nicht verleugnen, welche fast zwangsläufig zu Gewalt und Eroberungen führten. Aber niemand ist mehr gezwungen seinen Nachbarn wegen einer Missernte zu überfallen.
Irgendwelche misanthropischen Ansichten, der Mensch sei von Natur aus gewalttätig blablablablabla usw., lehne ich ab.
Es betrübt mich zu sehen, dass zivilisatorischen Errungenschaften in Gefahr sind, für welche immerhin ein hoher Preis entrichtet wurde.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.02.2015 00:36.

Rico

54, Männlich

Beiträge: 966

Re: Klimawandel reine Abzocke?

von Rico am 20.02.2015 16:52

Phil,

Ja, wirklich merkwürdig, dass bei der vielfachen Niederschlagsmenge die Gleiche Eistiefe in einem Bruchteil der Zeit erreicht wird. Warum pickst du dir einen Punkt auf der anderen Seite der Erde mit völlig anderen Bedingungen heraus?
Wenn es darum geht, wie ein Bestimmter Gegenstannd mit Schnee und Eis bedeckt wurde, sollte man also nicht den Schneefall an diesem Ort betrachten? Ich bin auf deine Begründung gespannt.


...das passiert weil die "Bruchteile" einfach linear behandelt werden. Warum soll das auf der Antarktis länger dauern?
...betrachten kann man das. Ob man davon Rückinterpretieren kann bei extremen Schwankungen des Klima das nicht Menschgemacht ist wage ich zu bezweifeln.

Wer tut das?

...Du fragst noch?

Soll das die Antwort auf meine Frage sein, wie Jahresschichten von Ereignissschichten unterschieden werden? Ich wage zu wetten, dass ich in diesem Buch mindestens 3 lustige Geschichten über Muscheln, Seelöwen und Pinguine fände, die laut C-14-Methode Jahrtausende alt sein sollten. Und ich wage auch zu Wetten, dass die guten Herren nicht erwähnen, dass das Isotopenverhältnis bei Tieren, deren Nahrung aus dem Meer stammt, ein komplett anderes ist und schon gar nicht, dass das bekannt und dokumentiert ist.

...unterschiedliche isotopenverhältnisse liegen einem enorm schwankendem Gammaeintrag zugrunde. Im Meer anders als an der Oberfläche. Wie soll man daraus genaue Chronologiewerte erhalten?

Antworten

Phil

46, Männlich

Beiträge: 662

Re: Klimawandel reine Abzocke?

von Phil am 20.02.2015 15:18

@1Alexander:

Ich rede ja nicht von Armageddon.
Ich auch nicht.

Damit meine ich unsere politische, wirtschaftliche, westliche Nachkriegsordnung
Die habe ich mit "in welcher Hinsicht auch immer" mit eingeschlossen. War wohl auch etwas missverständlich formuliert von meiner Seite. Endzeit war in diesem Kontext das falsche Wort.

Lieber Phil, das ist Zynismus aus dem Elfenbeinturm. Diejenigen, welche einen Krieg überlebt haben, erbauen sich wahrscheinlich nicht an der eigenen Rechthaberei.
Das ist kein zynismus, das ist realisms. Es war nicht auf die breite Masse ausgelegt. Die breite Masse gibt nicht viel auf die Möchtegernpropheten, von denen ich sprach. Das lässt hoffen.

Wir sitzen hier im Warmen, ja auch Du Phil
Das ist mir durchaus bewusst und ich bin froh darüber.

und glauben Sicherheit und Bequemlichkeit für alle Zeit gepachtet zu haben
Das glaube ich mit Sicherheit nicht. Die Geschichte belehrt uns eines besseren. Warum sollten wir plötzlich die ersten sein, die das schaffen, wenn alle vor uns gescheitert sind? Ich bin Optimist soweit ich es mir erlauben kann, vielleicht sogar Idealist in mancher Hinsicht, aber ich bin nicht blind.

@Rico:
die 900000er Version der Antarktis habe ich mir als Chronologischen Höhepunkt herausgepikt. Hier ist schon allein der Unterschied zur 100000er Version von Grönland, mit den gleichen Tiefen sehr merkwürdig.
Ja, wirklich merkwürdig, dass bei der vielfachen Niederschlagsmenge die Gleiche Eistiefe in einem Bruchteil der Zeit erreicht wird. Warum pickst du dir einen Punkt auf der anderen Seite der Erde mit völlig anderen Bedingungen heraus?

Das aufgrund der Fundsituation der Flugzeuge nun das große Argumentieren bezüglich Niederschlagsmenge in den letzten 80 Jahren beginnt ist ja logisch. Es muß ja dem offiziellen Modell entsprechen.
Wenn es darum geht, wie ein Bestimmter Gegenstannd mit Schnee und Eis bedeckt wurde, sollte man also nicht den Schneefall an diesem Ort betrachten? Ich bin auf deine Begründung gespannt.

Wer kann also behaupten das lokale Verhältnisse linear rückübertragbar sind auf die gesamte Chronologie, resp. Ereignisse?
Wer tut das?

Es verhält sich mit der Analyse zu den Jahresschichten letztlich wie mit den Interpretationen der Dendrochronologie. Dazu haben sich Blöss/Niemitz im Buch „C14Chrash" schon genug ausgelassen. Das offizielle Korsett ist und bleibt der gravitative Hyperverhau. Aufgrund dessen ist die Erde gleich der Steady-State-Theorie gebunden. Und deshalb wird eine schnelle Bewegung der Erdkruste infolge ruckartiger Expansionsprozesse nicht beachtet. Obwohl diese sichtbar vorliegen, erkennbar im simplen benutzen von z.B. 15 Min. google earth.
Soll das die Antwort auf meine Frage sein, wie Jahresschichten von Ereignissschichten unterschieden werden? Ich wage zu wetten, dass ich in diesem Buch mindestens  3 lustige Geschichten über Muscheln, Seelöwen und Pinguine fände, die laut C-14-Methode Jahrtausende alt sein sollten. Und ich wage auch zu Wetten, dass die guten Herren nicht erwähnen, dass das Isotopenverhältnis bei Tieren, deren Nahrung aus dem Meer stammt, ein komplett anderes ist und schon gar nicht, dass das bekannt und dokumentiert ist.

//edit: Ich hatte doch allen Ernstes "Seelöfen" geschrieben

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.02.2015 15:21.
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