Quantenmechanik
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Re: Quantenmechanik
von Steffen am 13.06.2015 09:45Hallo White-Wall,
Naja, eigentlich doch. Ich erkläre es mal am Beispiel zweier Elektronen.
Stell Dir vor, sie fliegen aufeinander zu und treffen sich halb schräg. Die Ladungen in ihnen beginnen nun zu rotieren. Wegen der Erhaltung des Drehimpulses, drehen sie sich in dem einen Elektron nun links herum und in dem anderen rechts herum. Misst man nun nach einer Weile den Spin des einen Elektrons, so weiß man automatisch, welchen Spin man beim anderen Elektron messen wird.
Verschränkung ist also eine Kausalkette.
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantenmechanik
von Bambi am 12.06.2015 11:01Ja, das Maximum liegt immer in der Mitte der Spaltanordnung, also bei drei Spalten gegenüber des zentralen Spalts, bei vier Spalten zwischen den beiden mittleren Spalten...
Grüße Bambi
Re: Quantenmechanik
von wl01 am 12.06.2015 10:45Nur rein zur Nachvollziehbarkeit!
Hat man das Experiment eigentlich auch schon mit drei Spalten gemacht? Und liegt dann das Maximum gegenüber dem zentralen Spalt, oder daneben?
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Quantenmechanik
von Bambi am 12.06.2015 10:30
Grüße Bambi
Re: Quantenmechanik
von white-wall am 11.06.2015 22:24Ja ich kann der Idee auch mehr abgewinnen. Ich beschäftige mich zwar schon mein ganze Leben lang mit Physik war aber immer zu faul für Formeln. Hatte die Idee das eigentlich alles von magnetischen Kräften abhängt schon mit 16, bin dann aber durch die Medien so zu gebombt worden =) das ich sie wieder verworfen habe. Hätte ich damals bloß gewusst das andre schon mit dieser Theorie arbeiten ich hätte mir ne menge Gedanken erspart. =)
(ich meine ich mag Formeln solange sie in Deutsch ausformuliert sind=)
((Ich glaube ja auch auch das man, alle Formeln auf die Formale Logik runter brechen können muss und das geht mit der Relativität oder einen sein nicht sein Dualismus nicht mehr.))
So macht das Doppelspalt Experiment auch mehr Sinn.
Der link war auch klasse, ist verständlich ohne esoterisch zu werden =)
(bin mit dem link noch nicht ganz durch wollte aber schon mal antworten, mehr als eine Woche werd ichs mir ohnehin nicht verkneifen können bevor ich ihn ganz lese)
Aber die Verschränkung erklärt es nicht oder?
Danke für all die Antworten.
Re: Quantenmechanik
von Steffen am 11.06.2015 21:08Hallo White-Wall,
die Quantenmechanik wird in den Medien immer sehr geheimnisvoll dargestellt. Das ist sie aber gar nicht. Es ist ein relativ banaler physikalischer Effekt und einfach zu erklären.
Du musst Dir Licht als eine Strömung von Partikeln vorstellen. Jedes dieser Partikel enthält gleich viel positive und negative Ladung. Diese Ladungen sind aneinander gebunden und können sich fast garnicht voneinander entfernen; nur ein klein wenig. Wenn sie sich aber voneinander entfernen, sehen sie irgendwann eine sehr starke Kraft, die sie zurückholt. Das passiert immer wieder und sie schwingen.
So weit so gut. Elektrische Ladungen strahlen grundsätzlich große Mengen kleinster Partikel ab, welche die elektrische Kraft (und damit alle anderen Kräfte auch) übertragen. Wenn Ladungen schwingen, kommt es zu Dichteschwankungen in diesem Partikelfeld, was zu an- und abschwellenden Kräften im Raum führt.
Diese Kräfte können sich auch auf andere Partikel im Raum übertragen, die dann auch zu schwingen beginnen. Und zwar mit der gleichen Frequenz. Irgendwann schwingt dann der ganze umgebene "Äther" (ich bevorzuge den Begriff Photonengas). Das ist die Welle. Trifft diese auf den Doppelschlitz, so interferiert die Kraft dahinter, nicht irgendeine ominöse Wellenfunktion. Die Teilchen (Photonen, Elektronen, Neutronen) sind auch nicht gleichzeitig hier und dort, sondern immer genau an einem bestimmten Ort. Messen kann man das aber nicht. Wie denn auch?
Kurzum Quantenmechanik ist ein interessanter physikalischer Effekt, aber nicht mystischer als die Bildung einer Schneeflocke, ein Regenbogen oder ein Endverstärker. Aber wie gesagt, bisher hat es sich nicht rumgesprochen. Und es wird wohl auch noch Jahrzehnte dauern, so wie die Physiker drauf sind.
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantenmechanik
von Steffen am 11.06.2015 20:43Hi McDaniel-77,
ich sehe das auch so, dass Materie aus Elementarladungen besteht, und die Wechselwirkung die EM-WW ist. Daraus lässt sich auch die Gravitation ableiten, nämlich der kümmerliche Rest der von der EM-WW nicht abgeschirmt werden kann.
Dann bin ich ja doch nicht allein. Man kann das sogar relativ leicht mathematisch beweisen, dass die magnetische Kraft und die Gravitation Restwechselwirkungen der elektrischen Kraft sind. Allerdings wird bei den meisten Physikern der Eingangswiderstand sofort hochohmig wenn man das irgendwo erwähnt.
Du Ausgangsformel ist fast schon trivial. Siehe hier:
http://www.quantino-theory.org/index.php?page=9&version=1&lang=de#96
Vielleicht kann der Admin des Forums MathJax aktivieren? Wäre klasse!
Das Universum kann tatsächlich unendlich sein, d.h. es gibt unendlich viele Elementarladungen und die Ausdehnung ist ebenfalls unendlich. Da Elementarladung weder hergestellt noch zerstört werden können, weil alles aus Elementarladungen besteht, ist das Universum auch nicht entstanden oder geschaffen worden, es existiert einfach, weil Elementarladungen existieren.
Sehe ich im Prinzip genauso. Ich neige aber dazu anzunehmen, dass die Ladungen sehr ungleichmäßig verteilt sind.
Zeit ist ein Konzept, wenn Du so willst, ist das Universum ewig und unendlich.
Raum ist auch nur ein Konzept. Erst durch die Anwesenheit von Elementarladungen entstehen Abstände und Zeiten (Emissionsraten).
Wie bist Du eigentlich zu der ketzerischen Idee gekommen, dass alles nur aus Elementarladungen besteht? Bei mir hat es zwanzig Jahre Nachdenken gebraucht.
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantenmechanik
von Steffen am 11.06.2015 20:24Hallo Bambi,
1. wie erklärst du das Interferenzmuster wenn nur ein Spalt verwendet wird? Also das ganze Experiment kann ja auch mit nur einem Spalt durchgeführt werden.
Wenn ein Spalt verschlossen ist, fliegen die Elektronen auf geraden Bahnen. Das liegt daran, weil die Kraft nun nur noch wellenförmig in (oder entgegen) der Flugrichtung wirkt. Macht man beide Spalte auf, kommen die Kräfte je nach Ort hinter dem Schlitz auch von der Seite. Hier mal die gleiche Simulation mit nur einem offenen Schlitz (53 Elektronen einzeln hintereinander. Wenn man länger wartet, wird es gaußförmig. Ich hatte nur keine Lust.).

PS: Wer den Source-Code der Simulation haben möchte, kann mir eine Email schreiben. Man braucht aber Linux, Windows geht vermutlich nicht.
2. Warum ist in dem dargestellten Doppelspaltexperiment kein Maximum in der Mitte zwischen den beiden Spalten? Passt so wie es dargestellt ist nicht zu den experimentellen Resultaten.
Das hängt davon ab, wo man den Schirm (Photoplatte) befestigt. Schiebt man diesen näher an die Schlitzblende, dann verschmelzen die beiden Seitenmaxima zu einem. Sieht man auch in der Abbildung, wo die beiden Spalte offen sind.
Hier steht alles im Detail beschrieben: http://www.quantino-theory.org/index.php?page=23&version=1&lang=de
Nicht wundern, dass Elektronen oder Photonen als elektrische Dipole betrachtet werden. Das ist eine logische Folge des Vorangegangenen. Spekulativ - sicherlich, aber sehr naheliegend.
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantenmechanik
von white-wall am 11.06.2015 18:23Ja ich denke auch das man einfach etwas nicht gefunden hat. Denn etwas kann nicht sein und gleichzeitig nicht sein. Der Tsunami wäre auch so ein Beispiel auf offener See scheinbar eine mehr oder weniger harmlose Welle. Aber er ist mehr als das und das wissen wir, er entsteht auch nicht erst an der Küste er entsteht unter Wasser. Nur möglicherweise kennen wir das Medium auf dem ne solche Quantenwelle läuft noch nicht, oder seine Ursachen nicht oder beides nicht oder wir kennen das Medium wissen nur noch nicht das sie darauf läuft usw.
Aber das etwas ist und zeitgleich nicht ist, wird sich vermutlich früher oder später als Fehler herausstellen.


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