Expandierende Erde

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inductor

64, Männlich

Beiträge: 244

Re: Expandierende Erde

von inductor am 22.03.2016 14:12

Hallo Phil,

er heißt auch heute noch "Erich von Däniken"

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Phil

46, Männlich

Beiträge: 662

Re: Expandierende Erde

von Phil am 22.03.2016 13:52

Diese "Goldflugzeuge" sind teil einer großen Anzahl an Figuren, wovon so gut wie alle eindeutig Tiere darstellen. Leute wie Erik von Dänniken (hieß er so?) reiten gerne darauf herum, dass sie wie Flugzeuge aussehen, obwohl ein stilisierter Vogel oder eine Fliege exakt in den Stil passen würde, den die anderen Figuren auch haben

Zu behaupten, dass es "eindeutig ein Flugzeug" sein, ist nur möglich, wenn man den Rest der Figuren ignoriert.

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Roland

93, Weiblich

Beiträge: 516

Re: Expandierende Erde

von Roland am 21.03.2016 14:33

Diese Goldflieger sind wohl Jedem bekannt. Es sind eineindeutig Flugzeuge.

Man beachte das offene Cockpit. Dieser Einsitzer-Privatjet stand sozusagen im Vorgarten und dürfte das bevorzugte Fortbewegungsmittel der Riesen gewesen sein, denen die Flügel wegen Übergewichts schon abgefallen waren. Ich habe diese Goldflieger einmal berechnet.

Als Beispiel nehme ich eine geeignete Jetgröße für einen 8 m Riesen bei der Fünffacherde an .

Der 8 m Riese mit 7,2 t Masse sitzt dann in seinem Jet mit 2,4 t Masse. Klar, das ist ein Leichtbauflugzeug. Dem Flugzeug gebe ich eine Spannweite von 16 m und die Flugkiste lasse ich in 10 km Höhe fliegen. Der Riese will schließlich die Übersicht bei seinem Sonntagsausflug behalten.

In 10 km Höhe düst er dann mit gemächlichen 70,5 km/h dahin und die bei einer Gleitzahl von 8 und Auftriebsbeiwert von 0,6 benötige Tretleistung von 11,4 kW incl. Wirkungsgrad schafft er locker mit seinem Pedalantrieb. Er strengt sich dabei genauso an wie wenn wir mit dem Fahrrad uns bei 26,7 km/h abstrampeln.

Er ist auf jeden Fall viel schneller am Ziel (Zigarettenautomat) wie wenn er laufen würde. Seine natürliche Gehgeschwindigkeit liegt nämlich bei nur 2,1 km/h. Und das offene Cockpit sorgt für die nötige Kühlung beim Strampeln.

Ich kann natürlich nicht ausschließen, daß er fauler ist als ich gedacht habe. Dann hätte er seinen 10 t Gesamtmasseflieger auch mit einem Mopedmotor durch die Landschaft schaukeln können. Oder mit einem Solarzellen Elektroantrieb mit 89 W/m² Leistung auf den Flügeln, falls die Sonne scheint.

Derselbe Flieger samt Pilot hätte unter heutigen Verhältnissen in derselben Flughöhe 1150 kW Leistung für dann 286 km/h benötig. 

Dann ist aber kein offenes Cockpit mehr möglich.  


Wir kennen alle die Piri Reis-Weltkarte und auch andere. Sie zeigen oftmals die Erde aus großer Höhe und daher glaubt man, das muß aus extraterrestischem Wissen stammen.

Ich habe nun mal "meinen" Goldflieger, welcher sicherlich nicht das ideale Flugzeug für Fernerkundungen war, mit einem so starken Motor ausgestattet, daß er das Flugzeug in größeren Höhen fliegen lassen kann. Das Limit bei offenen Cockpit waren auch damals sicherlich Verhältnisse wie auf dem Nanga Parbat. Darüber gibt es dann Schwierigkeiten mit dem Atmen.

Unter diesen Umständen konnte der 8 m Kleinriese aus 220 km Höhe mit seinem auf 18 kW aufgebohrten Mopedmotor die Erde genau so sehen, wie wir sie heute aus 44 km Höhe sehen würden. Bei 111 km/h konnte er jedes Detail noch auf seinem Block aufzeichnen. Natürlich leicht verzerrt. In diesem Fall hat er sich jedoch noch Mantel und Pudelmütze übergezogen. War doch ein bißchen kalt da oben. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.03.2016 16:01.

Roland

93, Weiblich

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Re: Expandierende Erde

von Roland am 21.03.2016 11:21

Erstarrungszeit der Meereskruste

Die Erstarrungszeit der Meereskruste kann berechnet werden und damit ist ihr Alter bekannt. Nachfolgende einfache Formel ist ausreichend genau und beinhaltet die auf das Volumen bezogene Erstarrungs- bzw. Kondensationswärme Hvol und die auf das Volumen bezogene spezifische Wärme Cvol des Krustenmaterials. Desweiteren geht die Temperaturdifferenz dT zwischen Krustenunterseite und Krustenoberseite ein sowie die Wärmeleitfähigkeit Lambda des Krustenmaterials und natürlich die Krustendicke S.

Erstarrungszeit = S^2 * ( Hvol + Cvol * dT/2 ) / ( 2 * Lambda * dT )

Für nachfolgende Werte, die nur über den Daumen geschätzt angenommen sind

Hvol = 2e9 J/m³
Cvol = 3e6 J/m³K
Lambda = 2.5 W/mK
dT = 1000 K
S = 30000 m

ergibt sich ein Meereskrustenalter von 6,3e14 s bzw. 19,96 Millionen Jahre. Der quasistationäre Wärmefluß durch diese Kruste errechnet sich mit dT*Lambda/S = 0,083 W/m².

Natürlich darf man auch nach eigenem Glauben Werte einsetzen.

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Roland

93, Weiblich

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Re: Expandierende Erde

von Roland am 21.03.2016 10:56

Hallo inductor!

Das will ich hier nicht konkretisieren, da das Nähfadenaufwickelproblem wirklich nicht zum Thema passt.

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Roland

93, Weiblich

Beiträge: 516

Re: Expandierende Erde

von Roland am 21.03.2016 10:49

Wetter


In der letzten Graphik bei der heutigen Einfacherde ist auch ein bestimmter Punkt eingezeichnet: Die Krustenfalltiefe bei Erdbeben.

Dieser Punkt, hier in 188 km Tiefe, ist dasjenige Gebiet im Gas, wo die Gasdichte mit der Gesteinsdichte identisch ist und daher bleibt die bei einem Erdbeben abgerissene Kruste dort im Gas schwimmend liegen.

Natürlich wird dieses Krustenstück aufschmelzen und sich als Flüssigkeitshorizont im Gas verteilen. Es mag im Gas mehrere solcher Flüssigkeitshorizonte geben, je nach Gesteinsdichte.

Was mit diesem Flüssigkeitshorizont passiert, ist von den Umgebungsbedingungen abhängig. Er kann verdampfen, verdunsten oder auch nicht. Dies hängt davon ab, ob der Taupunkt des Gesteinsgases überschritten ist oder noch nicht. Es hängt also vom Dampfdruck ab.

Diese Flüssigkeitsschicht kann auch Löcher aufweisen, Alles ist möglich.

Zwischen dieser Schicht und der Kruste herrscht auch ein richtiges Wetter. Mit Wolken, Regen, Blitz und Donner, Schnee und Hagel. Jedoch ist die Größenordnung eine ganz andere als in unserer Luftatmosphäre. Natürlich meine ich auch Steinregen.

Für die Meteorologen eröffnen sich also bisher ungeahnte neue Aufgabenbereiche.

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inductor

64, Männlich

Beiträge: 244

Re: Expandierende Erde

von inductor am 21.03.2016 10:43

Das mathematische Problem ist nämlich die Umwandlung eines gekrümmten Fadens in einen geraden Faden. Beim Aufwickeln besteht dasselbe Problem

Welches Problem ist damit gemeint? Kannst Du das konkretisieren?

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Roland

93, Weiblich

Beiträge: 516

Re: Expandierende Erde

von Roland am 21.03.2016 10:03

Was sind eigentlich Verwerfungen?

 

Ich glaube nicht, daß ein Geologe eine Ahnung davon hat, was dies eigentlich ist. Man sieht nur, daß die Höhenlage eines abgegrenzten Gebiets sich abrupt verändert hat. Dieses Gebiet hat eine Fahstuhlfahrt hingelegt. Der Fahrstuhl kann nach oben Fahren oder auch nach unten. Je nachdem, welcher Knopf gedrückt wurde.

Der Geologe wird sagen, unten war eben ein Hohlraum und deshalb ist das Gebiet abgesackt. Und im anderen Fall, hm, wird er wohl sagen, jemand hat sich dagegengestemmt und hat das Gebiet eben hochgedrückt.

Erstaunlicherweise hat der Geologe sogar recht. Obwohl er vom Geschehen keine Ahnung hat.

Der Gasdruck unterhalb der Kruste steht im Idealfall im Gleichgewicht mit dem Gewichtsdruck der Kruste. Jedoch kann sich der Gewichtsdruch ändern. Und zwar dann, wenn an der Krustenunterkante Material aus dem Gas ankondensiert oder auch wegschmilzt. In beiden Fällen ändert sich das Krustengewicht.

Es kommt also ebenso darauf an, ob ein thermisches Gleichgewicht besteht. Wenn die Kruste zu tief im Gas steckt und zu tief bedeutet dann gleichzeitig, daß es an dieser Grenzfläche zu warm ist, tropft abschmelzendes Material ins Gas und die Kruste wird leichter.

Die Kruste hat eine bestimmte Scherfestigkeit. Und wenn die überschritten wird, reißt ein Gebiet von seiner Umgebung ab und fährt dann im Fahrstuhl nach oben. Das ist dann eine Verwerfung.

Dasselbe kann auch im umgekehrten Fall passieren. Wenn die Trennfläche in einem zu kalten Gebiet liegt, kondensiert Material an. Die Kruste wird daher schwerer. Auch dann kann die Scherfestigkeit überschritten werden und das Gebiet fährt im Fahrstuhl nach unten.

Diese Vorgänge können sich mehrfach wiederholen. Fahrstuhlfahrt rauf und runter, je nachdem, welcher Knopf gedrückt wurde

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Roland

93, Weiblich

Beiträge: 516

Re: Expandierende Erde

von Roland am 21.03.2016 09:33

@Bambi

Noch ein Wort zum Holzklotz:

Ich behauptete also, ein rotierender Holzklotz hat ein Magnetfeld. Dies sagte ich natürlich deshalb, weil ich den Geodynamo mit viel Eisen im Erdkern für Quatsch halte. Begründung hierfür war, wie ebenfalls erwähnt, die 200 MJ/kg radioaktive Zerfallswärme entsprechend dem geleerten Erdmodell bei Erdalter von 4,5 Mrd. Jahren, welche bereits ein gasiges Erdinnere erzwingen. Die Geologie hat also ein Dilemma. Entweder junge Erde, dann könnte der Dynamo vielleicht stimmen, oder nix mit Dynamo, weil gasförmig, und dann stimmt auch nichts mehr von ihren mühsam aufgebauten Luftschlössern.

Du "kontertest" dann mit Mars und Merkur, welche aus der Reihe fallen. Ich sagte, es kommt auch auf die inneren Gasströmungen an, die wir nicht kennen. Die Venus, erdgroß, hat mit ihrem 243 Tagen Tag auch kaum ein Magnetfeld. Obwohl sie doch als Schwesterplanet der Erde vermythisiert wird.

Nun hat aber auch die Sonne ein Magnetfeld. Und auch die Gasplaneten. Bei den Gasplaneten schlägt dann der adiabate Temperaturgradient (g/cp) zu und der besagt, daß es sehr schnell im Inneren brühwarm wird. Und da gibt es auch keinen Eisenkern mehr.

Abgesehen davon stellen wir "auf" der Erde fest, daß Erdgas bis zu 7% Helium enthält. Erdöl bis 1%.

Dies beweist bereits "irgendetwas" und ich vermute sehr stark, daß dieses Helium aus dem radioaktiven Zerfall herrührt. Und dann haben wir schon wieder das gasförmige Erdinnere ohne Eisenkern. Und ein Magnetfeld wegen des Holzklotzes.

Und ja, ich HABE mich mit Einheiten beschäftigt. So ist z.B. die korrekte Einheit vom Radius natürlich nicht einfach Meter. Sondern natürlich m/rad. Bei unserem Einheitensystem hat man arg geschludert.

Radius * Winkelgeschwindigkeit = Geschwindigkeit.

m/rad * rad/s = m/s

Man könnte mit dem jetzigen Einheitensystem mathematisch nicht einmal einen Faden von einer Spule abwickeln. Nur weil wir wissen, daß das in der allgemeinen Nähpraxis gelingt, geben wir uns mit dem mathematisch falschen Ergebnis zufrieden, welches letztlich auch "irgendwie" die gerade Länge des abgewickelten Fadens ergibt. Das mathematische Problem ist nämlich die Umwandlung eines gekrümmten Fadens in einen geraden Faden. Beim Aufwickeln besteht dasselbe Problem 

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1Alexander

60, Männlich

Beiträge: 1233

Re: Expandierende Erde

von 1Alexander am 20.03.2016 14:05

@Darius

Das Thema ist fast abgehandelt, aber einen Nachsatz, obwohl ich bereits alle Lust darauf verloren habe.
Beim Nachlesen kann ich weiß Gott keine signifikanten Unterschied zwischen Raphaels und meiner Darstellungen festellen. Ich weiß gar nicht was du mir vorwirfst. Aber sei es drum.
Zumal ich explizit einen Hinweis bezüglich "ausgedachter und offensichtlich leicht missverständlichen Wörtern" gegeben habe. Und mein ausdücklich als Verstoß gegen die Netiquette gekennzeichneter deutliche Hinweis war m. M. n. mehr als angebracht.
Du kannst das gerne anders sehen. Dem gingen mehrere offensichtlich fruchtlose Versuche voraus, dass Ganze in verträgliche Bahnen zu lenken.

Zudem interesieren mich die Erkenntnisse seines Annus Mirabilis.
Das habe ich mehrfach eingeräumt. Und wenn du meine Beiträge liest, dann wirst du feststellen, dass ich von vorherein mit dem gleichen Wohlwollen reagiert habe, dem ich jeden entgegenbringe. Als Todfeind brauche ich mich wegen einer Lappalien nicht kommentarlos bezeichnen zu lassen. Du darst sowas gerne akzeptabel finden. Ich nicht. Aber Schwamm drüber. Was interessiert mich der Gesang vorbeiziehender Gänse.

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