Mission Rosetta

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Hannes

67, Männlich

Beiträge: 782

Re: Mission Rosetta

von Hannes am 17.11.2015 19:50

Wo kommt das Wasser her? Zum vorher verlinkten Artikel:
Da es auch auf dem Mond - wenn auch wenig - u.a. Himmelskörpern im System Wasser gibt, scheint die Entstehung durch Interaktion mit solarem Plasma sicher eine nahe liegende Möglichkeit. Fragt sich dann nur, warum es gerade auf der Erde so viel davon gibt?

Entstehung in der Erde selbst erscheint mir auch möglich zu sein und warum nicht gleich zusammen mit abiotischem Erdöl. Dann wäre Öl eventuell ein „nachwachsender Rohstoff".

Sollte das Wasser der Erde aber von einem anderen Planeten stammen, dann würde sich wiederum die Frage stellen, woher dieser Planet das Wasser bekam. Und sicher, die Entstehung von Wasser durch katastrophale EM Vorgänge im System in Justins Sinne ist eine realistische Option.

Bei Wal Thornhill habe ich noch die Idee gefunden, dass die förderlichste Situation für das Leben in einem Elektrischen Universum im elektrischen Kokon eines Braunen Zwerges sei.
Ein Planet in der Chromosphäre eines solchen Sternes würde über die gesamte Oberfläche gleichmäßig Energie erhalten. Die dünne Atmosphäre solcher Sterne hätte die wesentlichen Wasser- und Kohlenstoffverbindungen, die dann als Nebel auf die Planeten herab fielen.
siehe auch Meldung http://news.discovery.com/space/astronomy/clouds-of-water-possibly-found-in-brown-dwarf-atmosphere-140826.htm )
Nur lässt sich das auf die Erde höchstens unter der Voraussetzung anwenden, dass die Erde früher wirklich Teil eines Proto-Saturn(-Brauner Zwerg)-Sonnensystems war. Trotz meines großen Enthusiasmus für ungewöhnliche Ideen bin ich hier aber sehr skeptisch. Doch Braune Zwerge mit sie umkreisenden Planeten als Horte von Wasser und Leben könnten die Gesamtchancen im Universum auf Leben zu stoßen beträchtlich erhöhen.

Am Ende stellt sich wohl immer die Frage, welche Rolle welche Arten von Sonnen bei der Wasserproduktion spielen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2015 19:51.

inductor

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Re: Mission Rosetta

von inductor am 16.11.2015 09:56

Mich würde interessieren, wie sich die EU die Entstehung von Wasser auf der Erde vorstellt.

Ich kann Dir nur verraten wie ich mir das vorstelle nach dem ich mir weder Kometen noch Asteroiden plausibel erscheinen. Es bleibt eigentlich nur die Variante: Aus dem Erdinneren. Auch wenn die dafür notwendigen Prozesse vielleicht nicht bekannt und verstanden sind, was vielleicht auf eine sträfliche Vernachlässigung elektrischer Phänomene zurückzuführen ist.

Das gleiche dürfte für's Erdöl gelten (nomen est omen) das seltsamerweise wohl auch zusammen mit Salzwasser gefördert wird. Die angeblich fossile Herkunft finde ich fast so wenig überzeugend wie die Kometen-Wasser-Hypothese.

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Hannes

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Re: Mission Rosetta

von Hannes am 15.11.2015 18:09

Hallo Justin, 

da muss ich erst einmal sondieren, ob ich eine authentische Aussage der Thunderbolts (oder auch anderer Plasmakosmologen) dazu finde. Ich lehne den massenhaften "Import" durch Kometen oder Asteroiden auf die Erde als unrealistische Möglichkeit ab.

Kann mir für das Universum insgesamt Prozesse, vor allem auch elektrische einschließend, vorstellen, die Wasser massenhaft produzieren. Für den Anfang verweise ich auf diesen kurzen Beitrag eines EU-Anhängers (kein Wissenschaftsartikel):
http://www.everythingselectric.com/earth-water-origin-not-from-comets-where/ 

Ich erinnere mich auch daran gelesen zu haben, dass ein "Elektrisches Universum" auch ein "Wasseruniversum" sein müsse. Werde aber sicher ein paar Tage brauchen, bevor ich zu weiterer Suche komme.

Hier noch ein Link zur möglichen geologischen Eigenproduktion von Wasser auf der Erde:
http://phys.org/news/2014-12-hints-ancient-earth-watergeologically.html 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.11.2015 18:14.

wl01

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Re: Mission Rosetta

von wl01 am 15.11.2015 11:28

Hallo Alexander!

Hier scheint wieder ein Kampange zu laufen.
Nun ja, irgendwie muss sich das Wasser auf der Erde ja gebildet haben!
Immerhin ist die "Wasser kommt durch die schmutzigen Schneebällen von Kometen auf die Erde" -Theorie ja nach Tschurj offensichtlich definitiv vom Tisch:
Untersuchungen der Raumsonde "Rosetta" hatten bereits gezeigt, dass sich das Wasser auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko deutlich vom Wasser irdischer Ozeane unterscheidet. Konkret hatten die Messungen gezeigt, dass Deuterium auf dem Kometen dreimal häufiger vorkommt als in den Weltmeeren. Das war als Indiz gegen die These gewertet worden, dass Kometen dieser Familie das Wasser auf die Erde gebracht haben.

Mich würde interessieren, wie sich die EU die Entstehung von Wasser auf der Erde vorstellt.

Hallo Hannes!
Zumal man nun auch noch postulieren muss, dass er VOR dem Beginn der Entstehung des Sonnensystems im Kometenkern eingefroren wurde - und nicht während des Entstehungsprozesses!
Klingt logisch, aber woher kommen dann diese Deuterium- und Sauerstoff-Atome?

Etwa von einer, also maximal einer Million alten, bestehenden Sauerstoff/Wasser-Welt, die durch elektrische Katalysmen zerstört wurde und bei der die Kometen und Asteroiden die im Sonnensytem verbliebenen Reste sind?
Immerhin kann bei Elektrolysen (bzw. Blitzentladungen) Sauerstoff und Ozon entstehen. Aber auch Deuterium lässt sich durch Elektrolyse erzeugen.
Abstract
Der relativ große Energieaufwand bei der elektrolytischen Deuterium-Anreicherung läßt sich verbessern, wenn man durch geeignete Auswahl des Elektrodenmaterials und optimale Betriebsbedingungen den Trenneffekt an der einzelnen Wasserstoff-Kathode erhöht und durch Rekombination der Elektrolysegase in Knallgas-Elementen einen Teil der Elektrolyse-Energie zurückgewinnt. Auf diese Weise läßt sich ein elektrochemisches Analogon zu einer Destillationskolonne bzw. einer Heiß/Kalt-Kolonne zur D2O-Anreicherung konstruieren.


MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.11.2015 11:45.

1Alexander

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Re: Mission Rosetta

von 1Alexander am 14.11.2015 00:51

@Hannes

Hier scheint wieder ein Kampange zu laufen.

Spiegel-Online: Gesteinsanalysen: Erde verdankt ihr Wasser nassem Staub

"Mit der Zeit hat sich dieser wasserreiche Staub zusammengeballt, um unseren Planeten zu bilden"

"Obwohl ein guter Teil des Wassers durch Verdunstung auf der Oberfläche verlorengegangen sein dürfte, hat genug überdauert, um das Wasser der Welt zu bilden."


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Hannes

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Re: Mission Rosetta

von Hannes am 13.11.2015 16:30

Wenn ich das Nachfolgende lese, dann fällt es mir auch schwer daran zu glauben, dass jemand so gnadenlos dumm sein könnte.

Man manipuliert sich selbst und andere, wenn man im Zusammenhang mit der Entdeckung (natürlich wieder einmal unerwartet) von Sauerstoff immer noch behauptet, die Kometen seien 4,5 Milliarden Jahre alt:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/tschuri-sauerstoff-auf-kometen-entdeckt-a-1060028.html 

Besonders köstlich sind diese Passagen:

Die Beobachtung von Sauerstoffmolekülen (O2) kam dagegen unerwartet, denn Kometen gelten als eingefrorene Urmaterie aus der Frühzeit des Sonnensystems vor rund 4,5 Milliarden Jahren. Die reaktionsfreudigen Moleküle hätte sich nach Erwartung der Forscher mit dem damals reichlich vorhandenen Wasserstoff zu Wasser verbinden sollen.

Wir hätten niemals gedacht, dass Sauerstoff für Milliarden von Jahren 'überleben' kann, ohne sich mit anderen Substanzen zu verbinden", erläuterte "Rosina"-Projektleiterin Kathrin Altwegg von der Universität Bern.

Nein, das kann der reaktionsfreudige Sauerstoff mit Sicherheit nicht!

Zumal man nun auch noch postulieren muss, dass er VOR dem Beginn der Entstehung des Sonnensystems im Kometenkern eingefroren wurde - und nicht während des Entstehungsprozesses!

Am wahrscheinlichsten sei, dass der Sauerstoff sehr früh, schon vor Beginn der Entstehung des Sonnensystems, im Kometenkern eingefroren sei.

Nein, es ist am wahrscheinlichsten, dass Betonköpfe und Dogmatiker ihr völliges Scheitern nicht eingestehen wollen.

Wo ist hier bitte der Kopf an die Wand hauen-Smiley? 

  


 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.11.2015 16:31.

1Alexander

60, Männlich

Beiträge: 1233

Re: Mission Rosetta

von 1Alexander am 27.10.2015 14:13

@Hannes

Guter Beitrag. Die Hypothese der zwei zusammenpappenden Kometen habe ich für so irre gehalten, dass ich sie seinerzeit nicht mal kommentiert habe. Die angebliche Merkmale der Oberflächenstrukturen auf den Bildern waren die dicken, bunten, manipulativen Striche.
Eine solche wilde Geschichte kann schon lange nicht mehr als wohlmeinende und gutwillig bezeichnet werden, auch wenn man seltsame Verhältnisse in den entsprechenden wissenschaftlichen Zirkeln berücksichtigt.
Auf gut Deutsch ausgedrückt: Das ist nur noch böswillige Verarsche.

Das Zusammenpappen von Schneebällen hat jeder in seiner Kindheit geprobt. Hier sehen wird den schändlichen Versuch die Eiskometentheorie irgendwie durch Aufsattlung an menschliche Erfahrungsmuster zu retten. Wenn die Kometen nun doch nicht aus Volleis bestehen, dann sollen sie sich wenigstens wie Eisbälle verhalten, womit deren Eistheorie durch bewußt falsche Verwurstlung von Beobachtungstatsachen, hintenrum doch wieder irgendwie gerettet scheint.

Ich möchte in diesem Zusammenhang mal auf folgendes hinweisen. Manipulation ist eine menschliche Verhaltsweise. (Der Wikipediaartikel ist hierzu bemerkenswert dünn und schlecht verlinkt). Die Grundlage jeder psychologischen Manipulation ist die Unkenntnis oder Verunsicherung des Manipulierten über den Vorgang. Man kann das verkürzt darstellen: Der Manipulierende handelt bösswillig, wogegen das Opfer von seiner vollen oder partiellen Gutwilligkeit ausgeht. Selbst wenn das Opfer die manipulativen Versuche teilweise erkennt, unterliegt es doch derr Manipulation, wenn es sich im Irrtum über die Motivlage befindet. Das Opfer wird dadurch zum Opfer, dass er seine positive Motiv- und Ausgangslage ebenso dem Manipulierer unterstellt, indem er von einer gerechtfertigten und angemessenen Interessendurchsetzung ausgeht.

Man kann die ganze die Berichterstattung um den Kometen gar nicht mehr verstehen, wenn man diesen Aspekt nicht berücksichtigt. Man muß sich zu der Tatsache durchringen, dass hier kein behäbiger wissenschaftlicher Erkentnissprozess im Rahmen gutwilliger Forschung dargestellt wird.
Ein klares Bild ergibt sich, wenn man von einer geziehlten Manipualation der Öffentlichkeit ausgeht, wobei das impliziert, dass die Akteure sich dieser Tatsache bewußt sind.



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Hannes

67, Männlich

Beiträge: 782

Re: Mission Rosetta

von Hannes am 27.10.2015 11:21

Eine weitere Space News zur Form von 67/P und anderen Kometen:

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Hannes

67, Männlich

Beiträge: 782

Re: Mission Rosetta

von Hannes am 16.10.2015 12:56

Uff, ist das lang - da werd' ich wohl eine Weile brauchen!  Danke für den interessanten Link, inductor.  

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inductor

64, Männlich

Beiträge: 244

Re: Mission Rosetta

von inductor am 14.10.2015 17:07

Die Kollisionshypothese scheint mir auch recht verzweifelt. Mir ist jetzt erst unter den Kommentatoren der Rosetta-Blogs eine weitere Hypothese aufgefallen:

67P/Churyumov-Gerasimenko. A Single Body That’s Been Stretched- Part 27

Die 27 Teile der Geschichte ziehen sich allerdings in die Länge. Ich konnte das bisher - wie man so schön sagt - nur diagonal lesen. Die Quintessenz scheint zu sein, dass sich die beiden Keulen durch ein Außeinanderziehen und Scheren eines ursprünglich nicht keulenförmigen Körpers ergeben haben. Als Indizien dafür werden zahlreiche Konturen herangezogen die z.B. eine genaue Passung der kleineren Keule in den Hauptkörper nahelegen.


PHOTO CREDITS Copyright ESA/Rosetta/NAVCAM – CC BY-SA IGO 3.0

Als maßgebliche Kräfte für diesen Prozess werden - und hier scheint es wohl eher klassisch zuzugehen - Gezeitenkräfte und ein Vorbeiflug am Jupiter unterhalb der Roche-Grenze angenommen. Da sehe ich alternative Ansätze, die eher in Richtung Entladungsstrukturen und Gebirgsbildung im Sinne des Plasmaversum gehen könnten.

Ein Ansatz den man nicht aus dem Auge verlieren sollte, meine ich.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.10.2015 18:26.
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