Mission Rosetta

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1Alexander

60, Männlich

Beiträge: 1233

Re: Mission Rosetta

von 1Alexander am 17.11.2014 19:53


Die Bildzeitung bringt die News als erste

Bild: Erste Kometen- Geheimnisse ausgewertet

„Jetzt wissen wir: Auf der harten Oberfläche, auf die ,Philae‘ gehüpft' ist, gab es nur zehn oder zwölf Zentimeter Staub”,

und zum Abschluß darf die "regierungsamtliche" Sprachreglung (wie im NeuenDeutschland zu DDR-Zeiten) nicht fehlen:

Tschuri, ein vier Kilometer-Brocken aus Eis, gefrorenen Gasen und Staub,...

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1Alexander

60, Männlich

Beiträge: 1233

Re: Mission Rosetta

von 1Alexander am 17.11.2014 18:03


Philea hat ja ein Bohrung mit SD2 vorgenommen. Hat jemand Informationen darüber? Der Lander ist ja nicht verankert. Hätte der Bohrvortrieb die Sonde nicht aus der Position bringen müssen? Immerhin wiegt der Lander ja bloß ein paar Gramm.
Wer hat eine Idee wie das funtioniert?

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Phil

46, Männlich

Beiträge: 662

Re: Mission Rosetta

von Phil am 17.11.2014 09:21

Bei diesen Geschwindigkeiten wäre der Unterschied auch nicht wirklich relevant gewesen. Es gibt genug Beispiele, wo Einsten besser funktioniert als Newton. Und nenne mir bitte eines, wo seine Theorie Newton unterlegen ist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2014 10:01.

wl01

67, Männlich

Beiträge: 1162

Re: Mission Rosetta

von wl01 am 16.11.2014 20:56

Artikel verschoben

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.11.2014 20:58.

Darius

49, Männlich

Beiträge: 249

Re: Mission Rosetta

von Darius am 16.11.2014 15:39

@Yanneck:
Zu Deinem Zitat von Michael Hesemann:

Eine der größten Illusionen unserer Wissenschaftler sei die Annahme, daß Gravitation als eigenständige Kraft existiere.

Kein Wissenschaftler des Mainstreams behauptet Gravitation sei eine eigenständige Kraft. Im Mainstream gilt Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie. Dort wird Gravitation als eine Scheinkraft (Pseudokraft) verstanden, die aus der Raumzeitkrümmung resultiert. Auch gehören die Zentrifugalkraft oder die Corioliskraft zu den (Schein-) Trägheitskräften.

In der Klassischen Mechanik, also vor Einsteins ART, galten und gelten die Newtonschen Gesetze. Hier wird Gravitation einfach als eine der Materie innewohnende (intrinsische) Kraft hingenommen, ohne ihr Wesen zu hinterfragen.

Kein Mensch kann Gravitation erklären. Bei Einstein lässt sich Gravitation in ihrer Wirkung vollständig geometrisch interpretieren (eine Beschreibung der Wirkung), aber keinesfalls erklären (was verursacht Gravitation). Und wie Phil bereits geschrieben hat:
Diese Kombination von Kräften [Dichte, Temperatur, atmosphärischer Druck und die vertikale Komponente des Magnetismus] ist grunsätzlich nicht falsch, aber es ist NICHT die Gravitation.

Auf einer auf den absoluten Nullpunkt gekühlten Erde ohne Atmosphäre würde ich genauso hoch springen können, wie jetzt.

Dann schriebst Du weiter:
[...] dass ich - so unglaublich das sich für den einen oder anderen anhören mag - selbst ein unglaubliches Erlebnis hatte, dass von einer mutmaßlichen nicht-irdischen Intelligenz intiiert wurde ...

Dass Du dieses Erlebnis hattest, glaube ich Dir, weil es mit ähnlichen Berichten anderer Menschen übereinstimmt. Es scheint hierbei ein Muster zu geben. Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass es sich nur in Deinem Kopf abgespielt hat. Erlebnisse dieser Art können verschiedenste Ursachen haben. Auch gesunde Menschen können ohne äußere Einflüße halluzinieren und müssen dabei nicht mal bewusst im Zustand geistiger Kontemplation sein.

Bevor Du zu tief in esoterische Kreise absteigst oder zu viel Kontaktler-Literatur studierst, nehme Dir auch die Zeit für Erich Kasten´s Buch: "Die irreale Welt in unserem Kopf - Halluzinationen, Visionen, Träume".


@wl01:
Dass Du mit Tachyonen ankommen wirst, als Yanneck Michael Hesemann zitiert hat, war mir sofort klar .

Hast Du inzwischen das Hitzeproblem an einem Schwarzen Loch in Deiner TachyonenDruckTheorie gelöst? Deine darauf bezogene Gegenfrage vom 2014-03-03 in "Gravitation, Zeit, Lichtgeschwindigkeit, Schwarze Löcher, Entropie - was dann?":
Hat Gravitation je Hitze erzeugt??

hast Du bestimmt inzwischen bejaht, denn auch in Deiner TDT gilt: Druck erzeugt Wärme .


@Phil:
[...] aber einfach die Gravitationstheorie aus dem Fenster zu werfen, wenn es in den Kram passt, geht zu weit. Immerhin hat diese "grob falsche" Theorie geholfen, einen Ziel von sechs mal vier Kilometer über mehrere hunder Millionen Kilometer zu treffen.

Beim Flug zu Tschuri war Einstein mit seiner tatsächlich grob falschen Theorie nicht an Deck. Newton hat das Ruder gerissen .

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Hannes

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Beiträge: 782

Re: Mission Rosetta

von Hannes am 16.11.2014 13:56

Habe leider nur ein ultrakurzes Wochenende und werfe nur ein paar Links mit m.E. interessanten Fotos ein: 

 Komet am 7. August 

Missionsfoto 

40 m Entfernung 
 
ESA-Spaceimages
 
Ich akzeptiere das angebliche, das Wasser bringende Kometenbombardement von Anno Dunnemals auch nicht,  1Alexander!   

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1Alexander

60, Männlich

Beiträge: 1233

Re: Mission Rosetta

von 1Alexander am 14.11.2014 16:56

@Phil

Immerhin hat diese "grob falsche" Theorie geholfen, einen Ziel von sechs mal vier Kilometer über mehrere hunder Millionen Kilometer zu treffen.

Das ist eine senstationelle Leistung. Im Grunde ist die Mission schon jetzt ein voller Erfolg.
Ich hoffe, dass die Finanzierung gesichert wird und nicht irgendein Idiot den Geldhahn zudreht. Das sehe ich derzeit als das größte Problem.

hier der Link zu Größe, Form und Masse von Tschurjumow-Gerasimenko auf Raumfahrer.net

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.11.2014 17:18.

wl01

67, Männlich

Beiträge: 1162

Re: Mission Rosetta

von wl01 am 14.11.2014 15:51

Die folgende aktuelle Meldung bestätigt eigentlich meine Vermutungen über die "Weichheit der Oberfläche" und den falschen Beschleunigungsdaten:

Zumindest eines stellte Churyumov-Gerasimenko bei dieser Landung gleich unter Beweis: seine Festigkeit. Nach dem ersten Aufsetzen prallte Philae von dem Kometen ab und schwebte mehrere hundert Meter zurück ins All. "Die Oberfläche kann also nicht besonders weich sein, sonst hätte der Lander keinen so großen Hüpfer gemacht", erläutert DLR-Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt, der die wissenschaftliche Beteiligungen des DLR an der Rosetta-Mission leitet.

Der Bohrer ist in Betrieb, jedoch die Energie ist das Problem. Das letzte Quantum Energie wird voraussichtlich heute um 21:00 aufgebraucht sein. Erst in 2 Monaten schätzt man, dass die Batterien wieder aufgeladen sein werden.


MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Phil

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Beiträge: 662

Re: Mission Rosetta

von Phil am 14.11.2014 09:00

Diese Kombination von Kräften ist grunsätzlich nicht falsch, aber es ist NICHT die Gravitation. Natürlich spielt die Atmosphäre eine Rolle, aber das macht sie mittels des Auftriebs. Zigarettenrauch steigt auf, weil er weniger dicht ist als die Umgebungsluft. Was im Rauch dichter ist als die Luft, sind die Aerosole, die man sieht. Diese sinken aber so langsam zu Boden, dass sie Aufwärtsbewegung der warmen Luft nicht ausgleichen können. Erst wenn sich die Temperatur angleicht, beginnen sie langsam abzusinken.

Es ist eine Sache, hier felsenfest von Stein auf den Bildern auszugehen, aber einfach die Gravitationstheorie aus dem Fenster zu werfen, wenn es in den Kram passt, geht zu weit. Immerhin hat diese "grob falsche" Theorie geholfen, einen Ziel von sechs mal vier Kilometer über mehrere hunder Millionen Kilometer zu treffen.

1. Auftrieb ist ein bekanntes Phänoment und kann leicht berechnet werden
2. Magnetismus ist zu Levitation und somit zur Kompensation der Gravitation in der Lage, wir wissen also, wie stark die Felder sein müssen für einen solchen Effekt
3. Strahlungsdruck ist ebenfalls ein bekanntes Phänomen, und wir wissen, wieviel Strahlung nötig wäre
4. Dann bleibt noch die elektrostatische Abstoßung/Anziehung. Diese hängt von der Ladung ab. Aber wenn Rosetta tatsächlich dermaßen aufgeladen gewesen wäre gegenüber Tschuri, dann hätte Philae die Landung wohl kaum gut überstanden.

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wl01

67, Männlich

Beiträge: 1162

Re: Mission Rosetta

von wl01 am 14.11.2014 06:48

Hallo Yanneck!

Natürlich könnte ich damit etwas anfangen!
Gravitation ist also eine Kombination der Phänomene Dichte, Temperatur, atmosphärische Druck und der vertikalen Komponente des Magnetismus.
Das läuft ziemlich genau in die Annahme meiner Theorie des TDT (TachyonenDruckTheorie - Gravitation ist keine Sogwirkung oder "potentielle Energie", sonderen eine von Außen wirkende Druckkraft)!

Wobei ich "atmosphärischen Druck" eher als Äther/Tachyonendruck definieren müsste, denn auch auf Himmelskörpern ohne Atmosphären gibt es Gravitation.
Ebenso sehe ich als Dichte, die sog. "Poriosität einer Materie" im Sinne der Le Sages-Gravitation und diese hängt wieder mit dessen Strömungswiderstand zusammen.
Und klar, je höher eine Temperatur, des schneller "schwingt" Materie und kann anderen Kräften entgegenwirken.
Magnetismus jedoch funktioniert nur mit "geladenen" Teilchen, kann also nicht bei jeder Materie wirken. Wobei ich persönlich Magnetismus nur als "Spezialfall" der Gravitation (in meinem Sinne), also als speziell ausgerichtete Graviations/Ätherteilchen (in meiner Theorie Tachyonen) sehe.

Allerdings muss man berücksichtigen, dass all dies den Theorien der sog. "Führenden Lehre" der Wissenschaften widerspricht und daher nicht gilt!
Unsere Theorien sind in diesem (ihrem) Sinne nur "Pseudoannahmen" mit keinerlei Relevanz und benötigen Beweise in allen Bereichen und vor allem einen anerkannten (von wem wohl) mathematischen Unterbau. 
Die "Führende Lehre" braucht hingegen keinen empirischen "Beweis", da sie als "Führende Lehre" sacrosanct ist. Es ist lediglich ein mathematischer Nachweis notwendig.


MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.11.2014 06:50.
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