Dirty Snowball vs Electric Comet
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Re: Dirty Snowball vs Electric Comet
von Hannes am 24.09.2014 17:37Von den Standardkosmologen sind mir keine Vorhersagen zum Kometen 67P/C-G bekannt, eine Suche ergab keine zitatwürdigen Angaben. Die Thunderbolts hingegen haben bereits vor 5 Wochen auf ihrem Blog Vorhesagen getroffen, hier folgend:
von David Talbott und Wallace Thornhill
Nach einer 10-jährigen Reise hat die Raumsonde Rosetta jetzt den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko erreicht. Es sieht aus, als würde die Mission für uns eine Goldmine werden.
Bereits eine erste Selbstverständlichkeit des elektrischen Kometenmodells wurde bestätigt: eine spektakuläre, scharfe, 'funkenerodierte' Oberfläche - gerade das Gegenteil von dem, was das Modell "sublimierenden Eises" der Kometen vorhersagt - und eine Widerlegung aller publizierten künstlerischen Visualisierungen des Kometen vor Rosettas Ankunft.
Wie die meisten unserer Leser wissen, ist die bipolare Form des Kerns, ähnlich den bereits beobachteten Formen so vieler anderer Kometen und Asteroide, für Theoretiker des elektrischen Modells keine Überraschung. Die Standardtheorie hingegen muss zum wiederholten Male astronomisch unwahrscheinliche Lösungen (Verschmelzung von zwei kleinen, fernen Körpern im Weltraum) in Anspruch nehmen, um diese wiederkehrenden Morphologien zu erklären. Wenn solche Unwahrscheinlichkeiten häufig sind im Gravitationsszenario, warum gibt es dann keine Kometen oder Asteroiden mit drei keulenförmigen Teilen?
Obwohl kein Theoretiker des Elektrischen Modells die Möglichkeit leugnen würde, dass ein Stück schmutzigen Eises heute immer noch die Sonne umkreisen könnte, erwartet keiner wesentliche Wassereismengen auf oder unter der Oberfläche von 67P/Churyumov-Gerasimenko. Viel wahrscheinlicher wäre ein möglicher örtlicher staubiger Frost als einfache Ebene aus Eiskristallen, die elektrochemisch im Koma erzeugt, zur Oberfläche drifteten.
Bedeutende Dinge, nach denen bei der Fortsetzung der Rosetta-Mission zu suchen ist:
1. Kein Nachweis von unterirdischem Eis an den Quellen der Jets;
2. Praktisch kein interstellarer Staub, die zweite Komponente der Theorie vom "Schmutzigen Schneeball“;
3. Entdeckung von Mineralien auf dem Kern, die typisch sind für Planetenoberflächen innerhalb der
4. habitablen Zone der Sonne; charakteristische Konzentrationen von Plasmajetaktivitäten erodieren die Klippen des höherliegenden Terrains und die Ränder der wohl-definierten Senken;
5. Messbarer Rückzug der aktiven Klippenregionen im Zuge dieser Tätigkeit; und
6. Anwesenheit von unerwarteten elektrischen Feldern innerhalb des Komas und/oder nahe des Kometenkerns, möglicherweise sogar die erwartete Landung auf der Oberfläche störend. Dies könnte während des oder nach dem Aufsetzen geschehen, weil die scharfen metallischen Kanten des Raumschiffes einen idealen Fokus für eine diffuse Plasmaentladung bilden könnten, welche die Kommunikation unterbrechen und gegebenenfalls die Elektronik des Raumfahrzeuges stören könnte.
Und wenn ein starker koronaler Massenauswurf von der Sonne den Kometen trifft, erwarten wir, dass der Kometen elektrisch mit einem Anstieg der Aktivitäten reagiert, die bestätigen, dass die Jets nicht wegen der Erwärmung durch die Sonne hervorgerufen werden, sondern durch die Verteilung geladener Teilchen im elektrischen Feld der Sonne.
Wenn Sie neugierig sind auf die elektrische Theorie, Fakten und die Begründung hinter diesen Erklärungen, dann ist es an der Zeit den Dokumentarfilm „The Electric Comet“ anzusehen, zusammen mit dem zugehörigen Video über die berichteten Infrarotmessungen von "Wasser" vom Deep Impact-Ereignis auf dem Kometen Tempel 1.
Veröffentlicht am 16. August 2014 hier: Prognose
Re: Dirty Snowball vs Electric Comet
von Hannes am 03.04.2014 13:30Hier noch ein Link zur Einschätzung des Vorhabens durch die Thunderbolts auf deren Website
https://www.thunderbolts.info/wp/2014/04/02/this-is-your-wakeup-call
und hier der Einfachheit halber meine Übersetzung des dortigen Textes:
Am 2. März 2004 startete die Europäische Raumfahrtagentur ESA die Rosetta-Kometensonde für eine Begegnung mit 67 P/Tschurjumow-Gerasimenko, einem kurzperiodischem Kometen, der im August 2015 in das Perihelion [den der Sonne nächsten Punkt einer Umlaufbahn] eintreten wird. Ein Jahr nach dem Start erhielt Rosetta von der Erde einen Schwerkrafthelfer, um ihre Geschwindigkeit zu erhöhen und Treibstoff zu sparen. Im Februar 2007 erhöhte der Mars die Geschwindigkeit der Raumsonde und schleuderte sie wieder zurück zur Erde. Im November 2009 umkreiste Rosetta die Erde zum letzten Mal, um ihren letzten Schubs in Richtung tiefes All zu erhalten.
Nach zehnjähriger Reise erwachte Rosetta mit ihrer Landefähre, die Philae (Griechisch für “Der Küssende”) heisst, im Januar 2014 aus ihrem Kältetiefschlaf. Die ESA ist jetzt dabei verschiedene Instrumente in Vorbereitung des Orbits um den Kometen hochzufahren. Bisher scheint alles betriebsfähig zu sein und die Kameras an Bord nahmen kürzlich die ersten Bilder ihres Ziels auf.
Ein ironischer Aspekt der Rosetta-Mission ist die Konstruktion der Landeeinheit. Um eine Verbindung mit dem Kometen herzustellen, wird Philae eine Harpune auf die Oberfläche feuern und sich dann selbst herabspulen. Sie wird dann versuchen, sich selbst mit Eisschrauben zu verankern, so dass sie nicht wegtreiben kann. Die Schwerkraft auf 67 P/ Tschurjumow-Gerasimenko ist so niedrig, dass jeder Aufwärtsimpuls die Landeinheit zurück in den niedrigen Orbit senden könnte.
Harpunen und Eisschrauben sind Befestigungsmethoden, die auf der herkömmlichen Ansicht von Kometen beruhen. Nach Meinung der Astrophysiker sind Kometen eisige Schmutzbälle, lose zusammengesetzt aus “Urmaterial”. Von Kometen wird gedacht, dass sie die Bewohner einer abgelegenen Region des Sonnensystems sind, die als Oortsche Wolke bekannt ist, einer Sphäre aus gefrorenem Material nahe dem absoluten Nullpunkt, die mehr als 1,5 X 10^10 Kilometer von der Erde entfernt ist (vielleicht noch weiter). Sie ist nach dem Niederländischen Astronom Jan H. Oort benannt.
Oort schloss auf die Existenz der Wolke, weil er 19 verschiedene langperiodische Kometen studierte. Da langperiodische Kometen aus dem tiefen Raum zu kommen scheinen und extrem langgestreckte elliptische Umlaufbahnen besitzen, konnte er sich keine andere Lösung vorstellen als einen kalten Aufbewahrungsort solcher Objekte, weit jenseits der astronomischen Beobachtung. Man beachte aber, dass von kurzperiodischen Kometen wie 67 P/ Tschurjumow-Gerasimenko bekannt ist, dass ihre Orbits sich nicht über die Entfernung von Jupiter hinaus erstrecken.
Mehr als sechs Billionen Kometenkörper werden für den Raum der Oortschen Wolke angenommen. Sie können von der Gravitation der Sonne kaum an Ort und Stelle gehalten werden, so dass einige Theorien behaupten, dass, wenn Sterne und gewaltige Massen von Staub sie nahe passieren, die Gezeitenkräfte ihre Orbits verändern können und sie in das Innere des Sonnensystems stürzen. Umgekehrt könnten sie hinaus in den interstellaren Raum gezogen werden.
Wie viele Artikel zum Bild des Tages, Präsentationen von Wal Thornhill, Videos von Dave Talbott und Forschungen von anderen Verfechtern des Elektrischen Universums demonstrieren, sind Kometen keine matschigen Schneebälle, wie sie sich die Astronomen vorstellen.
In einem Elektrischen Universum sind Kometen am wahrscheinlichsten Felsen, die sich schnell durch das Kraftfeld der Sonne bewegen. Sie entwickeln Plasmahüllen, die sich in Komas entwickeln können, manchmal Millionen von Kilometern im Durchmesser. Elektrische Lichtbögen verbinden ihre Oberflächen mit dem elektrischen Feld der Sonne und erzeugen extrem hohe Temperaturen an einzelnen Punkten. Es wurde zum Beispiel entdeckt , dass vom Kometen Hyakutake Röntgenstrahlen und extremes ultraviolettes Licht ausgestrahlt werden.
Kometen passieren verschiedene elektrische Potentiale, wenn sie Richtung Sonne beschleunigt werden. Die veränderlichen elektrischen Felder können sichtbare Glimmentladungen verursachen. Statt “schmutziger Schneebälle” oder sogar “schneeiger Schmutzbälle” sind Kometen elektrische aktive, feste Körper. Philaes Harpune könnte sehr wohl von der harten Oberfläche abprallen und die Eisschraubenanker könnten ein unzureichendes Befestigungsmittel sein, wenn sie es nicht schaffen das Regolith zu durchdringen.
Analysen von Kometenmaterial, das bei Missionen wie Stardust gewonnen wurde, können viel einfacher elektrisch verstanden werden als mit Theorien, die von Gravitation und Sublimation abhängen. Geschwärzte und verbrannte Kometenkerne; Krater und Felslandschaften anstatt von Eisfeldern; schmale, energiereiche Jets; Ionenschweife, die Richtung Sonne deuten; Schwefelverbindungen, die hohe Temperaturen erfordern, um sich zu bilden; und der Reichtum an ultrafeinem Staub, alles deutet auf Elektrizität als aktivierende Kraft hin. Am wichtigsten von allem ist, dass der Wasserdampf weiter weg häufiger ist als in der Nähe des Kometenkerns—genau im Gegensatz zur Wassereis- und Frosttheorie.
Stephen Smith
Ich hoffe trotzdem, dass der Lander irgendwie dort hängen bleibt und einige Erkenntnisse sammeln kann.
Re: Dirty Snowball vs Electric Comet
von Hannes am 26.03.2014 17:14Bis dahin noch etwas mehr über Kometen, die sich nicht wie von der Theorie gefordert verhalten, in Englisch:
Why didn´t comet ISON melt in the Sun?
Re: Dirty Snowball vs Electric Comet
von Hannes am 24.03.2014 20:19Hier kann man sich immer aktuell über den Fortgang der Rosetta-Mission informieren:
Rosetta
Re: Dirty Snowball vs Electric Comet
von Hannes am 20.03.2014 11:15Tatsächlich sehr interessant! Nur leider müssen wir jetzt noch bis Mai warten, bis die Sonde ihre Ziel erreicht, und dann noch bis November 2014 zur Landung nach den Vermessungen. Aber dann wird es richtig interessant. Hoffentlich klappt alles. Sollten die Ergebnisse mehrheitlich oder komplett die von Michael Suede vorher gesagten Ergebnisse bringen, dann fürchte ich allerdings auch schon wieder "Anpassungen" oder "Uminterpretationen" der gemachten Beobachtungen durch die NASA. Aber, warten wir´s ab. Der Name der Sonde besagt zumindetens, dass man eine Schlüsselentdeckung zu machen hofft.
Re: Dirty Snowball vs Electric Comet
von Slim_Jim am 14.12.2013 21:35hier mal ne (wahrscheinlich) spannende geschichte: ein EUler macht vorhersagen ueber die kommende landung einer sonde auf nem kometen: http://www.libertariannews.org/2013/11/22/predictions-landing-on-comet-67p/
dazu gehoefen aussagen wie:
. der komet ist ein gesteinbrocken, fest und ohne eis und mit permanenten elektrischen entladungen. diese formten auch die oberflaeche usw... eig kennen wir ja deren thesen.
wenn das stimmen sollte bekommen die thunderbolts evtl mehr beachtung :)
Wer nur so tut als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. - Aldous Huxley
Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andre ihn begehen. - Georg Christoph Lichtenberg
Re: Dirty Snowball vs Electric Comet
von Hannes am 29.09.2013 10:10Der Asteroid Phaeton zeigte kometenhaftes Verhalten (Schweif). Damit wird die Unterscheidung der Kometen alias "Schmutzige Schneebälle" und Asteroiden noch mehr Fiktion, da beide offenbar felsige Objekte sind.
Phaeton als Felskomet (rock comet)
Die beschriebene „vaporization of an icy nucleus" bezüglich der Kometen ist aber eben Fiktion.
Man hat immer noch nichts gelernt!
Re: Dirty Snowball vs Electric Comet
von Hannes am 26.09.2013 09:48Ich reanimiere das Thema langsam, es wird aber etwas grobschlächtiger als beim Start, da mir die Muse fehlt. Zunächst setze ich mit Hartley 2 fort, zu dem sich René entsprechend seiner Hypothese schon vor drei Monaten geäußert hat.
Die „elektrische" Sicht auf Hartly 2 fällt etwas anders aus. Es kennt keine (zwei) Antimaterie-Kerne. Die von den Vertretern des „Schmutzigen Schneeballs" propagierten Gasmengen, die als Jets aus Öffnungen bei der Annäherung an die Sonne austreten sollen, sind Fiktion. Tatsächlich finden auf dem Kometen elektrische Entladungsvorgänge statt, die in Abhängigkeit von den jeweils herrschenden Bedingungen (Potentialen) über die Oberfläche wandern. Das Mittelstück wurde dadurch geglättet, da Material dort abgetragen wird (Elektroerosion), während an den rauhen Enden des knochenförmigen Objektes möglicherweise Material angelagert wird , was zu besagtem rauhen Aussehen führen könnte. Abtragung und Ablagerung von Material ist auch bei simplen Anode-Kathode-Prozessen normal. Die auf Bildern zu sehenden „Jets" wurden bei diesem Kometen übrigens auch auf seiner dunklen Seite beobachtet, was das Schneeballmodell nicht vorsieht. Auch sehen die Jets eher wie Kathodenjets aus, die von einem hohen Punkt oder einer scharfen Kante zur nächsten springen. Der Komet erzeugt selber Licht, was m.E. deutlich sichtbar und sicher auf Bogenentladungen (Arc-Modus) rückführbar ist. Bemerkenswert ist noch, dass die NASA meinte, dass während der Beobachtungsperiode das angebliche „Ausgasen" am kleineren Ende hochaktiv war, während vom großen Ende kaum etwas ausging. Damit ergibt sich m.E. die Möglichkeit, dass die beiden Enden des knochenförmigen Objektes unterschiedlich geladen sind. Die felsigen Kometen entwickeln offenbar Plasmaschichten oder –scheiden, die sich zu Komas (Glow-Mode) entwickeln können. Durch Verbindung der Oberfläche mit dem elektrischen Feld der Sonne werden an bestimmten Punkten der Kometen äußerst hohe Temperaturen erzeugt und – wie beim Kometen Hyakutake – Röntgenstrahlen und ultraviolettes Licht abgestrahlt.
Auf den Fotos von Kometen wurden bisher keinerlei gefrorene Ebenen, Eisklippen, Schneekristalle oder Schneematsch etc. entdeckt. Auch die Kammern, die das später angeblich entweichende Gas enthalten sollen, sind nicht zu sehen, geschweige denn irgendwelche Geysir-ähnliche Strukturen. Dafür fand man bei Kometen reichlich Krater, Gruben und Spitzen.
Aufgrund von unterschiedlichen Zusammensetzungen der beiden Enden spekulierte die NASA auch, dass dieser Komet eventuelle durch Kollision mit Verschmelzung der beiden beteiligten Objekte entstanden sei. Wenn halbwegs gleich große Objekte kollidieren, dann sollten sie viel eher zerfallen als irgendwie ineinander aufzugehen und zu verschmelzen. Klingt für mich persönlich nicht richtig überzeugend.
Eine Kurzvorstellung der Kometen im Elektrischen Universum auf einer der wenigen deutschsprachigen Seiten zum Thema:
Elektrisches Universum
Re: Dirty Snowball vs Electric Comet
von Hannes am 20.07.2013 11:18Es tut mir sehr leid, dass ich mich zur Zeit nicht um meinen eigenen Thread nicht kümmern kann, aber ich bin bis mindestens Monatsende mit der Fertigstellung eines eigenen Buchprojekts und als Editor einer Freiwilligenzeitschrift zur Luftfahrtgeschichte 100% ausgelastet. Bis später
MfG
Hannes
Re: Dirty Snowball vs Electric Comet
von rene.eichler2 am 08.07.2013 15:59Das ist kein Problem.
Ist doch schön wenn Jemand Interesse zeigt und was dazu lernen möchte.
Das Thema ist ja auch sehr interessant 
LG René
Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein
Es ist einfacher einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil. Albert Einstein
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Blog von René Eichler

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