Elektrisches Wetter?
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Re: Elektrisches Wetter?
von Rico am 01.10.2015 13:02In der Tat. Äußerst beeindruckendes Szenario von Normen.
Wenn man bedenkt das dies in Höherer Luftschicht für den Absturz von Flug MH370 verantwortlich war.... dann versteht man erst einmal die Ablehnung des elektrischen Plasmaversum.
Nicht nur das alle Energiefrage über den Haufen geworfen würde und damit die globale Wirkungsweise der Gesellschaft. Sondern das würde auch für die Fluggesellschaften enorme Veränderungen bewirken. Wer möchte dann noch über einen 'entladungsaktiven' Meer fliegen? (>Meer/Salzwasser elektrolyse)
Deshalb. Nach stürmen von Rammstein...
stürmt die Patentämter.
Re: Elektrisches Wetter?
von Rico am 23.09.2015 13:24Schon mal verglichen?:
Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien#/media/File:NEO_nazca_lines_big.jpg
Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Chemtrail#/media/File:Contrails_near_Frankfurt_%28Germany%29,_2012.jpg
In vielen Mythen wird die Erde umgarnt, wobei das Angesicht der Planeten-Götter verschwand....
Ionisierung in Form von Filamentfäden durch Verwirbelung (Wüstensand, Flugzeuge, Abgase etc.). Ergo aufgewirbelte Staubteilchen die Fraktal selbstorganisierte Gitterstrukturen in die Atmosphäre zeichnen.
Wie im Großen zwischen Sternen so im kleinen.
Re: Elektrisches Wetter?
von 1Alexander am 23.09.2015 08:25@Norman
Hier ist Phil gefragt. Es würde mich wirklich interessieren, ob solche Erscheinungen historische überliefert und in der Metrologie klassifiziert sind. Fummelt hier jemand in der Atmosphäre rum? Oder sind es tatsächlich elektrische Phänomene. Oder beides zusammen?
Norman
Gelöschter Benutzer
Re: Elektrisches Wetter?
von Norman am 22.09.2015 22:00
höchstwarscheinlich ist nur durch die Sonnenreflexion, dennoch schön anzuschauen.
Re: Elektrisches Wetter?
von Hannes am 11.09.2015 17:31Mir wird Engstirnigkeit unterstellt, weil ich auf ersteren beharre, während ihr letztere für wichtiger haltet. Hier auf der Erde wage ich mit großer Sicherheit zu behaupten, dass sie für das Wetter in der Troposphäre bestenfalls eine kleine Nebenrolle einnehmen. In der Ionosphäre sieht das natürlich anders aus, aber darüber reden wir hier nicht, wenn es um Wetter geht. Wetter ist größtenteils auf die Troposphäre beschränkt. Das gilt übrigens auch für andere Planeten.
Was die elektrischen Phänomene angeht, diese sind in höheren Schichten wichtiger, wo die Atmosphäre dünner und der Anteil an geladenen Teilchen höher ist.
Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Sichtweisen. Nach der konventionellen scheinen die Meteorologen der Auffassung zu sein, dass die Erde ein isolierter Körper im Weltraum ist. Wetter geht in den dichten Schichten der Troposphäre vor sich und wird von anderen Regionen und deren Vorgängen nicht beeinflusst, erst recht nicht irgendwie angetrieben.
Dagegen steht z.B. die alternative Auffassung, dass die Erde ein geladener Körper ist, der sich durch eine aktive Plasmaumgebung und ein Netz von elektrischen Strömen in der sog. Magnetosphäre bewegt. Oberfläche und Atmosphäre der Erde sind über diese Magnetosphäre elektrisch mit dem Weltraum und der Sonne verbunden, sind Bestandteil größerer Stromkreise. Von einer Nebenrolle von Plasma und elektrischen Strömen kann dann keine Rede sein, deren Bedeutung ist nur nicht auf den ersten Blick erkennbar.
Ströme zur Erdoberfläche können z.B. die Jetstreams näher an den Äquator drücken, wenn Sonnenaktivitäten geomagnetische Stürme verursachen. Ströme können Gewitterstürme, Wasserhosen und Hurricanes antreiben, wozu es alternative Artikel gibt. Wenn ich mehr Zeit habe, werde ich ein paar übersetzen oder verlinken. Anstatt des gewöhnlich angenommenen Prozesses mit neutralen Staubpartikeln, die Regentropfen kondensieren lassen, können Ionen Wasserdampf in die Atmosphäre ziehen. Letzteres wird in den VAE mit Erfolg in Wüsten praktiziert, in denen sonst gar kein Niederschlag fällt, indem ein Netzwerk von verbundenen Leitern in der Wüste installiert wurde, die Wolken von negativ geladenen Ionen abgeben.
Es wird nicht in Zweifel gestellt, dass die herkömmliche Theorie weit entwickelt ist und bisher erfolgreich, aber sie scheint etwas wesentliches zu verpassen und in einigen Fällen das Pferd von hinten aufzuzäumen.
Ich weiß nicht woher dieser Eindruck stammt, zumal Du auch keinerlei Belegbeispiel dafür anführst. Zunächst einmal gibt es keinen Zweifel daran, dass Plasma ionisiertes Gas ist. Das reicht aber nicht, denn ausschlaggebend ist nach Alvén sein „kollektives Verhalten". Es kann mir also ohne weiteres zugetraut werden, dass ich weiß, dass nicht jedes leicht ionisierte Gas als Plasma betrachtet werden kann. Ich habe aber auch schon früher hier darauf hingewiesen, dass Gas schon bei einem Ionisationsgrad von nur 1% Plasmaverhalten zeigen kann!
Abschließend zum Wetterbegriff:
Um den Diskussionspfad nicht zu überlasten, können wir uns ja darauf einigen, dass es hier fortan nur um Wetter im klassischen Sinne, d.h. in der Troposphäre der Erde geht. Das birgt aber eben die Gefahr, dass größere Zusammenhänge, die von alternativen Kosmologen propagiert werden, gar nicht gesehen oder ignoriert werden. Es gibt nicht umsonst den Begriff Weltraumwetter, der sich in Ergänzung und analog zum irdischen Wetter definiert wird. Aber selbst dann fehlt noch ein Begriff für Vorgänge oberhalb der Troposphäre und unterhalb des Weltraums. Und bei den erwähnten Gasplaneten ist es schwer von einem Äquivalent zum irdischen Wetterbegriff zu sprechen, da es keinen „Erdboden" gibt, die Oberfläche wird willkürlich definiert.
Re: Elektrisches Wetter?
von Hannes am 11.09.2015 17:30Das ist Deine Meinung bzw. die Wiederholung des Mainstream-Standpunktes und führt von vornherein zu einer einseitigen Sichtweise. Wissenschaftler sollten das Gesamtphänomen „Tornado" betrachten und nicht nur dessen thermo-dynamische Seite, wie sie es zur Zeit tun. Durch ihre einseitige Herangehensweise können sie aber bestimmte Sachverhalte einfach nicht erklären und Peter Thomsen schreibt in „Tornado - A Natural Charged Sheat Vortex" meines Erachtens völlig zu recht:
„ Es gibt viele konventionelle Theorien, die die Entwicklung eines Tornados zu erklären versuchen. Ohne Ausnahme können sie die komplexe interne Struktur und Energieflüsse nicht in einer einfachen und logischen Weise erklären." (meine Übersetzung und Hervorhebung)
Neben ihm (siehe: : http://www.sott.net/article/229191-Tornado-A-Natural-Charged-Sheath-Vortex ) und dem bereits verlinkten Charles Chandler gibt es noch andere, die sich darüber alternativ Gedanken machen. Eine abschließende Einschätzung, ob das Gesamtphänomen einfach zwei Seiten hat, die wechselwirken, oder ob eine der beiden Sichtweisen klar zu bevorzugen ist, weil sie völlig dominiert, kann erst möglich sein, wenn die notwendige Forschung geleistet wurde. Das ist bisher nicht der Fall, der Mainstream zeigt offenbar kein Interesse, keinerlei Neugier bezüglich des „elektrischen Phänomens" bzw. der elektrischen Seite. Und das ist das Ergebnis der obigen Meinung, das Elektrisches nur Nebensache sei.
Der Satz bezieht sich vermutlich (?) auf meine Bemerkung „ich diskutierte gerade Himmelskörper, die von Plasma umgeben sind und z.T. selbst aus Plasma bestehen".
Wer bei Wikipedia über die Gasplaneten liest, dem kann eigentlich nicht entgehen, dass wir kaum etwas über deren Aufbau wissen. Es wird spekuliert, dass z.B. der gasförmigen Hülle, flüssiger und noch tiefer metallischer Wasserstoff folgen und darunter evt. ein fester Kern liegt, der bei Uranus und Neptun aus Wassereis (!) bestehen soll. Wilde Spekulationen eben.
In aktuellen wissenschaftlichen Büchern, wie z.B. Materie - Erde, Wasser, Luft und Feuer von Welsch/Schwab/Liebmann aus dem Springer-Verlag 2013 kann man aber folgendes lesen: „Man geht davon aus, dass auch die Gasplaneten über einen Kern aus ähnlichen Elementen wie irdisches Felsgestein und Eisen-Nickel-Legierungen verfügen, allerdings bei angenommenen Temperaturen von 20000 Grad Celsius und damit in Plasma-Zustandsformen, die für unsere irdische Erfahrung exotisch und schwer vorstellbar ist."
Auch im plasmakosmologischer Sympathien unverdächtigen Forum von Freistetter wird von einem der Postenden belegt, dass entgegen der Wiki-Darstellungen in tieferen Schichten des Jupiters Plasmen vorliegen müssen, was auch Freistetter nicht bestreitet. Wenn man also den Aufbau der Gasplaneten diskutiert, dann führt auch dort kein Weg an Plasma vorbei.
Überdies ist klar, dass die Gasriesen von Plasmen umgeben sind und auch Plasma von ihren Monden einfangen. Auch das Pulsieren des Magnetfeldes von Saturn wird Plasmaexplosionen zugeschrieben, die eine Art von Magnetfeld-Unwucht erzeugen sollen. Angesichts dieser Wechselbeziehungen von z.B. Saturn mit seiner Umgebung erscheint es mir auch vernünftig anzunehmen, dass die in die Polarregionen fließenden Birkeland-Ströme über Ionisation u.a. Einfluss auf neutrales Gas direkt über und auf der Oberfläche des Planeten nehmen. Auch auf Jupiter strömen starke Plasmawellen elektrisch geladener Teilchen in die Jupiteratmosphäre und bringen sie zum Leuchten.
Re: Elektrisches Wetter?
von Phil am 08.09.2015 16:02Ja, ich sehe auch sowas wie ein Missverständnis, bzw. sogar mehrere.
1. "Elektrisches Phänomen" wird von euch sehr gerne für viele Dinge verwendet, z.B. Tornados. Ein Tornado ist ganz klar ein (thermo)dynamisches Phänomen. Dass er eventuell elektrische Felder erzeugt oder von solche beeinflusst wird, macht ihn nicht zu einem "elektrischen Phänomen".
2. Plasma: Mit welcher Rechtfertigung behauptet ihr, dass die Gasplaneten einen relevanten Anteil an Plasma besitzen? Inwiefern unterscheidet ihr zwischen (thermo)dynamischen und elektrischen Wechselwirkungen und - noch wichtiger - wie schätzt ihr ihre Wichtigkeit ein?
Mir wird Engstirnigkeit unterstellt, weil ich auf ersteren beharre, während ihr letztere für wichtiger haltet. Hier auf der Erde wage ich mit großer Sicherheit zu behaupten, dass sie für das Wetter in der Troposphäre bestenfalls eine kleine Nebenrolle einnehmen. In der Ionosphäre sieht das natürlich anders aus, aber darüber reden wir hier nicht, wenn es um Wetter geht. Wetter ist größtenteils auf die Troposphäre beschränkt. Das gilt übrigens auch für andere Planeten.
Was die elektrischen Phänomene angeht, diese sind in höheren Schichten wichtiger, wo die Atmosphäre dünner und der Anteil an geladenen Teilchen höher ist.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass mache hier Plasma und Ionisiertes Gas nicht ganz auseinanderhalten.
@coruscant:
Ad 1.: Ja, die Beobachtung deckt sich mit Statistiken.
Ad 2.: Der Grund ist die Sonneneinstrahlung, welche für Erwärmung, Verdunstung und damit destabilisierung sorgt. Der Effekt ist im Sommer am stärksten, aber auch im Frühjahr und Herbst nachweisbar. Im Winter dürfte er sehr schwach sein.
mfg
Phil
Re: Elektrisches Wetter?
von coruscant am 04.09.2015 17:01@Phil:
Das ist jetzt offtopic, aber es geht um Wetter an sich (und ich keinen Tread dafür erstellen wollte). Da du, wenn ichs richtig gelesen habe, Metrologe bist habe ich mal 2 Fragen:
1. Deckt sich meine Beobachtung mit der Allgemeinheit: das es hier in Mitteleuropa eher abends und nachts regnet.
2. Falls 1 zutrifft, warum ist das so?
@Topic: Bitte diskutiert das weiter, ist spannend zu lesen - aber obacht ihr seid kurz davor ins Unsachliche abzutriften.
mfg
Coruscant


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