Elektrisches Wetter?
Erste Seite | « | 1 ... 9 | 10 | 11 | 12 | 13 ... 14 | » | Letzte
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Älteste Beiträge zuerst ]
Re: Elektrisches Wetter?
von wl01 am 13.07.2013 09:08Hallo Phil!
Es ist unbestritten, dass CO² und die Klimaerwärmung in einem zwingenden Zusammenhang stehen. Jedoch nicht der steigende CO²-Gehalt erzeugt die Klimaerwärmung.
Nach neuesten Studien ist es exakt umgekehrt. Bei einer globalen Erwärmung kommt es zur Freisetzung von gebundenen CO² Konzentrationen vor allem aus den Meeren.
Zitat:
Das Wasser der Ozeane enthält Kohlenstoffdioxid in gelöster Form sowie als Kohlensäure im Gleichgewicht mit Hydrogencarbonaten und Carbonaten. Die gelöste Menge ändert sich mit der Jahreszeit, da sie von der Temperatur und dem Salzgehalt des Wassers abhängt:
Kaltes Wasser löst mehr Kohlenstoffdioxid. Da kaltes Wasser auch eine höhere Dichte aufweist, sinkt das kohlenstoffdioxidreiche Wasser in tiefere Schichten ab. Nur bei Drücken über 300 bar und Temperaturen über 120 °C (393 K) ist es umgekehrt, etwa in der Nähe von tiefen, geothermalen Schloten.
Daher sinkt die Aufnahmefähigkeit der Ozeane für Kohlenstoffdioxid mit steigender Temperatur.
In den Ozeanen ist etwa 50-mal mehr Kohlenstoff enthalten als in der Atmosphäre. In den oberen Schichten der Ozeane wird es teilweise durch Photosynthese gebunden.
LG
MJ
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Elektrisches Wetter?
von Phil am 13.07.2013 01:08Vorsicht! Svensmark untersucht zwar den Zusammenhang zwischen Klimawandel und kosmischer Strahlung, aber er behauptet soweit ich weiß nicht, dass CO2 keinen Einfluss hat. Denn der lässt sich ganz einfach im Labor nachweisen.
Und zu euren Bildern mit gewaltigen Entladungen: Alle diese Aufnahmen sind durch lange Belichtungszeiten entstanden. Es ist somit nicht einmal sicher, dass die dort gezeigten Blitze alle zur selben Zeit auftraten. Wenn man so etwas untersuchen will, dann sollte man nicht auf solche Grafiken zurückgreifen, da Gleichzeitigkeit ein wichtiges Kriterium ist.
Re: Elektrisches Wetter?
von Hannes am 01.07.2013 13:55Hallo Norman,
vielen Dank für Deine Worte und das Heraussuchen der Links zur Doku!
Die "zeitlichen Gründe" kann ich sehr gut nachvollziehen, mir geht es sehr ähnlich. Auch über "stille" Leser freue ich mich und lese gern Beiträge anderer zu Themen, zu denen ich selber vielleicht nicht viel Sinnvolles schreiben könnte und daher stumm bleibe.
Und hier noch ein Link zu der von Slim Jom adressierten Grammastrahlung - allerdings im Link Kommentar dazu aus der Sicht des Elektrischen Universums der Thunderbolts: Gamma rays
Norman
Gelöschter Benutzer
Re: Elektrisches Wetter?
von Norman am 30.06.2013 11:31
Hallo Hannes,
vorerst noch ein Feedback zu deinen Beiträgen, da ich in letzter Zeit kaum darauf geantwortet habe. Ich finde deine Beiträge hervorragend und freue mich auch in Zukunft mehr von ihnen zu lesen, dass ich oftmals nicht darauf eingehe, liegt mehr an dem Umstand, dass ich aus zeitlich Gründen nicht auf alle Themen eingehen kann. Auch wenn an manchen Tagen kaum einer antwortet, so sei versichert, dass es an interessierten Lesern nicht mangelt.
Die von dir erwähnte Dokumentation ist bereits aus dem Jahr 2010. Da es den einen oder anderen hier geben wird, welcher sie sich auch gerne anschauen möchte, stell ich mal den Youtupe-Link hier ein.
Das Geheimnis der Wolken 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5 Teil 6
Re: Elektrisches Wetter?
von Hannes am 28.06.2013 11:48Am gestrigen Donnerstag lief ca. 22.30 Uhr auf Arte eine Sendung, welche sich mit dem dänischen Wetterforscher Henrik Svensmark (u.a.) und dessen Forschungen - inkl. empirischer und experimenteller Beweisführung - zum Zusammenhang zwischen Aktivitäten im Weltraum und der Sonne sowie dem Klimawandel auf der Erde befassten. Titel "Das Geheimnis der Wolken" (Dokumentarfilm, Dänemark 2007).
Ergebnis dieser Forschungen (grob zusammengefasst):
- Veränderungen in der Wolkenbildung sind nicht Ergebnis des Klimawandels, sondern es ist genau umgekehrt! Veränderungen in der Wolkenbildung führen zum Klimawandel.
- Er stellte fest, dass eine perfekte Korrelation zwischen dem seit 100 Jahren steigenden Magnetfeld der Sonne (Verdopplung) und der Temperaturerhöhung der Erde besteht.
- Die kosmische Strahlung (er erwähnte nur Supernovae als Ursache, was m.E. zu wenig ist) beinflusst vor allem die tiefen Wolkenschichten (erstaunlicherweise!) und deren Kühlfunktion, indem sie in der Atmosphäre (Begriff im weiteren Sinne) Ionen erzeugt und damit die Bildung von Aerosolpartikeln hervorruft, die wiederum Voraussetzung aller Wolkenbildung ist. (Die Anwesenheit von Wassern allein genügt zur Wolkenbildung nicht.)
- Durch die o.g. verstärkten magnetischen Felder der Sonne wird aber der Eintritt der Teilchen der kosmischen Strahlung in die Erdatmosphäre blockiert, was zu weniger Aerosolpartikeln und weniger Wolken führt.
- Das Klima der Erde ist daher vorrangig das Ergebnis von Strahlungsaktivitäten im Weltraum, besonders unserer Milchstraße, einerseits und Aktivitäten unserer Sonne andererseits abhängig, welche darüber entscheidet, wie viele Teilchen uns erreichen.
- Durchlaufen wir mit der Erde im Weltraum Gebiete mit stärkerer Strahlung, dann wird es tendenziell kälter, bei Verstärkung des Sonnenmagnetfeldes tendenziell wärmer.
- Als er 2005 publizieren wollte, dass Sonne und Galaxien unser Erdklima vorrangig bestimmen, wollte es niemand publizieren. Im Film war zu sehen, wie sich eine „Autorität" vor ihm aufbaute und auf die eigenen Bücher verweisend (die Svensmark kennt) behauptete, dass das alles Unsinn wäre, was er da mache.
Nun bin ich ja auch nicht dafür, dass wir all unseren Dreck weiter ungestört in unsere Atmosphäre blasen, das kann einfach nicht gut sein. Aber der wohl besonders von Carl Sagan mal propagierte CO2-Treibhauseffekt, der angeblich auch die Venus zu dem gemacht hätte, was sie heute ist, scheint mir auch nach dem Elektrischen Universum eher eine weitere wissenschaftliche Fehlleistung zu sein.
Wiki über Svensmark: http://de.wikipedia.org/wiki/Henrik_Svensmark
Re: Elektrisches Wetter?
von Slim_Jim am 19.06.2013 19:32entstehung von gammastrahlung in gewitterwolken könnte ebenfalls zur erhöhten strahlenexposition bei flugzeugpassagieren und dem flugpersonal führen.
hier mal ein artikel über die entstehung dieser hoch energetischen strahlung
http://www.livescience.com/28594-dark-lightning-zaps-airline-passengers.html
die nennen das dunkles leuichten, weil viel zu kurzwellig ist als das wir es sehen könnten
hier ne visualisierung
gammastrahlung ist das rosa-rote und das gelbe stellt die anti-materie und materiepartikel da. also elektronen und positronen.
dies soll alles in ca 12000m höhe passieren. also noch unterhalb der blauen jets und elfen und trolle
die gammastrahlung ruft die antimaterie und materieteilchen hervor, aus inelastischen stößen mit gasmolekülen. die annihilation wiederum erzeugt wieder gammastrahlung und so weiter. n teufelskreis oder?
Wer nur so tut als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. - Aldous Huxley
Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andre ihn begehen. - Georg Christoph Lichtenberg
Re: Elektrisches Wetter?
von Slim_Jim am 12.06.2013 23:17hier mal wieder ne tolle aufnahme einer beeindruckenden entladung
über den beiden wolkenteilen sieht es aus als wenn da n profil von ner grinsenden fratze zu sehen ist
ist es zeus? 
Wer nur so tut als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. - Aldous Huxley
Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andre ihn begehen. - Georg Christoph Lichtenberg
Re: Elektrisches Wetter?
von Jann am 09.05.2013 01:35Die Russen reden ja auch von kosmischer Strahlung und nicht explizit von Sonnenwinden. Zudem ist das Magnetfeld der Erde auch ständig geladen.
Re: Elektrisches Wetter?
von McDaniel-77 am 08.05.2013 00:12Endlich wird die Sonne, unsere Energiequelle, mal in Betracht gezogen.
Wie ich bereits in grober Hochrechnung ermittelt habe, liefern die Blitze eine Dauerleistung von 1-10 Terawatt. Die Erde wird permanent von Blitzen getroffen.
Da Gewitter auch auf der Nachtseite stattfinden, liegt es aber vermutlich weniger am Sonnenwind, als am elektrischen Feld der Sonne selbst.
"Ihrer Theorie zufolge bilden kilometerhohe Gewitterwolken ein perfektes Ziel für das Bombardement geladener Partikeln von der Sonne, das auf die Erde prasselt: Teilchenstürme reißen demnach Wolkenpartikel auseinander, wodurch eine zerstörerische Kaskade ausgelöst wird: Negativ geladene Partikel schießen wie Geisterfahrer umher, rammen Regentropfen, zerfetzen sie, so dass weitere abertausend geladene Teilchen entstehen. Erreicht die Wolke mehrere zehntausend Volt, gleichen Blitze die Spannung aus." - Spiegel Online
Die Theorie ist schlecht, denn Gewitterwolken sind sehr tief und der Sonnenwind dringt nicht wirklich bis zum Boden, außerdem lenkt das Erdmagnetfeld den Sonnenwind ab. Außerdem beobachtet man die heftigsten Gewitter nicht in den Polar-Regionen.
Allein Mengenangaben von "abertausend" und mehrere "zehntausend" gehen teilweise um zig Größenordnungen an der Realität vorbei.
McDaniel-77
Re: Elektrisches Wetter?
von Slim_Jim am 07.05.2013 20:21hey coruscant,
danke für den link. ist genau das gleiche nur auf deutsch, cool.
jedenfalls erscheint mir diese theorie deutlich plausibler als die reibungstheorie.
Wer nur so tut als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. - Aldous Huxley
Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andre ihn begehen. - Georg Christoph Lichtenberg


Antworten

