Michelson-Morley-Experiment
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Re: Michelson-Morley-Experiment
von Darius am 07.09.2014 21:25Holometer: Ein Mikroskop in Zeit und Raum
NASA schrieb am 2014-09-02:
In meiner sonntagabendlichen Faulheit poste ich nur paar Links:
FAQ Holometer
Holometer bei wikipedia.de
Press Release
Na dann: Lass uns die Raumzeit quanteln!

Und jetzt ernsthaft: Ich bin neugierig.
Re: Michelson-Morley-Experiment
von Phil am 10.06.2014 11:20Klar, die Näherung für eine Punktmasse gilt natürlich nur, wenn sie entweder wirklich Punktförmig ist, oder man weit genug entfernt ist. Aber man muss doch auch berücksichtigen, dass selbst in einer Höhe von einem Meter der Großteil der Erdmasse noch wesentlich weiter als einen Meter von einem entfernt ist. Selbst auf 740 km ist der Großteil wesentlich weiter entfernt als nur 740 km.
Re: Michelson-Morley-Experiment
von wl01 am 10.06.2014 06:42Hallo Phil!
Nur in diesem Fall geht man von einer Messung also einem Punkt in 750 Kilometer aus. Und da ist es egal von welcher Seite man mit der Berechnung anfängt.

MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Michelson-Morley-Experiment
von Phil am 08.06.2014 18:02Muss man da nicht den Radius vom Erdmittelpunkt aus nehmen?
Re: Michelson-Morley-Experiment
von wl01 am 08.06.2014 12:57Hallo Phil!
42 millibogensekunden pro Jahr, während die Erde ca. mit satten 473.000.000.000 Millibogensekunden pro Jahr rotiert. Ja, da bin ich sicher.
:Sprich:
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Michelson-Morley-Experiment
von Phil am 05.06.2014 22:4342 millibogensekunden pro Jahr, während die Erde ca. mit satten 473.000.000.000 Millibogensekunden pro Jahr rotiert. Ja, da bin ich sicher.
Re: Michelson-Morley-Experiment
von wl01 am 05.06.2014 21:32Hallo Phil!
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Michelson-Morley-Experiment
von Phil am 05.06.2014 19:28Die Raumzeit würde sich doch niemals mit der selben Geschwindigkeit fortbewegen wie die Erdoberfläche. Der Lense-Thirring-Effekt ist viel zu schwach, um einen solchen Ätherwind merklich zu beeinflussen. Oder missverstehe ich dich?
Re: Michelson-Morley-Experiment
von wl01 am 05.06.2014 19:01Hallo Phil und Spacerat!
Jedoch müßtte das MME immer in Richtung der Ekliptik ausgerichtet sein um einen Unterschied mit und ohne Ätherwind feststellen zu können. Eine andere Ausrichtung würde fast keinen Unterschied in den Armen feststellen können.
MfG
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Michelson-Morley-Experiment
von Phil am 05.06.2014 15:52Ich sage es nochmal, es macht keinen Unterschied. Was ich oben Gerechnet habe, kann man für zwei beliebige Punkte auf einer rotierenden Scheibe nachrechnen, diese Idee ist mir gestern beim Fahrradfahren gekommen. 
Der Gedanke dahinter ist, zu zeigen, dass es völlig egal ist, wo die Punkte auf der rotierenden Scheibe sind, die Laufzeit eines Lichtstrahls zwischen den beiden ist bei gleichförmiger Rotation nicht von der Orientierung der Scheibe abhängig. Die Ausrichtung zu Beginn des Versuchs ist also für die Laufzeit nicht von Bedeutung. Wie kommt das?
Sehen wir uns zwei allgemeine Punkte und
an, wobei sie in zwei Verschiedene Richtungen vom Rotationszentrum
liegen. Der Winkel des ersten Punktes sei wieder
, der Winkel zwischen den beiden Punkten vom Ursprung aus gesehen sei
. Dann gilt für die Koordinaten der beiden Punkte
und
Während der Laufzeit bewegt sich weiter, die neuen Koordinaten nennen wir
und sie sind gegeben durch
Man sieht schon, wohin die Reise geht. Wieder rechnen wir uns die Entfernung zwischen den beiden Punkten
aus, wobei wir zuerst
setzen, um uns etwas schreibarbeit zu ersparen. Dann wird obiger Ausdruck zu
was exakt dem Ausdruck für in meiner letzten Rechnung entspricht, nur eben mit anderen Variablennamen. Das Ergebnis sieht übrigens nicht zufällig wie der Cosinussatz aus, sondern ist genau das. Wenn mir das früher aufgefallen wäre, hätte ich mir die Rechnungen weiter oben größtenteils sparen können.
Das gilt für alle möglichen Punkte dieser Ebene, es ist egal ob dein MMI zentral, dezentral, schief oder sonstwie platziert ist. Solange es auf einer starren Scheibe montiert ist und gleichmäßig rotiert, kann sich die Laufzeit nicht ändern, wenn die Rotationsachse relativ zum angenommenen Äther ruht.


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