Pluto

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Hannes

67, Männlich

Beiträge: 782

Re: Pluto

von Hannes am 25.07.2015 23:23

Ich war überaus fleißig mit Übersetzungen für einen Sonnabend und hoffe,e s wird auch angesehen:

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Die leider erst nach dem Hochladen für mich sichtbar gewordenen Fehler durch doppelte Einblendungen werde ich später noch ausbügeln. Für das Verständnis reicht es erst einmal. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.07.2015 23:31.

Hannes

67, Männlich

Beiträge: 782

Re: Pluto

von Hannes am 25.07.2015 23:15

https://www.thunderbolts.info/wp/2015/07/24/new-horizons-examines-pluto/ 

Beitrag eines EU-Anhängers, der aber auch Aufschluss über die ersten Interpretationen des New Horizons Teams gibt. Grobübersetzung nachfolgend: 

New Horizons Examines Pluto
LORRIs Fotos deuten auf mächtige elektrische Entladungen hin, die über die Oberfläche fegten
Von Andrew Hall [Foto auf der oben verlinkten Originalseite]
Schauen Sie sich diese, sich über die Oberfläche Plutos windenden Rillen an. Wir haben sie auf Merkur gesehen, dem Mond und Mars. Wir haben sie auf den Monden des Saturn gesehen. Jetzt sehen wir sie auf dem Pluto und seinem größten Mond Charon.

Was könnte dies verursachen? Planetologen vom Projekt New Horizons postulieren, das sei so, weil Pluto einen Wassereiskern habe, der in der jüngeren Vergangenheit seismisch aktiv gewesen wäre.

Das Team von New Horizons erkennt, dass diese Oberfläche sehr ähnlich aussieht wie auf dem Mars zu sehenden Oberflächen, wo die vieleckigen Strukturen von unterirdischen Lavaröhren, die einbrachen, verursacht worden sein sollen.

Die Annahme, dass Pluto einen Wassereiskern besitzt, erfordert eine andere Erklärung für seine Rillen. Auf Pluto, sollen diese 19 Kilometer breiten Polygone entweder Konvektionszellen sein, wahrscheinlich in die Oberfläche eingefroren als der Planet abkühlte oder sie sind das Ergebnis von Kontraktionsspannungen als die Oberfläche schrumpfte, ähnlich den polygonalen Rissen in getrocknetem Schlamm.

Viele Rillen zeigen auch runde Krater, die in Gruppen entlang des Pfades der Rille aufzutreten scheinen. New Horizons fotografierte die gleichen Merkmale auf Plutos größtem Mond Charon.

Der New Horizons-Forscher John Moore sagt: “Wenn man auf diese Ebene schaut, kann man eine riesige, kraterlose Ebene sehen und einige seltsame Geschichten erzählen.” Er fügte hinzu, dass der erste Gedanke, der einzige Weg zur Beschreibung dieser Ebene der über ein “nicht leicht zu erklärendes Terrain” war.

Das Elektrische Universum liefert eine andere Theorie für diese Merkmale und viele andere Beobachtungen, die wir auf den ersten Foto-Streamings vom Pluto sehen können. Die Rillen scheinen “Entladungskanäle” von hochenergetischen elektrischen Entladungsereignissen zu sein.

Andere auf dem Pluto gefundene Merkmale machen das Team von New Horizons schwindelig vor Verwunderung und Erstaunen, weil diese Merkmale eine komplette Überraschung sind.

Das Elektrische Universum wundert sich über die Überraschung des New Horizons-Teams, da diese Merkmale mit Merkmalen auf anderen felsigen planetaren Körpern übereinstimmen, auf die wir schauen.

Werfen wir einen Blick auf andere von New Horizons entdeckte Merkmale:
 Plutos Oberfläche ist rot, sehr ähnlich dem Erscheinungsbild des Mars.

 Tombaugh Reggio, benannt durch das Team, ist die bezeichnende herzförmige Region einer flachen Ebene, wo Rillen erscheinen. Andere Fotos der Region zeigen Gruppen von Bergen, umgeben von einer flachen Ebene. Teile der Ebene zeigen Hügel. Weitere Datenströme sollten die Größe und Form der Hügel bestimmen.

 An die flache Ebene in der südlichen Hemisphäre grenzen fast 3350 Meter hohe Gebirge.

 New Horizons Wissenschaftler vermuten, dass deren Grundgebirge aus Wassereis besteht, das tektonisch vom Wassereiskern emporgehoben wurde. Die überraschende Höhe auf solch einem kleinen Körper impliziert, dass sie strukturell festes Eisfelsen, bedeckt von einer Schicht aus Stickstoffeis, abgelagert von Winden, sind.

 Mehrere Kilometer lange dunkle Streifen erscheinen Ablagerungen zu sein, von denen die Forscher denken, dass es vom Wind angewehter Staub oder vielleicht Beweise für eine frühere Geysiraktivität sind.

 Es gibt eine riesige Konzentration von Kohlenmonoxid in der Tombaugh Reggio. Keine anderen Ansammlungen von Kohlenmonoxid erscheinen auf der Oberfläche. Anderswo gibt es Ablagerungen von Stickstoff und Methaneis.

 Es gibt nur wenige Krater und einige Gebiete sind fast kraterlos, was eine unerwartete Entdeckung ist und die Forscher denken lässt, das Pluto in den letzten 100 Millionen Jahren geformt wurde. Da Pluto für die Wirkung von Gezeitenkräften und die Erzeugung von Tektonik nicht nahe genug bei einem anderen großen Körper ist, wird jetzt angenommen, dass Pluto wegen interner Spannungen in der jüngeren Vergangenheit heiß und aktiv gewesen sein könnte.

 Pluto hat eine Atmosphäre, die 1600 Kilometer in den Weltraum reicht. Spektrographische Analysen deuten auf eine Mischung aus Stickstoff und Wasserkohlenstoff, eingeschlossen zwischen molekularem Stickstoff in der oberen Atmosphäre und Kohlenstoffen auf der Oberfläche hin.

 Ein Schweif aus ionisiertem Stickstoff-Plasma bläst von Pluto in den Sonnenwind und dehnt sich über 109.000 Kilomter in den Weltraum aus. Das Team von New Horizons schätzte, dass der Schweif als Ergebnis des Sonnenwindes über 500 Tonnen pro Stunde von Plutos Atmosphäre entfernt. Das ist weit energiereicher als alles, was sie dort zu finden erwarteten. Auf dem Mars wurde entdeckt, dass der Plasmaschweif geschätzte 1000 Kilogramm pro Stunde an Material entfernte, trotz seiner Nähe zur Sonne.

Pluto hat fünf Monde: Charon, Hydra, Nix, Kerberos and Styx. Der größte, Charon, wurde auch mit der LORRI-Kamera fotografiert und enthüllte ähnliche Rillen, Ebenen, Schluchten und Gebirge. Auffällige Merkmale sind: 
 Ein großer dunkler Fleck, vom Team “Mordor” genannt, erscheint ein dünne Schicht zu sein, umgeben von einem rötlichen äußeren Ring.

 Eine Reihe von Trögen und Klippen dehnen sich 9600 Kilometer über die Oberfläche aus.  Polygonale Formen.  Riesige sanfte Gebiete ohne Krater.

 Ein langes, gerades Canyon, das 6,4 bis 9,6 Kilometer tief geschätzt wird.

 Ein anderer Canyon ist 4,8 Kilometer tief.

 Die erwartete stark zerkraterte Oberfläche gibt es nicht.

Das Team New Horizons und die NASA haben eine großartige Leistung vollbracht, um diese Daten zu gewinnen. Die erfolgreiche Kamera LORRI CCD liefert auf große Entfernungen Details mit verblüffend hoher Auflösung.

Diese Ergebnisse sind jedoch etwas verwirrend für das Team. So stellte John Moore vom New Horizons Forschungsteam fest: “Das sind die ersten Tage der Analyse nach der Begegnung. Wir sind immer noch unterhaltsam, wie sie sehen können, haben eine breite Palette von Hypothesen. Wir sind uns dessen bewusst, dass voreilige Schlüsse eine große Gefahr sind.”

Leider sind sie gerade dabei voreilige Schlüsse zu ziehen, indem sie versuchen Plutos Merkmale mit Ideen des Standard-Modells zu erklären. Das New Horizons Teams sollte sich wünschen, den eigenen Horizont ein bisschen stärker zu erweitern als sie das jetzt tun, wenn sie Antworten haben wollen. Sie werden Erklärungen für diese Merkmale finden – sogar im Labor durch die EU-Theorie demonstrierte, wenn sie es wagen, zu suchen.

Wenn weitere Bilder und Daten einlaufen, vermuten wir, dass es mehr Ähnlichkeiten zu den Merkmalen des Mars und unseres Mondes geben und wenige Merkmale, die dem Standardmodell entsprechen.
For more information on Pluto, see

New Horizons Update: Pluto and Planetary Origins| Space News 
with Wal Thornhill posted July 24, 2015.

Andrew Hall ist ein Ingenieur und Autor, der fast 30 Jahre in der Energiewirtschaft arbeitete. Er kann erreicht werden über

[email protected] oder https://andrewdhall.wordpress.com/

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.07.2015 11:17.

Hannes

67, Männlich

Beiträge: 782

Re: Pluto

von Hannes am 25.07.2015 14:07

Ich dachte immer, dass man über Nebel nur in Bodennähe spricht und nicht 50 oder 80 km hoch, aber vielleicht reicht es ja aus irgendeinem Grund nicht für den Begriff Wolken oder Schwaden. 

Ich bin gespannt, wie das Missionsteam und die auswertenden Wissenschaftler diese Aktivitäten (die sie nicht vohersagten) und einige der anderen Entdeckungen mit dem Standardmodell in Übereinstimmung bringen wollen.

Nach der Logik des Standardmodells sollten diese fernen Welten, wie Pluto und jenseits, mehr oder weniger in der Kälte erstarrte, quasi geologisch kaum aktive oder sogar froststarre und tote alte Welten sein. Wenn in und auf ihnen doch etwas passiert, dann müssen sie wohl jünger als gedacht und/oder eben elektromagnetisch beeinflusst und vielleicht auch anderweitig durch uns noch unbekannte Prozesse geprägt sein. Es stellt sich auch die Frage: Sind wir wirklich gut informiert über chemische Vorgänge in extrem kalten Material unter anderen Druckverhältnissen?

Es bleibt in der Tat spannend und faszinierend, da stimme ich mit Phil ganz überein. Mich wundert nur, wie (vergleichsweise) wenig die "normale" Bevölkerung darauf reagiert. Von der einstigen Begeisterung für Großtaten der Raumfahrt, die ich noch als sehr kleiner Junge mitbekommen habe, scheint leider nicht viel geblieben zu sein.    

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.07.2015 14:44.

wl01

67, Männlich

Beiträge: 1162

Re: Pluto

von wl01 am 25.07.2015 12:08

Also das mit Wasser scheint doch zu stimmen! Und Pluto ist offensichtlich heute noch immer aktiver als gedacht!

New Horizons“ entdeckt Nebel auf Pluto
Die NASA-Sonde „New Horizons“ hat Nebel auf dem Zwergplaneten Pluto entdeckt. Ein neues Foto zeige sogar zwei dichte Nebelschichten, teilten NASA-Wissenschaftler gestern (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Washington mit. „Mir stand der Mund offen, als ich dieses Foto gesehen habe“, sagte Missionsleiter Alan Stern. Die eine Nebelschicht liege rund 80 Kilometer über dem Zwergplaneten, die andere rund 50 Kilometer.


MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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wl01

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Re: Pluto

von wl01 am 24.07.2015 20:28

Hallo Hannes!

Wasserentstehung auf elektrischem Weg ist kein Problem. Sie sind aber auch berechtigterweise vorsichtig und schreiben nur "sedimentartig", es muss also nicht zwangsläufig ein Sediment sein, dass durch Flüssigkeiten entstand.
Ich habe mich offensichtlich falsch ausgedrückt. Sedimenten, also Ablagerungen setzen zwar flüssige Substanzen voraus, aber nicht unbedingt Wasser-
Denn auch flüssiges Metall kann Ablagerungen verursachen. Sprich, wenn ein mit Kratern übersähter Gesteinsbrocken mit einem glühendem Metallbrocken zusmmenstößt, können ähnliche Zustaände verursacht werden. Die einzige Frage wäre dann nur, wie kann solch ein glühender Metallbrocken entstehen?

MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.07.2015 20:29.

Phil

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Re: Pluto

von Phil am 24.07.2015 17:08

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was am Ende die Erklärung für die Kraterfreie Zone ist. Alle klassischen Kandidaten fallen as Erklärung weg (Erwärmung durch Gezeitenreibung, Vulkanismus, Plattentektonik), zumindest in ihren bekannten Formen und mit ihren bekannten Auslösern. Mal schauen, was da noch kommt. Ich finds spannend :)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.07.2015 17:08.

Hannes

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Re: Pluto

von Hannes am 24.07.2015 07:32

Hallo Justin, 

die Anwendung der Kraterzählung zur Altersbestimmung geht immer von der Annahme aus, dass alle unsere Himmelskörper etwa zeitgleich mit der Sonne entstanden, dem Großen Bombardament unterlagen und später relativ gleichmäßig mit Impaktkörpern beschossen wurden. Deshalb sind der generelle Mangel an Kratern oder gar deren völlig ungleiche Verteilung ein Riesenproblem für die NASA. Natürlich wird man bei allen Unklarheiten zu Kollisionsszenarien greifen (müssen), das Urknalluniversum lässt ja keine anderen Möglichkeiten zu.

Wasserentstehung auf elektrischem Weg ist kein Problem. Sie sind aber auch berechtigterweise vorsichtig und schreiben nur "sedimentartig", es muss also nicht zwangsläufig ein Sediment sein, dass durch Flüssigkeiten entstand.

MfG

Hannes 

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wl01

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Re: Pluto

von wl01 am 24.07.2015 06:37

Hallo Hannes!

Genau solche, extrem dubiosen Behauptungen kommen heraus, wenn man die verfehlte Methode der Kraterzählung zur absoluten Altersbestimmung verwendet: Eine Oberfläche weniger als 100 Mio Jahre alt, gleich daneben eine, die Milliarden von Jahren alt sein soll. Den "Gehirnathleten" der NASA scheinen keinerlei Zweifel zu kommen.
Ich nehme an, sie gehen von einem ähnlichen Szenario aus, das angeblich die heutige Erde und den Mond geschaffen hat. Also die fiktive Kollision mit einem anderen kosmischen Objekt (Asteroiden). Also vergleichbar die Kollision Erde und Theia. Dann könnte man locker so unterschiedlich geologische Strukturen erklären und hätte als nettes Abfallprodukt auch noch Charon erhalten.

...dass das helle, sedimentartigen Material die alten Krater gefüllt zu haben scheint...
Eines ist aber sicherlich klar, dass Sedimente immer durch "flüssige" Komponenten entstanden sind, die in irgend einer Form sich wieder verfestigt haben. Ob dies durch die thermische Energie eines Impakts entstanden ist, oder durch elektrische Plamenentladungen kann man natürlich adhoc nicht so leicht klären.

MfG

WL01 

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Hannes

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Beiträge: 782

Re: Pluto

von Hannes am 23.07.2015 17:10

While Sputnik Planum is believed to be relatively young in geological terms - perhaps less than 100 million years old - the darker region probably dates back billions of years. Moore notes that the bright, sediment-like material appears to be filling in old craters (for example, the bright circular feature to the lower left of center).

Genau solche, extrem dubiosen Behauptungen kommen heraus, wenn man die verfehlte Methode der Kraterzählung zur absoluten Altersbestimmung verwendet:  Eine Oberfläche weniger als 100 Mio Jahre alt, gleich daneben eine, die Milliarden von Jahren alt sein soll.  Den "Gehirnathleten" der NASA scheinen keinerlei Zweifel zu kommen. 

Quelle: http://www.nasa.gov/image-feature/nasa-s-new-horizons-finds-second-mountain-range-in-pluto-s-heart

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.07.2015 19:00.

Hannes

67, Männlich

Beiträge: 782

Re: Pluto

von Hannes am 18.07.2015 21:58

Pressekonferenzen vom 15. und 17. Juli 2015

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