Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
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Re: Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
von McDaniel-77 am 22.06.2015 02:49Gute Rede Staubkorn,
ein Nichts existiert nicht, da nur Objekte existierien. Alles was im Universum, so weit wir es sehen können, existiert besteht aus Elementarladungen, welche über die elektromagnetische Wechselwirkung, so benennen wir die im Labor überprüfte Wechselwirkung, koppeln.
Ich als Mensch bin ein Objekt im physikalischen Sinne und bestehe wiederum aus einer riesigen Anzahl von Atomen, welche ihrerseits wieder aus Elementarladungen bestehen. Mein Gehirn funktioniert sogar elektirisch.
Wenn Du den Weg zum Glauben suchst, dann darf ich Dir vielleicht folgendes mit auf den Weg geben: "Gott oder das Göttliche findest Du nicht im Himmel oder im Jenseits, nein, Du findest es in der Natur, in der Realität und vor allem in Dir selbst!"
Liebe Grüße
McDaniel-77
Re: Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
von McDaniel-77 am 22.06.2015 02:09Hi Bambi,
der Effekt der "magnetische Rekonnexion von Feldlinien" genannt wird kann im Labor nachgestellt werden. Gibt es da ein Youtube Video dazu?
Wird der Versuch mit Hilfe von Elektrizität durchgeführt oder mittels Zauberkräften eines Urknallers?
Grüße
McDaniel-77
Re: Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
von wl01 am 20.06.2015 09:41Hallo Bambi!
Tatsache ist lediglich, dass dieses Phänomen eine Art Grenzschicht im Plasma erzeugt, wobei dazwischen sich eine große elektrische Spannung ausbildet und das manchmal große Energiemengen freisetzt.
Kennen wir dieses Phänomen nicht bereits unter den Begriffen: Meißner-Ochsenfeld-Effekt und Spontelectrics über die wir bereits hier diskutiert haben?
Nur soweit zur "Neudefinition" von verschiedenen Begriffen!
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
von Bambi am 19.06.2015 23:42Bleiben wir der Einfachheit halber doch bei Experimenten im Labor und driften nicht direkt in die Astronomie ab. Wir haben also kontrollierte, reproduzierbare Bedingungen und Ergebnisse, die das Phänomen, welches magnetische Rekonnexion genannt wird, nachweisen. Soweit einig?
Wie mir scheint geht es dir insbesondere auch um den Begriff magnetische Rekonnexion. Begriffe dienen einer Benennung von Dingen, Effekten etc.. In der Physik werden die Begriffe zur Klarheit definiert, damit es keine Missverständnisse gibt. Nehmen wir also die magnetische Rekonnexion als Beispiel:
Grüße Bambi
Re: Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
von inductor am 19.06.2015 18:40Mann muss den Lesch ja nicht mögen aber dass er sagt die Milchstraße wäre ein rießen großer kosmischer Stromkreis kann man versuchen als taktisches Argument zu bringen. Es scheint ja Leute zu geben die an ihn glauben.
Re: Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
von 1Alexander am 19.06.2015 16:54@Hannes
Besser kann man es nicht ausdrücken. Genau den gegenteiligen Eindruck will Harald Lesch aber in den verlinkten Videos promoten. Er versucht die aktuelle Physik hochzuheiligen, quasi außerhalb des Kreises menschlicher Bewertungen und Kritik. Selbsterklärend, und am Ende widerspruchsfrei und sakrosant, dank "naturwissenschaftlicher Methodik", per Eigendekret, Order Mufti oder geheiligt durch die herrschende Lehrmeinung eines ominösen Kollektives. Selbstanmaßung, mit dem Hauch des schlechten Gewissens des Scharlantans.
Genau das ist Pristerschaft in Reinstkultur.
Und ja, der Streit ist uralt. Und nein, Mathematik existiert nicht außerhalb der Köpfe. Physik schon gar nicht. Genau dieser Eindruck soll aber erweckt werden.
PS:
#1 Natürlich sind naturwissenschaftliche Methoden sowie die Orientierung an bestehendem Wissenstand und Theorien nicht per se schlecht. Im Gegenteil. Sie dürfen aber nicht als Universalargument zur Beliebigkeit herhalten.
#2 Es kann nicht darüberhinweg gesehen werden, dass die Bildung der sogenannte "herrschende Lehrmeinung" ein undurchsichtiger, leicht zu manipulierender Vorgang zu sein scheint, und schon daher als Kriterium in Frage gestellt werden darf.
Nachtrag:
Re: Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
von Hannes am 19.06.2015 15:43@Bambi:
Das war Dein Ausgangsfehler.
Du unterscheidest nicht zwischen Beobachtung und Interpretation - genau wie die Theoretiker, die so etwas behaupten. Fakt ist: Es wurde noch nie eine Rekonnexion von Magnetfeldlinien „beobachtet". Feldlinien sind keine physikalischen Objekte. Das ist einer der verheerenden Grundfehler der heutigen Astrophysik.
Dein nächstes Problem besteht darin, dass Du nicht realisierst, dass Konzepte prinzipiell nicht wie Objekte behandelt werden dürfen. So können Feldlinien sich eben nicht biegen, verdrillen, brechen, krümmen, öffnen oder schließen. Alles ist Reifikation, Verdinglichung.
Eines der Hauptanliegen dieses Forums besteht m.E. darin, Interessierten die Gefahren dieser Vorgehensweise in der Wissenschaft vor Augen zu führen. Wer das ignoriert oder nicht begreift, der wird zweifellos keinen Weg aus dem Dilemma der Urknallphysik finden. Wer das Nichts, Raum, Zeit, Felder inkl. Feldlinien, Energie u.a. Konzepte verdinglicht, der bekommt als Konsequenz eine Physik mit nicht real existierenden Akteuren, eine magische Physik, die quasi-religiöse Züge trägt und daher ihre Wissenschaftlichkeit verliert.
Bei Anhängern der Mainstream-Physik auf diesem Forum ist immer wieder offensichtlich, dass verharmlost wird nach dem Motto. „Nein, dass sind alles nur Vereinfachungen. Das haben mit der „richtigen" Theorie nichts zu tun. Dort steht das ganz anders." Du versuchst das gerade hier.
Am Morgen geht die Sonne im Osten auf und am Abend im Westen unter. Die Erklärung dieses Phänomens durch die um die Erde kreisende Sonne trägt dem völlig Rechung. Darauf gestützt kann man sogar richtig vorhersagen, dass die Sonne am nächsten Morgen wieder im Osten aufgehen und im Westen untergehen wird. Nach Deiner Logik ist das eine gute Erklärung! In ganz in derselben Weise willst Du mir unterjubeln, dass die „magnetische Rekonnexion" ein guter Ansatz wäre.
In Wirklichkeit ist „magnetische Rekonnexion" einfach nur eine in die Irre führende Erklärung, siehe:
https://www.thunderbolts.info/tpod/2004/arch/040830magnetic.htm
Es ist nicht nur ein falscher Begriff, sondern in der Astrophysik ein Plasmaphänomen, ein Plasmaeffekt und kein Rekonnexionseffekt.
Du schreibst: „Eine Theorie kann auch nur durch Experimente falsifiziert werden, sprich durch die Realität, nicht jedoch durch philosophische Überlegungen."
Dir scheint Dir gar nicht bewusst zu sein, dass Theorien bestimmten Anforderungen unterliegen. Werden diese nicht erfüllt, dann sind es keine Theorien bzw. sie fallen in die Kategorie Pseudo-Wissenschaft. Zu einer Theorie gehört logische Widerspruchsfreiheit. In der Physik gilt nicht nur mathematische Logik, sondern auch die Logik der Sprache und besonders die Logik der Begriffe. Physik existiert nicht abgekoppelt von Begriffslogik, sie kann daher auch nicht unter Ignoranz für Naturphilosophie betrieben werden. Gerade das passiert aber heute überall. Wen der Begriffsapparat unlogisch ist, dann sind auch die Ergebnisse unlogisch und inkorrekt.
Und ja, natürlich, am Ende werden Experimente der Pseudo-Theorie von der „magnetischen Rekonnexion" endgültig den Garaus machen. Es handelt sich aber schon jetzt um eine Vorstellung, die Anforderungen an eine wissenschaftliche Begrifflichkeit nicht erfüllt und außerdem nur dem Mainstream hilft, die Rolle von Plasma im Weltraum zu unterschlagen.
MfG Hannes
Staubkorn
Gelöschter Benutzer
Re: Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
von Staubkorn am 19.06.2015 07:18Einfache Frage: Wer kann wie Beweisen dass es überhaupt ein "Nichts" gab ?
"...bis an den Anfang des Universums" Sagte er. Und vorher "Keine Causa Finalis...Blanke Spekulation...und niemand weiss, Theorien trauen". Also was nun ? Warum vertraut man einem Offenbar Religiösen Gebilde ? Weil es vielleicht beruhigt und weil wir es gewohnt sind dass wir "Kinder" "Gottes" (also Unmündige, Kants "Selbstverschuldete" "Unmündigkeit", Idioten) sind. Der Mensch muss "Verstehen", eine Erklärung für alles haben. Ansonsten würde er aus den Latschen kippen. Was mir gelegentlich passiert wenn ich nicht begreife warum ich ich bin und nicht jemand anderes, wo ich dann doch auch nur wieder ich sein könnte. Egal.
Aber Interessant seine Gedanken zum Universum im Vergleich zu Münchhausens Idee, sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen. Ich hatte neulich den Gedanken dass es ein Perpetuum Mobile sein könnte und ganz so hört sich Münchhausens Idee für mich an. Und wenn es ein Perpetuum Mobile ist, dann muss es so eins auch auf der Erde geben ;)
Aber wenn das richtig wäre was Lesch sagt, dass ein "zurückspringen"(des Universums um wieder quasi aufzutanken, wenn ich richtig verstanden habe) nicht mehr möglich wäre was natürlich niemand wirklich Wissen kann (nehme ich mal an), dann ist es vielleicht doch kein Perpetuum Mobile.
Ich glaube (nein ich bin nicht Religiös) dass sich niemand ein "Nichts" überhaupt vorstellen könnte. Weil nichts ist eben nur nichts. Es ist nichts da was sich hätte Entwickeln können, weil nichts da ist. Aber vielleicht ist das auch nur mein Glaube. Keine Ahnung.
Vielleicht bin ich einfach nur zu dumm um das alles zu verstehen. Was ja durchaus sein kann. Und wenn schon...
Re: Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
von 1Alexander am 18.06.2015 22:26
Ich finde, das hier ist sein aussagekräftigstes Video.
Harald Lesch: Wie entsteht das ETWAS aus dem NICHTS
Man sollte im Blick haben, dass er in erster Linie eine Medienfigur ist, welche Propaganda macht. Man sieht ganz deutlich die Punkte, wo er seine Kladde abarbeitet. Ansonsten viel Selbstbeweihräucherung, Querargumentation, religöses Drumrumgerede, Sich-Selbst-Widersprechen und Halbwissen. Privat ist er sicher nachdenklicher, aber die Rechnungen müssen ja irgendwie bezahlt werden.
Im ersten Teil hält er den physikalischen Nachweis noch für entbehrlich, Mathematik sei ausreichend.
Im zweiten Video wird er deutlicher kritischer. Deutliche Absetzbewegungen. Stringtheorie=Out, dunkle Materie=vielleicht Quatsch, CERN=enttäuschend usw. Harald Lesch: Wohin geht die Reise in der Physik ?. Am Ende bleibt nur Selbstanrufung der Physik als ewige Angelegenheit und verweise auf die Metaphysik der Physik. Retten was zu retten ist. Naja, immerhin das Internet und solchen modernen Dinger;)
Doppelplusgut-LOL bei 26:46: "Erst mal bezahlt es die Miete". Klare Aussage, wozu der ganze Budenzauber gut ist.
Re: Harald Lesch, ein Plasma-Physiker
von Bambi am 18.06.2015 22:08@Hannes: Stört dich nur der Begriff Rekonnexion oder der Effekt selbst?
In jedem Fall kläre mich doch bitte mal auf, wenn du dich da so gut auskennst, an welchem Punkt in dem Prozess gibt laut gängiger Erklärung es ein faktisches Brechen der Magnetfeldlinien?
Also damit meine ich nicht ein "Brechen" das für die extreme Einfachheit einer Erklärung so genannt wird. Deine verlinkte Seite hat ja immerhin eine umfassende 1-Satz-Erklärung, da kann mit Sicherheit nichts einfacher dargestellt worden sein als es laut Theorie ist.
Der Effekt, den der Begriff magentische Rekonnexion vorhersagt und beschreibt, ist im Labor reproduzierbar. Also den Effekt der magnetischen Rekonnexion gibt es offensichtlich, wie man diesen erklärt ist eine andere Sache. Der Effekt ist damit, wie schon gesagt, eine gute Möglichkeit Beobachtungen zu erklären.
Grüße Bambi


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