Quantenmechanik

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wl01

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Re: Quantenmechanik

von wl01 am 22.06.2015 16:07

Hallo Struktron!

In meinem .pd steht doch nur das, was die Standardphysik beherrscht. Alles aus Wikipedia,... und in Mathcad eingesetzt.
Schon, aber deine Schlußfolgerungen gehen in eine andere Richtung wie die Standardphysik!

Das, was wir wollen, steckt nur in den Skizzen und ich weiß noch nicht, was ich wie mathematisch formulieren muss. Das weiß noch niemand.
Ich weiß nicht ob es ein gangbarer und zielführender Weg wäre, aber aufgrund der Rotation, wäre da ein ähnlicher Weg wie bei Spulengleichungen möglich?

Nicht dass ich mich mit Integralen und dergl. auskennen würde,...

MfG

WL01 

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Struktron

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Re: Quantenmechanik

von Struktron am 22.06.2015 15:07

Hallo Justin,

Ja unsere Vorstellungen kommen sich immer näher! Doch deine Vereinfachung auf die Punktmasse sehe ich nicht ganz, sehr richtig was Du zu Unwucht geschrieben hast!

In meinem .pd steht doch nur das, was die Standardphysik beherrscht. Alles aus Wikipedia,... und in Mathcad eingesetzt. Das, was wir wollen, steckt nur in den Skizzen und ich weiß noch nicht, was ich wie mathematisch formulieren muss. Das weiß noch niemand.

MfG
Lothar W.

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wl01

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Re: Quantenmechanik

von wl01 am 22.06.2015 14:56

Hallo Steffen!

Du schreibst einmal von "rotierendem Teilchenstrom" und einmal von "spiralförmigem Objekt". Beides ist nicht das gleiche. Ein rotierender Teilchenstrom behält seine Größe bei (wie ein rotierender Reifen), ein spiralförmiges Objekt wird ständig größer und braucht daher eine Quelle in der Mitte. Ich vermute mal, Du meinst eher einen Wirbel? 
Mein Vorstellung basiert grundsätzlich auf einem Wirbelring, also einem Torus. Da jedoch der Wirbelring aus Einzelteilchen besteht, die sich in Ausbreitungsrichtung bewegen, bewegt sich nach meinen Vorstellungen der Torus nicht gleichförmig in Ausbreitungsrichtung, sondern es gibt immer Teilchen, die als erstes eine gedachte Ebene durchqueren (der Reifen wäre demnach etwas nach vorne geneigt). Somit wäre meine Vorstellung für ein einzelnes Photons (oder Lichtquant) eher die einer Art "Schraubenfeder" mit ein oder maximal zwei Umdrehungen, die sich nach vorne um einen gedachten Mittelpunkt dreht. Grundsätzlich behält der Teilchenstrom seine Größe (ich hoffe wir sprechen beide vom Radius bei. Jedoch ändert sich diese beim Auftreffen auf beispielsweise einen Polarisationsfilter. Weshalb, habe ich weiter unten aufgeszeigt.

Des weiteren, soll der "rotierende Teilchenstrom" eher punktförmig sein (Quasiteilchen, wie ein Wellenpaket) oder ist er eher eine Röhre, die sich dort befindet, wo der Laserstrahl ist?
Fürs Rechnen wäre es sicherlich einfacher von Punktförmigkeit auszugehen. Auch Newton geht von Punktförmigkeit aus. Aber exakt das ist m.a. ein Fehler. Auch bei Planeten (siehe Stichwort "Kartoffel Erde") ist die Masse nicht punktförmig angeordnet. So ist die Verteilung der Gesamtmasse eines Lichtquants nicht im (Rotations-)Zentrum der Schraubenfeder, sondern recht gleichmäßig am Rand (also in der in der Spirale selbst) anzusehen. Und ein Laserstrahl sendet eben nicht ein Lichtquant aus sondern tausende, die sich nur scheinbar an der selben Stelle ausbreiten, so wie tausende einzelne Schraubenfedern.

Das verstehe ich jetzt garnicht. Die Lichtquelle ist doch nur ein Punkt im Raum?
Meiner Meinung eben nicht, die Quelle sendet lediglich einen Stoßimpuls aus und bewegt eben den Teilchenstrom. Ob der Teilchenstrom selbst von der Quelle mit ausgesendet wird, oder nur ein Mitbewegen der umgebenden Tachyonen verursacht, sprich diese zur gleichförmigen Bewegung erst anregt, möchte ich mal dahingestellt lassen. Wobei ich eher für zweiteres tendiere, da der Teilchenstrom auf alle Fälle schneller als die Ausbreitungsgeschwindigkeit sein muss (denn die ist lichtschnell).
Also rede ich von rotierenden "Quasiteilchen", die sich sprial entlang des Stoßimpulses des Laserstrahl bewegen und doch von etwas anderes...

Hallo Struktron!
Ja unsere Vorstellungen kommen sich immer näher! Doch deine Vereinfachung auf die Punktmasse sehe ich nicht ganz, sehr richtig was Du zu Unwucht geschrieben hast!

MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Struktron

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Re: Quantenmechanik

von Struktron am 22.06.2015 12:44

Hallo Justin und Steffen,
das Thema der Rotationen ist mMn sehr wichtig bei solchen Strömungen, welche eventuell bei Photonen oder anderen Elementarteilchen vorkommen und dadurch einen wesentlichen Einfluss auf das Verhalten an Spalten, Doppelspalten, Gittern oder überhaupt in der Quantenmechanik haben. In meinen Überlegungen zu einfachen stoßenden Kugeln habe ich festgestellt, dass sie schwierig zu beschreiben sind und ich bin bisher nur bis zu klassischen Beschreibungen gekommen. Der Spin, welchen wir brauchen, wird allgemein als schwieriges Problem angesehen. Manche Physiker (die meisten?) behaupten, er sei überhaupt nicht mechanisch zu beschreiben, was ich nicht glaube.
Ein .pdf meiner Überlegungen dazu ist auf: zur inneren Dynamik des Spins. Vielleicht kommen wir damit weiter. Die Ränder von Spalten bestehen ja auch aus solchen drehenden Systemen und die Beeinflussung von Photonen könnte durch Stöße erfolgen.

MfG
Lothar W.

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Steffen

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Re: Quantenmechanik

von Steffen am 22.06.2015 10:28

Hallo Justin,

Gut fangen wir am Doppelspalt an:
Da laut meiner Theorie ein Lichtquant keine Welle oder Einzelteilchen ist, sondern ein rotierender Teilchenstrom, wird der Lichtquant IMMER durch beide Spalten laufen (unter Einhaltung des Rayleigh-Kriteriums), unabhängig wie viele Lichtquanten herangezogen werden. Und natürlich, nach dem Doppelspalt interferieren die beiden Rotationsströme.

Du schreibst einmal von "rotierendem Teilchenstrom" und einmal von "spiralförmigem Objekt". Beides ist nicht das gleiche. Ein rotierender Teilchenstrom behält seine Größe bei (wie ein rotierender Reifen), ein spiralförmiges Objekt wird ständig größer und braucht daher eine Quelle in der Mitte. Ich vermute mal, Du meinst eher einen Wirbel? Des weiteren, soll der "rotierende Teilchenstrom" eher punktförmig sein (Quasiteilchen, wie ein Wellenpaket) oder ist er eher eine Röhre, die sich dort befindet, wo der Laserstrahl ist?

Interessant wird es lediglich, wenn andere lichtbeeinflussende Apparturen in den Lichtstrahl gesetzt werden. Beispielsweise Polarisationsfilter oder BBO's und QWP's.
Diese Apparate verändern die Eigenschaften des Teilchenstroms.

Klar.

Ein rotierender Teilchenstrom ist drallstabilisert (von innen wirkt der Emmissionsionsstoß der Lichtquelle und von außen der Tachyonendruck).

Das verstehe ich jetzt garnicht. Die Lichtquelle ist doch nur ein Punkt im Raum? Sie kann sich daher nicht innen befinden! Also wichtig wäre jetzt zu klären: Redest Du von einer rotierenden Röhre (der ganze Laserstrahl), von rotierenden Quasiteilchen die sich den Laserstrahl entlang bewegen oder von noch etwas anderem?

Ich halte um ehrlich zu sein ich halte nichts von einer Intelligenz oder "Gedächtnis" eines Raumpunktes.

Das ist keine Intelligenz, sondern ein simpler Energiespeicher in Form von etwas, was im Raum einfach weiterschwingt. Wenn sich Materie irgendwo entlang bewegt, hinterlässt sie eine Spur sozusagen, die sich nach und nach wieder auflöst. Dass folgt zumindest aus der zeitabhängigen Schrödingergleichung.

Also Grundsatzfrage: Redest Du von rotierenden Röhren oder von rotierenden Quasiteilchen oder von noch etwas anderem?

Viele Grüße
Steffen

http://www.quantino-theory.org

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wl01

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Re: Quantenmechanik

von wl01 am 22.06.2015 07:17

Hallo Steffen!

Ich habe die Grundideen Deines Ansates leider überhaupt nicht verstanden.
...
 Mir würde es helfen, wenn Du Deine Idee mal möglichst am einfachen Doppelspalt erklärst und zwar so, dass ich es in Form einer gedanklichen Simulation Schritt für Schritt nachvollziehen kann.
Gut fangen wir am Doppelspalt an:
Da laut meiner Theorie ein Lichtquant keine Welle oder Einzelteilchen ist, sondern ein rotierender Teilchenstrom, wird der Lichtquant IMMER durch beide Spalten laufen (unter Einhaltung des Rayleigh-Kriteriums), unabhängig wie viele Lichtquanten herangezogen werden. Und natürlich, nach dem Doppelspalt interferieren die beiden Rotationsströme.

Interessant wird es lediglich, wenn andere lichtbeeinflussende Apparturen in den Lichtstrahl gesetzt werden. Beispielsweise Polarisationsfilter oder BBO's und QWP's.
Diese Apparate verändern die Eigenschaften des Teilchenstroms.

Diese Veränderung wirken sich folgendermaßen aus:
Ein rotierender Teilchenstrom ist drallstabilisert (von innen wirkt der Emmissionsionsstoß der Lichtquelle und von außen der Tachyonendruck).
Wenn ein spiralförmiges Objekt durch eine Ebene wandert, wird immer ein Bereich pro Zeiteinheit durch diese Ebene laufen. Wie groß dieser Bereich ist, hängt von der Geschwindigkeit des jeweiligen Teilchenstroms ab. Diese Bereiche habe ich in meiner vorigen Skizzen als 8 Abschitte definiert und ihnen einen Spinwert zugeteilt.
Wenn also ein Bereich durch einen Polarisationsfilter läuft, wird folglich nur ein bestimmter Abschnitt aus dem rotierenden Teilchstrom durchgelassen, der andere wird ausgeblendet.

Da der jeweilige Abschnitt (durch die Rotation) einem gewissen Bewegungsvektor entspricht, wird der verbleibende Teilchenstrom um den entgegengesetzten Vektor ortsversetzt.
Schematisch (und daher nur als Gedankenexperiment zu verstehen):
Spin3.jpg 
Falls also durch den Polarisationsfilter der Abschnitt, der dem Spin 1 entspricht (linke Seite) ausgeblendet wird, verbleibt nur mehr der rechte Abschnitt, der dem Bewegungsvektor 1 und 2 entspricht.
Folge: der Teilchenstrom wird nach rechts oben (Vektor 3) Ortsverschoben. Da sich der nunmehr (energie-)reduzierte Teilchenstrom (nach dem Polfilter) wieder als Gesamtrotation stabilisiert, hat sich jedoch sein(e) Amplitude/Radius reduziert, was zu einer Geschwindigkeitserhöhung der Rotation führt (Pirouetteneffekt). Aus diesem Grund kann man m.A. nicht mehr genau definieren, ob es sich um eine Ortsveränderungsveränderung oder eine Geschwindigkeitsänderung handelt (deshalb auch immer die Definition der "Unschärfe"). Also durch Energieentzug erhöht sich die Geschwindigkeit der Rotation (was eben auf Tachyonen schließen lässt). Durch die Ortsversetzung/Geschwindigkeitserhöhung des Teilchenstroms wird damit die Interferenz unmöglich.

Falls jedoch eine weitere Energieinformation hinzukommt (Zerstörung des Messergebnisses -Rückkoppelung/Zeitinformation), ist wieder genügend Energie vorhanden, um die Ortsversetzung/Geschwindigkeitserhöhung rückgängig zu machen, womit es wieder zu einem Interferenzmuster kommen kann.

Wenn man nach der Lösung der zeitabhängigen Schrödingergleichung sucht, findet man, dass die Wellenfunktion das Integral der Fourtransformierten der Anfgangsortsverteilung multipliziert mit einer komplexen Welle ist.
Also klingt in meinen Ohren ähnlich meinen Überlegungen, obwohl natürlich viel eleganter...)

Die Phase der komplexen Welle hängt an jedem Raumpunkt davon ab, wieviel kinetische Energie zuvor diesen Rumpunkt durchquert hat.
Ich halte um ehrlich zu sein ich halte nichts von einer Intelligenz oder "Gedächtnis" eines Raumpunktes. Dafür um so mehr von einer Veränderung der kinetischen Energie durch dazwischengeschaltene Messgeräte und von dem durch die Struktur der jeweiligen EM-Welle hervorgerufenen Phasenabschnittes (Spin).

Was das physikalisch bedeutet, war mir nie klar. Heute glaube ich, dass es die Photonen sind, die im Raum "herumliegen". Manche würden das Äther nennen.
Wenn ich auch eine andere Erklärung dafür habe, m.A. werden die Photonenteilchen eben durch diesen Äther (Tachyonendruck) beeinflusst.

Struktron:
Nehmen wir an, dass es für die Bildung aller Elementarteilchen aus Konstituenten des Vakuums, also dem Äther oder der Quintessenz,... grundlegende Wechselwirkungen gibt, können wir mMn für ein Verständnis des Verhaltens quantenmechanischer Objekte nicht auf die Betrachtung des Verhaltens dieser kleinsten Objekte verzichten.
Würde ich auch so sehen, siehe mein rotierender Teilchenstrom.



MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Struktron

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Re: Quantenmechanik

von Struktron am 21.06.2015 22:51

Hallo,
meine Überzeugung ist, dass wir momentan hier zu keiner Erklärung kommen können, weil wir Photonen oder auch andere Elementarteilchen als Ganzes betrachten. Die Eigenschaften, welche Punkten zugeordnet sind, werden in der Quantenmechanik mit Wahrscheinlichkeiten für ihr Auftreten beschrieben. Wodurch dieses Verhalten erzeugt wird, ist noch unbekannt.
Nehmen wir an, dass es für die Bildung aller Elementarteilchen aus Konstituenten des Vakuums, also dem Äther oder der Quintessenz,... grundlegende Wechselwirkungen gibt, können wir mMn für ein Verständnis des Verhaltens quantenmechanischer Objekte nicht auf die Betrachtung des Verhaltens dieser kleinsten Objekte verzichten.
MfG
Lothar W.

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Steffen

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Re: Quantenmechanik

von Steffen am 21.06.2015 11:46

Hallo Justin,

 


Die Kernaussage der Quntentheorie (Schrödinger) ist jedoch, dass nicht die Information rückfließen und somit eine Dualität ergeben kann,

Wenn man nach der Lösung der zeitabhängigen Schrödingergleichung sucht, findet man, dass die Wellenfunktion das Integral der Fourtransformierten der Anfgangsortsverteilung multipliziert mit einer komplexen Welle ist. Interessant ist: Die Phase der komplexen Welle hängt an jedem Raumpunkt davon ab, wieviel kinetische Energie zuvor diesen Rumpunkt durchquert hat. Die Schrödingergleichung beschreibt nun, wie der Raum Information in Form einer Schwingung speichert.

Was das physikalisch bedeutet, war mir nie klar. Heute glaube ich, dass es die Photonen sind, die im Raum "herumliegen". Manche würden das Äther nennen.


... dass rein die Messung eines Zustandes die Determinierung festlegt, deshalb sagte ich, dass unsere Sichtweise ein anderer Ansatz ist.

Ich habe die Grundideen Deines Ansates leider überhaupt nicht verstanden. Ich habe Deine Erklärungen für Bambi verfolgt, sehe aber sozusagen kein Licht am Ende des Tunnels. Ich bin wohl ein sehr praktisch denkender Mensch, der alles detailiert im Kopf simuliert. Mir würde es helfen, wenn Du Deine Idee mal möglichst am einfachen Doppelspalt erklärst und zwar so, dass ich es in Form einer gedanklichen Simulation Schritt für Schritt nachvollziehen kann.

Dies würde aber bedeuten, dass wenn man das Experiment neu mit nur einem einzelnen Phothon startet, es kein Gedächtnis geben würde und damit auch ein Nullresultat herauskommen würde!!??

Die allerersten Photonen würden sich immer wie Teilchen verhalten, ja. Spricht aber doch nichts dagegen. Auf dem Schirm hinter dem Doppelspalt sieht man am Anfang sowieso nur einzelne Punkte.

Viele Grüße

Steffen

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wl01

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Re: Quantenmechanik

von wl01 am 20.06.2015 16:25

Hallo Steffen!

Mir scheint, Du hast die Grundidee der Quantinotheorie noch nicht verstanden. Verschränkung ist in der Quantinotheorie vom Prinzip her nämlich nicht schwer zu erklären, weil eine Dualität besteht:
...
andererseits strahlt es eine elektrische Welle (Dichteschwankung im Quantinofeld, Maxwellgleichungen) ab, wenn es schwingt. Der Dipol befindet sich dabei immer im Zentrum. 
Verstehe schon, dass der Laserstrahl dort wo er leuchtet, in alle Richtungen Lichtquanten aussendet, oder entsprechend deiner Theorie ein Lichtquant eine "Ladung" ist, die Quantinos in alle Richtungen, also auch gegen die "scheinbare" Ausbreitungsrichtung aussendet, womit eine Information auch eine Rückkopplung erzeugen kann.

Die Kernaussage der Quntentheorie (Schrödinger) ist jedoch, dass nicht die Information rückfließen und somit eine Dualität ergeben kann, sondern, dass rein die Messung eines Zustandes die Determinierung festlegt, deshalb sagte ich, dass unsere Sichtweise ein anderer Ansatz ist.

Dimmt man die Intensität derart stark, dass nur noch einzelne Photonen entlanglaufen, so hat man immer noch im Dielektrikum des Raumes eingeprägt das Schwingungsmuster der zuvor entlang gelaufenen Photonen. Der Raum verfügt damit über eine Art "Gedächtnis".
Dies würde aber bedeuten, dass wenn man das Experiment neu mit nur einem einzelnen Phothon startet, es kein Gedächtnis geben würde und damit auch ein Nullresultat herauskommen würde!!??

MfG

WL01 

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Steffen

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Re: Quantenmechanik

von Steffen am 20.06.2015 12:44

Hallo Justin, Lother, Bambi,

 


WL01: Also soweit ich es verstanden habe, siehe auch das Kommentar von Bambi, wird es damit erklärt, dass eben immer nur ein Lichtquant durch einen der beiden QWP bei s läuft. Und der kann eben nicht mit sich selber interferieren. Dass ich und auch Du eine andere Sichtweise dazu haben, ist natürlich dann ein anderer Ansatz.

Mir scheint, Du hast die Grundidee der Quantinotheorie noch nicht verstanden. Verschränkung ist in der Quantinotheorie vom Prinzip her nämlich nicht schwer zu erklären, weil eine Dualität besteht:
  1. jedes Photon (oder auch Elektron, Neutron ...) ist einerseits ein festes unteilbares Elementarteilchen (Dipol, kleiner Plasmaball, wie immer man es nennen möchte)
  2. andererseits strahlt es eine elektrische Welle (Dichteschwankung im Quantinofeld, Maxwellgleichungen) ab, wenn es schwingt. Der Dipol befindet sich dabei immer im Zentrum.

Das ist soweit klassische Physik. Ein Laserstrahl ist nun ein Strom aus solchen Partikeln. Dimmt man die Intensität derart stark, dass nur noch einzelne Photonen entlanglaufen, so hat man immer noch im Dielektrikum des Raumes eingeprägt das Schwingungsmuster der zuvor entlang gelaufenen Photonen. Der Raum verfügt damit über eine Art "Gedächtnis" (Das ist wichtig und steckt schon in der Schrödinger-Gleichung).

Das Dielektrikum entsteht im Vakuum dabei durch ruhende oder sehr langsame Photonen die dort umherdriften. Dabei handelt es sich um eine Art Gas. Durch dieses Gas schickt der Laserstrahl einzelne sehr schnelle Photonen. Diese schwingen und regen das umgebene Photonengas an. Um ein quantenmechanisches System korrekt zu beschreiben, reicht es also nicht aus, nur die einzelnen Photonen des Laserstrahls zu untersuchen. Stattdessen gehört in das Modell alles was in der Umgebung vorhanden ist, d.h. Linsen, Spiegel, Polarisatoren, Photonengas und weiteres. Man hat es also mit einem unglaublich komplexen Vielteilchensystem zu tun. Hier liegt die (mathematische) Schwierigkeit. Die Verschränkung entsteht durch Kopplungen aller beteiligten Teilchen durch den Laserstrahl, welcher wahrscheinlich eine *stehende* elektrische Welle erzeugt und somit in beide Richtungen geht. Die Photonen des Laserstrahls entfernen sich natürlich immer von der Quelle des Laserstrahls.


Lothar: Beim Auftreffen auf dem Schirm bekommt
das Photon einen fürchterlichen Schreck und zieht sich wieder auf seine Ganzheit zusammen ...

Das ist etwas humorvoll ausgedrückt die bisherige Vorstellung der Physik vom Welle-Teilchen-Dualismus. Ich bin aber zu einhundert Prozent davon überzeugt, dass dieser besser durch schwingende Dipole beschrieben wird, denn jeder Dipol ist ein Wellenpaket und gleichzeitig ein fester Kern. Auf dem Schirm sieht man nur den Einschlagsort des Kerns. Die umgebene elektrische Welle ist das Wellenpaket. Das Modell erklärt gleich eine ganze Reihe von zuvor unlogisch erscheinenden Punkten schön anschaulich.

Viele Grüße
Steffen

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