Fragen zu Definitonen
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Re: Fragen zu Definitonen
von Phil am 30.04.2014 17:00@Rafael
E=Mc² verrät eben nicht was Masse und Energie ist. Genausogut könnte ich eben auch behaupten: Kobolt + Troll = Schlumpf. Solange ich die Worte nicht EINDEUTIG! definiere, haben sie keinerlei wissenschaftliche Bedeutung!
Wird das denn behauptet? Es sagt lediglich wieviel Energie bzw. Masse aus einer bestimmten Menge des jeweils anderen bei Umwandlung entsteht. Wie kommst du darauf, dass E=mc² aussagen will, was masse ist? Wegen des Gleichheitszeichens?
Rafael
Gelöschter Benutzer
Re: Fragen zu Definitonen
von Rafael am 30.04.2014 16:11Ähh auf der Hauptseite per Mail, direkt von Raphael Persönlich:
Physik des Nichts
Re: Fragen zu Definitonen
von 1Alexander am 30.04.2014 16:01@Rafael
Lies mal das Buch von Raphael "Physik des Nichts"
Wo kann man das beziehen?
Rafael
Gelöschter Benutzer
Re: Fragen zu Definitonen
von Rafael am 30.04.2014 15:34Wo liegt die Grenze zwischen einer schlechten oder falschen Beschreibung eines Objekts und einem Konzept? Siehe Schwarzes Loch.
Ich denke die Grenze ist folgende:
Eine gute Beschreibung muss dem "Ursache Wirkungs-prinzip" unterlegen sein. Dinge wie z.B. Urknall oder Quantentheorie sind Ursache und Wirkung in einem. Ausserdem finde ich, dass die Theorie der Beobachtung folgen sollte, und nicht umgekehrt! Eine gute Theorie darf keine Irrationalen Verdinglichungen haben (z.B. Krümmung des Raums). Das Schwarze Loch basiert auf genau dieser Annahme, dass man Raum krümmen könne. Es hat im "Mittelpunkt" (gemeint ist der Mathematische 0D) eine unendlich hohe Dichte....
Objekte dürfen aber nur endliche Eigenschaften haben.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich Wiederhole: Lies mal das Buch von Raphael "Physik des Nichts". dort wird auf jast jedes Irrationale Konzept der RT eingegangen. Das Kapitel über Schwarze Löcher umfasst bestimmt 20 Seiten. Gesetz dem Fall, das Raphael mit seinen Definitionen Richtig liegt, kann die RT mitsamt allen Konzepten, welche nichtmal ihre Erfinder verstehen, schlicht nur logischer Unsinn sein.
E=Mc² verrät eben nicht was Masse und Energie ist. Genausogut könnte ich eben auch behaupten:
Kobolt + Troll = Schlumpf. Solange ich die Worte nicht EINDEUTIG! definiere, haben sie keinerlei wissenschaftliche Bedeutung!
Re: Fragen zu Definitonen
von 1Alexander am 30.04.2014 14:13@Phil
Wo liegt die Grenze zwischen einer schlechten oder falschen Beschreibung eines Objekts und einem Konzept? Siehe Schwarzes Loch.
Wie ich sagte. Außenseite - Innenseite. Im Kopf = Konzept in Raum = Objekt.
Die Vorstellung eines Schwarzen Loches ist ein Konzept. Wenn sich ein reales Schwarzes Loch bei Raumkoordinaten XYZ finde lassen würde, dann hätte wir Objekt.
Ich glaube aber nicht an schwarze Löcher.
Anhand von beobachteten Wirkungen kann ich ein diesbezügliches Konzept (im Kopf) aufstellen. Das bedeutet aber noch nicht, dass ein diesbezügliches Objekt tatsächlich existiert.
Beispiel: Ich gehe durch Wald und höre Vogelgesang. Nun stelle ich mir vor, dass irgendwo ein Vogel sitzt (Konzept).
Dann finde ich einen Kasettenrekorder, welcher Vogelmusik abspielt. Dann gibt es zu meinem Vogelkonzept, kein Objekt.
Der Vogel existiert nicht. Ich habe mich geirrt.
Wenn ich aber tatsächlich einen Vogel auf einem Baum entdecke (Objekt), dann gibt es in meinem Geist natürlich noch ein konzeptualles Spiegelbild des Vogels (Konzept). Es wäre aber eine falsche Schlußfolgerung, dass beides das selbe sind. Oder das man die Regel des einen, auf das andere anwenden könnte.
Re: Fragen zu Definitonen
von Phil am 30.04.2014 13:46Ich wollte auch nicht Behaupten, dass die Frage nach dem "Wie" nicht auch nützlich sein kann. Es scheint mir nur so als ob die Frage nach dem "Warum" heutzutage vernachlässigt bis aufgegeben wurde.
Je nach Kontext ist eine Frgae nach dem Warum problematisch, z.B. "Wie sind wir entstanden" und "Warum sind wir hier?". Und selbst in anderen Fällen ist eine Beobachung und Beschreibung oft viel einfacher, als den Grund zu finden. Aber ich denke dort, wo es im Rahmen des Machbaren ist, wird nach beidem gesucht.
Hmm, Anpassung ja? Ich weiss nicht! Wenn denen ein so großes X Fehlt (90% = Dunkle Materie + Dunkle Energie) dann sollte man vielleicht darüber nachdenken, ob die Theorie nicht einfach schlicht Falsch ist.
Ja, eine zugegeben brutale Anpassung - wohl aus Ermangelung besserer Theorien.
Alles gut. Es ist nur so, dass dieses GPS Argument immer kommt, wenn es darum geht, dass die RT doch so toll Experimentell belegt wäre.
Ich kenne das Gefühl. Mir geht es gleich bei manchen bemerkungen zum Klima... :)
Wenn zwei Zwillinge bei der Geburt getrennt werden, und das eine durch die Galaxie kurvt um dann auf die Erde zurückzukehren, soll ein Zwilling älter sein als das andere. Da man laut dem Äquivalenzprinzip der RT aber nicht sagen kann, WER sich Bewegt, kann jeder Zwilling behaupten, er wäre der Jüngere und beide hätten laut RT gleichermaßen Recht.
Zugegeben, die RT ist nicht das Spezialgebiet. Ich habe den Wikipediaartikel zu diesem Thema überflogen, aber müsste mehr Zeit investieren, um ihn exakt nachzuvollziehen, die ich derzeit leider nicht habe.
@1Alexander
Stimmt, wir drehen uns etwas im Kreis, aber ich habe das Gefühl, wir kommen der Sache näher. Meine momentane Frage ist:
Wo liegt die Grenze zwischen einer schlechten oder falschen Beschreibung eines Objekts und einem Konzept? Siehe Schwarzes Loch.
Re: Fragen zu Definitonen
von 1Alexander am 30.04.2014 13:26@Phil
Irgendwie landen wir immer wieder bei dem Objekt-Konzept.
Nun, nehmen wir zwei Elektronen. Sie stoßen einander ab, weil sie gleich geladen sind, selbst wenn sie einander nicht direkt berühren. Was überträgt diese Wirkung? Nichts ist für micht wirklich nichts, keine Energie, kein Teilchen, eben NICHTS. Aber nichts kann keine Wirkung haben, es sei denn es bedeutet etwas anderes, als ich mein ganzes Leben bisher vermutet habe.
Interessant, interessant. Diese Frage gleitet in die Metaphysik ab. Auf der Ebene der Physik kann derzeit niemand diese Phänomen bzw. Paradoxon erklären. Vielleicht gibt es ja einen Äther oder unbekannte Wirkmechanismen, welcher noch enthüllt werden können? Ich fürchte aber, dass dies führt allenfalls zu neuen Fragen.
Vielleicht ist ja der Denkansatz, d. h. unsere Abstraktion falsch. Anders ausgedrückt, wir hängen uns an einem fiktionalen Problem auf, was kaum Relevanz hat. Du hast das Beispiel mit der Erde gebracht. Wie und warum wirkt die Schwerkraft? Vielleicht besteht ja Physik zunächst darin zu erklärenen, wie die Dinge wirken. (Auf Wortklauberei verzichte ich jetzt mal)
Die Vorstellung, dass zwei Elektronen losgelöst existieren und wechselwirken ist eine Frage der Physik. Das läßt sich beobachten. Hier greift unsere schöne Unterteilung in Objekt und Konzepte.
In einer anderen nichtphysikalischen Betrachtungsweise sieht das anders aus.
Ich brachte schon das Beispiel mit dem Sandhaufen und dem Sandkorn, in Bezug zu der Objektdefinition. Damit sollte klar sein das Objekte bzw. deren Grenzen einer Vereinbarung unterliegen.
Man kann auch davon ausgehen, dass alles Dinge miteinander in Wechselbeziehung stehen.
Kein Ding kann ohne Bezug zu seinem Umfeld zu beschrieben werden, denn es geht nicht nur darum was es ist, sondern auch was es macht. Es ist schwer verständlich, aber das Getrenntsein der Dinge ist eine fiktive Angelegenheit, weil alles mit allem verbunden ist. In diesem Sinn "existieren" deine Elektronen nicht und nichtexistierende Dinge können auch keine Handlungen ausführen bzw. Wirkungen erzielen. Aus dieser Sichtweise läßt sich die Welt nur als Gesamtprozess beschreiben.
In unserer Sprache werden Handlungen (Verben) durch Dinge (Substantive) in Gang gesetzt. Die grammatischen Konventionen prägen unserer Denken, entsprechen aber nicht in jedem Fall den Regeln der Natur.
Tatsächlich gab es archaisch Sprachen, welche ohne Substantive und Adjektive ausgekommen sind.
Kurz und gut, wir sind gewöhnt das etwas, irgendwas macht (Verb, Substantiv). Das führt zu Sprachverrenkungen, auch wo kein Substantiv erforderlich ist, da nur ein Prozess beschrieben wird. Beispiel: "Es blitzt" Ich will das nicht vertiefen.
Nun ist es überhaus hilfreich Verben und Substantive für die Verständigung zu nutzen, ebenso wie von Konzepten und Objekten in der Physik auszugehen. Das gleich gilt für die Kausalität. Man sollte aber an den sich daraus ergebenden Beschränkungen
nicht verzweifeln.
Das Dillema deiner beiden Elektronen würde vielleicht gar nicht auftreten, wenn wir dies als Prozess beschreiben könnten und knackige Wort dafür hätten. Die Ungeklärtheit des leeren Raums liegt dann nur in unseren intellektuellen Beschränkungen bzw. in unserer Formensprache, welche halt Lücken hat:).
Rafael
Gelöschter Benutzer
Re: Fragen zu Definitonen
von Rafael am 30.04.2014 12:19Nun, nehmen wir zwei Elektronen. Sie stoßen einander ab, weil sie gleich geladen sind, selbst wenn sie einander nicht direkt berühren. Was überträgt diese Wirkung? Nichts ist für micht wirklich nichts,...
Genau das wäre die richtige Frage. Was ist diese "Ladung" und wie stellt sie es an, dass sich zwei Elektronen anziehen oder abstoßen?
Ich stimme zu, es sollte nach der Antwort von beiden Fragen gesucht werden, aber das Wie sollte man nicht einfach links liegen lassen, wenn es gerade keine Aussicht auf Beantwortung des Warum gibt.
Ich wollte auch nicht Behaupten, dass die Frage nach dem "Wie" nicht auch nützlich sein kann. Es scheint mir nur so als ob die Frage nach dem "Warum" heutzutage vernachlässigt bis aufgegeben wurde.
Ich denke jeder ehrliche Astrophysiker wird zugeben, dass es, wie du sagst, eine Anpassung der mathematischen Theorie an die Realität ist
Hmm, Anpassung ja? Ich weiss nicht! Wenn denen ein so großes X Fehlt (90% = Dunkle Materie + Dunkle Energie) dann sollte man vielleicht darüber nachdenken, ob die Theorie nicht einfach schlicht Falsch ist.
Ich hoffe du hast mein GPS-Argument nicht in den falschen Hals bekommen. Ersetze es meinetwegen mit der Erklärung, warum Atomuhren auf Satelliten schneller laufen als am Boden
Alles gut. Es ist nur so, dass dieses GPS Argument immer kommt, wenn es darum geht, dass die RT doch so toll Experimentell belegt wäre. Zeit ist - zumindest für mich - eben nicht was auf einer Uhr steht. Wenn Zeit nicht Absolut sein soll, führt das zu allerlei Unsinn. Im Buch "Physik des Nichts" von Raphael ist das - wie ich finde - sehr schön ausgearbeitet. Wenn zwei Zwillinge bei der Geburt getrennt werden, und das eine durch die Galaxie kurvt um dann auf die Erde zurückzukehren, soll ein Zwilling älter sein als das andere. Da man laut dem Äquivalenzprinzip der RT aber nicht sagen kann, WER sich Bewegt, kann jeder Zwilling behaupten, er wäre der Jüngere und beide hätten laut RT gleichermaßen Recht.
Wenn Atomuhren wirklich schneller oder langsamer laufen würden, dann liegt alller wahrscheinlichkeit nach daran, dass Atomuhren im Weltall anders funktionieren.
Und soweit ich weiß ist "Schwarzes Loch" nicht nur der name für den nulldimensionalen Punkt, sondern für das ganze gebilde inklusive Ereignishorizont usw., korrigiere mich, falls ich mich irre. :)
Das mag sein, dass das schwarze Loch das ganze Konzept beschreibt. Aber ich muss Schwarze Löcher, Dunkle Materie/Energie und anderen irrationalen Kram postulieren, NUR um die Gravitationstheorie aufrecht zu erhalten, welche Offensichtlich nicht ihre Voraussagen erfüllt! Das hat für mich nichts mit "Anpassung" zu tun. Die ganze Theorie des Urknalls ist für mich ein schlechter Witz! "Das Universum enstand aus einem Potential zu existieren... " Ein echter Brüller! Da rechnen Mathematiker mit ihren Punken, und glauben, dass es sie auch in der physikalischen Welt geben müsste!
Geh mal in ein Physikforum und stelle ungläubige Fragen zu der RT. Da wird man dann gleich als "Crank" bezeichnet. Beobachtungen - wie die starke rotverschiebung bei Quasaren - werden einfach weginterpretiert. Da kann nicht sein, was nicht sein darf! Selbst bei der Fehlmessung der "Überlichtschnellen Neutrinos" in Italien überschlugen sich die physikalischen Foren, wie man diese Beobachtung denn mit der RT in einklang bringen könnte, obwohl diese explizit Geschwindigkeiten über C verbietet. Ich glaube es gibt keine Beobachtung, die moderne Physiker davon abbringen würde, die RT weiterhin "Anzupassen" anstatt sie für "Falsch" zu erklären! warum auch? Gedankliche Konzepte lassen sich unendlich weiterspinnen, ganz wie in der Religion.
Re: Fragen zu Definitonen
von Phil am 30.04.2014 00:51Sehr interessant! Errinnert an den Mathematischen Punkt auf einer Linie, wo immer noch einer zwischen zwei beliebige Punkte passt. Wenn der "Raum" zwischen 2 Teilchen nicht leer sein soll, so dürfte es keinen "Raum" zwischen 2 Teilchen geben.... wir haben "Nichts" abgeschafft, toll diese Teekessel !
Nun, nehmen wir zwei Elektronen. Sie stoßen einander ab, weil sie gleich geladen sind, selbst wenn sie einander nicht direkt berühren. Was überträgt diese Wirkung? Nichts ist für micht wirklich nichts, keine Energie, kein Teilchen, eben NICHTS. Aber nichts kann keine Wirkung haben, es sei denn es bedeutet etwas anderes, als ich mein ganzes Leben bisher vermutet habe.
Die Forderung an die Wissenschaften ist die Erklärung von Dingen, also die Frage nach dem Warum, nicht nach dem Wie.
Ich denke das ist zumindest manchmal eine Frage der Formulierung. "Wie wurde die Erde rund" und "Warum wurde die Erde rund" lassen sich beide auf die Wirkung der Schwerkraft zurückführen. Hingegen "Wie wirkt die Schwerkraft" und "Warum wirkt die Schwerkraft" sind zwei grundverschiedene Fragen. Ich stimme zu, es sollte nach der Antwort von beiden Fragen gesucht werden, aber das Wie sollte man nicht einfach links liegen lassen, wenn es gerade keine Aussicht auf Beantwortung des Warum gibt.
Ich stimme in sofern zu, als das die Beschreibung rational und überprüfbar sein muss. Sonst kann ich nämlich auch alles mit "Gott" beschreiben.
Ja, da hast du recht. Ich würde noch hinzufügen, dass die Vorhersage nicht zwingend sofort prüfbar sein muss. Man kann etwas vorhersagen, zu dessen Nachweis man technisch noch nicht in der Lage ist, das ist in Ordnung, aber es muss eine Methode geben, nachzuweisen oder zu widerlegen.
"Dunkle Materie" ist aus meiner sicht eine mathemathische Schummelei: man geht davon aus, dass es nur die Effekte der Gravitation gibt, welche man auch auf der Erde beobachtet.
Natürlich ging man ursprünglich davon aus, es gab ja keinen Anlass, daran zu zweifeln, bis man weiter weg nachgesehen hat. Wir Menschen neigen leider zur Extrapolation, und die werfen wir erst über den Haufen, wenn sie komplett versagt.
Dann schaut man in ferne Galaxien, schreibt seine Gleichungen und sieht, "OH, da kommt was nicht hin, aber wenn ich hier ein X postuliere und es 'Dunkle Materie' nenne, kommt wieder alles hin und alles ist 'Beschrieben'"... Dazu fällt mir nur ein: *Wiedewidewie sie mir gefällt*
Ich denke jeder ehrliche Astrophysiker wird zugeben, dass es, wie du sagst, eine Anpassung der mathematischen Theorie an die Realität ist, aber dass man schlicht keine Ahnung hat, was dunkle Materie oder dunkle Energie wirklich sind. Ich hoffe du hast mein GPS-Argument nicht in den falschen Hals bekommen. Ersetze es meinetwegen mit der Erklärung, warum Atomuhren auf Satelliten schneller laufen als am Boden, so wie die Newtonsche Mechanik ein Auto erklärt, während bei der Rotation von Galaxien beide versagen. Die Annahme liegt nahe, dass eben auch die ART nur einen spezialfall einer allgemeineren Theorie beschreibt.
Wenn ich aber eine mathematische Sigularität, einen mathematischen Punkt habe, und ihn "Schwarzes Loch" nenne, dann nicht! Solange ein Punkt 0D ist, ist es schwer von "Form" zu sprechen...
Wie gesagt, es ist Name und Beschreibung für etwas, was definitiv da ist und messbare Wirkung hat. Wie holprig oder nicht die Beschreibung ist, ändert doch nichts an der Existenz. Unsere derzeitigen mathematischen Modelle haben Probleme damit, aber deswegen kann man nicht gleich etwas vom Objekt zum Konzept umdefinieren. Und soweit ich weiß ist "Schwarzes Loch" nicht nur der name für den nulldimensionalen Punkt, sondern für das ganze gebilde inklusive Ereignishorizont usw., korrigiere mich, falls ich mich irre. :)
@1Alexander
Wir sollten nicht das Spiel spielen: "Wir denken uns Worte aus und streiten uns anschließend über die Bedeutung."
Darauf einige ich mich gerne mit dir.
Rafael
Gelöschter Benutzer
Re: Fragen zu Definitonen
von Rafael am 29.04.2014 22:47@Phil
Ich denke man kann mit Sicherheit sagen, dass der Raum zwischen Teilchen nie absolut leer ist,
Sehr interessant! Errinnert an den Mathematischen Punkt auf einer Linie, wo immer noch einer zwischen zwei beliebige Punkte passt. Wenn der "Raum" zwischen 2 Teilchen nicht leer sein soll, so dürfte es keinen "Raum" zwischen 2 Teilchen geben.... wir haben "Nichts" abgeschafft, toll diese Teekessel
!Ich bin insofern nicht Einverstanden mit den Definitionen, als dass etwas, wenn ich es richtig verstehe, erst zum Objekt wird, wenn es gänzlich erkannt und verstanden ist, davor ist es ein Konzept und kann nicht wechselwirken
Das interpretiere ich anders: Nehmen wir "Energie". Niemand würde behaupten wollen, Energie habe keine Auswirkung. Der Knackpunkt ist, dass "Energie" aber laut den Definitionen in diesem Forum ein Konzept ist, und somit physikalisch keine Beziehung zum Wort "Existenz" hat. "Energie" ist ein Konzept dessen stoffliche Grundlagen unbekannt sind. Diese Stofflichen Grundlagen wären wiederum Objekte, welche eben Auswirkungen haben.
Der Kern der Wissenschaft ist die Beschreibung von Dingen, die man bisher nicht verstanden hat
Das ist aber genau der Kritikpunkt hier! Es müsste heissen: "Der Kern der heutigen Wissenschaften ist die Beschreibung...". Die Forderung an die Wissenschaften ist die Erklärung von Dingen, also die Frage nach dem Warum, nicht nach dem Wie. Eine Beschreibung kann aber immer nur das Wie liefern. Die Antwort auf die Frage "Warum fallen Dinge auf der Erde nach Unten", sollte nicht nur mit "wegen der Schwerkraft" Beantwortet werden, da "Schwerkraft" ohne erklärung eine bedeutungslose Worthülse darstellt, und - zumindest mich - nicht Befriedigt. Wie macht diese verdinglichte "Schwerkraft" das?
Die Beschreibung erlaubt dann Vorhersagen, wie sich das beschriebene Objekt unter bestimmten Bedingungen verhalten sollte. Trifft diese Vorhersage zu, so hat man eine Theorie oder ein Modell, ist sie falsch, muss man sich etwas neues überlegen.
Ich stimme in sofern zu, als das die Beschreibung rational und überprüfbar sein muss. Sonst kann ich nämlich auch alles mit "Gott" beschreiben.
Genauso die Newtonsche Mechanik, sie funktioniert nahezu perfekt für Geschwindigkeiten in unserem täglichen Leben, GPS würde damit aber nicht funktionieren.
Oh, bitte nicht wieder dieses elendige GPS Argument! Ich empfehle z.B. diesen oder diesen Artikel, welche beide von der Wirksamkeit der RT ausgehen.
"Dunkle Materie" ist aus meiner sicht eine mathemathische Schummelei: man geht davon aus, dass es nur die Effekte der Gravitation gibt, welche man auch auf der Erde beobachtet. Dann schaut man in ferne Galaxien, schreibt seine Gleichungen und sieht, "OH, da kommt was nicht hin, aber wenn ich hier ein X postuliere und es 'Dunkle Materie' nenne, kommt wieder alles hin und alles ist 'Beschrieben'"... Dazu fällt mir nur ein: *Wiedewidewie sie mir gefällt*

Sind die Moleküle Objekte? Sind die Atome Objekte?
ja, genau wie ein Tisch ein Objekt ist, und seine vier Beine auch, und das Holz aus dem dieser Besteht. Wenn ich aber eine mathematische Sigularität, einen mathematischen Punkt habe, und ihn "Schwarzes Loch" nenne, dann nicht! Solange ein Punkt 0D ist, ist es schwer von "Form" zu sprechen...
Wo ich eben wieder bei meiner Anfangsfrage wäre: Was ist "Form"?
Mittlerweile würde ich folgende Definiton vorschlagen: Eine dreidimensionale Abgrenzung zum Raum.


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