Däniken mal anders interpretiert
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Re: Däniken mal anders interpretiert
von ar-iomar am 26.04.2012 12:25
Hallo Jann,
zu von Däniken gibt es reichliche Diskussionen. Man muss seine Glaubenssätze auch nicht teilen. Ich bin weder Befürworter noch Gegner. Ich mag sein Querdenkertum und empfinde viele Fragen keineswegs als überflüssig. Persönlich folge ich gerne seinen Quellenangaben, die oft genug recht aufschlussreich sind (z.B. Herodots Beschreibungen). Manchmal kann ich seinen Interpretationen nicht folgen, manchmal geht er mir nicht weit genug. Er ist fast immer kontrovers, aber selten langweilig.
Däniken mal anders interpretiert
von Jann am 25.04.2012 23:22Man schaue sich das Video an:
Neues aus Nazca
Ich muss wohl im Bezug zur Forenthematik nicht viel dazu sagen.
Aber da es sich ja um Herr Däniken handelt, sollte man mit Vorsicht walten:
[Wiki] Nazca-Linien
Die Erich von Däniken-Stiftung in Nazca
2006 publizierte Erich von Däniken die Ergebnisse der Untersuchungen erstmals in der Sagenhaften Zeiten. Die Untersuchungen richteten sich nach einem Fragenkatalog Erich von Dänikens, so fragte er zum Beispiel, ob es wohl elektrische Unregelmäßigkeiten an den Linien gäbe und ggf. magnetische Felder an ganz bestimmten Stellen.
Die Ergebnisse der Untersuchungen waren ganz nach Dänikens Geschmack, so fanden sich an gewissen Stellen der Pisten elektrische Widerstände weit jenseits des üblichen Werts und auch Magnetanomalien konnten ausgemacht werden. Auch bestätigten die Experten Däniken, dass die sich überlappenden Linien, auf die man immer wieder in der Ebene stößt, unterschiedlichen Alters sein müssen. Zudem fanden sich hohe Anteile von Arsen und Verglasungen.
Im Fall der Untersuchungen der Erich von Däniken-Stiftung handelt es sich um Mikroanomalien. Während die großräumigeren Anomalien ihre Ursache zum Beispiel in der Tektonik haben, gehen Mikroanomalien auf die Inhomogenitäten der obersten Bodenschichten zurück.
„Die sich ergänzenden und gegenseitig bestätigenden geophysikalischen Prospektionsmethoden haben gezeigt, dass der generell als siedlungsleer deklarierte Talboden zahlreiche ungestörte archäologische Befunde in sich birgt. Diese Befunde ließen sich zum Teil bereits durch archäologische Ausgrabungen bestätigen. Selbst im Bereich der Geoglyphen konnten zahlreiche Gebäudereste und andere Anomalien nachgewiesen werden. Damit haben sich die Magnetometermessung und die Geoelektrik als Prospektionsmethoden mit enormem Potenzial in Südamerika erwiesen.“
Ich konnte bis jetzt leider noch kein Paper finden, welches die Messergebnisse vom "Däniken-Team" darstellt. Zudem gibt es nicht viel über diese Mikroanomalien zu erfahren. Allerdings schreibt die Wiki auch was darüber:
Erdmagnetfeld
Dass die Sonne in den alten Kulturen meist eine "göttliche Rolle" spielte, kann man leicht selbst herausfinden. Diese Gebilde in Nazca könnten im Kontext mit dem Plasma-Universum nun auch eine völlig neue Bedeutung bekommen. Man hat einerseits diese langen flachen Pisten und andere Gebilde, welche man auch in Raphael seinen Ausführungen findet, und anderseits vom Mensch erschaffene Symboliken. Falls es damals zu "Plasma-Phenomänen" kam, wäre es mE nach völlig logisch, dass die alten Kulturen diese Symbole erschufen, um den "Göttern" zu zeigen, daß dort menschliche Wesen leben und "er" doch Nachsicht zeigen solle. Man könnte sich auch Rituale wie Opferungen vorstellen, wenn es in einem bestimmten Intervall vorgekommen ist.

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