Mission Rosetta
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Re: Mission Rosetta
von 1Alexander am 30.11.2014 20:02@Norman
Norman
Gelöschter Benutzer
Re: Mission Rosetta
von Norman am 30.11.2014 19:19Schade, dass es keine bessere Transparenz für Außenstehende bei solchen wissenschaftlichen Untersuchungen gibt, bzw. allgemein bei wissenschaftlichen Arbeiten. Doch ist Phänomen des Transparentmangels auch auf vielen anderen Gebieten genauso vorhanden, in der Medizin, der Wirtschaft, der Politik usw.
Mir scheint die Ursache in der menschlichen Natur zu liegen, wo ein jeder versucht eine Bestätigung für das eigene Ego zu finden, und nach dem größten Stück des Kuchens trachtet. Von daher wird sich auch in der Zukunft nichts an diesem Missstand ändern. Man sucht nur innerhalb der eigenen Theorie, sieht nur die Symptome, ohne den Blick auf das Ganze auszuweiten und über den Tellerrand hinaus zu schauen.
Was ich nicht so ganz verstehe, wieso nimmt man an, dass das Wasser durch Kometen auf die Erde kam. Gibt es einen Grund, weshalb man bei der Entstehung unseres Wasservorkommens geologische Prozesse ausschließt? Was dann wiederum die Frage aufstellt, wie kam das Wasser auf jene Kometen? Gibt es eine physikalische/chemische Ursache, welche die Entstehung von Eisklumpen im interstellaren Raum plausibler erscheinen lässt, als auf einer Planetenoberfläche?
Re: Mission Rosetta
von Rico am 29.11.2014 16:11Genau Alexander. So verhält sich das. Und Normen spricht ein wichtiges Detail an. Angeblich wurden Daten gesammelt. Heilige Daten die zur Auswertung irgendwo in einem Kämmerlein ausgewertet werden wie die Flugschreiber von MH17...?
Eine starke Entladung tritt wohl nur auf wenn sich ein Objekt sehr schnell nähert. Wie das Projektil ‚Deep Impact' welches kürzlich auf ‚Temple1' geschossen wurde. Rosetta näherte sich langsam und hatte dadurch die Möglichkeit sich an die Ladung des Kometen anzugleichen. (eine Vermutung)
Das Gestein was den Bohrer stoppte ist meiner Meinung nach gleich diesem Gestein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gabbro
Das hier immer noch von Eis gefaselt wird zeigt nur die Sackgasse die allmählich aufhört. Am Ende der Sackgasse befindet sich eine gigantische Wand mit dem Schild ‚Umkehren'.
Re: Mission Rosetta
von 1Alexander am 29.11.2014 14:08@Norman
Philae ist sehr langsam abgesunken, wie eine Feder. Genug Zeit für eine gemächlichen Ladungsaufgleich. Ich hab mir das Video nochmal angeshen. Raphael hat auch nichts Derartiges prophezeit. Die Oberfläche bestätig m. M n. die Annahmen. Wer hier eine Eiskugel sieht, ja, der scheint tatsächlich schneeblind zu sein. Die Theorie der Staubschicht auf der Eiskugel, naja was soll man dazu sagen. Ebenso befindet sich der Komet noch recht weit von der Sonne entfernt. Wenn ich mich nicht irre, im Abstand der doppelten Erde-Sonne-Entfernung.
Soviel zur großangekündigten OpenSource-Politik. Die Infos sind bei aller Rücksicht auf die wissenschaftliche Bearbeitung etwas dürftig.
Norman
Gelöschter Benutzer
Re: Mission Rosetta
von Norman am 29.11.2014 13:29Schade, ich hatte mir mehr neue Erkenntnisse durch die Landung erhofft, vieles scheint auch weiterhin auf Spekulationen zu beruhen.
Was genau wurde bei der Mission alles gemessen?
Auf den Bildern wird Raphaels Theorie mit den scharfen felsigen Kanten scheinbar bestätigt. Jedoch wenn ich Raphaels Videos richtig in Erinnerung habe, müsste man bei der Annährung der Sonde eine starke elektrische Entladung erwarten, wie bei der Deep Impact Mission von 2005. Dies schien jedoch nicht einzutreten.
Welche Fakten (Messungen) liegen nun vor, und in wie weit bestätigen/widersprechen sie das eine oder andere Modell?
Re: Mission Rosetta
von 1Alexander am 29.11.2014 12:06
http://www.n24.de/n24/Kolumnen/Prof-Ulrich-Walter-Wissenschaft/d/5773532/philae--hans-im-glueck.html
Ich habe versucht einen Nagel in die Wand zu schlagen. Nach zwei Milimetern war Schluß. Es muß Eis sein! Draußen ist es kalt und meine Fenster beschlagen immer.
Wie funktioniert bitte schön der Mechanismus, dass ausgasendes Wasser eine pulverige Staubschicht hinterläßt?
Wenn eingeräumt wird, dass der Komet zu 1/3 aus Eis besteht, dann besteht er zu 2/3 nicht aus Eis.
Wie kann dann geschlußfolgert werden, dass eine Undurchdringbarkeit ab 20 cm "knallhartem Eis" unter der Staubschicht beweist, dann wird mein Sinn für Logik beleidigt.
MUPUS könnte ebenso auf undurchdringliche Materie aus den 2/3 Teil gestoßen sein.
Außerdem wurde MUPUS konstruiert um Eis zu durchdringen. Nun wird die geringere Einschlagtiefe als Beweis hervorgezaubert, dass es sich um Eis handelt? Häää? Entweder ich bin blöd oder diese Logik hat einen Fehler.
Phil hilf mir?
Ich will nicht ausschließen, dass der Komet Eis enthält. Aber dann ist er immer noch ein 2/3-Felskörper mit Eis und kein Eisball.
Für die Leute, welche die Fähigkeit besitzen, zwischen den Zeilen zu lesen:
"Das einzige was noch nachzuweisen wäre..."
Um was geht es hier. Um ergebnisoffene Untersuchungen? Oder wir arbeiten unsere Wunschliste ab?
Re: Mission Rosetta
von Darius am 19.11.2014 21:57@Phil:
Versprechen und Verträge sollten nicht gebrochen werden, aber weil Du es bist und in diesem Forum gebraucht wirst und ich auch nur ein Mensch bin...:
Von der Antike bis zu Kolumbus
Suche Dir eine klassische Methode als Referenz zur ART aus. Und extrapoliere dann das Gedankenspiel mit dem geschwindigkeitsunabhängigem Abstieg im Tunnel mit einem Maßstab zum Mittelpunkt eines massereichen (-eren) Objekts auf die ART. Wird Dein Maßstab real (nicht scheinbar) der Längenkontraktion unterliegen, während Du Dich dem Mittelpunkt näherst? Wird die Anzahl Deiner aneinandergereihten Maßstäbe mit dem Ergebnis einer klassischen Methode übereinstimmen? Ist Dein Maßstab etwa aus Gummi? Raumzeitkrümmung oder doch lieber Physik? Nur mal so zum Weitergrübeln...
Darius mit Grüßen
Re: Mission Rosetta
von 1Alexander am 19.11.2014 21:05DLR: MUPUS-Experiment: Hämmern in 500 Millionen Kilometern Entfernung/18. November 2014
Die Thermalsonde MUPUS, eines von zehn Experimenten auf dem Kometenlander Philae, ist auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko auf sehr hartes - wahrscheinlich eisreiches - Material gestoßen und hat dort eine Temperatur von circa minus 170 Grad Celsius gemessen. "Das ist eine Überraschung! Mit solch hartem Eis im Boden haben wir nicht gerechnet", erläutert Prof. Tilman Spohn vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der das Wissenschaftler-Team der Thermalsonde leitet.
In der Nacht vom 13. auf den 14. November 2014 wurde die Thermalsonde vom sogenannten "Balkon" des Landers - das heißt von der nach vorne geöffneten Instrumentenbucht an der hinteren Seitenwand von Philae - ausgefahren und sollte sich rund 40 Zentimenter in den Kometenboden hämmern. Dies misslang, obwohl die Hammerleistung sukzessive auf die höchste Stufe gefahren wurde. "Aus Vergleichsmessungen im Labor haben wir abgeschätzt, dass die Thermalsonde wahrscheinlich unter einer zehn bis 20 Zentimeter dicken Staubschicht auf eine Schicht gestoßen sein muss, die eine Festigkeit wie die von Eis haben s o l l t e", sagt DLR-Planetenforscher Prof. Spohn. Der Infrarotsensor des Instruments habe eine geringe thermische Trägheit der aufliegenden Staubschicht festgestellt. "Das Team geht davon aus, dass unter der sehr porösen Staubschicht Eis ansteht." Dieses Eis enthalte wahrscheinlich Staub und könne selbst durchaus auch porös sein, aber über Jahrhunderte bis Jahrmillionen thermisch gesintert, also immer wieder durch Temperaturschwankungen mehr und mehr zusammengebacken worden sein.
Also poröses, thermisch gesintertes Eis, was zusammengebacken ist?
Re: Mission Rosetta
von Phil am 19.11.2014 12:50Etwas kryptisch... ist es jetzt Eis, so hart wie Eis oder härter als Eis?
@Darius:
Womit vergleichst du diese Messung? Was ist die richtige Referenz für eine solche Messung? Die Messung entlang der Oberfläche?
Re: Mission Rosetta
von 1Alexander am 18.11.2014 23:28Die Katze ist aus dem Sack
DLR Portal 17.11.14: Churyumov-Gerasimenko: Harte Eisschichten und organische Moleküle
Fest wie Eis ist Churyumov-Gerasimenko,...


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