Mission Rosetta
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Re: Mission Rosetta
von Hannes am 21.03.2015 09:28Na, dann sehen wir uns mal auszugsweise den Artikel an.
"Auch wenn die Farbvariationen auf der Oberfläche von 67P klein sind, können sie wichtige Hinweise enthalten", so Holger Sierks vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen, Leiter des OSIRIS-Teams. In einer aktuellen Analyse hebt sich die Hapi-Region deutlich vom Rest des Kometen ab. Während die meisten Bereiche von 67P ein leicht rötliches Reflektionsspektrum zeigen, wie dies für Kometenkerne und andere primitive Körper wie etwa Asteroiden üblich ist, ist die Reflektion von rotem Licht aus dieser Region etwas geringer.
Die Farbvariationen sind klein. Reflektion von rotem Licht aus dieser Region etwas geringer. Wie „deutlich" ist den der Unterschied denn wirklich, welche Werte wurden ermittelt?
Fakt: Die Reflexion in der glatten Hapi-Region ist geringer, da Reflexion morphologieabhängig ist.
Doch um ihr Dilemma zu lösen, wird entsprechend der Eiskometentheorie diese Erscheinung mit dem Vorkommen von gefrorenem Wasser in Verbindung gebracht. Irgendwie scheint mir das zu implizieren, dass sie die sanftere Morphologie auf das Auftreten von Wasser zurückführen wollen. Das ist nicht schlüssig. Elektrochemische Vorgänge oder Elektroerosion hingegen können sowohl die Oberfläche glätten, als auch Wasser u.ä. Verbindungen entstehen lassen.
Diese „Hinweise" sollen durch das Spektrometer VIRTIS bestätigt werden. Sie werden alles tun, damit das gewünschte Ergebnis eintritt bzw. versuchen jedes Ergebnis in diesem Sinn zu interpretieren. Bei dort ablaufenden elektrischen Prozessen können theoretisch tatsächlich geringe Mengen an „Wasser" (sie bezeichneten in der Vergangenheit mit Wasser alles, was irgendwie H2O ähnelt) auftreten, z.B. durch Fallback aus den Jets. Sie werden aber versuchen, uns geringe Mengen evtl. auftretenden „Wassers" als glänzende Bestätigung ihrer Hypothese zu verkaufen.
Sie können absolut nicht erklären, warum Staub- und „Gas"-Fontainen ihren Ursprung massiv in der im Dunklen liegenden Hapi-Region nehmen. Das widerspricht der Eiskometenidee 100%-ig!
Daher werden sie konstruieren, dass „zufällig" in dieser Region die Zusammensetzung des Kometen anders ist und werden dann davon reden, dass ein geheimnisvoller Prozess zur Ballung des andersartigen Materials in der Mitte von bipolaren Kometen führt.
Re: Mission Rosetta
von 1Alexander am 19.03.2015 18:48
Das Imperium schlägt zurück
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung:
Rosetta: Hinweise auf Eis am Hals des Kometen
Re: Mission Rosetta
von Hannes am 19.03.2015 18:07Spiegel-Online 18.03.2014 "
Messenger"-Sonde: Heiße Abschiedsgrüße vom Merkur
nimmt man dagegen den Artikel vom
Spiegel-Online vom 30.11.2012
Überraschende Entdeckung: Forscher finden tonnenweise Eis auf dem Merkur
dann konnte man dort noch ganz was anderes lesen: "
"Insgesamt kommen wir auf etwa hundert Milliarden bis zu einer Billion Tonnen Eis", sagt David Lawrence vom Labor für Angewandte Physik der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore (Maryland) und Erstautor einer der Studien."
"Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Wasser von Kometen oder Asteroiden kommt, die vor 18 Millionen bis 56 Millionen Jahren auf dem Merkur eingeschlagen sind."
"Schon seit 20 Jahren lassen Radarmessungen von der Erde aus auf Eisvorkommen auf dem Merkur schließen. Doch erst "Messenger" brachte - als erste Sonde, die den Planeten umkreist - Gewissheit."
Man ist wohl etwas vorsichtiger geworden!
Da ich oben Enceladus erwähnte, muss ich schon die Erklärung aus dem "anderen" "Electric Universe" von Körtvélyessy für Interessierte auch verlinken: Enceladus
Re: Mission Rosetta
von 1Alexander am 19.03.2015 09:08Vielleicht OT, aber es folgt der ungesunden Eissucht.
Spiegel-Online 18.03.2014
"Messenger"-Sonde: Heiße Abschiedsgrüße vom Merkur
nimmt man dagegen den Artikel vom
Spiegel-Online vom 30.11.2012
Überraschende Entdeckung: Forscher finden tonnenweise Eis auf dem Merkur
dann konnte man dort noch ganz was anderes lesen:
Re: Mission Rosetta
von Hannes am 18.03.2015 12:33Einen Blick wert bei 2:03-2:33 (das Viereck) und nachfolgend ab 2:38 (der übertünchte Fels):
Rosetta´s Landing - first manipulationen marks
Bildfehler und schlampige Bildbearbeitung oder gezielte Manipulation?
Nochmal das Bild mit dem dem Viereck und dem übertünchten Fels: Comet from 40 metres
Re: Mission Rosetta
von Hannes am 15.03.2015 00:46Nein, "Eisflugkörper" im weitesten Sinne werden nicht kategorisch ausgeschlossen. Das ist kein Erfordernis eines Plasmauniversums oder Elektrischen Universums.
Bei Kometen ist aufgrund aller bisher vorliegenden Beobachtungen und Daten nach Meinung der Thunderbolts - und diese teile ich in diesem Fall ohne Vorbehalte (siehe Thread "Dirty Snowball vs Electric Comet) - davon auszugehen, dass sie im Regelfall eben keine schmutzigen Schneebälle oder auch nur schneeige und lockere Schmutzbälle sind, wie der Mainstream immer noch behauptet.
Da die Thunderbolts davon ausgehen, dass viele der Kometen Trümmer vergangener gewalttätiger elektrischer Prozesse auf felsigen Himmelskörpern sind, sind prinzipiell für sie auch derartig produzierte Himmelskörper aus Wasser oder mit großem Wasseranteil denkbar, jedoch untypisch, falls es sie überhaupt in unserem System geben sollte.
Elektrochemie kann locker Wasser oder Hydroxyl aus Kometenbestandteilen mittels Sonnenwind produzieren, was aber eben nicht im Kometen, sondern außerhalb in dessen Schweif auftritt. Es wäre also falsch ihnen zu unterstellen, dass Kometen gar nichts mit Wasser, OH u.ä. zu tun hätten.
Re: Mission Rosetta
von coruscant am 14.03.2015 22:51Kurze Zwischenfrage:
Angenommen die finden da Eis oder Wasser in rauen Mengen auf Rosseta. Würde das irgendwie der Elektrischen-/Plasmatheorie widersprechen. Oder anders gefragt, sind Eisflugkörper im Plasmaversum per se ausgeschlossen?
mfg
Coruscant
Re: Mission Rosetta
von 1Alexander am 13.03.2015 15:43Hier der aktuelle Sachstand:
Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung:
Rosetta-Komet verliert äußere Staubschicht
Ich lese das so. Auf der Eiskugel sammelt sich beim Flug Staub an, welcher bei der Sonnenannährung vom Wasserdampf weggeblasen wird. Dann tritt irgendwann das Eis hervor. Ich hoffe es ist Schokolade. ;)
Re: Mission Rosetta
von Hannes am 13.03.2015 14:51Ja, Alexander! Man ist allgemein sehr stark auf dem Eis-->Wasser-->Leben--> Hurra!-Trip. Wer wünscht sich das nicht (Leben)?
Statt sich aber derartig festzulegen, sollten die Herren Wissenschaftler mal auch andere Möglichkeiten als "Gezeitenkneten" & Co. in Erwägung ziehen. Zumal sie die im Standard-Universum bei ihren Theorien auftretenden Probleme weder thematisieren, noch alternative Möglichkeiten erwägen.
Ich empfehle allen Interessierten die folgenden 2 Videoclips anzusehen und aufmerksam zuzuhören:
Saturn's Electric Moon Enceladus, Part One | Space News
Saturn's Electric Moon Enceladus, Part Two | Space News
Auch die o.g. Monde werden das traditionelle Bild vom Eiskometen nicht retten können.
Nachtrag: Und wer zu viel Zeit hat (> 1Std.), der kann sich auch mal die (unechte?) Blondine von der NASA hier reinziehen:
Enceladus
Re: Mission Rosetta
von 1Alexander am 12.03.2015 19:28@Hannes
Ich sortiere das mal hier mit ein. Zwei Artikel an einem Tag! Was diese Wissenschaftler so alles hellsehen können.
Es scheint mir, man will dem Kometeneisballquatsch von anderer Seite Hilfestellung geben.
Es mag ja sein, dass auf anderen Himmelskörpern Eis existiert - aber die Schlußfolgerungen erscheinen mir an den Haaren herbeigezogen.
Spiegel-Online 12.03.2015 Jupitermond Ganymed: Ozean unter dem Eis
...
Die Erklärung dafür, so der Forscher, könne nur ein salzhaltiger Ozean in der Tiefe des Mondes sein.

Spiegel-Online: 12.03.2015 Saturnmond Enceladus: Heiße Quellen wecken Hoffnung auf Leben


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