Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

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Bambi

41, Männlich

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 02.10.2013 01:23

 Das sagt man diesen Instrumenten lediglich nach. Sie können zwar die Erschütterung eines vorbeifahrenden LKW's erfassen, haben jedoch keine einzige Gravitationswelle feststellen können! Außerdem messen die lediglich die Änderung der spektralen Leistungsdichte eines Mikrowellen-Strahles. Sind also zur Messung von Entfernungen gänzlich ungeeignet.
Es gibt verschiedene Experimente mit denen man versucht Gravitationswellen zu finden. Das bisher keine detektiert wurde ist mir durchaus bewusst, hier aber natürlich nebensächlich. Es gibt dazu auch Experimente deren Basis ein Michelson-Interferometer ist, das GEO600 z.B. mit einer Armlänge von 600m. Ist also bestens dazu geeignet Laufzeitänderungen zu messen und würde eine Variation der LG direkt messen. Auf GPS gehe ich nun nicht im Detail ein, ist denke ich für die Diskussion überflüssig, da mit GEO600 ein Michelson-Interferometer vorhanden ist, das die von dir geforderten langen Signallaufzeiten hat.

 

Das habe ich fast vermutet, denn wenn man in den bisherigen Bahnen denkt..

 

Ich versuche es noch einmal:

Jede Geschwindigkeit hängt natürlich von der Strecke in der Zeit ab. Jedoch nach meiner These eben auch von einerseits der Bewegungsmasse des Teilchens und der lokalen Strömung der Tachyonen, die dieses Teilchen abbremsen.

 Du scheinst nicht zu verstehen was ich mit Definition von Geschwindigkeit meine. Es ist völlig unerheblich ob die Tachyonen ein Teilchen abbremsen. Die Geschwindigkeit ist eine physikalische Größe, die völlig unabhängig von irgendwelchen Theorien ist. Ob es Tachyonen gibt oder nicht, Äther, Luft, was auch immer, das ist alles unerheblich. Physikalische Einheiten haben nichts mit irgendwelchen Theorien zu tun, sondern sind schlicht Beobachtungsgrößen. Mir scheint das du physikalische Einheiten zwanghaft mit irgendwelchen Theorien verknüpfen willst. Da die Einheiten für mich von jeder Theorie losgelöst sind, sehe ich auch nicht, wie ich in "bisherigen Bahnen" denken könnte, das kannst du mir ja vielleicht noch genauer erklären.

 

Grüße Bambi

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wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 01.10.2013 22:56

Hallo Bambi!

Experimente mit denen man versucht Gravitationswellen zu finden haben auf eine Entfernung von einigen 100m eine Genauigkeit die deutlich unterhalb eines Atomdurchmessers liegt.
Das sagt man diesen Instrumenten lediglich nach. Sie können zwar die Erschütterung eines vorbeifahrenden LKW's erfassen, haben jedoch keine einzige Gravitationswelle feststellen können! Außerdem messen die lediglich die Änderung der spektralen Leistungsdichte eines Mikrowellen-Strahles. Sind also zur Messung von Entfernungen gänzlich ungeeignet.

Im Übrigen ist z.B. GPS auch eine Art Michelson-Morley Experiment und dort hast du deine gewünschten, sehr langen Lichtlaufzeiten.
Wenn die GPS-Signale sich exakt nach den Formeln richten würden, würden sie 
a) genauer funktionieren und
b) keine Anpassungselektroniken benötigen.

Wobei die meisten Korrekturen durch vergleichende Messungen erfolgen und nicht aufgrund der berechneten Daten.

Die Überlegung dazu würden (wie ich bereits mehrmals festgestellt habe) sehr komplex sein, da sie sehr in Richtung Strömungslehre gehen würden.

Den Zusammenhang deiner Aussage mit der Definition von Geschwindigkeit verstehe ich nicht. 
Das habe ich fast vermutet, denn wenn man in den bisherigen Bahnen denkt..
Ich versuche es noch einmal:
Jede Geschwindigkeit hängt natürlich von der Strecke in der Zeit ab. Jedoch nach meiner These eben auch von einerseits der Bewegungsmasse des Teilchens und der lokalen Strömung der Tachyonen, die dieses Teilchen abbremsen.

LG

MJ


PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Bambi

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 01.10.2013 19:49

 Indikator einer Universumsweiten Reduktion der LG heranziehen würde, dann würde sich die LG pro Jahr um lediglich 2,1 cm/sec reduzieren. Sprich sie wäre dann nicht 29.979.245.800 cm/sek sondern 29.979.245.798 cm/sek. Bei überschaubaren Größen wären das "vernachlässigbare" Veränderungen, die innerhalb der Messgenauigkeit lägen. Wären also ein Nullresultat in deinem Sinne!
Da unterschätzt zu die Präzision von einigen Messungen aber erheblich. Es gibt viele Messungen die eine solche Änderung leicht feststellen würden. Experimente mit denen man versucht Gravitationswellen zu finden haben auf eine Entfernung von einigen 100m eine Genauigkeit die deutlich unterhalb eines Atomdurchmessers liegt. Man würde bei diesen Experimenten also fast in Echtzeit beobachten können wie sich die LG ändert, wenn sich die LG um 2cm/s im Jahr ändern würde.

 

 Wie ich bereits sagte, die neuen Versuche gehen alle von einer äußerst geringen Lichtlaufzeit aus. Da kann man folglich auch bei jeder größten Genauigkeit fast keinen Unterschied feststellen!
Wenn man die Weglänge halbiert und gleichzeitig die Genauigkeit der Messung vervierfacht, dann ist die Messung doppelt so präzise wie die vorherige. Eine kurze Lichtlaufzeit ist also schlicht kein Argument gegen ein Experiment. Im Übrigen ist z.B. GPS auch eine Art Michelson-Morley Experiment und dort hast du deine gewünschten, sehr langen Lichtlaufzeiten.

 

 Die Überlegung dazu würden (wie ich bereits mehrmals festgestellt habe) sehr komplex sein, da sie sehr in Richtung Strömungslehre gehen würden. Für mich ist der Tachyonendruck (somit auch keine einheitliche Tachyonenätherströmung) sehr unterschiedlich, je nachdem er an Gravitationsquellen vorbeifließt. An der Oberfläche einer Gravitationsquelle ist der Druckunterschied sehr groß, da ja ein Teil des Druckes durch den Massenkörper (einseitig) abgebremst werden.
Den Zusammenhang deiner Aussage mit der Definition von Geschwindigkeit verstehe ich nicht.

 

 

 Die Drehimpulserhaltung gilt für jedes System bei dem kein Drehmoment über die Systemgrenzen transportiert wird. Eine mechanische Bindung oder eine Bindung mit einer Kraft sind nicht nötig.
Ja ok, zu unpräzise ausgedrückt. Das gilt natürlich für jede Erhaltungsgröße, also das es sich nicht um ein offenes System handeln darf. Es ging mir im Hinblick auf Mond und Erde halt um die Übertragung von Drehimpuls. Für die Übertragung ist eine Bindung der Körper durch eine Kraft halt zwingend notwendig, da man sonst zwei isolierte Systeme hat in denen dann natürlich jeweils die Drehimpulserhaltung gilt.

 

Grüße Bambi

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Max
Gelöschter Benutzer

Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Max am 01.10.2013 19:09

Ich muss dich leider verbessern Bambi:

Die Drehimpulserhaltung gilt für jedes System bei dem kein Drehmoment über die Systemgrenzen transportiert wird. Eine mechanische Bindung oder eine Bindung mit einer Kraft sind  nicht nötig.

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wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 01.10.2013 19:00

Hallo Bambi!

Im Übrigen würde man eine Änderung der LG auch bemerken, wenn man die Strecke anfänglich mit LASER vermessen hat. Ich denke das ist recht einsichtig, da das Licht dann zu einem späteren Zeitpunkt für die gleiche Strecke eine andere Zeitspanne benötigt.
Also ich bezweifle, dass man dies merken würde. Man würde eher an eine "Materialermüdung" des Materials der Strecke denken.

Wenn man beispielsweise die Rotverschiebung (also die Hubble-Konstante =74,2 km/sec /MPars) als Indikator einer Universumsweiten Reduktion der LG heranziehen würde, dann würde sich die LG pro Jahr um lediglich 2,1 cm/sec reduzieren. Sprich sie wäre dann nicht 29.979.245.800 cm/sek sondern 29.979.245.798 cm/sek. Bei überschaubaren Größen wären das "vernachlässigbare" Veränderungen, die innerhalb der Messgenauigkeit lägen. Wären also ein Nullresultat in deinem Sinne!

Hier z.B. ein Experiment aus dem Jahr 2008. Wobei die heutigen Experimente halt leider meist etwas schwieriger zu verstehen sind...
Wie ich bereits sagte, die neuen Versuche gehen alle von einer äußerst geringen Lichtlaufzeit aus. Da kann man folglich auch bei jeder größten Genauigkeit fast keinen Unterschied feststellen!

Du hast bisher nicht definiert was Geschwindigkeit für dich ist. Die Definition hat nichts mit einer exakten Formel zu tun, oder einem Faktor, den hat man eh immer.
Die Überlegung dazu würden (wie ich bereits mehrmals festgestellt habe) sehr komplex sein, da sie sehr in Richtung Strömungslehre gehen würden. Für mich ist der Tachyonendruck (somit auch keine einheitliche Tachyonenätherströmung)  sehr unterschiedlich, je nachdem er an Gravitationsquellen vorbeifließt. An der Oberfläche einer Gravitationsquelle ist der Druckunterschied sehr groß, da ja ein Teil des Druckes durch den Massenkörper (einseitig) abgebremst werden.


LG

MJ 

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Bambi

41, Männlich

Beiträge: 320

Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 01.10.2013 00:50

Das funktioniert nur wenn eine klar schon vorher ausgemessene Strecke vorhanden ist!

 

In der Praxis wird aber zuerst die Strecke mit einem Laser vermessen, und danach die Messapparatur aufgestellt. Womit man eine selbsterfüllende Prophezeihung erfüllt!

Wenn alles immer nur mit Licht gemessen werden würde hättest du natürlich Recht, das ist in der Praxis schlicht nicht der Fall. Im Übrigen würde man eine Änderung der LG auch bemerken, wenn man die Strecke anfänglich mit LASER vermessen hat. Ich denke das ist recht einsichtig, da das Licht dann zu einem späteren Zeitpunkt für die gleiche Strecke eine andere Zeitspanne benötigt.

 

 So eine Drehimpulserhaltung funktiert nur wenn beide Körper mechanisch miteinander verbunden sind. Funktioniert daher zwischen Erde und Mond nicht in dem von Dir definierten Ausmaß!
Die Drehimpulserhaltung funktioniert sobald Körper über eine Kraft miteinander verbunden sind. Ob nun Elektromagnetisch oder per Gravitation oder was für eine Kraft auch immer.

 

Noch einmal. Es gab keine Nullresultate. Lediglich 5 Sigma wurde nicht erfüllt (wieder so eine willkürlich festgestellte Größe)!

 

Und die Resultate wurden mit immer kürzeren Lichtwegstrecken "gemessen", womit die Abweichung natürlich immer geringer wurden!

Zu allen naturwissenschaftlichen Messungen gehört ein Fehler, denn kein Experiment ist exakt. Wenn also eine Messung im Rahmen der Messgenauigkeit ein Nullresultat liefert ist es völlig legitim von einem Nullresultat zu sprechen. Wenn man viele verschiedene Experimente und Messergebnisse hat, wie es hier der Fall ist und die Ergebnisse alle im Rahmen der Messgenauigkeit um eine Nullmessung verteilt liegen (einige drüber und andere drunter), ist es nur logisch von einem Nullresultat auszugehen (solange keine neue Messung auf etwas anderes hindeutet). Grundsätzlich sollte man sich natürlich nicht die alten experimentellen Ergebnisse von Michelson oder Morley anschauen sondern moderne Experimente (Stichwort Isotropie der Lichtgeschwindigkeit). Hier z.B. ein Experiment aus dem Jahr 2008. Wobei die heutigen Experimente halt leider meist etwas schwieriger zu verstehen sind...

 

Aber natürlich wird der Loretzfaktor zur Begründung für das "Nullresulatat" des Michelson-Morley-Experimentes herangezogen.

 

Hier:

Mir ging es um die Widerlegung des Äthers, dafür ist eine Längenkontraktion natürlich unerheblich. Wie man die Ergebnisse dann erklärt steht auf einem anderen Blatt, sie passen aber nicht zu der Äthertheorie.

 

Zum Thema Lorentzkontraktion und insbesondere Lorentzinvarianz (also auch ob die LG sich bei Bewegung ändert) wurden und werden eine ganze Menge an Experimenten auf ganz verschiedene Weise durchgeführt. Bisher haben die Experimente alle die Lorentzinvarianz bestätigt, einen umfangreichen Überblick der verschiedenen Methoden und der Geschichte der Experimente dazu findet sich in diesem Paper. Im Wiki findest sich auch ein Überblick zu den Tests der Lorentzinvarianz. Das sind experimentelle Fakten die deine Theorie so nicht ohne weiteres erklären kann, da sie ja eine Abhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters vorhersagt.

 

Ich stelle wieder fest, wir drehen uns im Kreis!

 

Über diese Formel und deren Abhängigkeiten haben ich bereits vor einigen Posts gesprochen!

Wenn wir uns für dich im Kreis drehen, dann scheint es mir als wenn du das Konzept von Einheiten und deren Bedeutung nicht wirklich verstanden hast. Du hast bisher nicht definiert was Geschwindigkeit für dich ist. Die Definition hat nichts mit einer exakten Formel zu tun, oder einem Faktor, den hat man eh immer. Ist auch klar denn es macht für den Messwert ja einen Unterschied ob man z.B. Meter/Sekunde oder Meilen/Stunde angibt, der Unterschied ist einfach ein Faktor, das ändert natürlich nichts an der Definition von Geschwindigkeit. Wenn du natürlich sagst Geschwindigkeit = Strecke*Masse/Zeit, dann ist das etwas anderes und du hast Geschwindigkeit neu definiert. Also wiederhole ich meine Frage, wie definierst du Geschwindigkeit, rein von den Einheiten?

 

Wenn du meinst ich bin bei einem Punkt zu dogmatisch, dann sage mir das explizit, dann werde ich mich bemühen diesen Punkt anders anzugehen bzw. ihn mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Grüße Bambi

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2013 00:51.

wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 30.09.2013 22:57

Hallo Bambi!
Ich stelle fest, das Gespräch wird immer mehr dogmatischer. Es werden immer mehr physikalische Dogmen angeführt, die man glauben soll, oder es eben lassen sollte.
 

Eine Änderung der LG würde man experimentell beobachten, natürlich wäre die LG weiterhin auf den festgelegten Wert bestimmt, nur würde sich diese Änderung halt darin ausdrücken, dass der Meter dann eine andere Länge hätte. Also ein Objekt das vorher 1m lang war ist es danach nicht mehr.
Das funktioniert nur wenn eine klar schon vorher ausgemessene Strecke vorhanden ist!
In der Praxis wird aber zuerst die Strecke mit einem Laser vermessen, und danach die Messapparatur aufgestellt. Womit man eine selbsterfüllende Prophezeihung erfüllt!

Abgesehen davon das es, wie du selbst sagst, gemessen wird, erwartet man auch im Rahmen der Mechanik, dass sich der Mond von der Erde entfernt (Drehimpulserhaltung).
So eine Drehimpulserhaltung funktiert nur wenn beide Körper mechanisch miteinander verbunden sind. Funktioniert daher zwischen Erde und Mond nicht in dem von Dir definierten Ausmaß!

Die Ergebnisse haben im Rahmen der Messgenauigkeit ein Nullresultat gebracht und die Messgenauigkeit ist seit den ersten Experimenten extrem viel besser geworden, mit noch immer dem Nullresultat.
Noch einmal. Es gab keine Nullresultate. Lediglich 5 Sigma wurde nicht erfüllt (wieder so eine willkürlich festgestellte Größe)!
Und die Resultate wurden mit immer kürzeren Lichtwegstrecken "gemessen", womit die Abweichung natürlich immer geringer wurden!

Den Lorentzfaktor braucht man für solche Messungen nicht (also zur Widerlegung der Äthertheorie), im Übrigen wurde das Experiment auch deutlich vor der Entdeckung/Einführung des Lorentzfaktors durchgeführt.
Aber natürlich wird der Loretzfaktor zur Begründung für das "Nullresulatat" des Michelson-Morley-Experimentes herangezogen. 
Hier:
Der erste Schritt zur formal korrekten Erklärung des Nullresultats wurde von George Francis FitzGerald (1889) und Hendrik Antoon Lorentz (1892) durch Einführung der Kontraktionshypothese bzw. Lorentzkontraktion gemacht.


Welche Formel? Meinst du die Definition der Geschwindigkeit? Wenn ja wie definierst du denn Geschwindigkeit, also rein von den Einheiten her.
Ich stelle wieder fest, wir drehen uns im Kreis!
Über diese Formel und deren Abhängigkeiten haben ich bereits vor einigen Posts gesprochen!

LG

MJ


PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Bambi

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 30.09.2013 14:23

 Somit ist der Meter an die Größe der Lichtgeschwindigkeit gebunden.
Habe auch nie gegenteiliges behauptet. Wenn man eine Strecke misst, z.B. mit LASER, wie es sehr häufig gemacht wird und sich die LG ändern würde (oder man sich früher vermessen hat), dann würde man bei der gleichen Strecke wie früher ein anderes Ergebnis erhalten. Das ändert natürlich nichts an der Definition des Meters, aber sehr wohl an der Länge des Meters und das ist die physikalisch gemessene Größe. Eine Änderung der LG würde man experimentell beobachten, natürlich wäre die LG weiterhin auf den festgelegten Wert bestimmt, nur würde sich diese Änderung halt darin ausdrücken, dass der Meter dann eine andere Länge hätte. Also ein Objekt das vorher 1m lang war ist es danach nicht mehr.

 

 Und ein schönes Beispiel ist die Entfernung Erde-Mond. Die wird jedes Jahr so um die 3cm größer. Wirklich?
Abgesehen davon das es, wie du selbst sagst, gemessen wird, erwartet man auch im Rahmen der Mechanik, dass sich der Mond von der Erde entfernt (Drehimpulserhaltung). Der Mond „klaut" der Erde Drehimpuls, die Rotation der Erde wird langsamer (auf Grund der Gezeitenwirkung des Mondes) und der Mond übernimmt diesen Drehimpuls und entfernt sich dadurch. Also die Messergebnisse der Entfernung und die Messergebnisse der Erdrotation passen gut zusammen. Man erwartet eine wachsende Entfernung, man misst sie und man kann sie durch andere Messungen erklären.

 

 Nur hat auch der Tachyonenäther eine gewisse Eigen(Strömungs-)geschwindigkeit (Stichwort "Dunkle Drift") und wird ebenso von normaler Materie abgebremst/abgelenkt.
Der Äther kann so viel und so komplexe Eigenbewegung haben wie er will, solange seine Strömungsgeschwindigkeit nicht immer exakt der Bewegung des Beobachters entspricht, kann man den Äther experimentell nachweisen, was bisher nicht gelungen ist.

 

 Nur haben die Versuche nie ein sog. Nullresultat gebracht. Stets gab es eine Differenz in den Messergebnissen
Die Ergebnisse haben im Rahmen der Messgenauigkeit ein Nullresultat gebracht und die Messgenauigkeit ist seit den ersten Experimenten extrem viel besser geworden, mit noch immer dem Nullresultat.

 

 Außerdem kommt in den Berechnungen wieder der Lorentzfaktor zur Anwendung, der m.A. eben modifiziert gehört, da eben kein Gravitationsfaktor einfließt.
Den Lorentzfaktor braucht man für solche Messungen nicht (also zur Widerlegung der Äthertheorie), im Übrigen wurde das Experiment auch deutlich vor der Entdeckung/Einführung des Lorentzfaktors durchgeführt.

 

 Nach der Führenden Lehre völlig richtig. Nur eben nach meiner These ist die Formel eben völlig falsch!
Welche Formel? Meinst du die Definition der Geschwindigkeit? Wenn ja wie definierst du denn Geschwindigkeit, also rein von den Einheiten her.

 

Grüße Bambi

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wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 30.09.2013 07:16

Hallo Bambi!

Eine physikalische Einheit die man nicht messen kann ist überflüssig und würde somit abgeschafft werden. Jede physikalische Einheit wurde auch gemessen, der Einfachheit halber werden viele Dinge heutzutage nicht mehr gemessen, weil es nur unnötige Arbeit bedeutet.

Sorry wenn ich dich korrigieren muss:
Vor 1983 war der Meter als Vielfaches der Wellenlänge eines bestimmten atomaren Übergangs definiert und die Sekunde als das Vielfache der Schwingungsperiode dieses Übergangs.
...
Seitdem wird der Zusammenhang zwischen der Wellenlänge des Übergangs und dem Meter als Ergebnis von Messungen betrachtet. Im Gegenzug konnte der Zusammenhang zwischen dem Meter und der Lichtgeschwindigkeit ohne Messung durch eine Definition festgelegt werden.


Natürlich könnte man eine andere Änderung der LG messen, dies würde halt in einer Änderung der Länge des Meters resultieren. Das ist aber wie schon gesagt unerheblich, also ob nun Meter oder Lichtgeschwindigkeit geändert wird.
Leider auch nicht, denn:
Ein Meter ist die Strecke, die Licht im Vakuum binnen des 299 792 458 sten Teils einer Sekunde zurücklegt
Somit ist der Meter an die Größe der Lichtgeschwindigkeit gebunden. Was bedeutet, dass eben NICHT nachgemessen wird! Und jede Entfernung wird heute eben mit einer elektromagnetischen Welle gemessen. 
Was sich folglich ändern würde, wäre maximal die Laufzeit.
Und ein schönes Beispiel ist die Entfernung Erde-Mond. Die wird jedes Jahr so um die 3cm größer. Wirklich? Ich habe auf alle Fälle berechnet, dass dieses Anwachsen der Entfernung in etwa der Hubble-Konstante und somit der beobachteten Rotverschiebung entspricht.
Nur was wird postuliert?
Die LG ist fix, das Meter ist abhängig von der LG, also wächst die Entfernung!

Soll heißen für die Geschwindigkeit des Lichtes gilt auch, dass sie eine Relativgeschwindigkeit ist, also vom Beobachter abhängig, richtig? Jetzt wo ich so darüber nachdenke muss es im Rahmen deiner Theorie ja sogar absolute Geschwindigkeiten geben, da du mit einem ThachyonenÄther argumentierst.
Grundsätzlich richtig.
Nur hat auch der Tachyonenäther eine gewisse Eigen(Strömungs-)geschwindigkeit (Stichwort "Dunkle Drift") und wird ebenso von normaler Materie abgebremst/abgelenkt.
Und wie ich bereits erwähnt hatte: Die Berechnung von Strömungsgeschwindigkeit bei unzähligen Widerstandskörpern ist ungemein komplex. Ich erwähne nur kurz die Navier-Stokes-Gleichungen und die Bildung von Grenzschichten.

Da stellt sich natürlich direkt die Frage warum wir das nicht messen, Stichwort Michelson-Morley-Experiment.
Nun, ein immer wieder gerne vorgebrachter Einwand gegen einen Äther.
Nur haben die Versuche nie ein sog. Nullresultat gebracht. Stets gab es eine Differenz in den Messergebnissen. Nur entsprachen die Abweichungen eben nicht den erwarteten Ergebnissen. Außerdem kommt in den Berechnungen wieder der Lorentzfaktor zur Anwendung, der m.A. eben modifiziert gehört, da eben kein Gravitationsfaktor einfließt. Und die größten Abweichungen ergaben sich eben bei Geräten mit langen Messarmen (bei denen eben die Lichtstrahlen im Vergleich eben recht lange unterwegs waren).

Faktoren sind, solange sie Einheitenlos sind, völlig ohne Belang für die Bedeutung der Einheiten und somit ändert ein Faktor auch nichts an der Definition der Geschwindigkeit. Die Gleichung ist eine reine Einheitengleichung, also über welche physikalischen Einheiten die Geschwindigkeit definiert werden soll.
Nach der Führenden Lehre völlig richtig. Nur eben nach meiner These ist die Formel eben völlig falsch!


Ich habe die Frage nicht gestellt ;)
Sorry!

LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Bambi

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 29.09.2013 13:00

 Ich wollte nur auf die Tatsache hinweisen, dass nicht alle Einheiten gemessen wurden. Gerade bei der LG ist das von eminenter Bedeutung. Denn man kann forthin eine mögliche Änderung dieser gar nicht mehr feststellen! Absicht der "Führenden Lehre"?
Eine physikalische Einheit die man nicht messen kann ist überflüssig und würde somit abgeschafft werden. Jede physikalische Einheit wurde auch gemessen, der Einfachheit halber werden viele Dinge heutzutage nicht mehr gemessen, weil es nur unnötige Arbeit bedeutet. Natürlich könnte man eine andere Änderung der LG messen, dies würde halt in einer Änderung der Länge des Meters resultieren. Das ist aber wie schon gesagt unerheblich, also ob nun Meter oder Lichtgeschwindigkeit geändert wird.

 

 Je höher die Geschwindigkeit eines Beobachters ist, desto langsamer ist die Relativlichtgeschwindigkeit des Beobachters.
Soll heißen für die Geschwindigkeit des Lichtes gilt auch, dass sie eine Relativgeschwindigkeit ist, also vom Beobachter abhängig, richtig? Jetzt wo ich so darüber nachdenke muss es im Rahmen deiner Theorie ja sogar absolute Geschwindigkeiten geben, da du mit einem ThachyonenÄther argumentierst. Da stellt sich natürlich direkt die Frage warum wir das nicht messen, Stichwort Michelson-Morley-Experiment.

 

Geschwindigkeit = Strecke/Zeit * Faktor.
Faktoren sind, solange sie Einheitenlos sind, völlig ohne Belang für die Bedeutung der Einheiten und somit ändert ein Faktor auch nichts an der Definition der Geschwindigkeit. Die Gleichung ist eine reine Einheitengleichung, also über welche physikalischen Einheiten die Geschwindigkeit definiert werden soll.

 

Hallo Bambi!

 

bitte entschuldige, ich habe das mit der Lichtermüdung nicht verstanden. Was ist der Hintergund dass sich Wellen (Licht, Schall) bei höherer Frequenz schneller bewegen, als bei tiefer Frequenz?
Ich habe die Frage nicht gestellt ;)

 

Han: Was ist der Hintergund dass sich Wellen (Licht, Schall) bei höherer Frequenz schneller bewegen, als bei tiefer Frequenz?
Also die Schallgeschwindigkeit ist so gut wie unabhängig von der Frequenz. Grundsätzlich ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Druckwellen in den meisten Stoffen nahezu unabhängig von der Frequenz. Scherwellen (sog. Transversalwellen) hingegen sind fast in allen Stoffen von der Frequenz abhängig. Dabei gibt es dann Stoffe bei denen sich höhere Frequenzen schneller bewegen, aber es gibt auch Stoffe in denen sich höhere Frequenzen langsamer bewegen. Ist also eine Eigenschaft der Materiealien und ist eine folge deren Atomarer/Molekularer Struktur (es gibt auch Medien bei denen die Geschwindigkeit von der Richtung abhängig ist).

 

Grüße Bambi

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