Kraterentstehung
Erste Seite | « | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | » | Letzte
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Älteste Beiträge zuerst ]
Oli
Gelöschter Benutzer
Re: Kraterentstehung
von Oli am 15.02.2013 23:22Zunächst einmal steht gar nicht fest, wie die von dir gezeigten geologischen Formationen entstanden sind. Meines Wissens mangelt es den Geo-Wissenschaftlern bei manchen Formationen an Erklärungen - das muss aber nicht heißen, dass sie nicht rein mechanisch/geologisch entstanden sind. Liefer mir eine plausible, nachvollziehbare elektrische Erklärung - dann haben wir eine mögliche Erklärung.
Ein Netz von Nervenzellen und makroskopische Formationen im Kosmos sehen sich sehr ähnlich. Ein Baum und eine Lichtenberg-Figur ebenso. Und nun? Entstehen Bäume deshalb durch elektrische Entladungen?
Die Bilder, die du gezeigt hast, sind nett. Von dem einen kennen wir den elektrischen Hintergund. Deshalb kann man aber nicht darauf schließen, dass das andere auch einen elektrischen Hintergrund haben muss, mit dem Cappucinoschaum habe ich versucht, das zu zeigen.
jan
Gelöschter Benutzer
Re: Kraterentstehung
von jan am 15.02.2013 22:45Seit wann sind denn Mustervergleiche schwache Argumente? Wenn ich ein unbekanntes krötenähnliches Lebewesen sehe denke ich nicht an eine Kuh, sondern an eine Unterart der Kröten-Familie. Wo sind den Vergleiche die eine rein mechanische Entstehung untermauern? Das interessiert mich wirklich, denn ich habe lange danach gesucht und nichts gefunden. Der Löffel im Cappucino ist hier ein sehr schwaches Argument.
Gruß
Oli
Gelöschter Benutzer
Re: Kraterentstehung
von Oli am 15.02.2013 20:34Ich wollte damit auch nur ausdrücken, dass der reine Mustervergleich ein sehr schwaches Argument ist...Meiner Meinung nach können ähnliche Muster bei ähnlichen Ursachen entstehen - im Falle der geologischen Formationen und der Nordlichter (und beim Cappucinoschaum auch) durch "mechanische Verwerfungen"
P.S.: gleich geht im osten der 45m-Meteorit auf - leider ists hier wolkenverhangen bei Nieselregen 
jan
Gelöschter Benutzer
Re: Kraterentstehung
von jan am 15.02.2013 19:57Ja, das stärkt zugegebenermaßen die Theorie vom riesen Löfel, der in der Erde rührte. Mein Vergleich mit den Nordlichtern war auch nur eine sehr abstruse Idee 
Oli
Gelöschter Benutzer
Re: Kraterentstehung
von Oli am 15.02.2013 19:48So ein Muster krieg ich auch hin, wenn ich im Schaum vom Cappucino rühre 
Oli
Gelöschter Benutzer
Re: Kraterentstehung
von Oli am 11.02.2013 06:50Angenommen,es gäbe irgendwo in der Galaxie oder im Universum einen großen Ladungsüberschuß. Wo genau der lokalisiert ist und wie er dahin gekommen ist soll jetzt nicht unsere Sorge sein. Wir wissen nichts darüer, aber wir können ihn auch nicht ausschließen.
Um nun einen Fluß von Ladungsträgern zu beispielsweise unserer Sonne zu bekommen, muss die Sonne nicht entgegengesetzt geladen sein, es reicht völlig aus, wenn sie weniger geladen ist als dieser geheimnisvolle Ort. Ein Ladungsfluss findet statt, um für eine gleichmäßige Ladungsverteilung zu sorgen. Irgendwann wäre der vollständige Ladungsausgleich vollzogen, bzw. die Ladungsdichte wäre überall gleich groß - dann würde unsere Sonne aufhören, zu leuchten. Ausserdem müsste sie anfangs heller leuchten, da dann der Potentialunterschied größer gewesen wäre. Die Sonne ihrerseits kann nun ihren Ladungsüberschuss an andere Körper "weiterreichen", z.B. an ihre Planeten, oder an andere Sterne...
Ob die geheimnisvolle Quelle des großen Ladungsüberschusses regenerativ ist, oder schier unerschöpflich, oder ob sie irgendwann zum Erliegen kommt - ich weiß es nicht.
Re: Kraterentstehung
von t137 am 10.02.2013 23:16...schwierige Geschichte...
auch in Raphaels Plasmaversumfilm finde ich keinen passenden Hinweis.
Wir versuchen scheinbar grad zu erraten, mit wie vielen Hamstern ein Auto angerieben wird, ohne je unter die Motorhaube blicken zu können.
Evtl. müssen wir unsere Vorstellungen vom elektrischen Stromfluss überprüfen, denn auch da gibt es weniger Erklärungen als Beschreibungen.
...oder noch schöner: Gott fand glatte Kugeln langweilig.
Oli
Gelöschter Benutzer
Re: Kraterentstehung
von Oli am 10.02.2013 22:29Wenn der Himmelskörper "aus sich heraus" die Ladungen trennt, wird ihm Rotationsenergie entzogen. Bei der Erde mag ich das ja noch akzeptieren, bei der Sonne wirds schwierig. Immerhin strahlt sie eine ungeheure Energiemenge ab, und das schon sehr lange!
Re: Kraterentstehung
von t137 am 10.02.2013 22:20... hast recht ... Holzweg
ich komme noch einmal auf was früheres zurück:

Die gleiche Frage bleibt auch bei der Erklärung der Sonne als Glimmlampe offen.
Hier vermute ich, dass Himmelskörper selbst wie ein Dynamo Ladungen trennen.
@Jan:
wenn man durch die "elektrische Brille" blickt, sieht das fast alles wie Funkengebritzel aus.
Falls sich Krater elektrisch besser erklären lassen als mit Brockenregen, dann sollte man sicher auch mal Gebirge mit Entladungsmustern mit diesem E-Gedankenansatz bedenken.

Antworten
