Sonne als Anode?

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Bambi

41, Männlich

Beiträge: 320

Re: Sonne als Anode?

von Bambi am 21.03.2016 21:37

Wieso übel?
Ist natürlich ausgerechnet.

Edit: Ahh, meinst vermutlich wegen der Standardabweichung das liegt an folgendem:
Da die Geschwindigkeiten statistisch verteilt vorliegen sind natürlich viele Protonen schneller.

Die angegebene Geschwindigkeit ist die Wahrscheinlichste(=häufigste) Geschwindigkeit für die Protonen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.03.2016 21:41.

Spacerat
Gelöschter Benutzer

Re: Sonne als Anode?

von Spacerat am 21.03.2016 21:22

Hallo Bambi

Etwa 1.570 km/s mit einer Standardabweichung von 1.100 km/s.

Doch so übel oder mehr geschätzt als berechnet? Oder gar ein Druckfehler?

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Bambi

41, Männlich

Beiträge: 320

Re: Sonne als Anode?

von Bambi am 21.03.2016 21:11

René: Hallo Bambi könntest du mir bitte noch die Geschwindigkeit eines Protons ausrechnen bei einer Temperatur von 150 000 000 K. Wäre echt lieb.
Etwa 1.570 km/s mit einer Standardabweichung von 1.100 km/s. 
Die Fluchtgeschwindigkeit von einem Weißen Zwerg mit halber Sonnenmasse liegt bei etwa 5.160 km/s.

Grüße
Bambi

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.03.2016 15:18.

heinzkerner

67, Männlich

Beiträge: 18

Re: Sonne als Anode?

von heinzkerner am 21.03.2016 20:34

ich versuch es mal mit objekten die einigermaßen sicher erscheinen. etwas holzschnittartig, soll aber auch nur eine idee sein.
ein beliebiger galaxienkern strahlt einen elektronenstrahl ab. dieser kern wird aus elektronenmangel zwangsläufig  el.pos.
um das auszugleichen stößt er protonen ab und erzeugt um sich herrum eine protonenwolke.
ein heißkörper in der nähe difundiert seinerseits elektronen, die mit wachsender geschwindigkeit richtung galaxienkern
wandern. am kern angekommen rekombinieren pro. mit elek. und erzeugen leucht erscheinungen, wasserstoffgas und eventuell leuchtendes wasserstoffplasma.
jetzt mal an eine triode (elektronenröhre) denken. die forttreibende elektronenwolke des heißkörpers könnte den elektronen direkt am heißkörper die sicht auf den pos. kern verstellen. die elektronenbleiben vermehrt am heißkörper, bis die wolke weit genug weg ist. der elektronenfluß läuft wieder an.(ein paar modifikationen und man hat einen  hinweiß für plasmawellen).
der heißkörper seinerseits, stößt protonen ab und schickt diese in gegenrichtung der elektronen.
die elektronen des elektronenstrahls des gal. kerns fächern sich in größerem abstand auf und neigen sich zu den armen der galaxie. nun hangeln sie sich von heißkörper zu heißkörper zum g.kern. zuweilen rekombinieren sie zu wasserstoffgas, oder plasma. am heftigsten sollten diese reaktionen ausfallen wenn sich protonen und elek. entgegen kommen.
aber die elektronen treiben immer zum kern, die protonen immer in gegenrichtung. der wasserstoff reagiert elek. nicht.
wandert eine elrktronenwolke durch eine gaswolke entstehen leuchterscheinungen und kurzzeitig plasma.

auch an ionen denken.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.03.2016 20:54.

Roland

93, Weiblich

Beiträge: 516

Re: Sonne als Anode?

von Roland am 21.03.2016 14:44

Eine Simulation ist nicht dasselbe wie ein Experiment, wenn in der Simulation eine wesentliche Größe vernachlässigt wurde. Dein Argument tangiert nicht mein Argument, wo ich den Vergleich mit den zu erwartenden Fallhöhen entsprechend dem Schwerkrafteinfluß ins Spielfeld warf.

Die grobe Abweichung vom Erwartungswert (max 4,4 mm)  zeigt eben, daß das gemessene Ergebnis nichts mit der Schwerkraft zu tun hat. Jedoch ist das explosive Argument sichtbar: Es geht nach oben UND nach unten und die Mitte bleibt fast unberührt!

Das bedeutet, als das erste H explodierte, stoben alle anderen vom Explosionsort bereits weg. Und als sie explodierten und deren Position vom Detektor gemessen wurden, war es eben die Position, welche sie bereits nach den ersten Explosionen eingenommen hatten.  

Das Experiment hätte daher mit einzelnen Anti-H durchgeführt werden müssen. Dann ist der Explosionseffekt eliminiert. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.03.2016 14:59.

rene.eichler2

45, Männlich

Beiträge: 129

Re: Sonne als Anode?

von rene.eichler2 am 21.03.2016 13:10

Also ich kann aus meiner geposteten Grafik schon etwas rauslesen.
Schau dir einmal die oberste rechte Ecke an dort findet man von 10 000 simulierten Ereignissen (grüne Punkte) nur etwa 6 die sich dort ereignen sollten.
Bei aber bloß 434 gemessenen Ereignissen (rote Kreise) befinden sich schon 5 in dieser Ecke also um ein vielfaches mehr als zu erwarten wäre wenn Antimaterie im Gravitationsfeld wie normale Materie nach unten fallen würde.
Für mich ist das ziemlich deutlich.
Und man erkennt auch dass mehr gemessene Erignisse nach oben fallen.
Wenn man nur die Ereignisse bei 25-30ms vergleicht, also die Antiatome die am weitesten im Schwerefeld geflogen sind, befinden sich 5 Ereignisse oben und nur 3 unten.
Das ist zwar jetzt statistisch noch nicht gerade viel aber Andeutungen kann man erkennen.

Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein
Es ist einfacher einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil. Albert Einstein


René erklärt die Welt neu.
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Roland

93, Weiblich

Beiträge: 516

Re: Sonne als Anode?

von Roland am 21.03.2016 11:52

Hallo rene.eichler2

Unter der Annahme, daß eine Beeinflußung durch die Erdbeschleunigung vorliegt, ergäben sich entsprechend s = g/2*t^2 die Fallwege 0,49 mm nach 10 ms und 4,4 mm nach 30 ms.

Da die gemessenen Fallwege davon stark abweichen, kann es sich daher nicht nur um einen ausschließlichen Schwerkrafteinfluß handeln. Man weiß also gar nichts.

Wer Mißt mißt Mist. 

Bei der Vernichtung entstehen auch pfundweise Photonen und wenn die so ein H-Atom treffen, gibts einen gewaltigen Tritt in den Hintern. Das ist eine materielle Explosion, welche da stattfindet!  

Ein einziges "normales" Photon, welches das H-Atom voll trifft, bewirkt nach 30 ms bereits 20-40 mm Weg in Trefferrichtung, je nachdem, ob es absorbiert oder reflektiert wurde.    

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.03.2016 12:03.

rene.eichler2

45, Männlich

Beiträge: 129

Re: Sonne als Anode?

von rene.eichler2 am 21.03.2016 11:04

Ich habe den Artikel wiedergefunden.
Der ist aber auch schon alt.
http://www.nature.com/ncomms/journal/v4/n4/full/ncomms2787.html
im Artikel finde ich diese Grafik am besten:
man beachte die roten Kreise:

The times and vertical (y) annihilation locations (green dots) of 10,000 simulated antihydrogen atoms in the decaying magnetic fields, as found by simulations of equation 1 with F=100. Because F=100 in this simulation, there is a tendency for the anti-atoms to annihilate in the bottom half (y<0) of the trap, as shown by the black solid line, which plots the average annihilation locations binned in 1 ms intervals. The average was taken by simulating approximately 900,000 anti-atoms; the green points are the annihilation locations of a sub-sample of these simulated anti-atoms. The blue dotted line includes the effects of detector azimuthal smearing on the average; the smearing reduces the effect of gravity observed in the data. The red circles are the annihilation times and locations for 434 real anti-atoms, as measured by our particle detector. Also shown (black dashed line) is the average annihilation location for ~840,000 simulated anti-atoms for F=1.

Wenn ich das richtig übersetze sind die grünen Punkte die Annihilationspunkte die man simuliert hat wenn Antimaterie so fällt als hätte sie normale Gravitation und die roten Kreise sind die tatsächlichen Ereignisse.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.03.2016 11:10.

rene.eichler2

45, Männlich

Beiträge: 129

Re: Sonne als Anode?

von rene.eichler2 am 20.03.2016 18:33

ich habe eine grafische Darstellung gesehen, auf der man sehen konnte dass mehr Antiwasserstoff nach oben gefallen ist.
Es waren aber nur etwa 30 Stück davon sind etwa 18 nach oben gefallen und etwa 12 nach unten.
Komisch ist dass man davon nur noch nichts öffentlich gelesen hat.
Mir kommt es so vor als werden neue Beobachtungen und Messergebnisse immer erst unter den Wissenschaftlern ausgetauscht damit sie einen Vorsprung haben sich die Beobachtungen zu erklären bevor alle anderen sich Gedanken machen dürfen.
Ich behaupte schon seit 2007 in verschiedenen Foren dass Antimaterie sich gravitativ von Materie abstößt.
Mir später mal nachzusagen, ich hätte diese Vorhersage nicht gemacht, wird also ziemlich schwer 
Für diese Behauptung bin ich in anderen Foren aufs tiefste beleidigt worden und als dumm hingestellt worden.
Selbst Harald Lesch müsste sich dann erklären, warum er sich in seinen Videos hinstellt und selbstsicher behauptet Gravitation ist immer anziehend, wenn es doch noch garnicht bewiesen ist.

mfG

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Darius

49, Männlich

Beiträge: 249

Re: Sonne als Anode?

von Darius am 20.03.2016 18:17

Rene: Die müssen sich extrem sicher sein bevor sie sowas veröffentlichen, immerhin könnte das der Fall der Relatrivitätstheorie bedeuten.
So ist es! Und nicht nur das! Auch das Standardmodell wäre betroffen. Es hat schon seinen Grund, warum der Begriff Neue Physik im Mainstream immer öfter auftaucht. Manche schreiben es noch klein, also neue Physik, aber des öfteren taucht auch die Substantivisierung auf. So mal unter uns: ich glaube der Mainstream mag ihre eigenen "Kinder" nicht mehr Sehr spannend, das mit dem kalten Antiwasserstoff...

Darius mit Grüßen

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