Elektrische Sterne
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Re: Elektrische Sterne
von Raphael am 19.02.2012 10:22In der Graphik sind Dunkle Materie und Dunkle Energie errechnet. Deshalb kann man sie vergessen. Das Verhältnis von intergalaktischem Plasma zu Sternen beruht auf Beobachtungen. Dieses Verhältnis liegt bei 9:1. Darum geht es.
Du solltest Dich darüber informieren, wie Plasmen zustande kommen. Denn wenn Dein Argument Hand und Fuß hätte, dürfte es überhaupt keine stabilen Plasmen geben, da sich Elektronen und positive Ionen sofort neutralisieren müßten. Was Du vergißt, ist die Temperatur, die ja aus einem neutralen Gas erst ein Plasma macht. Das Plasma des Sonnensystems hat eine Temperatur von 150.000°K. Das ist so hoch, daß es zu keiner Neutralisation kommen kann. Die ungerichteten Bewegungen der Ionen und Elektronen sind einfach viel zu heftig, als daß neutrale Atome für längere Zeit stabil sein könnten. Sollten sich neutrale Atome bilden, werden sie in kürzester Zeit durch Kollisionen wieder re-ionisiert.
Das ist eine inkorrekte Aussage. Das Plasma des Sonnensystems enthält positive Ionen von der Sonne und Elektronen aus der Galaxie. Das allerdings ist eine Erkenntnis des Plasmakosmologie. In der Standardkosmologie wird behauptet, beide Teilchenarten stammten von der Sonne.
Der Sonnenwind ist positiv, das Plasma des Sonnensystems ist quasineutral. Bei den Polarlichtern werden vornehmlich die leichteren Elektronen durch das Erdmagnetfeld in den unteren Bereich der Atmosphäre beschleunigt. Das kann man aber auch alles mit ein wenig Eigeninitiative herausfinden.
Dichte wird hier in Teilchen pro Kubikzentimeter angegeben. Und 1 Teilchen pro Kubikzentimeter mag wenig klingen, sind aber schon 1 Mio. Teilchen pro Kubikmeter.
Die Bereiche zwischen den Himmelskörpern sind in der Tat gewaltig. Und Du darfst auch nicht vergessen, daß wir das Ergebnis nach dem Leerpumpen durch die Marklund-Konvektion sehen. Vorher war das Plasma natürlich weiter verteilt und die Dichte daher in den nun leeren Bereichen größer.
Peter_B.
Gelöschter Benutzer
Re: Elektrische Sterne
von Peter_B. am 19.02.2012 10:03Ich sage ja nur, dass es für mich einen Widerspruch gibt, wenn behauptet wird, dass die Sterne im inneren wie Planeten aufgebaut sind.
Georg
Gelöschter Benutzer
Re: Elektrische Sterne
von Georg am 18.02.2012 22:46Der Raum ist groß genug. Wo hast du die Werte eigentlich her? Dass sich mehr als 99% der beobachtbaren Materie im Plasmazustand befinden kannst du übrigens sogar bei Wikipedia nachlesen. Das ist Beobachtung und Fakt. Es gibt auch nicht nur einfach Sterne und den interstellaren Raum, sondern das Plasma ist um Sterne herum und auch um Galaxien dichter.
http://de.wikipedia.org/wiki/Plasma_(Physik)
Peter_B.
Gelöschter Benutzer
Re: Elektrische Sterne
von Peter_B. am 18.02.2012 20:25Die beobachtete Teilchendichte im interstellaren Medium ist ein Teilchen pro Quadratcentimeter und die Teilchendichte im intergalaktischen Medium ist ein Teilchen pro Quadratmeter. Erklär mir mal wie ein Stern, der unsere Sonne hat um und bei 1.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Teilchen (10^57).
Ja, klar, der Raum zwischen den Objekten ist groß, aber trotzdem ist die Teilchenanzahl im Zwischenraum sehr gering.
Georg
Gelöschter Benutzer
Re: Elektrische Sterne
von Georg am 18.02.2012 19:30Jaahaaaaaa. Das Plasma, das diese 99% ausmacht, befindet sich zwischen Sternen und Planeten, Galaxien, etc.
=> Sterne und Planeten sind nur 1% der für uns beobachtbaren Materie.
Sichtbar heißt hier nicht, dass du in den Himmel schaust und dann lauter Plasma siehst. Der Begriff dient dazu, dunkle Materie auszuschließen.
Peter_B.
Gelöschter Benutzer
Re: Elektrische Sterne
von Peter_B. am 18.02.2012 19:25Ich hab nochmal ne kleine Frage: Wenn der Sonnenwind positiv ist und die Polarlichter auslöst, warum sind dann die meisten Teilchen, die man misst, wenn man die Polarlichter untersucht Elektronen?
Man könnte sagen, dass diese aus dem Interstellaren Plasma kommen, aber Polarlichter sind abhängig von der Sonnenaktivität und somit vom Sonnenwind.
Wie kann man das erklären?
Außerdem sagen viele Quellen, dass der Sonnenwind auch Elektronen enthält - warum schmeißt die Sonne diese wieder weg?
Peter_B.
Gelöschter Benutzer
Re: Elektrische Sterne
von Peter_B. am 18.02.2012 18:59Du beziehst dich auf eine Grafik, deren Inhalt errechnet ist und kritisiert an mir, dass ich eine errechnete Dichte benutze. Zudem enthält die Grafik fiktive dunkle Materie und dunkle Energie. Die Glaubwürdigkeit der Quelle stelle ich mal stark in Frage.
Außerdem kann ich nur wiederholen, was ich schonmal als Einwand angesprochen habe:
Wenn die Elektronen aus dem Plasma kommen und die Positiven Ionen aus dem Sonnenwind (1.) dann müssten sie sich in dem Mitte neutralisieren und es würde kein Stromfluss mehr stattfinden (2.). Diese Neutralen Atome und Moleküle würden dann von der Sonne wegdriften, da die Ionen schwerer sind, als die Elektronen und deren Impuls dann nicht gebremst werden würde.
1.
... (-) (-) (-) ------> <------ (+) (+) (+) ...
2.
... (-) (-) (-) (0) (0) (+) (+) (+) ...
Re: Elektrische Sterne
von Raphael am 18.02.2012 18:44Antworten für Peter B.
Wieder einmal kein Meßwert, der auf Beobachtungen beruht, sondern eine errechnete Größe der Gravitationskosmologie.
In der Marklund-Konvektion werden die Bereiche um die zentralen Filamente herum leergepumpt. Im z-Pinch wird dieses Material weiter verdichtet.
Nicht "geringe Ströme", sondern eine im Sonnensystem recht geringe Stromdichte. Erst in der Nähe der Sonne, die der Fokuspunkt der herandriftenden Elektronen ist, wird die Stromdichte so groß, daß es zum Leuchten kommt. Man muß ja bedenken, daß die Plasmasphäre der Sonne gigantisch groß ist. Sie endet in einer Entfernung von etwa 1,8 x 10^13 Kilometern. Das ergibt eine Aufnahmeoberfläche für diese kugelförmige Plasmasphäre von über 4 x 10^27 Quadratmetern. Man kann sich das ein wenig wie das Wasser in einem Stausee vorstellen. Es fließt sehr langsam, schon nicht wahrnehmbar, Richtung Staumauer. Erst kurz vor den kleinen Öffnungen werden die Wassermoleküle stark beschleunigt und schießen dann auf der anderen Seite heraus.
Übrigens: Die Voyagersonde, die sich jetzt gerade an der Grenze der Plasmasphäre befindet, hat eine hundertmal höhere Anzahl an freien Elektronen nachgewiesen, als man bisher für diesen Bereich angenommen hatte. Dadurch können viele Werte des elektrischen Modells nach unten korrigiert werden. Don Scott hat das hier mal kurz dargestellt.
Nein, die Elektronen stammen aus dem interstellaren Plasma der Milchstraße.
Wir bereits zuvor gesagt, ist der Sonnenwind ein elektrischer Strom von der Sonne zur virtuellen Kathode. Als "Positive Säule" wird ein spezieller Glühbereich in einer Vakuumröhre bezeichnet.
und
Nein, das steht nicht im Konflikt. Guck mal hier:

Dunkle Materie und Dunkle Energie können wir getrost vergessen. Das sind verdinglichte mathematische Schummelfaktoren. Dann sehen wir, daß es ungefähr neunmal so viel intergalaktisches Gas (sprich: Plasma) gibt wie Materie in Sternen etc. Und ein nicht unbeträchtlicher Teil der Sterne ist ebenfalls Plasma.
Und man könnte noch weiter gehen, indem man sagt, daß manche Flüssigkeiten, wie z.B. Magma, durchaus als flüssige Plasmen bezeichnet werden können. Ich habe sogar schon mal gelesen, daß manche Physiker Metalle als feste Plasmen verstehen. Die eisenhaltigen Kerne von Sternen, ob flüssig oder fest, kann man also mit etwas Wohlwollen ebenfalls als Plasmen bezeichnen.
Peter_B.
Gelöschter Benutzer
Re: Elektrische Sterne
von Peter_B. am 18.02.2012 17:09Falsch. Die Aussage heißt "99% der sichtbaren Materie befindet sich im Plasmazustand". Oder behauptest du etwa, dass es so etwas, wie Dunkle Materie im Plasmazustand gibt - geschweige denn, dass es Dunkle Materie gibt.
Georg
Gelöschter Benutzer
Re: Elektrische Sterne
von Georg am 18.02.2012 15:57Der Punkt ist, dass Sterne und Planeten eben gerade nicht die 99% der für uns heute beobachtbaren Materie sind, sondern die 1%!


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