Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

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Spacerat
Gelöschter Benutzer

Re: Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

von Spacerat am 16.10.2014 01:10

Irgendwas ist ja immer. Denkbar wäre das selbe Prinzip, wie bei einer Gasentladungslampe (Halogen-, Xenonstrahler).

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Bambi

41, Männlich

Beiträge: 320

Re: Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

von Bambi am 16.10.2014 00:18

Alexander: @Bambi Hier liegt ein Denkfehler vor. Das hypothetisches Gebilde der Neutronensterne wurde herangezogen, um Pulsare in Folge einer Supernova zu erklären. Finden sich für es für Pulsare andere Erklärungen, dann entzieht es den Neutronensternüberlegungen m. M. n. jegliche Basis.
Das ist mir durchaus klar (wobei es allgemein um Novae geht, nach einer Supernova finden sich häufig keine "Neutronenstern"-Signale), daher ja auch meine Konkretisierung:
Bambi: Also genauer wie werden die Beobachtungen, insbesondere gepulste Signale und deren Signalstärke im EU erklärt?

Alexander: Die Oszillation ist m. M. n. eine recht brauchbare Deutung.
 Bin ich schon drauf eingegangen. Hier muss man dann entweder eine starke Fokussierung der Strahlung erklären oder man hätte eine extrem riesige Leuchtkraft welche es zu erklären gilt (also eine Leuchtkraft die die Leuchtkraft des voranggegangenem Sterns um viele Größenordnungen übertrifft).

 

 

Spacerat: Mit eigenen Worten würde ich sagen, die gepulsten Signale kommen entweder durch elektrische Entladungen oder dadurch zustande, dass bei diesen Sternen zyklisch etwas die Sicht versperrt. Was genau los da ist, kann man nur erahnen.
In beiden Fällen hätte man die gigantische Leuchtkraft die es zu erklären gilt oder bei den elektrischen Entladungen alternativ halt wie es zu einer starken Fokussierung der Strahlung kommt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.10.2014 12:00.

1Alexander

60, Männlich

Beiträge: 1233

Re: Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

von 1Alexander am 15.10.2014 23:09

@Bambi
Hier liegt ein Denkfehler vor. Das hypothetisches Gebilde der Neutronensterne wurde herangezogen, um Pulsare in Folge einer Supernova zu erklären. Finden sich für es für Pulsare andere Erklärungen, dann entzieht es den Neutronensternüberlegungen m. M. n. jegliche Basis.
Die Oszillation ist m. M. n. eine recht brauchbare Deutung.
Man darf den Pulsar allerdings nicht als Objekt betrachten, welche den Vorgang auslöst. Vielmehr reagiert der Pulsar durch Einschwingung auf äußere Umstände.

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Spacerat
Gelöschter Benutzer

Re: Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

von Spacerat am 15.10.2014 22:11

KuB: Es gibt keine...

Etwas länger: Hier entlang

Mit eigenen Worten würde ich sagen, die gepulsten Signale kommen entweder durch elektrische Entladungen oder dadurch zustande, dass bei diesen Sternen zyklisch etwas die Sicht versperrt. Was genau los da ist, kann man nur erahnen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.10.2014 22:43.

Bambi

41, Männlich

Beiträge: 320

Re: Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

von Bambi am 15.10.2014 21:32

Mal ne Frage, weis jemand wie Neutronensterne im EU erklärt werden? Also genauer wie werden die Beobachtungen, insbesondere gepulste Signale und deren Signalstärke im EU erklärt?

Mit einer einfachen Oszillation, wie es Raphael in dem 2. Post des Threads getan hat, ist es nicht einfach getan. Wenn man nicht eine absolut gigantische Leuchtkraft ansetzt, dann braucht man eine extrem fokussierte Strahlung.

Grüße Bambi

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.10.2014 21:32.

Hannes

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Beiträge: 782

Re: Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

von Hannes am 15.10.2014 09:55

Und so hat der Mainstream inzwischen die wechselnden "Rotationstempi" angeblich "gelöst":
Pulsar 

Die vorher gefundene wahnsinnige "Rotationsgeschwindigkeit" ist bereit 2012 kein Thema mehr, man ist längst zur Tagesordnung übergegangen.

Es ist immer dasselbe! Wenn etwas nicht klappt oder nicht vorhergesagt war, dann wird einfach neu gerechnet. Auf den Gedanken, die eigene abgefahrene Hypothese (es handelt sich noch lange nicht um eine Theorie!) endlich zu kippen, kommt keiner.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.10.2014 15:49.

Hannes

67, Männlich

Beiträge: 782

Re: Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

von Hannes am 15.10.2014 09:36

Hallo Justin, 

es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr die Physik selbst grundlegende Fragen nicht wirklich beantwortet hat. So stellen sich wirklich Fragen wie: Was ist eine "abgeleitete" Erscheinung, Teilaspekt oder Sonderfall von wem? Das gilt auch für Gravitation selbst. Und eine Frage führt zur nächsten. Wenn ich einen "negativen (imaginären) Massenanteil" verstehen soll, dann muss ich erst wissen, was Masse wirklich ist - und selbst hier scheint es in der Physik zu haken.

Aber zurück zum Thema.
716 Umdrehungen pro Sekunde entsprechen über 40.000 Umdrehungen pro Minute und über 2,5 Millionen Umdrehungen pro Stunde! Einem kritischen Menschen sollte allein dieser verlinkte Beitrag reichen, um das bisherige Konzept zur Erklärung von Pulsaren restlos in Frage zu stellen:
Millisekunden-Pulsar 

Musste meine vorherige Ergänzung wieder entfernen, das ich mich verlesen hatte.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.10.2014 16:44.

wl01

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Beiträge: 1162

Re: Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

von wl01 am 14.10.2014 07:15

Hallo Hannes!

In der Tat, Justin, es würde der Astrophysik einen entscheidenden Durchbruch ermöglich, wenn sie hinter das Geheimnis dessen kommen, was heute mit dem Bergiff "Feld" umschrieben wird.
Das ist hier vielleicht etwas OT und ich möchte Dich auch nicht von meiner Theorie überzeugen, aber m.A. ist die TDT ein in sich konsequent geschlossenes und logisches Konzept. Tachyonen sind die einzigen (zugegeben derzeit fiktiven) Teilchen, die einen negativen (imaginären) Massenanteil besitzen und daher eine Kraft auf normalmassige Teilchen ausüben können und daher auch mit unseren derzeitigen Messinstrumenten nur als gravitative Kraft nachgewiesen werden könnten.

Und Magnetismus ist für mich auch nur ein (synchron gerichteter - bzw für gewisse Werkstoffe einseitig abgeschirmter) Teilaspekt der Gravitation.

MfG

Wl01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.10.2014 07:18.

Hannes

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Beiträge: 782

Re: Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

von Hannes am 13.10.2014 17:51

In der Tat, Justin, es würde der Astrophysik einen entscheidenden Durchbruch ermöglich, wenn sie hinter das Geheimnis dessen kommen, was heute mit dem Bergiff "Feld" umschrieben wird. Eine Art Äther oder Äther-Äquivalent halte ich inzwischen auch für unabdingbar. Früher mochte ich den Begriff nicht. weil die Esoteriker so oft darüber schwatzen, und Standardkosmologen mögen ihn nicht als angeblich mit Einstein widerlegt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Plasma und das mit ihm verbundene Wechelwirken von Magnet- und elektrischen Feldern ist ein Hauptthema der Thunderbolts, allerdings sind andere offenbar weiter oder prinzipiell klarer im Verständnis darüber, dass der Feldbegriff letztlich nicht weiterhilft.  
Das ist mir klar geworden als ich Donald Scotts YouTube-Clip "A New Model of Magnetic Structure in Space" von der EU-Conference 2014 angesehen habe. Felder helfen zu beschreiben und zu illustrieren, aber sie führen fast notwendigerweise zur Reifikation und helfen nicht bei der Erklärung der Hintergründe. 

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wl01

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Re: Astronomisches Rätsel: Dieser Pulsar dreht sich zu langsam

von wl01 am 12.10.2014 23:12

Hallo Hannes!

Magnetische Felder sind nicht in Plasmen eingefroren, Justin!

Nun, ich habe lediglich eine offizielle Aussage von WIKI zitiert, die die Meinung der Führenden Lehre wiedergibt.
Kann natürlich im Sinne des EU falsch sein, jedoch ging es mir weniger ob eingefroren oder nicht, sondern um die Aussage, dass "Plasma und Magnetfeld gekoppelt sind".

Sei es wie es sei, m.A. gibt es ohnedies kein "Feld" im Sinne der Nahfeldhypothese. Meiner Theorie nach gibt es lediglich synchron gerichtete Ätherteilchen, die ein solches "Feld" erzeugen. Dass das Plasma den Magnetfeldlinien jedoch folgt, kann man schön in einem Tokamak erkennen. Und dass sich Magnet"feld" und Plasma gegenseitig stabilisieren (Pinch-Effekt) denke ich, wird auch nicht bestritten.

Die Kernaussage sollte daher sein:
Neutronensterne leuchten nicht selbst, sondern die sie umgebende Plasmawolke, die durch einen Vortexring gebildet werden.

MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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