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Re: Quantino-Theorie
von Steffen am 07.06.2015 17:34Hallo Lothar,
das Relativitätsprinzip kann mMn nur lokal gelten, weil es vom Zustand der Umgebung abhängt, welche Geschwindigkeiten, Anzahldichten (freie Weglängen) das Fließen der Ströme erzwingt. So war das ungefähr gemeint. Eine exakte Formulierung als Naturgesetz wäre noch eine Aufgabe.
Verstehe ich ehrlich gesagt nicht? Das Relativitätsprinzip besagt: Es gibt keine absoluten Geschwindigkeiten, sondern nur den Geschwindigkeitsunterschied zwischen zwei Objekten. Das kann man glauben oder anzweifeln. Aber wie soll es nur lokal gelten?
Immer sollte es so sein, dass ein einzelnes Elementarteilchen, welches im Substrat des Vakuums aus dessen elementaren Objekten (bei mir sind das einfache Kugeln) gebildet wird, sich gegenüber seiner Umgebung in einer gewissen Stabilität befindet. Das kann durch eine Master-Gleichung beschrieben werden. Die Anzahl hinein und heraus gelangender Objekte muss sich die Waage halten.
Also eine Kontinuitätsgleichung.
Das gilt dann auch für alle damit gebildeten Systeme auf höherer Stufe, wenn diese als abgeschlossene Systeme betrachtet werden. Die Geschwindigkeiten in so einem abgeschlossenen System können natürlich auf 1 normiert werden, damit man leichter rechnen kann.
Was wird denn auf Eins normiert? Der Mittelwert aller Geschwindigkeiten, der Maximalwert oder die Lichtgeschwindigkeit?
So ergibt sich auch die Lichtgeschwindigkeit in jedem abgeschlossenen System als konstant.
Warum? Da fehlen noch Infos.
... die Phänomene der Rotverschiebung und Helligkeiten liefern Argumente, welche durch vielfältige andere Mechanismen erklärt werden könnten, als durch das kosmologische Standardmodell.
Ja, sehe ich auch so.
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantino-Theorie
von Steffen am 07.06.2015 10:47Hallo Lothar,
Dein Link zur Abbildung 1.2.1 funktioniert leider nicht.
Ich weiß, war mir schon kurz nach dem Posting aufgefallen. Konnte es aber nicht mehr ändern.
Im zweiten Fall sollten dann für die zusammengesetzten Objekte (auch wegen der Gültigkeit des Superpositionsprinzips) die gleichen Gesetze gelten, wie in der tiefsten Stufe. Durch die Bewegung der (kleinsten) Objekte muss sich genau das ereignen, was die Superposition (also die Additionsmöglichkeit der Eigenschaften) erzwingt.
Kann sein, muss aber nicht. Aristoteles hat mal im übertragenen Sinne gesagt, "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Bestandteile". Superposition funktioniert nur, wenn die Differentialgleichungssysteme linear sind. Aber grundsätzlich ja.
Nun können wir auf der tiefsten Ebene von den Bewegungen der Objekte eine Durchschnittsgeschwindigkeit ermitteln.
Ja, physikalisch modelliert man das durch eine Flussdichte.
Diese diktiert dann nach Pythagoras auch die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Störungen (Lichtgeschwindigkeit).
Richtig. In der Quantinotheorie ist die Flussdichte z.B. der Quantinodruck.
Wegen der Stabilität betrachteter Systeme auf höherer Stufe (Elementarteilchen, Moleküle, Planeten, Galaxien,...) gegenüber ihrer Umgebung (also dem Substrat), muss auch die gleiche "Relativität der Naturgesetze" gegenüber anderen Systemen in diesem "Universum" gelten.
Der Satz ist etwas unklar. Was meinst Du mit "Relativität der Naturgesetze"? Das Relativitätsprinzip meint üblicherweise, dass die Differenzgeschwindigkeit immer ausreicht, um jedes physikalische System vollständig zu beschreiben. Wenn das so für die kleinsten Strukturen gilt, sollte das auch für alle daraus zusammengesetzten Strukturen gelten.
Ist das akzeptabel?
Soweit richtig.
Viele Grüße
Steffen
Re: Äther & Michelson-Morley-Experiment
von Steffen am 05.06.2015 18:25Hallo Jannik,
Das Experiment, welches einen "Ätherwind" messen sollte bzw. eine signifikante Beeinflussung der Messergebnisse durch die Erdbewegung auf der Erdumlaufbahn, wurde in einem Elektromagnetisch geschlossenen System durchgeführt und brachte daher keine bestätigenden Ergebnisse. Das wäre auch verwunderlich gewesen, denn es wurde außer Acht gelassen, dass die Erde ein relativ abgeschlossenes elektromagnetisches System ist, welches durch das Erdmagnetfeld "begrenzt" wird.
Wie WL01 schon geschrieben hat, das Argument eines elektromagnetisch geschlossenen Systems ist nicht neu und wurde von den Physikern damals "mitgeführter Äther" genannt. In der Tat könnte ein im Bezug zur Erde ruhender Äther das Nullresultat des Michelson-Morley-Experimentes erklären. Nimmt man aber nun folglich an, dass der Äther zur Erde relativ ruht, so kriegt man ein Problem mit dem Michelson-Gale-Experiment (Unterart des Sagnac-Interferometers, bei dem die gesamte Erde den Drehtisch bildet).
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantino-Theorie
von Steffen am 05.06.2015 18:05Hallo Bambi,
Ich wiederhole meine Frage: "Sagt deine Theorie in z.B. Luft ein anderes Ergebnis voraus als im Vakuum, also keine gleichen Zeitspannen?"
Die Quantinotheorie sagt vorher, dass sich die elektromagnetische Kraft sowie die Gravitation zwischen zwei Ladungen bei kompletter Abwesenheit sonstiger elektrischen Ladungen immer so ausbreitet, wie es in Abbildung 1.2.1 gezeigt wird (ich klinge wie ein Politiker). Diesen Bedingungen muss man möglichst nahe kommen, wenn man ein Experiment durchführt.
Die praktische Machbarkeit der Experimente ist im Moment wie schon gesagt nicht sonderlich relevant, wenn sich in diesem sehr einfachen gedanklichen Experiemnt ein qualitativer Unterschied zwischen der Quantinotheorie und den klassischen Theorien ergibt, dann ergiben sich in vielen änderen Fällen auch klare qualitative und natürlich auch quantitative Unterschiede.
Zum Beispiel bei der Kommunikation mit Satelliten, Raumsonen etc.
bei der Wechselwirkung hochenergetischer Teilchen mit Licht oder elektrischen Feldern
Das ist völlig richtig. Es ist sicher eine gute Idee, nach und nach die Testexperimente der SRT durchzugehen und aus Sicht der Quantinotheorie zu analysieren. Bei den wichtigsten habe ich das schon getan und festgestellt, dass sie nicht zwischen beiden Theorien entscheiden können.
Die Signallaufzeiten bei Satelliten (GPS) könnte man mal genauer unter die Lupe nehmen. Das habe ich bisher noch nicht getan. Angeblich sollen hier ja schon relativistische Korrekturen nötig sein, da sich alle Satelliten sowohl untereinander und auch relativ zur Erde bewegen.
Viele Grüße
Steffen
Re: Grand Canyon – Elektrische Entladung oder Sturzflut
von Steffen am 03.06.2015 21:54Die Ähnlichkeit des Canyon mit einem Blitz kommt daher, dass die erzeugenden Prozesse ähnlich sind. Bei einem Blitz fließt ein elektrischer Strom, im Canyon fließt Wasser. Beide Prozesse suchen jeweils nach dem Weg des geringsten Widerstandes. Dieser verändert sich permanent, sodass sich am Ende ein Fraktal bildet.
Die Ähnlichkeit ist also ganz und gar nicht zufällig, aber der Canyon ist natürlich durch das Wasser entstanden (Occams Razor).
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantino-Theorie
von Steffen am 03.06.2015 21:41Hallo Bambi,
Hmm so richtig klar scheint das Experiment noch nicht zu sein, ich versuche es nochmal. Man hat insgesamt einen Detektor, eine Quelle, eine Uhr, ein Signalgeber und eine Beschleunigungsvorrichtung, mehr nicht. Signalgeber, Quelle und Uhr sind alle stationär, nur der Detektor wird bewegt. Der Auslöser wird einfach über Kabel der gleichen länge verbunden, so befindet er sich unabhängig von seiner räumlichen Position automatisch „in der Mitte der Anordnung", da die Signallaufwege identisch sind. Die Photodiode leitet per Kabel den erzeugten Strompuls weiter an die stationäre Uhr, durch das immer gleichlange Kabel ist gewährleistet das die Signallaufzeit von der Photodiode zur Uhr immer identisch i
Zuerst wird dann das Experiment bei stationärem Detektor durchgeführt und im 2. Versuch wird der Detektor bewegt. So ist gewährleistet das der Detektor zu Anfang in beiden Experimenten an exakt der gleichen Stelle steht, man braucht sich also keine Gedanken um die genaue Positionierung des Detektors machen.
So kann man es auch machen. Spart einen Detektor.
Die Schwierigkeit bei dem Experiment ist, dass der Detektor exakt dann starten muss, wenn der Lichtpuls den Laser verlässt. Winzigste Abweichungen machen das Ergebnis unbrauchbar.
Warum müsste es das? Sagt deine Theorie in z.B. Luft ein anderes Ergebnis voraus als im Vakuum, also keine gleichen Zeitspannen? In den Klassischen Theorien ist die qualitative Aussage für Vakuum und Luft identisch: Es werden unterschiedliche Zeitspannen gemessen.
Moleküle der Luft werden mit dem Licht wechselwirken und dann ihrerseits Licht emittieren. Die Quantinowelle springt dann jeweils mit Lichtgeschwindigkeit zum nächsten Molekül über. Um solche Schmutzeffekte zu minimieren, sollte man im Vakuum arbeiten.
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantino-Theorie
von Steffen am 03.06.2015 21:05Hallo WL01,
Grundsätzlich habe ich natürlich privat alle Dateien im Word- und PDF-Format. Obwohl man auch auf dem PC das EPUB-Format lesen kann (mit Calibre). Und ich hätte Dir bis gestern sogar ein Forum nennen können, wo man meine Theorie sogar direkt nachlesen hätte können,...
Nur seit gestern ist das Forum offensichtlich gelöscht worden, hat offensichtlich keiner mehr die Kosten getragen,...
Nun soweit ich weiß, ging es dem Betreiber zum Schluss gesundheitlich nicht mehr besonders gut.
Nun weiß ich nicht, wie ich meine Dateien hier hochladen kann, es sind glaube ich, nur Bilddateien möglich. Wären je rund rund 230 KB.
Kannst Du mir es vielleicht als Email zuschicken? Du findest sie ganz unten auf meiner Seite.
Einige Physiker erwägen sogar, dass dies im Vakuum mit den "virtuellen Teilchen" funktioniert, was dann eventuell zur "Ermüdung des Lichtes" führen könnte. Nur bedenken sie dann nicht, dass dann der Urknall ad absurdum geführt würde. Ich persönlich habe dazu meine persönliche Theorie, die Licht(geschwindigkeits)ReduktionsTheorie (LRT), die sich nicht auf die virtuellen Teilchen, sondern auf meine Tachyonen (Äther) stützt und natürlich ebenso von einem statischen Universum ohne Urknall ausgeht.
An den Urknall glaube ich nicht. Grundsätzlich denke ich, dass die Faktenlage in der Elementarteilchenphysik und insbesondere in der Kosmologie zu schlecht ist, um viel mehr zu tun, als gezielt zu spekulieren. Lichtermüdung macht aber Sinn. Als Ursachen dafür sind neben dem Compton-Effekt aber auch andere Effekte denkbar.
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantenmechanik
von Steffen am 03.06.2015 20:52Hallo White-Wall,
Planck-Längen oder minimaler Energieumsatz kommen mir persönlich genau so verworren vor wie die Urknall Theorie. Wenn sich unter einem bestimmten Level keine Wirkungen mehr fortsetzen können, ...
Ich höre dann oft Ansätze wie "das war aber anders gemeint und das müsse man so oder so verstehen."
Ja vielleicht ist dem so, aber wenn im Planck Universum nur 70% von dem gemeint ist -was gesagt wurde, ist es falsch und logisch nicht schlüssig.
Die Experimente der modernen Physik sind so komplex, dass man sich kaum sicher sein kann, ob die Ergebnisse wirklich korrekt interpretiert sind. Aus diesem Grund habe ich in der Quantinotheorie bewusst die Teilchenphysik außen vorgelassen und mich nur auf die klassische Physik konzentriert.
Besonders bemerkenswert war für mich, dass die klassische Physik das verallgemeinertes Coulombgesetz übersehen hat, mit dem man die elektromagnetische Kraft zwischen einigermaßen langsamen, einigermaßen gleichförmig bewegten Punktladungen berechnen kann. Das ist um Größenordnungen einfacher als mit der magnetischen Induktion und der Lorentzkraft.
Wenn die Grundlagen so schlecht verstanden sind, was soll man dann von den komplexen Theorien halten?
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantino-Theorie
von Steffen am 02.06.2015 21:18Hallo WL01,
Das kann nicht funktionieren, da sobald sich der eine Detektor bewegt, der Weg nicht mehr ident ist. Man kann wirklich nur mit drei synchronisierten Uhren arbeiten, um idente Zeiten zu erreichen. Nur weiß man leider, dass bewegte Uhren falsch messen,...
Doch, theoretisch müsste das schon gehen, wenn man die Detektoren autark macht. Jeder Sensor bekommt eine Batterie, einen Mikroprozessor mit Quarz und einen Flash-Speicher. Am Anfang ruhen beide an der gleichen Stelle auf der Schiene. Einer wird mit einer elektronisch auslösbaren Abschussvorrichtung verbunden.
Der Impuls wird auf halben Weg der Schiene ausgelöst und läuft dann nach links zur Lichtquelle und nach rechts zur Abschussvorrichtung. Wenn die Lichtquelle angeht, wird auch die Abschussvorrichtung gezündet.
Der Prozessor macht nichts weiter, als die Zeit zwischen Auslösung und Detektion des Lichtpulses zu messen. Das Ergebnis wird dann auf dem Flash gespeichert und später ausgelesen.
Leider hat dieses Konzept aber eine Menge praktischer Probleme.
Was wäre es mit einer 1 km langen Schiene und wenn das Licht über 2 bis drei Spiegel laufen würde?
Ja, ich weiß, je mehr Faktoren verwendet werden, desto mehr Fehlerquellen wären darin enthalten und müssten dann wieder herausgenommen (gerechnet) werden. (Eindringtiefe des Lichtstrahls in das Spiegelglas, etc...)
Spiegel sind mir suspekt. Das Lichtstrahl ist nach der Reflektion nicht mehr der selbe. Würde man in der Quantinotheorie z.B. eine Kette von ruhenden Zwischenstationen (z.B. Moleküle) anbringen, so würde sich das Signal nur noch relativ zu diesen Zwischenstationen mit Lichtgeschwindigkeit bewegen (und etwas langsamer). So wie bei einer Äthertheorie. Da ist Vorsicht geboten. Bambis Experiment muss auch im Vakuum erfolgen.
Ein großer Linearbeschleuniger wäre gut geeignet. Leider sind die meisten Ringbeschleuniger.
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantino-Theorie
von Steffen am 02.06.2015 20:53Hallo Lothar, hallo WL01,
schön Dich hier zu haben, Lothar!
Naja, hier in diesem Forum gibt es keine einheitliche Theorie, die alles erklärt und jeder hier hat so seine Privattheorie, die einen Teil der Wirklichkeit (wie man sie halt so sieht) erklären kann.
Ich persönlich sehe es sicher als Tatsache an, dass das Universum aus absolut gleichen Teilchen in Plankgröße bestehen, die in einer bestimmten Frequenz schwingen. Und aus der unterschiedlichen Zusammenballung und Schwingung dieser Teilchen größere Strukturen enstehen. Und diese Strukturen sind noch immer nicht das was wir als Atom begreifen.
Der Vorteil dieses Forums ist, dass sich die Leute hier für Physik interessieren und unvoreingenommen diskutieren. Bei Wissenschaftlern an Universitäten ist das kaum gegeben, da diese ihre Reputation nicht gefährden wollen und daher auf Nummer sicher gehen wollen und müssen.
Im Grund geht es uns allen hier immer um diese Zwischenstrukturen und die Wechselwirkungen dieser Teilchenstrukturen zueinander.
Die einen sehen rein elektrische Kräfte zwischen diesen Strukturen wirken, Steffen sieht diese Zwischenstrukturen als Quantinos, die eine Art Druckkraft mit exotischer Wechselwirkung mit unterschiedlichen elektrischen Ladungen und Übertragungsteilchen erzeugen, ich wieder sehe zwei unterschiedliche (exotische) Masseteilchen, nämlich Tardyonen und Tachyonen, also Teilchen mit unterschiedlicher (positiver und negativer) Masse, die die Wechselwirkungen (ebenso in Form von Druckkräften) erzeugen.
Ich glaube die Zielsetzung der Tachyonen-Druck-Theorie unterscheidet sich auch von der Quantino-Theorie. Bei der Tachyonen-Druck-Theorie geht es wohl um Elementarteilchenphysik. Mir geht/ging es um Elektrodynamik und Quantenmechanik. Also eine Etage höher sozusagen. Nebenbei, gibt es Dein Buch auch als PDF?
Wir sind uns jedoch, (zumeist) einig, dass die traditionelle Physik (also das Standardmodell) uns keine, oder falsche Antworten auf unsere Fragen gibt.
Exakt.
Viele Grüße
Steffen


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