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Re: Jenseits von Eros und Thanatos
von 1Alexander am 04.03.2017 18:31@Rico
In der Zwischenzeit stoße ich mich daran nicht mehr. Dazu ist das Leben zu kurz, um sich daran aufzureiben. Dann ist es eben so. Sollen sie sich doch wieder zu Millionen gegenseitig umbringen, sie wollen es ja nicht anders. Aus Irrsinn. Wer weiß wozu das im großen Maßstab gut ist.
Zum Bildnis des Sais. Das Stichwort war: "Alle machen so weiter, bis sie alle tot sind"
Aber was heißt das schon in der biophysikalischen Betrachtungsweise? Tot, lebendig, ist das Herz lebendig oder die Familie, die Ameise, das Ameisenbein oder gar das ganze Ameisenvolk, im Werden und Vergehen der Ameisenvölker?
Lebendigsein kann sich nur auf die mentale Projektion des Selbst beziehen. Und der Irrtum ist, dass dieses lebt. Wenn du so willst, sind alle Menschen tot. Das Spiegelbild, der Schatten lebt nicht. Lebendig sein bedeutet allenfalls etwas spüren, ist an den Moment und an das ganze Universum gebunden. Wer das nicht annimmt oder verpaßt, ist eben nichts weiter als ein Stein im Flußbett. Und der Moment ist eben der Moment. Da ist es egal ob es morgen noch einen gibt.
Was nicht da ist, kann auch nicht vergehen, allenfalls aufgehoben werden. Die Illusion vor dem Vorgang. Die Realität dagegen ist unendlich. Die Wahrheit schmerzt. Jedes Theaterstück ist auch irgendwann zu Ende umd am Schluß platzen ohnehin alle Illusionen.
Re: Jenseits von Eros und Thanatos
von 1Alexander am 03.03.2017 22:31@Rico
Ach übrigens, eine weitere Frage konnte ich klären.
Es ist völlig unerheblich, dass die Menschheit das Schema begreift oder die Vergangenheit erkennt. Sie werden es schon merken, wenn es das nächste mal soweit ist. Der Unterschied und die Progression ist dann dadurch gegeben, dass bei aller Dramatik aufgrund des Wissenstandes die Angelegenheit dann erklärlich wird. Das natürlich unter der Voraussetzung, dass ein Pool an Wissen erhalten bleibt. Wenn du also was für die Menschheit tun willst, dann baue eine Pyramide.
Damit macht das stalinsche Schema einigen Sinn. Opfere Millionen um des Fortschrittes willen. Gewalt kein Problem. Es gilt die Formel, Gewalt neutralisiert Gewalt. Traumatologische Erkenntnis. Jemand auf bestimmte Weise Gewalt anzutun, begrenzt seine Gewalttätigkeit und somit den Widerholungszwang.
Re: Interessante Videos auf YouTube
von 1Alexander am 02.03.2017 17:45Kein Wunder, dass die Robos dann irgendwann zurückschlagen, so gemein der Typ mit dem Hokeyschläger ist.
In der Schlußsequenz sieht man wie der Robo die Tür öffnet und vermutlich ausbüchst. Er treibt sich wahrscheinlich im Alpenvorland rum und fängt schon auf eigene Faust Klimaleugner ein. Justin, ich hoffe du hast einen Panikraum. ;)
Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von 1Alexander am 27.02.2017 02:05
Interessanter Weise war ein Ausgangspunkt dieses Forums die Frage von Objekt und Konzept.
Reclam, Thomas Nagel, Die Grenzen der Objektivit – dritte Vorlesung - Ethik
Man soll sich nicht täuschen lassen. Die Vorlesung ist kurz und klar, aber aus Platzgründen kann ich nicht besser thematisch reszensieren als mit diesem Zitat.
Thomas Nagel gelingt es äußerst elegant einen Kreis von Objekt-Subjekt zu schließen, über Willensfreiheit, Kausalität/Determinismus, Identität der Person und der Frage nach dem Sinn des Lebens. Auf sehr wenigen Seiten.
- ebenda
Bemerkenswert ist, dass grundsätzliche philosophischen Thematiken aus der Perspektive der Ethik abgeleitet wurden.
...
Ein Anzeichen hierfür ist, dass die verbreiteste Form des subjektiven Widerstandes gegen die Dominanz des Objektiven schlicht und einfach eine Schlechtigkeit ist.
...
Die Ansprüche der Moral aus einer objektiven Perspektive anzuerkennen und sich gleichwohl zu weigern, ihnen nachzukommen, heißt schlecht zu sein.
Man mag vielleicht nicht zugeben wollen, dass man so etwas tut – und sich „frisierte“ Rechtfertigungen und rationalisierende Ausreden zu recht legen -, doch die Tatsache, dass jemand die allgemeinen Grundsätze dessen, dem er sich widersetzt, in Wirklichkeit anerkennt, kann sich auch auf andere Weise zeigen. Beispielsweise an seiner Reaktion auf eine vergleichbare Behandlung durch andere.
- ebenda
Ich nenne diese "Verwechselung" schlicht und ergreifend Wahnsinn.
Was ich für mich in den letzten Jahren und Monaten herausgearbeitet habe, bekommt dadurch Gewicht.
So ist es wohl. Hat das jemand mitbekommen?
Wenn man am grünen Tisch über Objekte-Konzepte, Objektivität und Subjektivität, Fiktion und Realität debattiert - dann hat das eine immense Reichweite. Wenn demnächst irgendwo die große Bombe fliegt oder auf den Straßen geschossen wird*, dann ist genau dort die Ursache zu finden, im Wahn, in der Verwechslung von Wahn und Wirklichkeit.
![]()
Der arme Ouroboros versucht das Äußere nach Innen zu bringen.
Und Das verschleierte Bild zu Sais läßt sich nun auch ausdeuten. Eines vorangestellt: "Wir machen alle so weiter, bis wir alle tot sind".Na? Wer hat eine Idee?
*wird ja schon Politikerin plant Anti-Kalaschnikow-Mauer für Schule
Re: Klimawandel reine Abzocke?
von 1Alexander am 26.02.2017 19:38@Phil
Tja, die Welt gerät aus den Fugen.
Kreisend und kreisend in immer weiterem Bogen
Entschwindet der Falke dem Ruf des Falkeniers.
Alles fällt auseinander, die Mitte hält nicht mehr;
Bare Anarchie bricht aus über die Welt.
William Butler Yeats
Nachtrag:
Da war natürlich OT. Aber ich denke das alle von den gesellschaftspolitischen Entwicklungen bestürzt sind.
Das du Medien angesprochen hast, ich ignorieren ebenso sämlich MSM. Sowas wie Spiegel-Online widme ich keinerlei Aufmerksamkeit, nicht mal mehr in Form einer kritischen Betrachtung. Das hat seinezeit nicht mal das "Neue Deutschland" hinbekommen. Aber wir leben in vernetzten Zeiten und es hat sich eine bürgerliche Gegenkultur herausgebildet auf die man zugreifen kann. Ich empfehle http://www.achgut.com/ + weiterklicken.
Re: Klimawandel reine Abzocke?
von 1Alexander am 24.02.2017 20:11
@Phil @Justin
Ihr habt bei der Recht.
Ein CO2 Problem besteht, aber durch die CO2-Debatte und die CO2-Politik wird das Problem destruktiv vermanscht und zu einem andersartigen Problem potenziert, ohne das hier ein Fortschritt zu erkennen wäre oder das zu grundliegende Problem angekratzt wird.
Re: Der Ring der Macht und die Gesellschaft von Morgen
von 1Alexander am 21.02.2017 16:09@Rico
Dag ich ja.
Man will sich was kaufen, sich erkaufen. Hihi.
Mit Geld bleibt dann allenfalls noch der Spielraum für: "Du Sau, dir verkaufe ich nichts!"
Re: Der Ring der Macht und die Gesellschaft von Morgen
von 1Alexander am 20.02.2017 20:45@Justin
Wesentlich ist hier bei nur, und nur das zählt: Objekt sind in herkömmlichen Vorstellungen nicht ultrakompakt. Damit ist das Modell inkonsistent und somit Mist. Falsifikation spült im Klo runter, nicht mehr.
Das du aber an deinen Tachyonen hängst, hier einen kleinen Trost.
Ich hatte das schon mal erwähnt und dabei Entrüstungstürme geerntet. Wenn du so will ist das Universum ultrakompakt und wir starren eben Löcher rein. Alles voller Tachyonen!. Das Käsemodell! Aber für solchen Vorstellungen ist bei den meisten der Kopf schon zu sehr auf links gedreht.
Wer die Chaos-Vdeos brav geschaut hat, für den lösen sich vielleicht noch andere Rätsel. Einfach mal die Ohren aufmachen wenn das Stichwort "diskret" fällt. Nach einer Flasche Chartreuse kommt dann die Eingebung - wenn man Glück hat.
@all
(gelöscht)
Aber über das Geldsystem referiere ich nur noch gegen Geld. Klar. ;)
Anmerkung: Warum soll man über das Geldsystem reden? Um etwa auszuhecken, was man den anderen dann aufdrückt?
Tja, scheiß Herdentrieb. Jeder kann doch mit Muscheln bezahlen oder mit seinen privaten oder clubinternen Gulden. Man muß nur jemand finden der das annimmt. Aber bitte ohne Polizeiknüppel! Das ist die simple Wahrheit. Die Kritiker der Elche, sind oft selber welche.
Wir können allerdings durchaus den Versuch wagen und theoretische Überlegungen anstellen. Als rein interlektuelle Spielerei. Dann geht es aber hart zu Sache. Der Teufel steckt nämlich im Detail, nicht in den großen Ideen. Dann wird es konkret. Es geht um das Entwerfen und Implemetieren eines besseren Systems. Um eine Konstruktion. Gerne auch mit IT.
Na wie wär's? Ich erspare mal Hausaufgabe und mache die Vorgabe: Bargeld ist gestückelt, dezentral, bedingt anonym in der Verwendung und wird hinreichend fälschungssicher ausgeführt.
Das bitte mit elektronischem "Bargeld" nachbilden. Die damit einhergehenden neuen Problem auch lösen*. Anleihen aus dem RL dürfen genommen werden und würden sich als hilfreich erweisen. Da ich zufälliger Weise der weltweit führende Experte für Kostenrechnungssystem und theoretischer Informatik und blablabla bin, kann ich das supporten und moderieren. Sport frei!
Wir teilen dann den Geldschöpfungsgewinn gerecht auf. Am besten machen wir eine Anteilsgesellschaft.
Ihr bekommt die wertlosen Schmuckaktien und ich begnüge mich mit den normalen Aktien

*Justin, ich habe mich schon als Student mit den wichtigen Aspekten Kryptographie und Datensicherheit befaßt, da waren die Unirechner noch aus Holz.
Re: Der Ring der Macht und die Gesellschaft von Morgen
von 1Alexander am 20.02.2017 13:33@all
Ich habe öfter über das Problem der antiken Annahme der Ultrakompaktheit geschrieben. Was ist damit gemeint.
Materie ist aus subatomaren Teilchen gefügt. Es gibt ein komplexes Wechselspiel von Feldern und Kräften. Zwischen Kern und Elektronen sind "Leerräume". Das wußten man früher nicht.
Wenn Demokrit über unteilbare Atome (átomos = unteilbar) nachgedacht hat, dann hat ihm sicher so etwas vorgeschwebt.![]()

Wir hatten die Diskussion schon. Das ist eine schwerer Annahmefehler auf dem sich ganze physikalische und philosophische Weltbild aufbaut. Niemand hat je darüber nachgedacht, was dieser Annahmefehler für Folgen hatte. Klar haben wir heute ein Verständnis von Elementarteilchen aber die sonstigen Folgen sind präsent.
Ich hatte das am Problem der Abgrenzung versus Abtrennung beschrieben. Theoretische ultrakompakte Objekte wären abgetrennt. Subatomare Gefüge mit Felder sind das nicht. Diese sind nur kognitiv abgrenzbar - weil alles mit allem verbunden ist.
Die Ursache der Verwechslung von Innen- und Außenwelt. Objektvorstellung spielen aber nicht nur in der Physik eine wesentliche Rolle, sondern auch in der Philosophie und Psychologie.
Und gerade die Schizophrenie wird durch ein falsches Verständnis von Objekt und Subjekt gekennzeichnet. Also auch hier die Verwechslung von Realität und mentaler Projektion bzw. wichtig, Spiegelung.
Das Problem an der Ultrakompaktheit ist die Grenze oder Trennschicht. Niemand nimmt heute an, dass Atome unteilbar sind, aber denoch wird nach "Gottesteilchen" gefahndet. Damit bleibt das Problem latent. Und hier bildet sich ein Zirkel. Wer nicht seinen Annahmefehler erkennt, agiert in Sinne seiner Prämisse. Wer Innenwelt und Außenwelt nicht auseinanderhalten kann, dem wird das Modellhaft bzw. seine Projektion nicht klar. Er sucht Außen etwas, was sich nur Innen erklären läßt. Verwirrung. Die Vorstellung eines Dualismus, was die Philosophie und auch die Kognitionswissenschaften erheblich umtreibt, geht darauf zurück. Es wird eine künstliche Entität kreiert - der Geist - und in die Realität gewüscht. Reiifikation. Raphael läßt grüßen.
Warum es keine Gottesteilchen geben kann, soll nochmal skizziert werden.
Entweder sie hätten Form und Volumen. Dann müßten sie unteilbar sein. Die Oberfläche müßte undurchdringlich sein. Das bedeutet aber auch wirkungslos und wäre wieder durchdringlich. Wenn die Oberfäche zudem undurchdringlich sein müßte, dann könnte von den Teilchen keine Wirkung ausgehen. Das ganz funktioniert ohnehin nur im Rahmen einer verquerten Weltsicht. Tatsächlich lasse sich voluminöse Gottestteilchen kognitiv abgrenzen.![]()
Woraus besteht dann das Gottesteichen? Aus gesinnterten Sub-Gottes-Teilchen-Füllstoff? Es ergibt sich eine Matrjoschka (Schachtelpuppe) und Teufelskreise. Immer wenn das passiert, sollte man nach einem Annahmefehler suchen, denn hier wird es verrückt. Es ist sinnlos weiter an Definitionen zu schrauben oder um die Sandalen von Jesus zu streiten.
Die Alternative zu wirkungslosen, voluminösen Gottestteilchen, wären die wirkungsvollen Punkteilchen ohne Volumen. Und wir landen wieder bei omnipotenten Nichts! Und alle beschäftigen sich wieder mit Nichts! Schöne Füsik.
Das ganze Modell ist Mist.
Dreht man sein Prämisse und setzt den kognitven Faktor ein (das große Rico'sche Vorzeichen - ich bin dir ewig dankbar mein Freund), ja dann entsteht das Propblem erst gar nicht. Dann ist der Mist gar nicht dikutabel. Dann geht die Erkenntnissuche in eine ganz andere Richtung.
Ich kann das Problem noch weiter untersetzen. Dahinter steckt am Ende nur die befürchtet traumatische Annahme der Nichtexistenz. Darum dreht sich das ganze Kettenkarusell. Existenz und Realität.
Es ist zum Schießen. Alles basiert auf diesem einen Annahmefehler. Ganze Bibliotheken wurden damit gefüllt.
Hier sieht man den Bilderbuchstreit um Worte:
Ontologischer Realismus, Erkenntnistheoretischer Realismus, Schwacher Realismus, Naiver Realismus, Repräsentationaler Realismus, Interner Realismus, Kritischer Realismus, Hypothetischer Realismus, Pragmatizismus, Semantischer Realismus, Direkter Realismus, Wissenschaftlicher Realismus, Ethischer Realismus
Es dreht sich hierbei um die simple Frage. Ist die Welt real und wir damit auch? Ode ist die Welt geträumt und wir auch. Oder sind wir echt und stecken in der Matrix? Auch das ist am Ende Unfug und das darüber überhaupt debattiert wird, basiert wieder auf dem Annahmefehler.
Was nicht debattiert wird, ist die Variante, dass die Welt real ist und wir uns selbst träumen. Das das ICH die Fiktion ist. Was nur ein Aufreger ist, wenn man einem Dualismus anhängt. Teufelskreis.
Es bleibt zu konstatieren, als die "modernen" antilken Menschen das erste Mal darüber nachgedacht haben, wie die Welt beschaffen seine könnte, da haben sie sich ein blödes Ei ins Nest gelegt.
Merke: Im traumatisierten Zustand soll man nicht nachdenken ;) Aber was will man machen, wenn einem gerade der Himmel auf den Kopf gefallen ist. ;)
Re: Der Ring der Macht und die Gesellschaft von Morgen
von 1Alexander am 20.02.2017 03:29@Laizessfaire
Hier darf man nicht empfindlich sein. Das nur als Warnung
Hier klinke ich mich mal ein.
Aber das sind nur Definitionen und schon sind wir wieder bei der Latschen von Jesus. Gehören sie ihm oder gehören sie ihm nicht?
Ich will das verdeutlichen. Wenn ich dich in ein Kellerloch sperre und dich dem Schicksal überlasse, dann zwinge ich dich nicht zum Gehorsam und du kannst im Kellerloch sogar auch selbsbestimmt entscheiden was du dann anstellst und sogar die Konsequenzen selbst tragen. Vielleicht legst du dich auf die linke oder recht Seite oder stimmst gar ein Lied an.
Das hört sich jetzt sicher irgendwie gemein an und sicher schwebte dir was anderes vor, aber ich bewege mich im Rahmen deiner Definition.
Und hier liegt schon das Problem. Definitionen sind modellhafte Beschreibung und werden nie die Realität treffen. Man kann das vernachlässigen und die nächsten hundert Jahre an der Definition feilen, was ja ausgiebig gemacht wurde.
Oder man streitet sich und wird sauer, dass der Gegenüber nicht mit der selbe Interpretation aufwartet. Meist erfolgt das erbittert und mit Vehemenz. Wie im Kindergarten. Mein Blume ist schöner - nein meine.
Die Sprache unterliegt einer Logik. Komplexe Gegebenheiten lassen sich aber kaum linear-logisch abbilden. Es sei den man simplifiziert den Sachverhalt, wodurch er realitästferner wird und kaum mehr Rückschlüsse zuläßt. Das Problem von Abstraktion und Reiifikation.
Ich habe schon viele Leute damit konfrontiert und jeder hat sich vor Brust geschlagen "natürlich das weiß doch jeder" und dann wurde munter weiter gemacht. In der Zwischenzeit kann ich das unterfüttern. Es ist immer das selbe Problem. Die Leute haben Probleme Innenwelt und Außenwelt auseinander zu halten. Insofern wird nicht erkannt das ein Modell ein Produkt der Innenwelt ist. Ein kognitives Phänomen. Diese Vermischung ist wiederum auf die falsche Verortung des Objektes zurückzuführen, was widerum auf der antiken Fehlannahme der Ultrakompaktheit der Dinge zurückzuführen ist. Ich weiß das geht jetzt zu schnell.
Was ich damit sagen willl. Du wirst keine Definition finden, welche den Themenkreis abdeckt. Weil eine Definition nie mit der Wirklichkeit in Überstimmung zu bringen ist. Du kannst tausend Jahre über eine Frau schreiben und du wirst damit eine Frau nur umschreiben, ihr nicht gerecht werden oder sie gar ersetzen. Du schreibst über Freiheit und versuchst damit Freiheit einzufangen. Kein Problem, das wertet dich nicht ab.
Was auffällig ist, dass die Freiheit von äußeren Umstände abhängig machst. Dabei ist ein solcher Freiheitbegriff recht nutzlos. In dieser Hinsicht wirst du nie frei sein. Was ist auch mit Täuschung und Manipulation. Ein großes Thema für sich.
Das Interesannte an der Freiheit aber nicht die "äußere Freiheit", sondern die "innere Freiheit". Und an dieser Stelle wird es spannend. Das Gegenteil von "innerer Freiheit" ist "innerer Zwang". Und schon sitzt man in der Scheiße. Was nützt einem äußerer Freiheit, wenn man von Zwängen getrieben und beschränkt ist. Willkommen in Irrenanstalt.
Das sind nicht nur schöne Worte. Das ganze ist der Analyse zugänglich und kann tief untersetzt werden.


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