Quantenmechanik
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Re: Quantenmechanik
von Struktron am 30.06.2015 19:48Hallo Justin, Steffen und alle anderen,
nur eine kleine Ergänzung zu den Schallwellen, weil die mal ausführlich im Usenet diskutiert wurden. Die vorkommenden Schallgeschwindigkeiten hängen bei einfachen Gasen sehr stark von den Durchschnittsgeschwindigkeiten des Mediums ab. Sogar der von mir vermutete Zusammenhang mit der Durchschnittsgeschwindigkeit c = v_quer / sqrt (2) der kleinsten (Planck-) Kugeln kommt bei einigen Gasen mit deren diskreten Objekten vor. In dichteren Medien, Flüssigkeiten und festen Materialien wird die Schallgeschwindigkeit stark durch die elektromagnetische Wechselwirkung beeinflusst. Dadurch kommen natürlich auch orthogonale Schwingungen ins Spiel. Aber auch bei reinen Stoßwechselwirkungen gibt es orthogonale Komponenten. Polarisation von Schallwellen ist mir allerdings unbekannt. Vielleicht würden kurzfristig auftretende Polarisationen gerade durch die elektromagnetischen Wechselwirkungen schnell zerstört.
Interessant ist vielleicht, dass bei Stößen zu deren Berechnung ebenfalls parallele und orthogonale Komponenten (zu Berührpunktnormalen) betrachtet werden.
Zum ganzen Thema, der unverstandenen Quantenmechanik, möchte ich nur anmerken, dass wir da nicht allein sind. Feynmann oder Einstein äußerten sich wohl auch so, dass sie vieles darin nicht verstehen. Nur die (beschreibende) Mathematik, die ja teilweise in nicht nachvollziehbaren Computerprogrammen versteckt ist, kann in nützlichen Apparaten sogar verdrahtet sein und so beispielsweise vollautomatsche Spektralanalysen,... liefern. Was im ganz Kleinen dahinter steckt, wird dabei leider oft ausgeblendet.
MfG
Lothar W.
Re: Quantenmechanik
von wl01 am 30.06.2015 06:44Hallo Steffen!
...
Es wird keine Information ausgeblendet, sondern wieder nur die Geometrie der Welle verändert. Man kann diesen zusätzlichen Polarizer vor den Schlitzen oder auch direkt dahinter anbringen.
Ob die Lambda/4-Platten Messgeräte sind oder nicht, ist irrelevant. Sie verändern auf alle Fälle die Eigenschaften des Lichtstrahls.
Meine Überlegung:
Nach meinem Modell wird eine Bewegungsinformation (Zentrifugalkraft) des rotierenden Teilchenstroms durch diese "Geräte" verändert. Sprich ein Teil des Rotationsimpulses in eine Richtung (und damit in meinem Verständnis des Spinvektors) wird verändert (für mich ausgeblendet), womit sich die Rotationsachse des Teilchenstroms in die jeweils andere Richtung verschiebt. Durch Entziehung der Energie durch die Geräte wird für mein Verständnis auch der Rotationsradius (für das Standardmodell die "Amplitude der Welle") geringer aber die Geschwindigkeit der Rotation höher (Tachyonen beschleunigen, wenn man ihnen Energie entzieht).
Somit erfolgt sowohl eine Ortsveränderung des Lichtstrahls (Verschiebung der Rotationsachse), wodurch der Strahl nicht mehr durch beide Spalten gehen kann, als auch eine Beschleunigung des Lichtstrahls (Änderung des Rotationsradius), was zu einem falschen Timing in der Versuchsanordnung und somit zu einer Auslöschung der Interferenz führt.
Natürlich, wenn man den Teilchenstrom nur zweidimensional als "Welle" sieht, kann man das natürlich nur als eine "Änderung in der Geometrie der Welle" interpretieren.
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Quantenmechanik
von Steffen am 29.06.2015 17:52Hallo Bambi,
Du hast Recht, die Formel ist für das Lambda/2-Plättchen. Für eine Lambda/4-Platte ist die Ausgangswelle:
Efeld[z_, t_, a_] := E0 {Cos[a] Cos[w t - k z], -Sin[a] Sin[w t - k z]}
Linker Schlitz (erste Lambda/4-Platte 45° links gedreht):
E0/Sqrt[2] * {Cos[t w - k z], -Sin[t w - k z]}
Rechter Schlitz (zweite Lambda/4-Platte 45° rechts gedreht):
E0/Sqrt[2] * {Cos[t w - k z], Sin[t w - k z]}
Das Skalarprodukt ist
1/2 E0^2 Cos[2 (t w - k z)]
d.h. nicht Null. Also weitersuchen ...
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantenmechanik
von Bambi am 29.06.2015 15:15Hi Steffen, im Moment nicht viel Zeit, hab das nur kurz überfolgen. Du solltest dir nochmal die von dir verlinkte Wiki-Seite genauer durchlesen.
Zum einen ist die von dir gepostete Formel für eine Lambda/2-Drehung.
Viel wichtiger aber, die von dir gepostete Formel ist nur die Formel eines Lambdaplättchens, also eines Photons/Strahlgangs des Doppelschlitz. Das die beiden Komponenten immer Senkrecht zueinander stehen muss also in logischer konsequenz so sein, da es so definiert ist (siehe vorderer Formelteil): 
Grüße Bambi
Re: Quantenmechanik
von Steffen am 29.06.2015 14:22Hallo Justin,
Die Lambda/4-Platten sind keine Messgeräte sondern Kristall-Prismen, die das Licht je nach Polarisationsachse unterschiedlich schnell durchlassen. Es wird dabei keine Information entfernt oder hinzugefügt, sondern lediglich die Geometrie der Welle geändert.
Das Ganze könnte man auch mit Schallwellen machen, wenn man entsprechende Polarisationsfilter hätte! Allerdings schwingen Schallwellen auch in Ausbreitungsrichtung (longitudinal) und nicht nur quer dazu (transversal). Aber das ändert nichts Wesentliches.
Ja, aber man kann z und t beliebig wählen. Trotzdem stehen die Ausgangswellen immer senkrecht aufeinander. Siehe Rechnung.
Es wird keine Information ausgeblendet, sondern wieder nur die Geometrie der Welle verändert. Man kann diesen zusätzlichen Polarizer vor den Schlitzen oder auch direkt dahinter anbringen.
Was wirklich verblüffend ist, ist eine soziologische Sache, keine physikalische: Man hätte diesen Effekt nämlich schon zu Hertz und Maxwells Zeiten, also ca. 1870, vorhersagen können. Der Teilchenaspekt (Welle-Teilchen-Dualismus) wird nämlich nicht benötigt. Das bestätigt meine Meinung, dass sich die moderne Physik viel zu sehr mit Kosmologie oder Stringtheorie beschäftigt und dabei übersieht, dass sie die klassische Physik noch nicht richtig verstanden hat.
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantenmechanik
von wl01 am 29.06.2015 07:14Hallo Steffen!
Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass eine Messung ein Ergebnis beinflusst, weil eben durch das Messgerät die EM-Strahlung nachher eben eine andere wird!
Nur selbst wenn nicht, hast würdest Du dann zu erklären haben, weshalb wenn auf einer anderen Stelle eine (andere??) zusätzliche Information ausgeblendet wird, die Interferenz wieder da ist! Denn wenn die Wellen schon immer senkrecht aufeinander stehen, kann es keine irgendeine geartete gespeicherte Rauminformation, wie Du sie postulierst, von früher geben.
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Quantenmechanik
von Steffen am 28.06.2015 22:03Hallo Bambi und alle die mitlesen,
die Frage, weshalb elektromagnetische Wellen hinter dem Doppelspalt nicht interferieren, wenn die Schlitze zuvor mit Lambda/4-Platten markiert wurden, ist jetzt gelöst. Und zwar mit Hilfe von Dr. Greiter der mir geholfen hat meinen Gedankenfehler loszuwerden. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!
Warum es keine Interferenz gibt, wenn man vor den einen Schlitz einen x-Polarisationsfilter anbringt und vor dem anderen einen y-Polarisationsfilter ist klar: Die Wellen stehen hinter dem Doppelschlitz senkrecht aufeinander und interferieren daher nicht.
Die Quantenmechanik erklärt das anders. Sie behauptet, durch die Markierung (mit den Polarisationsfiltern) ist es möglich zu bestimmen, durch welchen Schlitz ein Photon gegangen ist. Das ist verboten, daher verschwindet die Interferenz. Das hat etwas Mystisches, auch wenn es nicht ganz falsch ist. Es ist nur in dem Sinne unrichtig, wie die Aussage, das Feuerwehren Feuer legen, nur weil sie oft dort gesehen werden, wo es brennt.
Verwendet man statt x- und y-Polarisationsfiltern sogenannte Lambda/4-Platten, so ist die Sache nicht mehr ganz so offensichtlich, weil diese die eingehende Welle zirkular polarisieren. Hinter dem einen Schlitz verwandelt sich die Welle in eine linksdrehende. Hinter dem anderen Schlitz in eine rechtsdrehende. Scheinbar sollten beide Teilwellen interferieren. Tun sie aber nicht. Der Grund ist nicht, weil die Wege markiert sind, sondern weil die Wellen orthogonal aufeinander stehen.
Man sieht das, wenn man sich auf der Wikipedia-Seite die allerletzte Formel ganz unten ansieht. Ich schreibe sie hier mal in Mathematica-Code auf
Efeld[z_,t_,a_] := {Cos[a], -Sin[a]} Exp[I (w t - k z)]
Der Parameter a ist hier der Winkel der Lambda/4-Platte zur Polarisationsrichtung der eingehenden Welle. Für Pi/4 bekommt man
1/Sqrt[2] {1, -1} Exp[I (w t - k z)]
Für -Pi/4 hingegen
1/Sqrt[2] {1, 1} Exp[I (w t - k z)].
Beides ist immer senkrecht. Daher tritt keine Interferenz auf!
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantenmechanik
von wl01 am 28.06.2015 20:44Hallo Steffen!
Dann muss sich die Vorstellung der Physik in den letzten paar Monaten geändert haben.
Denn bis vor kurzem konnte man in Wiki lesen:
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Quantenmechanik
von Steffen am 28.06.2015 15:20Hallo Lothar, hallo Justin
Im Dreidimensionalen braucht man keine Wirbelringe, sondern Objekte, die sich in allen drei Raumrichtungen gleich verhalten und im wesentlichen punktförmig sind. Beim Wirbel im Golfstrom oder beim roten Fleck des Jupiters finden die Wirbel im Zweidimensionalen statt. Dreidimensional gesehen sind es zylinderartige Strukturen. Zusätzlich sind diese nur stabil, weil von außen Energie zugeführt wird. Ein in die Luft geblasener Ring läuft wegen Diffusion auseinander.
Wirbel sind erst die Kür. Der Pflichtteil einer jeden Theorie besteht doch darin, zunächst die wirklich starken Effekte zu erklären. Das ist in der Elektrodynamik das von fast allen für langweilig gehaltene Coulombgesetz. Die Objekte (Wirbel?) müssen sich geradlinig an- oder abstoßen; und zwar unabhängig von der Raumrichtung!
Wenn man das hat, geht es mit der Lorentzkraft weiter. Und erst danach kann man beginnen, sich Gedanken um den Spin zu machen oder mit der Frage beschäftigen, was Licht ist.
Das einzige was mir noch einfallen würde, wären Konvektionsströme in kugelförmigen Objekten. Da hat man dann den Wirbel in r-Richtung.
Viele Grüße
Steffen
Re: Quantenmechanik
von Steffen am 28.06.2015 14:50Hallo Justin,
Auf unterster Ebene misst man immer Kräfte. Wenn man z.B. die Potentialdifferenz misst, so werden durch das elektrische Feld Ladungsträger in einem Draht in Bewegung gesetzt. Was man misst, ist letztlich die Menge der bewegten Ladungsträger pro Zeiteinheit (elektrischer Strom). Dazu gibt es verschiedene Messprinzipien, die sich nur darin unterscheiden, dass sie die Quelle mehr oder weniger stark belasten.
Das ist falsch. Eine Ansammlung von Punktladungen beschreibt man durch eine Ladungsdichte (Ladung pro Volumen). Das ist kein elektrisches Feld!
Bringt man Ladung in einen ansonsten leeren Raum, so entsteht ein elektrisches Feld. Dieses Feld wirkt auch dort, wo keine Ladung ist (Feldstärke: Kraft pro Ladung)! Dieses Feld muss durch etwas vermittelt werden. Die klassische Elektrodynamik untersucht diese Frage nicht und begnügt sich mit der Aussage, dass das Feld existiert.
Viele Grüße
Steffen


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