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wl01

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Re: Das Potential eines Systems

von wl01 am 29.05.2013 17:56

Hallo Kolja!

Desweiteren frage ich mich, wie Du zu deiner Annahme kommst, ich sei Psychologe.
Diese Aussage habe ich, entgegen deiner Fehlannahme, bereits im ersten Beitrag gemacht. Insofern empfinde ich deine These "[...], dann hätte es nicht dieses Missverständnis gegeben." als unlogisch
Sorry, war offensichtlich mein Fehler. Deine Aussagen waren allerdings so formuliert, dass man aus deinen Worten eine psychologische Untersuchung ableiten könnte, die Du zu neuen Erkenntnisgewinnen benötigst. z.B.:
Durch meine Analysen ist mir z.B. bewusst geworden, dass die Zustände des Bewusstseins vor allem von persönlichen Konflikten beeinflusst wird....
Ich möchte nur mit euch gemeinsam die Situation analysieren.... 
Vielleicht hilft es, wenn "ihr" euch vorstellt, dass ich ganz enstpannt bin, meine Stimme ist weich, ich bin nicht aufgeregt. Bei dem, was "ihr" antwortet, fällt mir diese Vorstellung bei "euch" allerdings schwer....
Ich möchte euch nur anbieten, was ich für mich erlebt hab. Immer noch habe ich wenige Menschen erreicht mit meinem medizinischen Konzept, noch in der Ausbildung bin ich fast verzweifelt, weil sich noch niemand dafür interessieren wollte, das ist jetzt anders. ....
...und meine eigene Forschung zu einem Konzept kam, das einen menschlichen Organismus in seiner Ganzheit beschreibt, war es mir möglich direkt Zusammenhänge zwischen Geist und Körper zu entdecken. 
Dadurch, dass ich meine Konzepte praktisch am Patienten anwenden kann und dieser dadurch realisieren kann, dass ich mit meinen Thesen "Recht habe", kann ich mich erfolgreich verwirklichen.... 
Es würde mich schmerzen, wenn ihr diesen Konflikt nicht überwinden könntet,.... 
Augenscheinlich hast Du das selbe duale Problem wie... 
...ich stelle mich demütig "euren" Kommunikationsversuchen, die sicherlich verbesserungsfähig sind. 
Wie gesagt, es tut mir leid, deine Worte falsch interpretiert zu haben.
Aber klingen sie nicht wie Zielsetzungen?
Meine "Zielsetzung" ist noch nicht deutlich geworden, das kann nur ich beurteilen und habe es mehrfach zu Ausdruck gebracht, dass diese nocht nicht erkennbar ist.

Deine Schilderung erlebe ich als eine Perversion der Situation.
In dem ich meine Impulse im Zaun halte und nicht anmaßende Kommentare schreibe...
Das waren drei mögliche Antworten, die zu einer trennenden Kommunikation führten, ich vermeide diese Dialogform ganz bewusst. Du auch?... 
Erneute Anmaßung,... 
Nun ich habe aus deinen Worten lediglich einen Fehlschluss gezogen, den Du hiermit widerlegt hast. OK! Ich habe dich damit aber nie persönlich angegriffen.
Deshalb bin ich von deinen jetzigen Einlassungen etwas verwundert. Denn sie erscheinen erst recht eine "trennende Kommunikation" hier einführen zu wollen. Zumindest scheint die Formulierung etwas unglücklich.

Das ist aber nichts Persönliches, denn es ist meine sachliche Meinung. Falls sich daraufhin jemand angegriffen fühlte, bitte ich das entschuldigen, es war nicht meine Absicht. Aber Transparenz hat bei mir Priorität, so kam es zu dieser Entscheidung, das zu schreibe.
In Ordnung, bleiben wir "im Dialog".

Verstehst Du worauf ich hinaus möchte? Diese Internetpräsenz könnte mehr Arbeit leisten, dazu müsste man jedoch einige Größen ändern, damit diese Gleichung aufgeht.
Gut, welche Vorschläge hättest Du nun nach zwei Seiten der hoffentlich abgelegten Missverständnisse anzubieten?

LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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wl01

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Re: Sol 1700?

von wl01 am 29.05.2013 13:34

Hallo Hannes!

Trotzdem bleibt mir unklar, weshalb nicht eine größere Anzahl an Wissenschaftlern darin auch eine Chance für sich erkennt. Oder warum nicht ein größerer Teil der Wissenschaftler und Organisationen einer Strategie der flexiblen Übernahme alternativer Positionen betreibt, um dann eines Tages plötzlich im Brustton der Überzeugung zu behaupten: "Das haben wir doch schon immer gewusst und gemeint!"
Also weshalb die meisten promovierten Wissenschaftler diesen Weg nicht gehen, bzw. gehen können ist mir schon klar.

In zahlreichen Diskussionen mit diesen Leutchen (die natürlich streng der Führenden Lehre nicht abhold sind), kam heraus, dass jeder Doktorant, also der der den Doktortitel in Physik anstrebt, einen Advisor, oder besser gesagt einen älteren sog. "Doktorvater" zur Seite gestellt bekommt. Und dieser Doktorvater übernimmt die Beratung und Redigierung der Doktorarbeit dieser Doktoranten. Und wenn ein solcher Doktorant aus der Reihe tanzen würde, würde er schnellstens vom Doktorvater zurückgepfiffen werden, eben dass seine Arbeit nicht genug "wissenschaftlich" sei.

Und wenn nun doch solch eine abgegebene Arbeit nicht der "Führenden Lehre" entsprechen würde, könnte sie von der Komission als "falsch" und nicht "doktorwürdig" abgelehnt werden.

Und selbst wenn sie akzeptiert würde (die Universität of California Berkeley ist dafür bekannt - wodurch Berkeley allgemein einen schlechten Ruf unter den Unis, allerdings einen sehr guten in der Alternativszene hat-), würde der frischgebackene Doktor keine gutbezahlte Stelle oder aber einen gutdotierten Forschungsauftrag bekommen, denn die Förder-Gelder der Staaten sind natürlich primär auf die Erforschung der "Führenden Lehre" ausgerichtet. Und wenn so ein junger Doktor nicht selbst finanziell gut dotiert ist, wird er sich solche Ideen eben nicht leisten können.

Und Wissenschaft ist nicht gleichbedeutend mit Politik. Denn ein Politiker kann relativ schnell seine Meinung ändern. (ich glaube Schmidt -oder war es Strauß- war das, der sagte: "Was interessiert mich meine Meinung von vorgestern!") Im besten Fall ist er eben falsch zitiert worden.
Ein Wissenschaftler hingegen lebt eben von seinen Aufzeichnungen und seinen 'Papers'! Und die sind schriftlich.
Und es gilt noch immer der lateinische Spruch: "Quot non est in acto, non est in mundo" - "Was es nicht schriftlich gibt, existiert nicht auf dieser Welt!"

LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2013 13:51.

wl01

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Re: Das Potential eines Systems

von wl01 am 29.05.2013 07:12

Hallo Kolja!

Ich hatte in Voraussicht bereits um Nachsicht und Verständnis gebeten, dass ich mich euch gegenüberstelle, denn ich bin Physiotherapeut.
Ich fühle mich in "eurer" Welt der (Astro-)Physik selten heimisch. Es geht mir nicht darum, in der Oposition "euch" gegenüber zu stehen. Ich kann mich einfach nicht in "eure" Welt versetzen, ich kenne auch niemanden, der sich persönlich für "eure" Themen interessiert. 
Nun, das sagt alles.
Ich denke diese deine Aussage hättest Du gleich am Anfang einbringen sollen, dann hätte es nicht diese Missverständnisse gegeben.
Deine Zielsetzung ist eine gänzlich andere als die unsere.
Uns geht es primär eine alternative Physik, die viel logischer, einleuchtender und für die normalen Menschen nachzuvollziehender zu gestalten.

Dir geht es primär als Psychologe um ein gewisses Gruppenverständnis zu erlangen. Wie funktioniert eine Gruppe, was kann gruppendynamisch eine Community erreichen. Also "Wie tickt ihr"!
Offensichtlich geht es Dir hier eben nicht wie uns um neue wissenchaftliche Erkenntnisse, sondern um die Psyche der menschlichen Seele und um 'wie kann die Vorstellung einer Gruppe in die normale Welt gelangen'. Welche gruppendynamische Archätypen sind hier in der Gruppen vertreten, wer ist hier das Alphatierchen und wer ist hier derjenige der immer eines draufbekommt und damit als Omega herumwegitiert und wie ist das Verhalten der einzelnen Mitglieder zueinander. Und wie legen wir es an, um uns durchzusetzen.

Das ist offensichtlich dein primäres Ziel dies herauszubekommen. 
Deshalb deine recht eigenartigen Formulierungen am Anfang und der Versuch gewisse Wortdefinitionen einzufügen, die uns hier eher fremd sind. Ein Psychologe spricht eben eine völlig andere Sprache wie ein Astrophysiker.

Noch ein kleines Missverständnis:
Wir haben hier zwar alle ein Ziel, eben unsere Sicht der physikalischen Welt zu erörtern und in die Welt zu bringen. Wir sind jedoch abgesehen davon keine geeinte Gruppe mit einem eigenen Ichverständnis, sondern Individuen mit unterschiedlichen Meinungen und Vorstellungen im Detail.

Ja, Potenzial ist neu, wahrscheinlich wegen der Potenz. Vielleicht wagen wir den nächsten Schritt, in dem ich mich wieder an meine "alternative Herangehensweise" zurücktaste und dich damit konfrontiere. Es ist als Angebot gemeint, weswegen diese Situation für mich absurd erscheint.
Das fängt schon mit der Wahl deines ersten Themas an. "Potential eines Systems"!
Ein Psychologe sieht darin primär:
"eine Fähigkeit zur Entwicklung; eine noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeit zur Kraftentfaltung!"
Ein Pysiker sieht darin jedoch:
"die Fähigkeit eines konservativen Kraftfeldes, eine Arbeit zu verrichten. Es beschreibt die Wirkung eines konservativen Feldes auf Massen oder Ladungen unabhängig von deren Größe und Vorzeichen selbst."
 
Gibt es Gott?, meine doofen Eltern, hatte nie Glück im Leben, bin krank und hadere mit Schicksal, da ist dieser Verrückte im Forum und macht Furore.. Je mehr Konflikte ein Mensch hat, desto unausgeglichener ist er und desto weniger "Glück" empfindet er, ein unglücklicher Mensch.
Mit diesem Satz sagst Du mehr von dir selbst aus, als Du vielleicht von anderen darüber erfährst. Aber ich danke Dir für deine Offenheit. Und Du hast natürlich im Nachsatz sicherlich recht!
Nur ziehst du daraus auf unser Forum bezogen den Fehlschluss, dass wir hier alle zusammen frustrierte unausgeglichene Menschen sind, die Du retten musst.

Ich kenne es von einem Hr. Keshe, auf seiner Seite und in seinen Videos hat es mich sehr angesprochen und genauso Raphaels. Zumal ich dort keine Unterschiede im Konzept erkennen kann, entschuldigt das bitte, ich bin Laie.
Nun der primäre Unterschied zwischen Keshe und Raphael ist, dass die Keshe-Foundation eine Iranische Gesellschaft ist (mit den entsprechend politisch-religiösem Hintergrund) und die behauptet, dass sie die "Neue Physik" bereits "im Griff" habe und entsprechende praktische Versuche unternommen und Gerätschaften entworfen habe, die auf dieser neuen Physik basieren, ohne jedoch (außer den nie eingehaltenen Ankündigungen) diese einzuhalten. Wir hier erörtern nur was unserer Ansicht physikalisch möglich wäre. Wir bleiben hier eher im theoretischen Bereich der "neuen Physik". 

Dies entspräche dem Witz aus der Psychologie (den Du sicher bereits kennst):
Streiten sich ein Psychologe, ein Psychiater und ein Pfarrer in einem dunklen lichtlosen Keller um die Anwesenheit einer schwarzen Katze:
Psychologe: "Sie muss hier sein, ich erahne sie!"
Psychiater: "Dort drüben ist sie!"
Pfarrer: "Ich habe sie!"

Aber wenn Du meinst uns helfen zu können und unser theoretisches Wissen leichter in die Praxis, also in die Welt zu bringen, dann mache entsprechende Vorschläge. Wir werden dankend auf dein Potential zurückgreifen (oder aber eben nicht)!

LG

MJ


PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2013 07:18.

wl01

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Re: Sol 1700?

von wl01 am 28.05.2013 06:44

Hallo Hannes!

Da ich meine Probleme mit einer Akausalität hätte, beruhigt mich die letztere Erklärung etwas.
Nun, promovierte Physiker sehen das nach wie vor anders! Es kommen dann völlig abwägige Erklärungen von Inertialsystemen, die relativ zueinander andere Umrechnungsfaktoren hätten, die so schräg sind, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann.

Verblüffend ist für mich aber immer wieder, mit welcher Arschruhe die Welt der Physiker solche Probleme aussitzen zu wollen scheint. Erst werden die Boten mit Nichtachtung oder Häme bestraft, dann wird versucht alles hinwegzuerklären, obwohl doch die Übertragung des Signals mit Über-LG nun schon wiederholt erfolgt ist.
Nur so zum Nachdenken. Was glaubst Du mit welchen Themen diese Herrn Physiker ihre Doktorarbeiten geschrieben haben? Und wenn wesentliche Bestandteile dieser Theorie-Themen wegbrechen würden? Was ihre Doktorarbeiten dann Wert wären?

Darum kann man maximal versuchen zu sagen, "nun ja, die ART ist halt dann nur mehr ein sog. 'Spezialfall', oder eine sog. 'gute Näherung' der Plasmaphysik (oder meiner LRT), ist aber sonst immer noch gültig!" (obwohl der Spezialfall dann eben so speziell wäre, dass er eben nicht mehr zutrifft; das Selbe gilt ja auch für die SRT gegenüber der ART, oder der Keplerschen Gesetze gegenüber der ART). Also, um die armen Physiker der "Führenden Lehre" nicht zu sehr an den Rand des Wahnsinns zu bringen, sonst verfallen sie zu sehr in einen "Morgenstern'schen Nihilismus":
"Und also schloss er messerscharf, dass nicht sein kann was nicht sein darf!"


LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.05.2013 06:47.

wl01

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Re: Sol 1700?

von wl01 am 27.05.2013 11:02

Hallo Hannes!

Es bleiben trotz Paper für mich jede Menge Fragen zum wirklichen Verständnis offen, aber vielleicht ist es ja für Leute klarer, die sich ständig mit Physik befassen und nicht bei vielen Begriffen nachschlagen oder überlegen müssen. Ich wäre außerdem schon neugierig, inwieweit sich steigende Übertragungsdistanzen oder steigende Überlichtgeschwindigkeit jeweils auf das Signal auswirken. Interessant ist für mich, dass er die Signale auch mal über „längere" Distanzen durch 20 oder gar 50 m Kabel sendet und das Tempo um ein Vielfaches höher ist als bei Prof. Nimtz und dessen Nachahmern.
Das Problem dabei ist, dass die etablierte Wissenschaft davon ausgeht, dass Signalübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit nicht möglich ist, weil dann das sog. "Kausalitätsprinzip" durchbrochen ist.
Es besagt, falls ich ein Ereignis bei A starte, die Information darüber erst nachher bei B einlangen darf. Einen Ablauf B -> A darf es nicht geben.
Die bisherigen Versuche haben jedoch maximal eine "instantane" (sofortige, in 0-Zeit erfolgte) Ausbreitungsgeschwindigkeit gemessen. Alle anderen Überlegungen waren nur "theoretisch", nie durch Versuch nachgewiesen. Und ich persönlich gehe auch davon aus, dass stets A vor B eintritt und dass auch überlichtschnelle Teilchen "eine Zeit zur Verbreitung" benötigen. Je länger die Strecke, desto länger die Zeit.
Nun es könnte natürlich theoretisch vorkommen, dass die Information bei B scheinbar VOR der Information bei A eintritt. Jedoch ist dies nicht eine Umkehrung oder Brechung des Kausalitätsprinzipes, da die Information von A und von B erst zum Beobachter bei C gelangen muss. Und die kann eben nur maximal mit Lichtgeschwindigkeit erfolgen. (das Gleiche würde natürlich auch für das "Startsignal" für zwei vergleichende Uhren gelten)
Ursache-Wirkung.jpg
Somit wäre es kein Kausalitätsdefizit, sondern lediglich ein Informationsdefizit!
Analog zur Schallgeschwindigkeit, wenn man bei einem überschallschnellen Geschoß zuerst den Einschlag und erst danach den Abschuß hören würde!

LG

MJ

PS:
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.05.2013 06:53.

wl01

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Re: Sol 1700?

von wl01 am 27.05.2013 06:39

Hallo Slim_Jim!

Die etablierte Wissenschaftler will es nicht wahrhaben, und spricht auch bei der Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit durch die Gruppengeschwindigkeit nicht von einem Fehler im Postulat Einsteins (SRT). Sie reden sich auf drei Begriffe aus:
a) Signalgeschwindigkeit
b) virtuelle Teilchen
c) quantenmechanischer Tunneleffekt

Oft stellt man sich die Gruppengeschwindigkeit als die Geschwindigkeit vor, mit der das Wellenpaket Energie oder Information durch den Raum transportiert. Dieses stimmt in den meisten Fällen, und zwar immer dann, wenn Verluste vernachlässigt werden können, so dass die Gruppengeschwindigkeit als Signalgeschwindigkeit des Wellenpakets verstanden werden kann. Allerdings kann bei Lichtpulsen in stark verlustbehafteten Medien die Gruppengeschwindigkeit wesentlich größer sein als die Phasengeschwindigkeit, und sogar größer als die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum. Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit ist jedoch nicht möglich, da die Signalgeschwindigkeit stets maximal gleich ist (im Fall der verlustbehafteten Medien ist die Signalgeschwindigkeit nicht identisch der Gruppengeschwindigkeit!).
Vergleiche hierzu einen Bericht von Forschern der Universität Genf im Weblink. Korrekter wäre in diesem Zusammenhang von der Frontgeschwindigkeit zu sprechen. Dies ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Wellenfronten (d. h. Flächen gleicher Amplitude) und Diskontinuitäten der Welle bewegen. Sie ist definiert als Grenzwert der Phasengeschwindigkeit für unendlich große Wellenzahl k. Die Gruppengeschwindigkeit ist hingegen die Geschwindigkeit, mit der sich die Einhüllende des Wellenpakets bewegt. Dieser feine Unterschied relativiert die Vorstellung der Übertragung mit Überlichtgeschwindigkeit bei negativer Gruppengeschwindigkeit. Entscheidend für die Übertragung von Information ist die Frontgeschwindigkeit, diese kann niemals Überlichtgeschwindigkeit erreichen. Siehe dazu den Link "Experiment zur Signalübertragung mit „Überlichtgeschwindigkeit"". 
Es gibt einige Beobachtungen, die auf den ersten Blick superluminare Bewegungen zu bestätigen scheinen:
  • Seit einigen Jahren werden im Universum Jets beobachtet, die sich superluminar von ihrem Ursprungsort zu entfernen scheinen. Allerdings ist dies nur ein optischer Effekt, in Wahrheit bewegen sich die Jets mit Unterlicht­geschwindigkeit. 
  • An der Universität Köln, mittlerweile mehrfach durch andere Institutionen überprüft, wurde nachgewiesen, dass es beim quantenmechanischen Tunneln von Photonen zu Effekten kommen kann, die von einigen Forschern als superluminare Geschwindigkeiten interpretiert werden. Die Interpretationen dieser Beobachtungen werden jedoch derzeit noch kontrovers diskutiert. Bei einer Messung an quantenmechanisch verschränkten Teilchen scheint Information zwischen den Teilchen instantan (also ohne Zeitdifferenz) übertragen zu werden (Einstein-Podolsky-Rosen-Effekt, kurz: EPR-Effekt). Es ist aber nicht möglich, diesen Effekt zur Kommunikation mit Überlicht­geschwindigkeit zu verwenden. 
  • Im September 2011 wurde von der Opera Kollaboration am Gran Sasso gemeldet, man habe Hinweise darauf gefunden, dass Neutrinos sich mit Überlicht­geschwindigkeit bewegen können. Eine neue Messung durch ICARUS hat jedoch Übereinstimmung mit der Lichtgeschwindigkeit ergeben, wodurch das OPERA-Resultat mit großer Wahrscheinlichkeit widerlegt ist. Für mehr Details siehe Messungen der Neutrinogeschwindigkeit. 
  • Materieteilchen können sich jedoch unter bestimmten Bedingungen in einem Medium schneller als das Licht bewegen, das heißt schneller als Photonen im gleichen Medium. Dabei entsteht die sogenannte Tscherenkowstrahlung. Die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum wird dabei jedoch nicht übertroffen. 
  • Tachyon Superluminare Geschwindigkeiten sind durch die Gleichungen der Relativitätstheorie nicht kategorisch ausgeschlossen, lediglich das Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit ist nicht möglich. Theoretisch könnte ein superluminares Teilchen existieren, das Tachyon, welches sich ausschließlich superluminar bewegt und eine imaginäre Ruhemasse hat. Es hat jedoch eine Menge paradoxer Eigenschaften, zum Beispiel beschleunigt es („Runaway Solution"), falls es durch Abstrahlung (bei geladenen beschleunigten Tachyonen) Energie verliert, so dass es schwierig ist, eine Theorie wechselwirkender Tachyonen zu konstruieren. Die Idee der Tachyonen mit formal „imaginärer Masse" wurde erstmals in den 1960er-Jahren von E. C. G. Sudarshan und anderen ausgesprochen. Betrachtet man Tachyonen jedoch quantenmechanisch, stellt man fest, dass sich selbst diese als lokale Störung nicht überlichtschnell ausbreiten können
Die Forscher erklären den Vorgang als “Austausch imganinärer Teilchen“. “Solche virtuellen Teilchen haben sich als Erklärungsmodelle bei zahlreichen quantenphysikalischen Effekten längst bewährt. Neu ist, dass sie auch bei Effekten eine Rolle spielen können, die sich in Dimensionen von bis zu einem Meter abspielen, erklären die Forscher“.
Laut "Führende Leere" (bewußte Schreibweise) breitet sich das Licht in einem Medium auch nicht linear aus, sondern regt die umgebenden Teilchen des Mediums zum Schwingen an. Diese senden wieder Photonen aus, die wieder andere Teilchen des Mediums zum Schwingen anregen. Dadurch erklärt man, weshalb die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant ist, wie dies Einstein in seiner SRT postuliert hat. Dies erklärt, weshalb sich die LG in den meisten Medien LANGSAMER als LG ausbreitet, ohne das Postulat zu verletzen. Bei SCHNELLERER Ausbreitung wird das natürlich schwieriger. Dann müssen quantenmechanische "virtuelle Teilchen" samt Tunneleffekt herangezogen werden.

Also, alles wieder in Ordnung und "Einstein wurde wieder einmal bestätigt"!

Mit meiner Theorie tue ich mir da leichter.
Ich postuliere, dass
  • die LG nicht fix ist
  • von den Tachyonen (TachyonenÄther) abgebremst wird
  • bei Abschirmung der Tachyonen ("verlustbehaftete Medien") die LG eben höher ist.
  • und ein negativer Zeitvektor wurde bis jetzt noch nicht bestätigt
  • dh. auch das Kausalitätsprinzip wird dadurch nicht durchbrochen

LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.05.2013 06:58.

wl01

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Re: Der Beweis, dass die Urknalltheorie nicht stimmt

von wl01 am 26.05.2013 14:11

Also meiner Ansicht ergibt sich Problem aus drei Faktoren, weshalb die berechneten Werte nicht mit den beobachteten übereinstimmen.
Zur Bestimmung der beobachteten Entfernung werden:
a) die RV mit dem z-Faktor und 
b) die relative Helligkeit der Standardkerzen (Cepheiden)
herangezogen!

Und die Umrechnung beider Werte ist nicht linear, also wurde die FRW-Theorie mit (z+1)^-3 eingeführt.

Nun gibt es folglich drei Möglichkeiten des Fehlers.
a) Helligkeit der Cepheiden wird falsch interpretiert
b) Umrechnungs-Formel falsch
c) RV-Feststellung hat andere Ursachen, als die Entfernung

Die etablierte Wissenschaft tendiert zu dem ersten Argument:

Cepheiden sind bevorzugte Objekte zur Überprüfung von berechneten Sternmodellen, da ihre Massen in Doppelsternen, durch Pulsationsstudien und mit Hilfe der Baade-Wesselink-Technik empirisch bestimmt werden können. Aus solchen Beobachtungen sind Cepheidenmassen abgeleitet worden, die systematisch 20 % geringer sind als das Ergebnis von Simulationsrechnungen. Diese Abweichung wird als das Problem der fehlenden Masse bezeichnet (engl. missing mass problem). Eine Möglichkeit das Problem zu lösen besteht darin, einen Masseverlust bei Sternen mittlerer Masse anzunehmen, bevor oder während sie die Cepheiden-Phase durchlaufen. Eine Massenverlustrate um die 10-7 Sonnenmassen pro Jahr würde die durchschnittlichen Periodenänderungen bei klassischen Cepheiden gut wiedergeben. Aber die Cepheiden sind zu heiß um einen staubgetriebenen Sternwind wie bei den AGB-Sternen zu erlauben und auch die Pulsationen sind nicht stark genug für eine so hohe Massenverlustrate[17]. Eine Suche nach Überresten von solcher abgestoßenen Materie um Cepheiden in Form eines zirkumstellaren Nebels hat – mit einer möglichen Ausnahme des Prototyps δ Cephei – jedoch keine Anzeichen für einen massiven Masseverlust erbracht[18]. Theoretische Untersuchungen zeigen, dass ein pulsationsgesteuerter Massenverlust in Kombination mit konvektivem Überschießen während der Hauptreihenphase das Problem der fehlenden Masse lösen könnte[19]. Der Begriff des konvektiven Überschießens beschreibt die Tatsache, dass bei konvektivem Energietransport Materie an einem Gleichgewichtspunkt aufgrund des Bewegungsimpulses noch eine weitere Strecke zurücklegt und daher die Durchmischung stärker ist als unter vereinfachten Annahmen. Die Berücksichtigung der Konvektion bei der Simulation der Entwicklung von Sternen ist jedoch problematisch, da es keine allgemeine physikalische Theorie zur Berechnung der Konvektion gibt, welche die Abläufe auf allen Skalen beschreibt.

Dass ich persönlich natürlich zu Variante 3 tendiere, aufgrund meiner Theorien, brauche ich nicht extra zu erwähnen!

LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.05.2013 14:13.

wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 26.05.2013 12:38

Hallo Max!
Sorry, dass ich erst jetzt dazu komme, um zu antworten und ein abschließendes Conclusio einzubringen!
 

Ok ich lass das mit dem diskutieren, Ich sehe Lücken in deiner Theorie und du nicht, keiner von uns wird den anderen überzeugen können, daher ist einfach verschwendetet Zeit. In diesem Punkt wirst du mir nicht und auch die meisten Nutzer dieses Forums nicht zustimmen. Ich fasse Physik etwas anders auf.
Ja dieser Ansicht bin ich auch und daher sollten wir die Diskussion beenden! Mit der Behauptung "auch die meisten Nutzer", bin ich jedoch nicht ganz zufrieden. Denn ich denke, dass sehr viele meiner Meinung sind und auch nicht die ausgetretenen Wege der "Führenden Lehre" folgen wollen!

Deine Hypothese ist bisher nur eine qualitative Erklärung, diese sind in meinen Augen so gut wie wertlos, absolute wertlos. Du kannst nichts neues daraus ableiten, kein Theoretiker kann irgendwelchen nutzten aus dieser Hypothese ziehen. Deine Theorie brauch einen Formalismus, du musst Formeln anbieten die genau sagen die Kraft auf einen Körper ist genau so und so groß, die Porosität der Materie ist genau so und so groß. Ohne solche Formeln ist die Hypothese nicht zu benutzten und es ist dreist ohne solche Qualitativen Aussagen schon von einer Theorie zu sprechen. Es ist viel mehr eine Hypothese.
Selbst wenn deine mechanische Erklärung Sinn ergibt und logisch ist, sie brauch die Mathematik und Anwendbar zu sein.
...dieser Effekt z.B. wurde theoretisch aus dem Formalismus der ART Vorhergesagt, bei deiner Hypothese wären solche Vorhersagen nicht möglich, da sie keinen Formalismus besitzt. 
Da muss ich Dir sogar in Teilbereichen zustimmen.
Natürlich ein "Theoretiker" wird aus meiner Theorie natürlich keinen Nutzen ziehen. Und leider, auch da gebe ich Dir recht, bestehen die Physiker der heutigen Zeit fast nur aus Theoretikern, oder aber aus Anwendern der theoretischen anerkannten Physik.

Und es ist mir durchaus bewußt, dass im wissenschaftlichem Sinn eine Theorie nur dann als Theorie bezeichnet werden kann, wenn sie einen fundierten (aber eben nur theoretischen) mathetischen Unterbau besitzt (mathematischer Formalismus). Genau dies besitzt meine Theorie natürlich nicht. Man kann sie also rein wissenschaftlich nur als These oder aber als Modell verstehen. Sie ist auch nie in einer anerkannten wissenschaftlichen zeitschrift veröffentlicht worden, noch auf einer bestimmten Internetseite als "Paper" samt Abstract kund getan worden.
Ich bin nie ein Mathematikgenie gewesen und zu dem stehe ich auch. Ich war stets ein Praktiker, der Dinge angewendet hat, nie theoretisiert. Und in der heutigen Physik gelten eben nicht die praktischen Anwendungen, sondern stets nur die theoretischen mathematischen Formeln, die dann jederzeit als "Beweis" herangezogen werden. Und falls die Praxis nicht mit der Theorie übereinstimmt, wird stets die Praxis so hingebogen (Zusatzannahmen), dass die Theorie wieder passt. (Beispiel: Inflationstheorie, Casimir-Effekt)

Solltest du jemals so einen Formalismus entwickeln dann muss er sich auch von den bestehenden Unterscheiden, sollten dein Formalismus dann fast aussehen wie die ART (nur ein bisschen an deine Logik angepasst), dann wäre deine Theorie nur äquivalent zur ART, du würdest eine alternative Interpretation des Ursprungs geben (Einstein sagt nichts über den Ursprung aus), aber die Interpretation wäre bis man die Tachyonen wirklich messen kann einfach Irrelevant. Wenn der Formalismus der gleiche ist folgen die gleichen Effekte also kein Erkenntnisgewinn.
Natürlich, von Seiten der theoretischen Physik nachvollziehbar und natürlich dem Begriff der sog. "Führenden Lehre" geschuldet!
Eine Theorie der sog. "Führende Lehre" braucht sich nämlich nicht selbst beweisen, egal wie abwägig und unrund sie ist. Sie ist nur deshalb Führende Lehre, weil sie als erstes vorhanden war und einigermaßen die Beobachtungen erklären konnte. Eine alternative Theorie (ich bleibe nun mal bei diesem Begriff) hingegen muss nicht nur beweisen, dass sie besser als die alte Theorie ist, sondern sie muss die alte in jedem Einzelpunkt auch widerlegen. Und das ist fast unmöglich, da, wie bereits beschrieben, es der alten Theorie erlaubt ist, falls sie falsifiziert wurde, neue Zusatzannahmen aufzunehmen und zusätzliche Konstanten und Variablen in die Formel einzufügen! Dass also nicht Passendes wieder passend gemacht wird!

Auch denke ich das typische Probleme der ART mit deiner Theorie nicht gelöst werden, da du uns z.B. einer Abschätzung der "Dichte" dieser Tachyonenstrahlung schuldig geblieben bist, kann man keine Aussagen treffen ob sich aus deinen Ideen eine sinnvolle Quantisierung der Gravitation ergibt.
Ich denke schon, dass die meisten Probleme der Art mit meiner Theorie gelöst werden können, wie ich in meinen nachvollziehbaren Axiomen beschrieben habe. Betreffend der Dichte habe ich natürlich keine "Dichte" angegeben, da bei elektromagnetischer Strahlung die "Dichte" eine völlig andere Bedeutung als bei "normaler Materie" besitzt. Um so mehr, da ich von Teilchen aus negativer Energie ausgehe. Ich hatte jedoch beschrieben, dass die "Dichte" so groß ist, dass bei einem Black Hole die Lichtgeschwindigkeit, bzw. die Photonen auf "0" abgebremst werden. Womit man sich mit der Schwarzschildmetrik am Ereignishorizont auseinandersetzen müßte. Also:

Das Problem das allerdings besteht und das hast Du bei deinen Überlegungen offensichtlich übersehen, da du meine Theorie nicht zur Gänze verinnerlicht hast, ist, in welcher Größenordnung normalmassige Teilchen diesem Druck entgegenwirken und den Teilchen Widerstand leisten. Sprich wie sich die Poriosität der normalen Masse auf diese Strahlung auswirkt.

Aber ich schweife aus. Ich finde es sehr interessant das du dir Gedanken über Physik machst und eigene Idee entwickelst. Davon lebt Physik, keine Idee ist zu gut oder schlecht. Auch wenn ich deine Ideen für nicht richtig halte, auch ich bin nicht der allwissende Hans.
Für dieses Statement danke ich Dir und finde, dass diese abschließenden Worte so stehenbleiben sollten.

Ich will nicht die große Physik von ihrem Thron stürzen, oder alles besser wissen. Ich will lediglich, dass die Menschheit auch den Versuch unternehmen sollte, einen anderen Weg, als den bisherigen ausgetretenen Pfad zu beschreiten. Denn die großen Erfindungen sind nicht durch die theoretischen Physik unternommen worden, sondern durch kleine Techniker, die versucht haben das Leben der Menschheit zu verbessern.

In diesem Sinne:

LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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wl01

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Re: Quelle der Elektrizität

von wl01 am 24.05.2013 06:30

Hallo Max!

Warum sollte das irgendwas mit der Drehachse zutun haben?
Was passiert mit einem Dipol, wenn sich das Magnetfeld umdreht?
Nun eine Polverschiebung ist:
... ein plötzlicher Prozess, bei dem die gesamte feste Schicht der Erde bis hinunter an die Kern-Mantel-Grenze sich gegenüber dem flüssigen Inneren und damit auch gegenüber der Rotationsachse der Erde verschiebt. “
Eine Wissenschaftjournalistin hat da in einem Artikel auf n-tv.de, der sich auf Aussagen des Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam stützt geschrieben:
„Alle 500.000 Jahre stellt sich das Magnetfeld der Erde auf den Kopf und die Pole tauschen ihre Plätze. Die letzte Feldumkehr ist 780.000 Jahre her.
Und das hatte vor 525 Mill Jahren beim Superkontinent Gondwana dramatische Folgen:
Wenn wirklich eine echte Polverschiebung diese Drehung verursachte, ergibt das einen Sinn." „...die Geschwindigkeit, mit der sich Gondwana damals verschob, übertrifft sämtliche für die Plattentektonik der letzten hunderten von Millionen Jahren bei weitem", schreibt Scinexx.de. Mitchell sagt, dass – unabhängig von der Ursache – des Kippens von Gondwana dramatische Folgen für Klima und Umwelt hatte.
Das Erstaunliche, was die Forscher entdeckten, war, dass die Magnetisierung der Amadeusbecken-Gesteine, die zur Zeit des frühen Kambriums erstarrten, sich vor 525 Millionen Jahren innerhalb kürzester Zeit um 60 Grad änderte. So müsse der gesamte Kontinent Gondwana, in dessen Landmassen diese Gesteine früher lagen, sich damals plötzlich um 60 Grad gedreht haben. Weitere Messungen ergaben, dass diese Drehung mit einer Geschwindigkeit von mindestens 16 Zentimetern pro Jahr stattgefunden haben müsse. Und das sei nach geologischen Maßstäben tatsächlich „rasant schnell." „Die schnellsten Bewegungen der Erdkruste, die heute bekannt sind, liegen bei rund vier Zentimetern pro Jahr." 
Link

Tatsache ist, dass wir nicht exakt wissen, was nach einer derartigen Polumkehr passiert. Angefangen von einer Reduzierung der Stärke des Magnetfeldes (was uns angreifbarer gegenüber jeglicher kosmischen Strahlung macht, bis hin zu einer Verschiebung der Kontinente oder einer Drehung der Erdachse.

LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2013 11:11.

wl01

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Beiträge: 1162

Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 23.05.2013 16:50

Eine interessante Aussagen zur künstlichen Gravitation kommt auch von dem österreichischer Doktor der technischen Wissenschaften und Professor für Raumfahrtsysteme an der Technischen Universität Dresden und Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Wien und der International Space University, Frankreich Martin Tajmar, der durch Abschirmwirkung eines rotierenden Supraleiters ein um das 100 Billionenfache höheres Ergebnis erzielt, als dies von der Relativitätstheorie, nämlich im sog. Lense-Thirring-Effekt (Mitnahme von Raumzeit in stark rotierenden Körpern), vorausgesagt wird.
copy_23-05-2013_16-52-01.jpg

In eine mit Sand gefüllte Holzkiste hat Tajmar einen Vakuumbehälter eingebettet, der mit massiven Stahlträgern verankert ist. In dem Behälter dreht sich bei Minus 270 Grad ein supraleitender 15 cm breiter Ring aus dem seltenen Metall Niob etwa 6000-mal die Minute. Immer wenn er die Rotationsgeschwindigkeit des Rings vergrößert, melden die Messinstrumente einen Antischwerkrafteffekt der 100 Billionen Mal größer ist, als nach den Voraussagen der Einsteinschen Relativitätstheorie sein dürfte.
Link
Interview

Er sprach bei der Begründung seines experimentell nachgewiesenen Theorie auch von einer Paritätsverletzung der gravitativen Grundkraft.

LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2013 06:05.
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