neues kosmologisches Modell
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Re: neues kosmologisches Modell
von wl01 am 04.06.2013 14:21Hallo Norman!
Eines von Raphaels Axiomen lautet: „Die Lokation eines Objekts kann sich nicht instantan (ohne Zwischenschritte) verändern.“ Im Bohrschen Atommodell von Niels Bohr wechseln die Elektronen ohne Zwischenschritte zwischen den verschiedenen Bahnen um die Atome. Das Quantenmechanische Atommodell sieht für Elektronen keine festen Bahnen, sondern Aufenthaltswahrscheinlichkeiten vor. Ich habe den Eindruck, dass die meisten hier entweder Raphaels Axiome und Definitionen für richtig halten, oder die Theorie der Quantenmechanik. Jedoch nicht beides. Scheinbar liegt die Quantenmechanik im Widerspruch zu Raphaels Axiomen. Angenommen Raphael und Niels Bohr haben mit ihren Aussagen recht. Wie muss Materie beschaffen sein, dass sie nicht gegen Raphaels Axiomen verstoßen und gleichzeitig die Eigenschaften der Quantenmechanik aufweisen? (Ein kleiner Hinweis: Wie kann aus Energie Materie werden, ohne gegen Raphaels Axiome zu verstoßen. >Bedenkt, dass ich hier die Worte „Energie“ und „Materie“ bewusst nicht definiert habe <)
Grundsätzlich ist es der Physik bewußt, dass Quantenphysik und traditionelle Physik nicht zusammenpassen und nur durch zusätzliche Thoerien lösbar sind (z.B. Stringtheorien, Schleifenquantengravitation,...).
Also, ich denke über das Axiom "nicht instantaner Abläufe" sind wir uns einig. Jeder Ablauf benötigt Zeit. Jedoch kann natürlich die Geschwindigkeit so hoch sein, dass das Ereignis in einem für unsere Messinstrumente nicht mehr messbarem Zeitablauf erfolgen kann. Ja es kann sogar scheinbar einen negativen Zeitvektor aufweisen. Siehe dazu meine Ausführungen zum Thema Kausalität in meiner TDT.
Dies setzt jedoch etwas voraus, das ich in meiner LRT postuliert habe, nämlich die Nichtkonstanz und die Nichtabsolutität der Lichtgeschwindigkeit. Sprich nach meinem Modell kann es durchaus Geschwindigkeiten geben, die schneller als die sog. Vakuumlichtgeschwindigkeit sind. Allerdings widerspricht dieses Axiom natürlich dem Equivalenzprinzip, da man zum Erreichen von Geschwindigkeiten über der LG unendliche Energien benötigen würde, da dann die Masse "unendlich" werden würde (E=m*v^2/2). Jedoch nur scheinbar! Wenn nämlich die Masse nicht positiv, sondern negativ wäre. Und der Lorentzfaktor schließt eine solche Lösung nicht ganz aus (gut sie spricht von einem "imaginären Wert" - Das heißt, das Quadrat ihrer Masse ist negativ)
Bedingung: v>cSprich man geht von einer "normalen Materie" (-baryonischer-) und einer "exotischen Materie" mit speziellen "exotischen" Eigenschaften aus. Sie darf also dem Equivalenzprinzip nicht widersprechen, sollte auf normale Materie "abstoßend" wirken und sollte dem Supersymmetrieprinzip entsprechen.
Und exakt so eine Materie gibt es bereits. Nämlich alles Eigenschaften die der "Dunklen Energie", oder aber die den sog. Tachyonen zugeschrieben wird.
Bezüglich Aufenthaltswahrscheinlichkeiten:
Es sind zwar auch nur Modelle, schauen aber fast exakt den Aufnahmen vom Wasserstoffatom von Slim_Jim ähnlich. Wenn man sich die "schnullerartige Struktur" verinnerlicht, könnte man durchaus exotische Bahndaten der Elektronen daraus konstruieren, die.... durch den Atomkern laufen. Sprich sie würden fast den Kepplerschen Gesetzen (zumindest 2. und 3.em) entsprechen und bei der weitesten Entfernung auch die geringste Geschwindigkeit aufweisen. Sollten sie hingegen in Richtung Atomkern beschleunigen, könnten sie die Lichtgeschwindigkeit überschreiten und den Atomkern (massenlos oder sogar mit negativer Masse) durcheilen (quantenmechanisch "durchtunneln"?)
Natürlich nur Spekulationen meinerseits!?
LG
MJ
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: neues kosmologisches Modell
von ar-iomar am 04.06.2013 14:09Hi, ihr Wissendurstigen,
der Sinologe heißt (oder hieß) Richard Wilhelm, aber die Idee ihn Wagner zu nennen finde ich lustig. Und übrigens hat sich der Herr Musicus auch mit dem Thema befasst, zumindest weitläufig.
Re: neues kosmologisches Modell
von rene.eichler2 am 04.06.2013 11:18Hallo wl01
deine Animation ist nicht schlcht, hab mir auch schon so was überlegt
Ich bin nur nicht ganz sicher ob die Welle auf den Geräten wirklich die Abbildung von dem ist was man sieht oder ob sie nur technisch vom Gerät erzeugt wird.
Hallo Norman den Wagnertext finde ich super.
Deine Übersetzung ist aber auch aufschlussreich.
Wenn ich es richtig verstehe, muss man damit man das wunderbare Wesen sieht auf immer kleineren Raumskalen denken und die kleinste Raumskale ist das Nichts.
Alles was entstanden ist, kam aus dem Nichts.
Das Nichts hat sich aufgespaltet in Gegensätze.
>Mich würde jetzt wirklich deine Lösung interessieren
LG René
Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein
Es ist einfacher einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil. Albert Einstein
René erklärt die Welt neu.
Blog von René Eichler
Re: neues kosmologisches Modell
von wl01 am 04.06.2013 07:14Also Verzeihung, wenn ich mich hier einmenge.
Aber soweit ich es verstanden habe, geht Renes Theorie (also Modell) von der sg. "Antimaterie" aus. Was begrifflich so nicht stimmen kann, denn "Antimaterie" ist definiert als Antiteilchen mit umgekehrter "ELEKTRISCHER LADUNG". Sprich der Begriff ist bereits mit einer ganz bestimmten Eigenschaft belegt.
Ich bin aber ganz und gar auf seiner Linie, dass es "Antiteilchen" geben muss, um die gesamten Beobachtungen des Kosmos erklären zu können. Wobei, wie Normen es so richtig aussagt, es eben kein +/- positiv/negativ Teilchen/Antiteilchen geben kann, da es nur eine unterschiedliche Betrachtungsweise von der anderen Seite wäre. Man kann also grundsätzlich nur von Teilchen (Objekten) mit entgegengesetzten Eigenschaften sprechen. Also entweder so wie hier im Plasmabereich, dass man von unterschiedlichen Ladungen sprechen kann oder, wenn man von meinem Modell der TDT ausgeht, dass man von einer unterschiedlichen "Masseart" spricht.
In die selbe Richtung geht auch Rene, indem er von zwei verschiedenen Elementarteilchen spricht, aus dem alles Andere aufgebaut ist, also auch jeder Atomkern, jedes Elektron, aber AUCH jedes Photon!
Ja er stellt auch das Postulat in den Raum, dass es nicht nur eine unterschiedliche Ladung, sondern auch zu der jeweiligen anderen Materie abstoßend sein muss (was wieder meinem Modell entsprechen würde und auf eine "negativen Masse" hinausläuft).
Und auf den Einwand von Slim_Jim eingehend, meiner Ansicht muss das "kleinere" Teilchen nicht komplizierter sein als das "größere", sondern es kann sich eben rein durch die "Anordnung" untereinander von einem anderen Teilchen mit unterschiedlicher Eigenschaft unterscheiden.
Um auf das Welle- Teilchen Problem einzugehen.
Meiner Ansicht gibt es nur eine Teilchenstrahlung, jedoch bewegt sich das messbare Teilchen um ein "virtuelles" (oder um bei unserer Terminologie zu bleiben - Antiteilchen). Was in der Praxis bei einem Photon eine spiralartige (überlichtschnelle) Bewegung durch den Raum bedeuten würde. Das messbare Photon rotiert in meinem Modell um dieses Antiteilchen und wird von diesem abgestoßen. Da jedoch ein von aussen wirkender Teilchendruck (mit anderen Eigenschaften) wirkt bleibt es gleichsam im Orbit. (oder wenn man von der Plasmatheorie und der Feldtheorie ausgeht, wird es durch unterschiedliche Ladungen angezogen)
Ich stelle es mir so vor:
Das eigentliche Teilchen (Photon) bewegt sich an der Position des veränderlichen Pfeiles, projiziert jedoch auf unseren (zweidimensionalen) Geräten eine wellenförmige Kurve! Das Antiteilchen, das hier nicht dargestellt wird wäre dann im Inneren der Spirale angeordnet. Womit das Photon beim Doppelspaltversuch je nach Position einmal durch den einen oder anderen Spalt dringen könnte. (Was jedoch nichts mit der Schwingungsebene des Lichtes zu tun hat, auch polarisiertes Licht würde diese Bewegung vollziehen)
LG
MJ
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Norman
Gelöschter Benutzer
Re: neues kosmologisches Modell
von Norman am 04.06.2013 02:50Hallo Slim Jim,
einen tollen Beitrag über die Wasserstoffatome unter dem Mikroskop hast du da eingestellt. Auch wenn es sich bei den Bildern um Falschfarben-Darstellungen handelt, zeigen die Bilder genau das auf, worauf ich hinaus will. PS: Hatte ich dir ja schon einmal einen Teil meiner Theorie dargestellt.
Ich sehe diese Problem bei einigen Theorien: z.B. beim Licht. Handelt es sich beim Licht um Teilchenstrahlung oder Wellenstrahlung? (Ich weiß, dass in einigen Theorien beides vorausgesetzt wird, aber dies ist für mich so, als wenn ich sage, dass ein Objekt eine Kugel und gleichzeitig ein Würfel ist.)
„Positiv“ und „Negativ“ sind nichtssagende Worte. Wenn ich von positiven und negativ geladenen Teilchen spreche, sagt dies nicht mehr aus, als wenn ich von Ying-Teilchen und Yang-Teilchen spreche. Hier wird (und dies wird in sehr vielen Physik-Theorien gemacht) mit Begriffen jongliert die nicht die geringste Aussagekraft haben. Ich habe das Beispiel von Ying und Yang, daher in meinem Beitrag davor bewusst ausgewählt.
Fälschlicher Weise wird oft behauptet, dass man im alten Daoismus von einer Ying- und einer Yang-Energie ausging. Ich bezweifele stark, dass es im altchinesischen überhaupt ein Wort für Energie wie wir ihn aus der heutigen Physik kennen gab. Ying und Yang ist aber nichts anderes als die Beschreibung von Gegensätzen. Zum Beispiel unterscheiden wir zwischen Mann und Frau. Diese Begriffe werden einem Menschen nicht willkürlich auflegt, denn wir haben bestimmte Kriterien, was ein Mann und was eine Frau ist. So gibt es auch die Unterscheidungen zwischen hell und dunkel, groß und klein, hoch und Tief. Die letzten Beispiele verdeutlichen, dass sich die Gegensätze einander bedingen. (Dies ist die Kernaussage des Daoismus) Es kann keine Berge geben ohne Täler. Ein Objekt kann nur groß oder klein sein im Verhältnis zu einem anderen Objekt.
Wenn ich ein Objekt als negativ bezeichne, dann bezieht sich das „negativ“ auf ein anderes Objekt. Ich definiere für dieses Beispiel „negativ als etwas was geringer ist“ und „positiv als mehr von etwas“. Wenn ein Objekt negativ zu einem anderen Objekt ist, stellt sich mir die Frage, worauf sich dieses „negativ“ bezieht. Ist das negative Objekt kleiner als das andere, hat es eine niedrigere Temperatur oder Strahlung oder bezieht sich dieses „negativ“ auf die Dichte des Objektes, oder aber auch auf die Masse? Ich weiß es nicht, weil positiv und negativ in der Physik nicht definiert sind. Nichts als leeres Geschwätz.
Wenn ich jetzt aber sage, dass eine Objekt ist negativ, weil das andere Objekt positiv ist, dann kann ich dies bestenfalls als ein Witz auffassen. Was genau ist den an diesem Objekt negativ und an dem anderen positiv? Dann frag ich mich oft: Wissen die Leute überhaupt nicht, was für ein Nonsens sie von sich geben? Dann sagt mein Frontalhirn mir: Nein, sie wissen es nicht. Dies ist einer jener Momente, wo ich dann zu einem verdinglichtem Konzept spreche: „Gott vergib ihnen, sie wissen nicht was sie da tun.“

Verzeiht mir meinen Überspitzten Sarkasmus am Ende. Es ist spät, ich bin müde, so sprech ich mich frei von jeder Schuld, da ein Teil meines Gehirns sich schon im Halbschlaf befindet. Jedoch hab ich das Gefühl, dass dies mal geschrieben werden musste.

Norman
Gelöschter Benutzer
Re: neues kosmologisches Modell
von Norman am 04.06.2013 02:00Hallo Rene,
wie ich bereits schrieb, ist das Rätsel nicht nur für dich bestimmt, daher will ich meinen Lösungsansatz vorerst für mich behalten.
Es ist nicht so, dass ich sozusagen die Wahrheit herausgefunden habe, mein Lösungsansatz ist so einfach, dass dies sogar Grundschüler begreifen würden. Daher bin ich auch verwundert, dass scheinbar noch keiner vor mir darauf gekommen sein soll. Vielleicht habe ich aber auch einen Denkfehler in meiner Theorie.
Mit deinem Atommodell bist du schon über das Ziel hinaus geschossen, eine so komplexe Antwort auf das Rätsel ist nicht nötig. Deine Gedanken sind interessant, doch bleiben in diesem Modell immer noch die Grundlegenden Fragen offen.
Du hast die Elementarteilchen schon auf zwei Ladungsarten reduziert, somit bist du von meinen Lösungsansatz schon gar nicht mehr so weit. Für mich ist jedoch nicht ersichtlich, warum die einen positiv und die anderen negativ sind. Was genau ist der Unterschied zwischen positiv und negativ in deinem Atommodell.
Ich komme in meinem Modell mit einer einzigen Teilchenart aus, verfolge aber einen gänzlich anderen Denkansatz.
Etwas Philosophie (beinhaltet einen Hinweis auf des Rätsels Lösung):

Im Daoismus wird häufig von der Dualität gesprochen, welche dort auch als Ying und Yang bezeichnet wird. Im alten China glaubte man, dass alles im Universum von einer mysteriösen Energie durchzogen ist. Diese Energie wird auch als Chi bezeichnet, mitunter wird diese Energie auch als Lebensenergie oder auch einfach nur als Dao bezeichnet.
Der erste Vers aus dem Daodejing lautet nach der Richard Wilhem Übersetzung:
Zum einen lässt sich der Originaltext nicht eins zu eins ins Deutsche übertragen, zum anderen wissen wir nicht wirklich, worauf sich der Autor (Laozi) bezog. Auch merkt man der Übersetzung an, dass Richard Wilhem in einer christlich geprägten Kultur aufwuchs. Wenn man die Übersetzung von Richard Wagner liest, bekommt man schnell den Eindruck, dass Laozi behauptet, die Welt sei aus dem Nichts entstanden. Wie es auch schon im Christentum und in der Urknalltheorie behauptet wird. Dies kreidet Raphael in seinem Buch auch Laozi an, ohne sich mit dem Originaltext befasst zu haben.
Auf den ersten Blick stellt dieser Text ein Vergleich zwischen Konzepten und Objekten dar. Jedoch wenn man sich die Zeilen 7 und 8 durchliest, stellt man fest, dass hier das Konzept „Nichts“ verdinglicht wird. Jedoch ist die Übersetzung bei genauerer Überprüfung sehr fehlerhaft, hier eine bessere Übersetzung, dafür aber im schlechteren Deutsch.
01 Dao-fähige Dao:
02 nicht ewige Dao
03 Nennungs-fähiger Name:
04 nicht ewiger Name
05 ohne Namen: Himmel-Erde, deren Anfang
06 habend Namen: Myriaden Dinge: deren Mutter
07 Grund: ewig ohne Wunsch: also Blick dessen: Innenraum
08
09 ewig habend Wunsch:
10 also Blick dessen: Außensaum
11 diese beiden: die vereint hervortreten:
12 doch verschieden benannt
13 vereint besagt: deren Geheimnis
14 Geheimnis: dessen wiederum Geheimnis
15 vielen Innenräumen: deren Pforte
Wie man unschwer erkennen kann, beinhaltet die erste Übersetzung schon eine Menge Interpretationen (sogar eine zusätzliche Zeile 8). Selbst für heutige Chinesen wird sich der Inhalt des Textes kaum noch erschließen, da die Sprache und ihre Wortbedeutungen sich von Generation zu Generation verändern, auch wenn die chinesischen Schriftzeichen heute noch zu einem Großteil erhalten sind.
Was bei der ersten Übersetzung als „Nichtsein“ übersetzt wurde, sind im chinesischen Original zwei unterschiedliche Begriffe (Zeile 5 und 7). Im Original sind es die Zeichen „Wu Ming“ und „Miao“
Selbst die zweite Übersetzung ist nicht wirklich richtig. Wie ich bereits erwähnte, lässt sich vieles einfach nicht in unsere Sprache übersetzen, weil bestimmte Annahmen von der Welt und Konzepten in unserer Sprachkultur nicht existieren und umgekehrt. „Wu Ming“ könnte man auch als das Namenlose oder auch als das Unbekannte übersetzen, und beides wäre dennoch falsch. „Miao“ ist noch viel schwieriger, da im chinesischen die Schriftzeichen je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen haben. Bezog sich Laozi auf unsere Innere Vorstellung oder auf Konzepte oder gar was ganz anderes? Wir wissen es nicht. „Miao“ lässt sich auch als „das Zweite“ übersetzen. In Zeile 5 Schreibt er über den Anfang, „Miao“ könnte sich auch einfach nur auf das beziehen, was danach folgt.
Warum schreibe ich hier über das Daodejing? Zum einem möchte ich anhand dieses alten Textes verdeutlichen, dass wir die Gedanken eines Menschen welcher vor ungefähr 2500 Jahren lebte nicht mit unserer Sprache fassen können. Wenn wir dazu nicht einmal in der Lage sind, wieso bilden wir uns dann ein, dass wir die Welt mit unserer Sprache erfassen können?
Zum anderen ist in der Daoistischen Philosophie auch ein Hinweis enthalten, welcher mit zur Lösung meines Rätsel beitragen kann.
Das Konzept des Dao´s basiert auf einer Dualität. In der alten chinesischen Medizin glaubte man, dass das Dao/Chi durch unseren Körper fließt, wird der Fluss gestört, so kommt es zu Krankheiten. Auf Grund von dieser Annahme wurden einige nützlich aber auch einige weniger nützlich Behandlungen von Krankheiten entwickelt. Diese Medizin entwickelte sich parallel zu unserer Medizin. Bevor wir die chinesische Medizin als Aberglaube verteufeln, bedenkt, dass auch unsere Mediziner Jahrhunderte lang solche Dinge wie den Aderlass praktiziert haben.
Wir neigen oft dazu nur in einfachen Schablonen zu denken, sehen nur schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Wie lässt sich das Konzept der Lebensenergie mit der modernen Medizin vereinbaren?
Wahrscheinlich erkannten die frühen chin. Mediziner das unser Blut durch unsere Adern fließt. Störte man diesen Fluss führte dies zur Erkrankung bis hin zu den Tod. Es ist daher nicht verwunderlich, dass jene Mediziner glaubten, dass unser Blut eine gewisse Lebensenergie beinhaltet. Auch traten bei bestimmten Verletzungen Lähmungserscheinungen auf. Auch hier liegt es auf der Hand, dass jene Mediziner davon ausgingen, dass der Energiefluss im Körper gestört war. So entwickelten sie verschiedene Methoden, mit denen sie versuchten den Energiefluss im Körper wieder anzuregen.
Die Akupunktur-Punkte sind somit den Nervenbahnen im Körper nachempfunden. Da die anatomischen Kenntnisse vom menschlichen Körper vor 2000 Jahren noch nicht so ausgeprägt waren wie heute, gibt es diverse Abweichungen. Somit entwickelte sich in den darauf folgenden Jahrhunderten eine Medizinische Tradition, deren Ursprung auf Beobachtungen beruht, jedoch deren Entwicklung aus falschen Interpretationen folgte.
Ähnlich verhält es sich mit der Quantenphysik. Erst dachte ich auch, diese könne gar nicht richtig sein. Als ich über die Beschaffenheit von Objekten und über Raphaels Definitionen nachdachte, kam mir ein Gedanke der mir Anfangs so unsinnig schien, dass ich ihn schon bald wieder verwarf. Doch ließ mich dieser Gedanke nicht mehr los. Und irgendwann hat es klick gemacht, und in meinen Kopf war ein recht einfaches Atommodell, welches sich mit den Vorhersagen der Quantenphysik vereinbaren lässt, aber auch Raphaels Axiomen nicht wiederspricht. Man muss lediglich die Perspektive, von der aus man die „Objektive“ Welt betrachtet wechseln. Auch steht dieses Modell nicht im Widerspruch zu dem Doppelspalt-Experiment.
Albert Einstein, Max Planck und Nils Bohr haben theoretische Beschreibungen der Welt geliefert, die scheinbar im Widerspruch zur alten Physik lagen. Da man aber anhand ihrer Berechnungen Vorhersagen machen konnte, wie sie mit keinem anderen Modell zu dieser Zeit gemacht werden konnten, bauten sie um ihre Theorien ein Gerüst, mit dem sich versuchten diese Ergebnisse zu erklären. Auch wenn jenes theoretisches Gerüst sich als falsch erweist, so müssen deren Vorhersagen nicht zwangsläufig ebenfalls falsch sein.
Wahrscheinlich haben sie voll ins Schwarze getroffen (auch wenn ihre Theorien nicht fehlerfrei sind, und unvollständig). Aber sie hatten das gleiche Problem wie die alten chinesischen Mediziner. Was fehlte, war das nötige anatomische Wissen über die Welt/ den Körper.
Die moderne Physik steht jetzt vor der Wahl, weiter auf falsche Interpretationen aufzubauen, oder zu prüfen, unter welchen Bedingungen die Entdeckungen des letzten Jahrhundert beschrieben werden können, ohne Konzepte und Objekte in einen Topf zu werfen.
Zurück zu Ying und Yang. Vor ca. 2500 Jahren sagte Demokrit (griechischer Philosoph) die Existenz der Atome vorher, ohne diese experimentell nachweisen zu können. Allein durch die Philosophie. Vor ca. 2500 Jahren beschrieb ein chinesischer Philosoph die Elektrizität. Er nannte diese Dao. Er beschreibt den Plus-Pol und den Minus-Pol, negativ geladen Teile und positiv geladene Teile, Ying und Yang.
So, jetzt hab ich wohl schon zu viele Hinweise für die Lösung gegeben.

Re: neues kosmologisches Modell
von Slim_Jim am 04.06.2013 00:16dann entspricht also in deinem modell der atomkern einem atom. wie kommt es, dass es so viele verschiedene energieniveaus eines elektrons gibt? z.b. lässt sich ein elektron aus (jetzt mal das alte modell) einer tieferen schale, also näher am kern, schwerer lösen als ein elektron das weiter weg ist? wieso haben die in deinem modell untersch austrittsenergien? wieso gibt es also in deinem modell solche energiesprünge in den niveaus eines jeden atoms?
Wer nur so tut als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. - Aldous Huxley
Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andre ihn begehen. - Georg Christoph Lichtenberg
Re: neues kosmologisches Modell
von rene.eichler2 am 04.06.2013 00:08Das Elektron gehört zum Kern es ist ein Bastandteil des Kerns
die Eigenschaften eines Objektes sollten ebenfalls je kleiner es wird immer einfacher werden.
die Verschieden Kräfte müssten ebenfalls alle auf eine einzige Ausgangskraft zurückzuführen sein.
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Es ist einfacher einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil. Albert Einstein
René erklärt die Welt neu.
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Re: neues kosmologisches Modell
von Slim_Jim am 03.06.2013 23:55hm, da kannste wohl recht haben. atome höherer ordnungszahl sind ja auch komplizierter. aber wenn die kleineren teilchen alle zusammen die eigenschaften beider atome beschreiben müssen, dann wird´s doch komplizierter, oder nicht? man muss doch dann mehr eigenschaften reinpacken, um dann bei beiden atomen eben alles beschreiben zu können... und ich weiß nicht wie du das meinst,, also ob es wirklich reicht eins deiner teilchen größer oder kleiner zu machen. erscheint mir gerade bissl zu simpel, um die vielen phänomene zu beschreiben.
also jetzt nochmal: elektronen sind aus deinen teilchen aufgebaut? haben die eine masse? wieso hat ein elektron, dann eine negative ladung und ein proton ne positive? wieso stürzt in deinem modell das elektron nicht in den kern?
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Re: neues kosmologisches Modell
von rene.eichler2 am 03.06.2013 23:32ja
denn aus der Biologie kennen wir dass z.B. Tiere je kleiner sie sind um so einfacher aufgebaut sind.
Ein Objekt aus vielen Atomen ist immer komplizierter als eines aus wenigen Atomen
Warum sollte es im inneren von Atomen also wieder komplizierter werden?
Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein
Es ist einfacher einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil. Albert Einstein
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