Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

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Bambi

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 05.10.2013 18:09

Falsch!

 

Das habe ich nie behauptet!

Du hast behauptet sie würden einen Drift der Messwerte ohne Begründung rausrechnen. Ich sagte einen Drift der Messwerte darf man erst rausrechnen wenn man eine Erklärung für diesen Drift hat. Wenn sich die Lichtgeschwindigkeit ändern würde, dann wäre es kein Gerätedrift, die Wissenschaftler hätten keine Erklärung für diese Änderung und wenn sie dann den Drift einfach unbegründet rausrechnen, dann manipulieren sie die Daten. Du hast ihnen genau dies unterstellt.

 

 Nur wenn dann laufend Querschüsse und Schnellschüsse kommen, a là "Ein Stecker war schadhaft!", nicht bedenkend, dass dieser Stecker dummerweise das Phänomen noch verstärkt hätte und man dann von dieser Lobby schnellstens zurückrudern musste, dann ist der Verdacht schon recht groß, dass nachher manipuliert wurde!
Hä ich verstehe dein Problem nicht, es hat sich halt herausgestellt dass ein Fehlerhaftes Kabel und ein Oszillator die Messwerte verfälscht haben. Wobei das fehlerhafte Kabel für eine Messung höherer Geschwindigkeiten und der Oszillator für etwas niedrigere Geschwindigkeiten gesorgt hat. Solange das Problem der Messwerte noch nicht klar war, wurde auch über mögliche Erklärung der Messwerte diskutiert. Ist also nicht so das diese einfach nur von dem Standpunkt aus betrachtet wurden sie müssen falsch sein.

 

 Nach der heutigen Erkenntnis ist das Licht immer gleich schnell. Auch im Wasser! Dies ergibt sich daraus, weil das Photon die Strahlung einem Atom des Mediums überträgt, dieses wieder zur Strahlung anregt, etc....
Nein nach der aktuellen Theorie es ist nicht immer gleichschnell, die LG ist im Wasser geringer als im Vakuum. Im Übrigen ist Wasser genau deshalb für sichtbares Licht durchsichtig, weil es die Photonen nicht absorbiert.

 

Also Licht wird nach deiner Theorie im Gravitationsfeld verlangsamt und die Wellenlänge & Frequenz ändert sich, wenn das Licht dann das Gravitationsfeld verlässt wird es beschleunigt, aber die Wellenlänge und Frequenz bleiben gleich?
Exakt!
Was mir in dem Zusammenhang dann nicht klar ist, warum ändert sich bei einer Abbremsung durch die Tachyonen die Frequenz von Licht, wohingegen bei einer Beschleunigung durch Tachyonen, also wenn das Licht das Gravitationsfeld verlässt, sich die Frequenz nicht ändert? Ach in diesem Zusammenhang interessiert mich noch folgender Punkt, wird Licht in deiner Theorie beschleunigt, wenn es sich von außen in ein Gravitationsfeld bewegt (gravitative Blauverschiebung)?

 

Natürlich werden optische Solitonen primär in Lichtwellenleitern zur Datenübertragung eingesetzt und damit auch gemessen. Und da steht natürlich der Lichtpuls im Vordergrund, sonst könnte man keine Datenpakete übertragen. Nichtsdesto trotz tritt das Phänomen des Energieverlustet (und damit der Frequenzänderung) sehr wohl auch bei einem nichtgepulsten Lichtstrahl auf.

Es ging um die Dispersion des Lichtes und diese nicht vorhandene Dispersion von Licht mit einer Frequenz, kann über diese Effekte nicht erklärt werden, da diese nur die Dispersion eines Lichtpulses beeinflussen.

 

Grüße Bambi

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wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 05.10.2013 12:03

Hallo Bambi!

Du hast behauptet die Experimentellen Daten würden unbegründet manipuliert werden, was solchen Experimenten ihre Glaubwürdigkeit entzieht.
Falsch!
Das habe ich nie behauptet!
Da sieht man eben, dass selbsternannte sog. "Wissenschaftskritiker" laufend mit Unterstellung und Untergriffen arbeiten, um unliebsame Fakten vom Tisch zu fegen. 
Ich habe gesagt, dass wenn man ein anderes Ziel im Focus hat, dann werden für das Experiment unwichtige Dinge ausgeblendet, noch dazu wenn sie ein ähnliches Phänomen beinhalten wie der Wärmeanstieg im Tagesablauf. Und solche "Gerätedrifts" des Tagesauflaufes werden wie du selbst zugegeben hast eben "herausgerechnet".
Wobei ich den Wissenschaftlern in diesem Zusammenhang durchaus "bona fides" zugestehe. Sie wissen es eben nicht besser.

Was hat man denn aus dem Grand Sasso Experiment gelernt?
Nun man hat daraus gelernt, dass man auf keinen Falle neue Erkenntnisse veröffentlichen darf, die nicht der "Führeden Lehre" entsprechen.
Denn dann wird diese Erkenntns abgewürgt und die beteiligten Personen lächerlich gemacht.
Die Wissenschaftler die die mögliche Erkenntnis veröffentlicht haben, dass Neutrinos unter bestimmten Voraussetzungen schneller als die Vakuumlichtgeschwindigkeit sein könnten, denen gebührt m.A. der höchste Respekt.

Nur wenn dann laufend Querschüsse und Schnellschüsse kommen, a là "Ein Stecker war schadhaft!", nicht bedenkend, dass dieser Stecker dummerweise das Phänomen noch verstärkt hätte und man dann von dieser Lobby schnellstens zurückrudern musste, dann ist der Verdacht schon recht groß, dass nachher manipuliert wurde!
... und Einstein wieder einmal bewiesen wurde...

Moment mal du erklärst die Rotverschiebung mit einer Geschwindigkeitsreduktion. Warum wird dann die Rotverschiebung nicht wieder rückgängig gemacht, wenn das Licht wieder beschleunigt wird. Also Licht wird nach deiner Theorie im Gravitationsfeld verlangsamt und die Wellenlänge & Frequenz ändert sich, wenn das Licht dann das Gravitationsfeld verlässt wird es beschleunigt, aber die Wellenlänge und Frequenz bleiben gleich?
Exakt!
Weshalb beschleunigt das Licht seine Geschwindigkeit, wenn es aus einem dichteren Medium (z.B. Wasser) austritt?
Nach der heutigen Erkenntnis ist das Licht immer gleich schnell. Auch im Wasser! Nur gibt das Photon seine Strahlung von einem Wasseratom zum nächsten ab, was eben eine längere Laufzeit verursacht. Nichts anderes sehe ich im Tachyonenäther auch. (womit ich durchaus der Ansicht bin, dass die LG (im Inertialsystem selbst) immer eine gleich hohe Geschwindigkeit hat - nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich der Ansicht bin, dass die LG ohne Tachyonen wesentlich höher wäre, nur gibt es eben einen solchen Spezialfall nicht*)).
Nur für den außenstehenden Beobachter ist die Geschwindigkeit eben geringer! Dies ergibt sich daraus, weil das Photon die Strahlung einem Atom des Mediums überträgt, dieses wieder zur Strahlung anregt, etc.... (Dies wäre dann ein durchaus elektrisches Phänomen, womit wir wieder bei der Plasmakosmologie wären) Exakt das Selbe passiert eben auch im Tachyonenäther. Mit dem kleinen Unterschied, dass das Tachyon eine negative Masse besitzt und somit dem Photon Energie entzieht! Womit das Photon eben eine Rotverschiebung erleidet.

*) Einen solchen Spezialfall kann es allerdings in Bereichen geben, wo es (fast) keine Tachyonen als Bremsmasse gibt.
Achtung!! neue These:
Beispielsweise im Erdkern oder noch besser in Sonnen! Womit man eine Erklärung für die entsprechenden Energieentfaltungen hätte. Womit die Energieentfaltung keine thermonukleare wäre sondern eine thermoelektrische!

"optischen Solitonen" und von "chirped mirrors":
 Beides nicht relevant, es geht dort um Lichtpulse, also Wellenpakete die aus vielen verschiedenen Frequenzen zusammengesetzt sind.
Natürlich werden optische Solitonen primär in Lichtwellenleitern zur Datenübertragung eingesetzt und damit auch gemessen. Und da steht natürlich der Lichtpuls im Vordergrund, sonst könnte man keine Datenpakete übertragen. Nichtsdesto trotz tritt das Phänomen des Energieverlustet (und damit der Frequenzänderung) sehr wohl auch bei einem nichtgepulsten Lichtstrahl auf.

...nichtlineare Effekte können nun die einzelnen Frequenzen, aus denen ein Wellenpaket besteht, ineinander umwandeln. 
...geschieht dies derart, dass die schnelleren Frequenzkomponenten in langsamere umgewandelt werden...


LG

WL01 

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Bambi

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 04.10.2013 17:53

Nun,ich habe nie behauptet, dass "alle großen Experimente unglaubwürdig sind".

 

Ich habe nur festgestellt, dass Experimente stets auf das Ziel ausgerichtet sind, für das es bestimmt ist und daher etwaige unwichtige "Nebenergenisse" einfach ausklammern, um nicht das here Ziel zu vernachlässigen, man hat schließlich aus dem Neutrinoexperiment in Grand Sasso gelernt!

Du hast behauptet die Experimentellen Daten würden unbegründet manipuliert werden, was solchen Experimenten ihre Glaubwürdigkeit entzieht. Außerdem unterstellst du den Forschern sie würden unerwartet oder nicht gewünschte Ergebnisse ignorieren oder unterdrücken. Ein Ergebnis das man nicht erwartet ist immer viel interessanter für einen Physiker, als ein erwartetes Ergebnis.

Was hat man denn aus dem Grand Sasso Experiment gelernt? Hat man gut gesehen wie die Wissenschaftler mit einer unerwarteten Messung umgehen, erst Fehler suchen und wenn man keinen Fehler findet die Ergebnisse veröffentlichen und die Forschergemeinschaft um Hilfe bei der Erklärung bzw. dem Finden des Fehlers bitten.

 

 Und ich bin der Überzeugung eine Geschwindigkeitsmessung wirst Du nicht durchführen können, da man auf 21 Meter keinen Unterschied feststellen kann. Außerdem besagt ja sogar die Relativitätstheorie, dass dem Strahl je nach Richtung eine Eigenzeit mitgegeben ist (Zeitdilatation). Außerdem steht fest, dass sich die Geschwindigkeit nach dem Passieren des Gravitationsfeldes wieder verändert (beschleungt). "Die Geschwindigkeit einer elektromagnetischen Teilchens hängt vom jeweiligen Medium ab"
Moment mal du erklärst die Rotverschiebung mit einer Geschwindigkeitsreduktion. Warum wird dann die Rotverschiebung nicht wieder rückgängig gemacht, wenn das Licht wieder beschleunigt wird. Also Licht wird nach deiner Theorie im Gravitationsfeld verlangsamt und die Wellenlänge & Frequenz ändert sich, wenn das Licht dann das Gravitationsfeld verlässt wird es beschleunigt, aber die Wellenlänge und Frequenz bleiben gleich?

 

 Gut führe Dir dazu am Besten die Überlegungen zu "optischen Solitonen" und von "chirped mirrors" zu Gemüte.
Beides nicht relevant, es geht dort um Lichtpulse, also Wellenpakete die aus vielen verschiedenen Frequenzen zusammengesetzt sind. Beide Effekte haben keine Auswirkungen auf die scharfen Absorptions-Emissionslinien von Atomaren Übergängen.

 

Grüße Bambi

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wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 04.10.2013 15:42

Hallo Bambi!

Sehe nun nicht wieso dort nun die Ergebnisse manipuliert werden sollten um "unbequeme" Ergebnisse zu vertuschen, aber ok, ist natürlich eine bequeme Sichtweise alle großen Experimente als unglaubwürdig zu betrachteb...
Nun,ich habe nie behauptet, dass "alle großen Experimente unglaubwürdig sind".
Ich habe nur festgestellt, dass Experimente stets auf das Ziel ausgerichtet sind, für das es bestimmt ist und daher etwaige unwichtige "Nebenergenisse" einfach ausklammern, um nicht das here Ziel zu vernachlässigen, man hat schließlich aus dem Neutrinoexperiment in Grand Sasso gelernt!

Um das Problem mal an einem Beispiel klar zu machen, man vergleiche zwei Photonen mit gleicher Wellenlänge und gleicher Frequenz, das eine wurde direkt erzeugt, das andere hat eine gravitative Rotverschiebung hinter sich, sind diese beiden Photonen gleich schnell?
...und insbesondere würden Experimente, die mit Licht aus einer gravitativen Rotverschiebung arbeiten, nicht so wie vorhergesagt funktionieren. 
So ein Experiment wirst Du nicht machen können, da JEDES Photon eine leichte Rot- oder Blauverschiebung erfährt (das ist folglich nichts Außergewöhnliches, das ist der festgestellte Normalzustand). 

Wenn sie die gleiche Geschwindigkeit haben, ...
Wenn sie nicht gleich schnell sind, ... 
Und ich bin der Überzeugung eine Geschwindigkeitsmessung wirst Du nicht durchführen können, da man auf 21 Meter keinen Unterschied feststellen kann. Außerdem besagt ja sogar die Relativitätstheorie, dass dem Strahl je nach Richtung eine Eigenzeit mitgegeben ist (Zeitdilatation). Außerdem steht fest, dass sich die Geschwindigkeit nach dem Passieren des Gravitationsfeldes wieder verändert (beschleungt). "Die Geschwindigkeit einer elektromagnetischen Teilchens hängt vom jeweiligen Medium ab"

nicht lineare Dispersion
Gut führe Dir dazu am Besten die Überlegungen zu "optischen Solitonen" und von "chirped mirrors" zu Gemüte.

LG

MJ 

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Bambi

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 03.10.2013 14:10

Ja, Du gehst von den professoionellen Experimenten in der Uni aus!

 

Im Projektbereich sieht es dann wieder völlig anders aus. Da müssen Ergebnisse in Richtung der vorgegeben Ziele erreicht werden.

Geo600 wird von verschiedenen Unis und einem Max Planck Institut betrieben, also praktisch eine identische Finanzierung wie sie auch in vielen Forschungsgruppen der Uni vorliegt. Sehe nun nicht wieso dort nun die Ergebnisse manipuliert werden sollten um "unbequeme" Ergebnisse zu vertuschen, aber ok, ist natürlich eine bequeme Sichtweise alle großen Experimente als unglaubwürdig zu betrachteb...

 

 Und wie wir wissen, bei Energieverlust kommt es auch zu einer Frequenzreduzierung (z.B. beim Dopplereffekt).
Ja genau, ähnlich hatte ich mir auch versucht das zu erklären nur das führt zu einem Problem, da ein normaler Energieverlust nicht mit einer Geschwindigkeitsänderung einhergeht. Es muss also ein fundamental anderer und für Photonen neuer Prozess sein der da stattfindet. Um das Problem mal an einem Beispiel klar zu machen, man vergleiche zwei Photonen mit gleicher Wellenlänge und gleicher Frequenz, das eine wurde direkt erzeugt, das andere hat eine gravitative Rotverschiebung hinter sich, sind diese beiden Photonen gleich schnell? Wenn sie die gleiche Geschwindigkeit haben, dann bedeutet es das Licht im Rahmen deiner Theorie eine nicht lineare Dispersion haben muss, was experimentell bisher nicht gefunden wurde. Wenn sie nicht gleich schnell sind, dann muss es für uns unbekannte Eigenschaften des Lichtes geben, die von den Prozessen abhängen, die das Licht in der Vergangenheit durchlaufen hat. Auch das wäre experimentell leicht nachweisbar und insbesondere würden Experimente, die mit Licht aus einer gravitativen Rotverschiebung arbeiten, nicht so wie vorhergesagt funktionieren. Also z.B. Teleskope die mit Interferenz arbeiten und im Vorfeld theoretisch geplant und durchgerechnet werden, würden nur Unsinn als Ergebnisse produzieren.

 

Grüße Bambi

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wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 03.10.2013 07:14

Hallo Bambi!

Wenn es eine Änderung der LG gäbe, dann würde man feststellen, dass dieser scheinbare Gerätedrift nicht mit der Temperatur korreliert. Wie gesagt rechnet man solche Dinge erst raus, wenn man eine gute Begründung für die Ursache hat.
... aber ich gehe einfach davon aus das solche Experimente entsprechend professionell durchgeführt werden, so wie ich es von Experimenten kenne und es in der Uni gelehrt wird, siehe obiger Absatz.
Ja, Du gehst von den professoionellen Experimenten in der Uni aus!
Im Projektbereich sieht es dann wieder völlig anders aus. Da müssen Ergebnisse in Richtung der vorgegeben Ziele erreicht werden. Und wenn das Team dann ein völlig anderes Ergebnis erzielen würde als es im Masterplan vorgesehen wäre, wäre das kontraproduktiv im Sinne der Auftraggeber und die Geldflüsse würden dann eingestellt/reduziert werden. Da werden dann schon relativ schnell solche "Gerätedrifts" einfach herausgerechnet.

So ähnlich wie in der Computerprogrammierung, wo es oft einfacher ist bei einem Fehler, einfach die Fehlermeldung abzuschalten als tatsächlich den Fehler zu suchen!  
 
 
Naja ich sagte ja das es mir nicht logisch erscheint, halte es natürlich nicht für ausgeschlossen. Nur da es nicht zu den sonstigen Beobachtungen und Eigenschaften des Lichtes passt, wäre eine Erklärung, warum sich bei einer Geschwindigkeitsänderung sowohl Wellenlänge als auch Frequenz ändern sollten, schon wichtig. Es ist wäre immerhin ein gänzlich neues Verhalten des Lichtes.
Nun damit kann ich leben, und ganz neu ist das Verhalten eben nicht. Ich habe eben das Beispiel der Rotverschiebung (gravitative und kosmische) genannt. Und eine Spekulation meinerseits kann ich Dir auch anbieten:
Bei der Wechselwirkung zwischen Tachyonen und Tardyonen (normale Teilchen) kommt es zu einer Abbremsung beider Teilchen. Wobei das Tachyon Energie gewinnt und das Tardyon Energie verliert. Und wie wir wissen, bei Energieverlust kommt es auch zu einer Frequenzreduzierung (z.B. beim Dopplereffekt).

LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Bambi

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 02.10.2013 16:31

Exakt!

 

Die Temperaturstreuung, die sich im Tagesablauf (innerhalb von 24 Stunden) ergibt, wird durch Programme herausgerechnet. Doch wie würde sich eine Veränderung der LG bemerkbar machen? Ebenso durch ein langsames kontinuierliches Ansteigen beim Drehen der Erde gegen die "Flugrichtung" und ein langsames kontinuierliches Absinken beim Drehen der Erde in die "Flugrichtung", ebenso in 24 Stunden. Und wie Du richtig schreibst:

Wenn es einen Temperaturabhängigen Gerätedrift gibt, dann überprüft man zuerst ob dieser Drift temperaturabhängig ist und wenn möglich sorgt man für eine konstante Temperatur beim Experiment. Wenn es eine Änderung der LG gäbe, dann würde man feststellen, dass dieser scheinbare Gerätedrift nicht mit der Temperatur korreliert. Wie gesagt rechnet man solche Dinge erst raus, wenn man eine gute Begründung für die Ursache hat.

 

 Langsame, kontinuierliche Änderungen werden somit ausgefiltert. Oder hast Du Zugriff auf exakte Messergebnisse, die nicht kalibriert wurden?
Nein, habe ich nicht, aber ich gehe einfach davon aus das solche Experimente entsprechend professionell durchgeführt werden, so wie ich es von Experimenten kenne und es in der Uni gelehrt wird, siehe obiger Absatz.

 

Woher willst Du das wissen?

 

Wenn man die Messungen im Rebeka-Pound-Experiment ansieht, wird dort stets eine Rot- bzw. Blauverschiebung im Gravitationsfeld nachgewiesen. Es wird auf alle Fälle ein Energieverlust festgestellt. Ob der nun durch eine relativistische Zeitdillatation oder durch eine Reduzierung der Geschwindigkeit hervorgerufen wurde, kann man auf den gemessenen 22,56 Metern sicherlich nicht feststellen.

Es ging mir nicht speziell um Experimente zur gravitativen Rotverschiebung sondern ich hatte aus deiner Aussage geschlussfolgert, dass Licht mit hoher Frequenz nach deiner Theorie schneller sein müsste als Licht mit niedriger Frequenz. Licht also eine nicht lineare Dispersion aufweisen müsste. Dazu gibt es viele sehr genaue Experimente die ebendies nicht festgestellt haben.

 

 Sicherlich ein Argument. Die Geschwindigkeit des Lichtes hängt vom durcheilten Medium ab. Aber es gibt eben einen Unterschied, ob ein Photon durch eine unterlichtschnelles Teilchen mit positiver Masse (Wasser) abgebremst wurde, oder durch ein übelichtschnelles Teilchen mit negativer Masse (Tachyonen)!

Naja ich sagte ja das es mir nicht logisch erscheint, halte es natürlich nicht für ausgeschlossen. Nur da es nicht zu den sonstigen Beobachtungen und Eigenschaften des Lichtes passt, wäre eine Erklärung, warum sich bei einer Geschwindigkeitsänderung sowohl Wellenlänge als auch Frequenz ändern sollten, schon wichtig. Es ist wäre immerhin ein gänzlich neues Verhalten des Lichtes.

 

Grüße Bambi

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wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 02.10.2013 16:07

Hallo Bambi!

Jede Störung/Abweichung die man misst, möchte man am besten experimentell verhindern, also verbessert man das Experiment oder versucht zu verstehen woher diese Abweichung kommt (z.B. würde man eine Änderung der LG wohl zuerst als Gerätedrift interpretieren der z.B. häufig von der Temperatur abhängt).
Exakt!
Die Temperaturstreuung, die sich im Tagesablauf (innerhalb von 24 Stunden) ergibt, wird durch Programme herausgerechnet. Doch wie würde sich eine Veränderung der LG bemerkbar machen? Ebenso durch ein langsames kontinuierliches Ansteigen beim Drehen der Erde gegen die "Flugrichtung" und ein langsames kontinuierliches Absinken beim Drehen der Erde in die "Flugrichtung", ebenso in 24 Stunden. Und wie Du richtig schreibst:
Es wurde gebaut um kurzfristige Längenänderungen/Laufzeitänderungen zu messen.
Langsame, kontinuierliche Änderungen werden somit ausgefiltert. Oder hast Du Zugriff auf exakte Messergebnisse, die nicht kalibriert wurden?

...dann wäre folglich Licht mit großer Wellenlänge langsamer als Licht mit kleiner Wellenlänge, das wird allerdings nicht beobachtet.
Woher willst Du das wissen?
Wenn man die Messungen im Rebeka-Pound-Experiment ansieht, wird dort stets eine Rot- bzw. Blauverschiebung im Gravitationsfeld nachgewiesen. Es wird auf alle Fälle ein Energieverlust festgestellt. Ob der nun durch eine relativistische Zeitdillatation oder durch eine Reduzierung der Geschwindigkeit hervorgerufen wurde, kann man auf den gemessenen 22,56 Metern sicherlich nicht feststellen.

Wenn Licht von Luft in Wasser übergeht, dann ändert sich die Wellenlänge, die Frequenz hingegen bleibt gleich, somit hat das Licht dann eine andere Geschwindigkeit.
Sicherlich ein Argument. Die Geschwindigkeit des Lichtes hängt vom durcheilten Medium ab. Aber es gibt eben einen Unterschied, ob ein Photon durch eine unterlichtschnelles Teilchen mit positiver Masse (Wasser) abgebremst wurde, oder durch ein übelichtschnelles Teilchen mit negativer Masse (Tachyonen)!

LG

MJ

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Bambi

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 02.10.2013 14:06

 Nein, dazu wurde es nicht gebaut. Es wurde gebaut, um kurzfristige momentane Änderungen im Gravitationsfeld zu messen.
Es wurde gebaut um kurzfristige Längenänderungen/Laufzeitänderungen zu messen. 

 

 Für die kontinuierliche Veränderung des Tachyonendrucks (durch die Rotation der Erde im Tachyonenäther) wurde es nicht gebaut. Es filtert folglich exakt solche kontinuierlichen Veränderung als Störsignal automatisch aus!
Nur weil ein Experiment gebaut wurde um etwas bestimmtes zu messen bedeutet dies nicht, dass es nicht andere Effekte ebenso misst. Wenn dem so wäre, dann hätte es viele bedeutende Entdeckungen gar nicht gegeben. Eine kontinuierliche Veränderung würde von dem Experiment gemessen werden. Man versucht natürlich das Experiment so zu bauen, dass möglichst keine Störsignale gemessen werden, indem man Schwingungsdämpfer und ähnliches verwendet, aber eine Änderung der LG könnte man nicht experimentell umgehen. Jede Störung/Abweichung die man misst, möchte man am besten experimentell verhindern, also verbessert man das Experiment oder versucht zu verstehen woher diese Abweichung kommt (z.B. würde man eine Änderung der LG wohl zuerst als Gerätedrift interpretieren der z.B. häufig von der Temperatur abhängt). Natürlich könnte man die Änderung der LG einfach aus den Messergebnissen rausrechnen, aber das macht ein (guter) Wissenschaftler erst, wenn man den Grund für diese Abweichung kennt und man diese Abweichung nicht experimentell korrigieren kann. Insbesondere wird solch eine Abweichung dann in entsprechenden Veröffentlichungen genannt und erklärt, um die rechnerische Korrektur der Messdaten zu legitimieren.

 

Der Laserstrahl der von der Erde weg zu einem außenstehenden Beobachter geschickt wird verschiebt die Frequenz des Lichtes in den Rotbereich. Die Relativitätstheorie begründet dies, dass die Zeit in diesem System schneller abläuft.

 

Und natürlich für den außenstehenden Betrachter ist dies Weg in der Zeit. Und die Zeit ändert sich eben im Schwerefeld.

Für meine Theorie ändert sich zwar auch die Zeit, jedoch nicht wegen der Zeitdilatation, sondern weil der Strahl eben durch die Abbremsung im Schwerefeld (resp. durch den Tachyonenfluß) langsamer wird aber auch der Strahl einen weiteren Weg zurücklegen muß (weil das [Inertial-]System Strahl/Tachyonenfluss sich in Summe in Richtung Erde bewegt).

OK, lassen wir das mit der Definition von Geschwindigkeit und nutzen wir lieber Beispiele. Wenn die Rotverschiebung gleichbedeutend mit einer Verlangsamung des Lichtes ist, dann wäre folglich Licht mit großer Wellenlänge langsamer als Licht mit kleiner Wellenlänge, das wird allerdings nicht beobachtet.

 

Abgesehen davon, kannst du mir erklären warum sich Wellenlänge und Frequenz des Lichtes ändern sollten, wenn sich die Geschwindigkeit ändert? Ist für mich leider nicht sonderlich logisch. Bei einer normalen Welle (in der klassischen Theorie auch bei Licht) ist die Geschwindigkeit einer Welle durch das Produkt aus Wellenlänge und Frequenz gegeben. Wenn also die Wellenlänge vergrößert wird und die Frequenz in gleichem Maße verkleinert, dann ändert sich die Geschwindigkeit nicht. Wenn Licht von Luft in Wasser übergeht, dann ändert sich die Wellenlänge, die Frequenz hingegen bleibt gleich, somit hat das Licht dann eine andere Geschwindigkeit.

Grüße Bambi

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wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 02.10.2013 07:17

Hallo Bambi!

...das GEO600 z.B. mit einer Armlänge von 600m. Ist also bestens dazu geeignet Laufzeitänderungen zu messen und würde eine Variation der LG direkt messen.
Nein, dazu wurde es nicht gebaut. Es wurde gebaut, um kurzfristige momentane Änderungen im Gravitationsfeld zu messen. Für die kontinuierliche Veränderung des Tachyonendrucks (durch die Rotation der Erde im Tachyonenäther) wurde es nicht gebaut. Es filtert folglich exakt solche kontinuierlichen Veränderung als Störsignal automatisch aus!

Die Geschwindigkeit ist eine physikalische Größe, die völlig unabhängig von irgendwelchen Theorien ist. Ob es Tachyonen gibt oder nicht, Äther, Luft, was auch immer, das ist alles unerheblich. Physikalische Einheiten haben nichts mit irgendwelchen Theorien zu tun, sondern sind schlicht Beobachtungsgrößen.
Gut probieren wir es mit einem Beispiel:
Gravitative Rotverschiebung.
Der Laserstrahl der von der Erde weg zu einem außenstehenden Beobachter geschickt wird verschiebt die Frequenz des Lichtes in den Rotbereich. Die Relativitätstheorie begründet dies, dass die Zeit in diesem System schneller abläuft. 
Und natürlich für den außenstehenden Betrachter ist dies Weg in der Zeit. Und die Zeit ändert sich eben im Schwerefeld.

Für meine Theorie ändert sich zwar auch die Zeit, jedoch nicht wegen der Zeitdilatation, sondern weil der Strahl eben durch die Abbremsung im Schwerefeld (resp. durch den Tachyonenfluß) langsamer wird aber auch der Strahl einen weiteren Weg zurücklegen muß (weil das [Inertial-]System Strahl/Tachyonenfluss sich in Summe in Richtung Erde bewegt).

Ich hoffe ich habe die damit zusammenhängenden Überlegungen klar gemacht.

LG

MJ 

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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