Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

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wl01

67, Männlich

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 02.06.2014 07:06

Hallo Bambi!

Ich erfinde die Erkenntnisse der Wellendynamik nicht neu, deshalb wird es exakt das geben, was man in der Praxis auch beobachtet.
Das beantwortet meine Frage allerdings nicht. Mir ging es um eine mögliche Interaktion der Teilchenströme, nicht um das Resultat. Also wechselwirken die Teilchen der Teilchenströme miteinander? Wie kommt es dazu dass sich die Bewegung auslöscht?
Wenn Du Näheres über die exakte Wechselwirkung von bewegten Teilchenströmen wissen willst, auch hier erfinde ich nichts Neues, das ist alles Teil der traditionellen Physik. Also schaue vielleicht unter dem Begriff Strömungslehre und Wirbelbildung nach.

Bei Transversalwellen gibt es wie schon gesagt keine Bewegung von Teilchen in die Ausbreitungsrichtung der Welle. Auch keine langsame, schau dir dazu einfach mal Transversalwellen an.
Du willst mir aber jetzt nicht weißmachen, dass sich EM-Strahlung nicht in Ausbreitungsrichtung ausbreitet? Weshalb heißt diese Ausbreitungsrichtung wohl Ausbreitungsrichtung. Zumindestens habe ich noch keinen "stehenden" Licht- oder Röngenstrahl gesehen! Natürlich "schwingen" sie scheinbar quer zur Ausbreitungsrichtung (=Schwingungsrichtung). Was hier wirklich gemäß meiner Theorie passiert, habe ich mit meiner Animation glaube ich deutlich dargestellt!

Ja richtig, die Physik hat den Anspruch eine formal logische und widerspruchsfreie Theorie aufzustellen.
Was hier logisch und nachvollziehbar bei der Quantentheorie ist, musst Du mir einmal erklären. Und dass man mathematische Formeln mit diversen Faktoren passend machen kann, brauche ich Dir wohl nicht zu erklären.

Der Analogieschluss ist damit dann wohl leider hinfällig, denn normale Materie hat eine reelle Masse (oder ist das in deiner Theorie ander?).
Offensichtlich hast Du nicht alle Posts hier mitgelesen. Natürlich ist anders!
Im Zuge meine Theorie habe ich festgestellt, dass Elektronen unter gewissen Umständen durch den Kern laufen können und in dieser Situation eben einen tachyonischen Zustand einnehmen können. Also haben Atome sowohl reelle als auch geringe Anteile einer imaginären Masse.


Wie du selbst dargestellt hast musst aber eine komplexe Zahl (Also eine Zahl mit einem rellen und einem imagiären Teil) nutzen, wenn du ein entsprechendes Ergebnis haben möchtest. Im Analogieschluss bedeutet dies du bräuchtest ein Teilchen mit sowohl reeller als auch imaginärer Masse.
QED!

Wenn dem so wäre, dann ließe sich mit einem Quantencomputer bzw. dem einer Verschränkung von Teilchen mit Überlichtgeschwindigkeit Informationen übertragen. Das ist jedoch bisher nicht gelungen (wurde natürlich versucht)
Könntest Du mir diese Versuche benennen (in dem versucht wurde mit Überlichtgeschwindigkeit Informationen zu übertragen)?
Falls Du etwas anders gemeint hast, bin ich überzeugt, dass man auch für diese Versuche mit Nullresultat eine Erklärung im Zuge meiner Theorie erbringen kann.

Die bei Quantencomputer gemachten Erkenntnisse sind m.A. wieder ein komplett anderes Thema und haben mit Verschränkung überhaupt nichts zu tun.
und zumindest in der Theorie zur Verschränkung funktioniert es auch nicht.
Habe ich auch nie behauptet, im Gegenteil!

aber mit hat sich die Frage der Kausalität gestellt. Bei einer unendlichen Geschwindigkeit gibt es keine Kausalität mehr. Es ist dann nicht mehr möglich zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Es dürfte auch klar sein das ein Teilchen mit unendlicher Geschwindigkeit keinen Aufenthaltsort hat sondern an allen Orten gleichzeitig ist. Kein Konzept das mir zusagt...
Solch ein Konzept der Akausalität gefällt mir auch nicht...
Aber weshalb sollte ein Objekt, das mit Überlichtgeschwindigkeit dahineilt akausal sein? Das wird uns ja nur von der Führenden Lehre immer wieder eingeredet!

Natürlich benötigt auch ein überlichtschnelles Teilchen von A (Ursache) nach B (Wirkung) Zeit und hält damit eine kausale Kette ein.
Das Problem ist lediglich, dass ein außenstehender Beobachter scheinbar die Ankunft in B früher beobachten kann, als den Abflug in A. Das ist jedoch kein Kausalitätsdefizit sondern lediglich ein Informationsdefizit. Weil die Information über Abflug und Ankunft zum Beobachter hin lediglich maxmal mit Lichtgeschwindigkeit übertragen wird.
Ursache-Wirkung.jpg

Das kann man am Besten mit einem Beispiel aus der Akustik erklären.
Wenn man ein Geschütz hat, das ein Geschoss abfeuert, wird der außenstehende Beobachter zuerst das Geräusch des Abschusses hören (Ereignis A) und danach das Geräusch des Einschlages (Ereignis B).
Wenn das Geschütz hingegen Geschosse mit Überschall abfeuert, kann es passieren, dass der außenstehende Beobachter zuerst das Geräusch des Einschlages hört und danach erst das Geräusch des Abschusses!
Natürlich kann der außenstehende Beobachter durch die lichtschnelle Information jedoch beobachten, dass zuerst der Abschuss und erst danach der Einschlag erfolgte.

Analog dazu, wenn dem außenstehenden Beobachter eine überlichtschnelle Ortungsmöglichkeit zur Verfügung stünde, ware das angebliche Kausalproblem bei ÜL kein Problem mehr!

MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.06.2014 16:47.

Bambi

41, Männlich

Beiträge: 320

Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 01.06.2014 18:47

 Ich erfinde die Erkenntnisse der Wellendynamik nicht neu, deshalb wird es exakt das geben, was man in der Praxis auch beobachtet. Also "Auslöschung der Bewegung", "Verstärkung der Bewegung", oder "Weiterlaufen der Bewegung nach der Überlagerung". Und nochmals, es kommt lediglich zur "Interferenz" der Bewegung der Teilchen, nicht der Teilchen selbst. Diese stellen die Welle lediglich dar.
Das beantwortet meine Frage allerdings nicht. Mir ging es um eine mögliche Interaktion der Teilchenströme, nicht um das Resultat. Also wechselwirken die Teilchen der Teilchenströme miteinander? Wie kommt es dazu dass sich die Bewegung auslöscht?

 

 Natürlich bewegen sich die Teilchen, in Ausbreitungsrichtung nur eben sehr langsam, dafür wird der Umfang der Rotation größer, weil der Gesamtimpuls gleich bleibt. Bei Erdbeben wird sogar von "seismischen Strahlen" gesprochen.
Bei Transversalwellen gibt es wie schon gesagt keine Bewegung von Teilchen in die Ausbreitungsrichtung der Welle. Auch keine langsame, schau dir dazu einfach mal Transversalwellen an.

 

 Das ist mir, da es eine rein mathematische Beweisführung ist, eigentlich egal. Eine klassische Theorie ist m.A. dann gegeben, wenn man sie mechanisch erklären kann und nicht wenn man sie mathematisch mit reellen Zahlen nachvollziehen kann/muss.

Aber das ist nun eine Differenzierung, die sich rein aufgrund der Einschränkungen, die sich die heutige Physik selbst auferlegt hat, ergibt und für die Erkenntnis daher unerheblich.

 Ja richtig, die Physik hat den Anspruch eine formal logische und widerspruchsfreie Theorie aufzustellen. Da nun die Mathematik die Wissenschaft der formalen Logik ist, müssen mathematische Schlussfolgerungen halt akzeptiert werden. Wenn du dieses Kriterium nicht an deine Theorie stellst, dann brauchst du dich natürlich auch nicht mit mathematischen Schlussfolgerungen beschäftigen. Allerdings darfst du dann auch keine mathematischen Schlussfolgerungen verwenden.

 

 Tachyonen haben nach meinem Dafürhalten ein negatives Massenequivalent.

Die Gegenargumentation von Phil war, dass Tachyonen eine "imaginäre" Masse besäße (das Quadrat ihrer Masse ist negativ) und dass der Begriff "imaginär" einen eindeutigen mathematischen Hintergrund besitzt.

Ich habe daraufhin festgestellt, dass bei der Multiplikation von realen und imaginären Zahlen ein positiver imaginärer und ein negativer realer Anteil dabei herauskommt.

Als Analogieschluss daraus kann man ableiten, dass beim Zusammentreffen von "normaler" Materie und tachyonischer Materie somit ein realer und ein imaginärer Anteil von Materie entsteht.

Der Analogieschluss ist damit dann wohl leider hinfällig, denn normale Materie hat eine reelle Masse (oder ist das in deiner Theorie ander?). Wie du selbst dargestellt hast musst aber eine komplexe Zahl (Also eine Zahl mit einem rellen und einem imagiären Teil) nutzen, wenn du ein entsprechendes Ergebnis haben möchtest. Im Analogieschluss bedeutet dies du bräuchtest ein Teilchen mit sowohl reeller als auch imaginärer Masse. Solange du nur Teilchen mit reelle Masse und Teilchen mit imaginärer Masse hast, funktioniert dieser Analogieschluss nicht.

 

 Die bei Quantencomputer gemachten Erkenntnisse sind m.A. wieder ein komplett anderes Thema und haben mit Verschränkung überhaupt nichts zu tun. Hier werden durch die speziellen Bedingungen im Quantencomputer Informationen eben mit tachyonischer Geschwindigkeit übertragen.
Wenn dem so wäre, dann ließe sich mit einem Quantencomputer bzw. dem einer Verschränkung von Teilchen mit Überlichtgeschwindigkeit Informationen übertragen. Das ist jedoch bisher nicht gelungen (wurde natürlich versucht) und zumindest in der Theorie zur Verschränkung funktioniert es auch nicht.

 

 Willst Du mir eine Falle stellen?

Natürlich wird die kinetische Energie bei Tachyonen bei steigender Geschwindigkeit (jenseits der VakuumLG) geringer! Ihr höchster Punkt wäre bei LG (= unendlich) erreicht.

Na Falle nicht, aber mit hat sich die Frage der Kausalität gestellt. Bei einer unendlichen Geschwindigkeit gibt es keine Kausalität mehr. Es ist dann nicht mehr möglich zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Es dürfte auch klar sein das ein Teilchen mit unendlicher Geschwindigkeit keinen Aufenthaltsort hat sondern an allen Orten gleichzeitig ist. Kein Konzept das mir zusagt...

 

 Bei tachyonischer WW mit normaler Materie (also z.B. Gravitation) werden die Tachyonen sohin nicht abgebremst, sondern beschleunigt, sie geben jedoch ihre kinetische Energie auf die normale Materie ab und sind nachher natürlich energieärmer.

Danke somit für diesen Hinweis!

Gern geschehen, war aber wie oben zu lesen nicht mein Hintergedanke ;)

 

Grüße Bambi

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wl01

67, Männlich

Beiträge: 1162

Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 01.06.2014 08:11

Hallo Bambi!

Eine Welle ist nichts anderes als ein gleichförmig schwingender (rotierender) Teilchenstrom, dessen Bewegung durch unsere Messinstrumente als zweidimensionale Welle dargestellt werden kann.
Die Messinstrumente messen keine Wellen.
Habe ich auch nie behauptet. Allerdings werden in Detektoren die Peaks in der Zeit aufgenommen. Die Teilchenströme werden somit in Oszilloskopen nur "als Welle" dargestellt! Das ist eben der Unterschied.

Beeinflussen sich diese rotierenden Teilchen gegenseitig? Also wenn zwei entgegengesetzt rotierende Teilchenströme aufeinandertreffen, bleiben die Teilchen dann stehen oder rotieren sie weiter, interagieren diese Teilchen miteinander ?
Ich erfinde die Erkenntnisse der Wellendynamik nicht neu, deshalb wird es exakt das geben, was man in der Praxis auch beobachtet. Also "Auslöschung der Bewegung", "Verstärkung der Bewegung", oder "Weiterlaufen der Bewegung nach der Überlagerung". Und nochmals, es kommt lediglich zur "Interferenz" der Bewegung der Teilchen, nicht der Teilchen selbst. Diese stellen die Welle lediglich dar.

Nicht wirklich. Bei Wasserwellen oder noch eindeutiger bei reinen Transversalwellen, wie sie z.B. bei Erdbeben oder Musikinstrumenten auftreten, bewegen sich keine Teilchen in die Ausbreitungsrichtung der Welle.
Natürlich bewegen sich die Teilchen, in Ausbreitungsrichtung nur eben sehr langsam, dafür wird der Umfang der Rotation größer, weil der Gesamtimpuls gleich bleibt. Bei Erdbeben wird sogar von "seismischen Strahlen" gesprochen.

Das hat in diesem Fall nichts mit der Physik zu tun sondern mit der Mathematik.
Zugegeben, Mathematik ist nicht so meins.

Wenn man etwas mathematisch ableiten kann (was nichts anderes bedeutet als das man es streng logisch ableiten kann), dann ist das in meinen Augen ein Fakt den man so hinnehmen muss.
Da bin ich nicht unbedingt deiner Meinung!
Bei neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, war immer zuerst die Idee vorhanden, erst danach versuchte man eine mathematische Grundlage zu schaffen. Und das mit allen Mitteln. Und wenn die Praxis nicht mit der Theorie übereinstimmte, dann wurden eben zusätzliche Faktoren eingefügt, nur um die Praxis auch mathematisch korrekt darzustellen.

In der heutigen Zeit, das gebe ich zu, ist die theoretische Physik (also die reine Mathematik) wichtiger als die praktische Physik. Was wahrscheinlich zu der heutigen "Nichtnachvollziehbarkeit" und ihrer m.A. nach unrealistischen Ausprägung (stichwort Quantenphysik) und damit zu der allgemeinen Kritik geführt hat.

Es kann natürlich sein das deine Theorie nicht Bedingungen für die Bellsche Ungleichung erfüllt (das weiß ich noch nicht). Bedeutet aber im Umkehrschluss es wäre dann keine klassische Theorie. Wäre dann also eher mit der Quantenmechanik zu vergleichen als z.B. mit der Mechanik.
Das ist mir, da es eine rein mathematische Beweisführung ist, eigentlich egal. Eine klassische Theorie ist m.A. dann gegeben, wenn man sie mechanisch erklären kann und nicht wenn man sie mathematisch mit reellen Zahlen nachvollziehen kann/muss.
Aber das ist nun eine Differenzierung, die sich rein aufgrund der Einschränkungen, die sich die heutige Physik selbst auferlegt hat, ergibt und für die Erkenntnis daher unerheblich.

Wenn ich dich richtig verstehe ist das mathematisch falsch. Ich vermute das meintest du mit realen Zahlen eigentlich reelle Zahlen, denn reale Zahlen gibt es in der Mathematik (zumindest habe ich nie davon gehört).
Hast natürlich wieder recht, es handelt sich um reelle Zahlen, eigentlich um komplexe Zahlen, die eben einen imaginären und einen realen Anteil besitzen. Ich ziehe in diesem Fall nur einen Analogieschluss und setze beide Begriffe gleich.

Ich habe daraufhin festgestellt, dass bei der Multiplikation von realen und imaginären Zahlen ein positiver imaginärer und ein negativer realer Anteil dabei herauskommt.
Multiplizierst man eine imaginäre Zahl mit einer Reellen Zahl, so ist das Ergebnis eine rein imaginäre Zahl.
Auf dieser Webseite wird dargestellt was ich meinte:
Im Grund kommt Folgendes dabei heraus:


Ok, dann war das ein Missverständnis. Du zweifelst also nicht an den Beobachtungen die man am verschränkten Teilchen macht mit samt den komischen Eigenschaften( welche man im Allgemeinen auf die Verschränkung zurückführt), sondern erklärst diese lediglich anders.
Nicht ganz!
Ich gehe davon aus, dass die Eigenschaft der "Verschränkten Teilchen" schon bei ihrer Trennung festgelegt werden. Dass eben die Anfangsbedingungen bei der Trennung den jeweilgen Zustand determinieren und nicht erst die Messung danach. Im Grunde geht es ja nur um den Spin.

Die bei Quantencomputer gemachten Erkenntnisse sind m.A. wieder ein komplett anderes Thema und haben mit Verschränkung überhaupt nichts zu tun. Hier werden durch die speziellen Bedingungen im Quantencomputer Informationen eben mit tachyonischer Geschwindigkeit übertragen.

Mir hat sich die Frage gestellt wie sich die kinetische Energie der Tachyonen in deiner Theorie in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit entwickelt. Wird die kinetische Energie mit zunehmender Geschwindigkeit größer, so wie es bei den in der theoretischen Physik mal vorgeschlagenen Tachyonen der Fall wäre?
Willst Du mir eine Falle stellen?
Natürlich wird die kinetische Energie bei Tachyonen bei steigender Geschwindigkeit (jenseits der VakuumLG) geringer! Ihr höchster Punkt wäre bei LG (= unendlich) erreicht.

PS:
Aber Du hast recht, da hast Du einen Punkt im Postulat meiner Theorie angesprochen, der so nicht stimmen kann!
Bei tachyonischer WW mit normaler Materie (also z.B. Gravitation) werden die Tachyonen sohin nicht abgebremst, sondern beschleunigt, sie geben jedoch ihre kinetische Energie auf die normale Materie ab und sind nachher natürlich energieärmer.
Danke somit für diesen Hinweis!

MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.06.2014 14:17.

Phil

46, Männlich

Beiträge: 662

Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Phil am 01.06.2014 03:07

@Bambi

Wird die kinetische Energie mit zunehmender Geschwindigkeit größer, so wie es bei den in der theoretischen Physik mal vorgeschlagenen Tachyonen der Fall wäre?

Ist es in der theoretischen Physik nicht genau umgekehrt? Je schneller die Tachyonen, desto geringer ihre Energie, da ihre Masse imaginär ist und in der kinetischen Energie ist das Quadrat der Masse enthalten ist.

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Bambi

41, Männlich

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 31.05.2014 16:02

Ich wiederhole mein Postulat:

Eine Welle ist nichts anderes als ein gleichförmig schwingender (rotierender) Teilchenstrom, dessen Bewegung durch unsere Messinstrumente als zweidimensionale Welle dargestellt werden kann.

Daher wird beim Aufeinandertreffen von zwei rotierenden Teilchenströmen nur die Bewegung dieser Teilchenströme verändert/ausgelöscht, nicht jedoch die Teilchen selbst.

Die Messinstrumente messen keine Wellen. Die Ergebnisse sind halt derart, wie man sie von 3-D Wellen erwarten würde. Destruktive Interferenz ist ja keine Welle sondern ein Ergebnis das sich über einen Wellenansatz erklären lässt.

Beeinflussen sich diese rotierenden Teilchen gegenseitig? Also wenn zwei entgegengesetzt rotierende Teilchenströme aufeinandertreffen, bleiben die Teilchen dann stehen oder rotieren sie weiter, interagieren diese Teilchen miteinander ?

Analogie:
Auch Wasserwellen sind nichts anderes als Teilchenströme!.
Nicht wirklich. Bei Wasserwellen oder noch eindeutiger bei reinen Transversalwellen, wie sie z.B. bei Erdbeben oder Musikinstrumenten auftreten, bewegen sich keine Teilchen in die Ausbreitungsrichtung der Welle.

 

Gut, ich sehe dass Du zu sehr in den Gedankengängen der traditionalen Physik gefangen bist und daher die Konsequenzen aus meinen Theorien nicht ganz nachvollziehen kannst. Das sehe jetzt bitte nicht als Beleidigung an, sondern rein als objektive Feststellung!
Das hat in diesem Fall nichts mit der Physik zu tun sondern mit der Mathematik. Wenn man etwas mathematisch ableiten kann (was nichts anderes bedeutet als das man es streng logisch ableiten kann), dann ist das in meinen Augen ein Fakt den man so hinnehmen muss. Es kann natürlich sein das deine Theorie nicht Bedingungen für die Bellsche Ungleichung erfüllt (das weiß ich noch nicht). Bedeutet aber im Umkehrschluss es wäre dann keine klassische Theorie. Wäre dann also eher mit der Quantenmechanik zu vergleichen als z.B. mit der Mechanik.

Ich habe daraufhin festgestellt, dass bei der Multiplikation von realen und imaginären Zahlen ein positiver imaginärer und ein negativer realer Anteil dabei herauskommt.
Wenn ich dich richtig verstehe ist das mathematisch falsch. Ich vermute das meintest du mit realen Zahlen eigentlich reelle Zahlen, denn reale Zahlen gibt es in der Mathematik (zumindest habe ich nie davon gehört). Wenn du tatsächlich eine reale Zahl gemeint hast musst du bitte erklären was das sein soll. Multiplizierst man eine imaginäre Zahl mit einer Reellen Zahl, so ist das Ergebnis eine rein imaginäre Zahl. Ob eine positive oder negative imaginäre Zahl hängt dabei wie auch bei Rechnungen mit Reellen Zahlen einfach von dem Vorzeichen der beiden Zahlen ab. Also z.B. negative imaginäre Zahl * negative Reelle Zahl = positive imaginäre Zahl.

Würde gern erst diesen Punkt klären, bevor ich auf deine darauf aufbauenden Folgerungen eingehe.

Aber ja, wehalb nicht, nur werden eben keine Quanten-Zustände gemessen, sondern eben tachyonische! Wo also liegt das Problem? Wenn Teilchen eben mit ÜL von einem Ort zum anderen gelangen können, könnte man vermeinen, dass zwei Teilchen verschränkt wären!
Ok, dann war das ein Missverständnis. Du zweifelst also nicht an den Beobachtungen die man am verschränkten Teilchen macht mit samt den komischen Eigenschaften( welche man im Allgemeinen auf die Verschränkung zurückführt), sondern erklärst diese lediglich anders.

 

Mir hat sich die Frage gestellt wie sich die kinetische Energie der Tachyonen in deiner Theorie in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit entwickelt. Wird die kinetische Energie mit zunehmender Geschwindigkeit größer, so wie es bei den in der theoretischen Physik mal vorgeschlagenen Tachyonen der Fall wäre?

Grüße Bambi

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wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 31.05.2014 08:28

Hallo Bambi!

Also wenn sie die entwickeln können dann haben sie diese Eigenschaften nicht zwangsläufig immer. Was für Elementarteilchen gibt es in deiner Theorie und wenn es mehrere gibt wie unterscheiden sich diese auf fundamentaler Ebene?
Grundsätzlich gibt es nach meinem Verständnis nur zwei echte Elementarteilchen, nämlich die, die man beobachten kann. Nämlich Protonen und Elektronen und meinetwegen auch Neutrinos und vielleicht auch noch die jeweiligen Antiteilchen (negative Ladung). (Neutronen sind auch nur zusammengesetzte Teilchen). Nach meiner Vorstellung gibt es darunter lediglich sg. Plankteilchen, die in bestimmten Arten schwingen und dadurch die lokalen und temporären Eigenschaften der echten Elementrateilchen bestimmen. Also eine ähnliche Vorstellung wie die Stringtheorie! Diese Teilchen kann man jedoch nicht beobachten und sind daher reine Spekulation.

Ein Teilchen oder auch Teilchenstrom der eine Bewegung ausführt die wie eine Welle wirkt hat deshalb noch keine Eigenschaften einer Welle. Das musst du noch genauer darlegen.
Dann erkläre mir welche nicht!
Eigentlich jede Eigenschaft die Wellen zeigen aber Teilchen nicht. Destruktive Interferenz z.B., die Überlagerung von zwei Teilchenströmen kann nicht zu einer Aufhebung der Teilchenströme führen.
Ich wiederhole mein Postulat:
Eine Welle ist nichts anderes als ein gleichförmig schwingender (rotierender) Teilchenstrom, dessen Bewegung durch unsere Messinstrumente als zweidimensionale Welle dargestellt werden kann.
Daher wird beim Aufeinandertreffen von zwei rotierenden Teilchenströmen nur die Bewegung dieser Teilchenströme verändert/ausgelöscht, nicht jedoch die Teilchen selbst.

Analogie:
Auch Wasserwellen sind nichts anderes als Teilchenströme!

Nein, die Bellsche Ungleichung ist eine Fundamentale Eigenschaft jeder klassischen Theorie. Sie lässt sich mathematisch ableiten und ist etwas das man sich zwangsläufig mit einer klassischen Theorie ans Bein bindet, ob man will oder nicht.
Einen Ansatz wie die De-Broglie-Bohm-Theorie hatte ich für deine Theorie nicht in Betracht gezogen, da all deine Bisherigen Erklärungen der Fundamentalen Eigenschaft von nicht-Lokalität einer solchen Theorie widersprechen.
Gut, ich sehe dass Du zu sehr in den Gedankengängen der traditionalen Physik gefangen bist und daher die Konsequenzen aus meinen Theorien nicht ganz nachvollziehen kannst. Das sehe jetzt bitte nicht als Beleidigung an, sondern rein als objektive Feststellung!

Also Grundsätzliches:
Ich bin der Ansicht, dass die Bellsche Ungleichung nicht für meine Tachyonen zutrifft und möchte das wie folgt begründen:

Tachyonen haben nach meinem Dafürhalten ein negatives Massenequivalent.
Die Gegenargumentation von Phil war, dass Tachyonen eine "imaginäre" Masse besäße (das Quadrat ihrer Masse ist negativ) und dass der Begriff "imaginär" einen eindeutigen mathematischen Hintergrund besitzt.
Ich habe daraufhin festgestellt, dass bei der Multiplikation von realen und imaginären Zahlen ein positiver imaginärer und ein negativer realer Anteil dabei herauskommt.
Als Analogieschluss daraus kann man ableiten, dass beim Zusammentreffen von "normaler" Materie und tachyonischer Materie somit ein realer und ein imaginärer Anteil von Materie entsteht.

Die Bellsche Ungleichung berechnet also Theorien die real und lokal sein müssen und schließt alle anderen aus.
Wie ich vorhin geschrieben habe besitzen Tachyonen jedoch einen imaginären, nicht realen  Anteil, sind somit für unsere Messinstrumente nicht real und somit mathematisch von der BU nicht erfassbar. Einfach deshalb, weil wir keine Messinstrumente besitzen, die Tachyonen direkt nachweisen könnten.
Auch der Faktor "Lokalität" ist nur dann nachweisbar, wenn man die entsprechende Messinstrumente besitzt.

Man kann also nur die realen, positiven Massen messen, die nach einer Tachyonischen WW verbleiben, nicht jedoch die WW oder die Tachyonen selbst.
Somit ist die Tachyonische WW für unsere Physik weder realistisch noch lokal, aber nicht weil sie deterministisch nicht möglich ist, sondern nur weil wir eben dazu keine geeignete Messinstrumente besitzen.
Für tachyonische Messinstrumente wäre die Theorie hingegen sehr wohl realistisch als auch lokal.

Ich hoffe Du konntest meiner Assoziationskette folgen.

Hast du dich mal mit Quantencomputern (Quanteninformationstheorie) beschäftigt? Diese arbeiten auf Basis der Theorie von verschränkten Teilchen mit all ihren kontraintuitiven Eigenschaften.
Derzeit werden lediglich Grundlagenforschungen in dieser Richtung betrieben und es können einfache Multiplikationen und Additionen erfolgen, deren Ergebnisse jedoch erst nach stundenlangen Messungen gefunden werden konnten, denn es kommen dabei so viele Ergebnisse dabei heraus, dass die Wissenschaftler sich die richtigen erst herauspicken müssen.

Aber ja, wehalb nicht, nur werden eben keine Quanten-Zustände gemessen, sondern eben tachyonische! Wo also liegt das Problem? Wenn Teilchen eben mit ÜL von einem Ort zum anderen gelangen können, könnte man vermeinen, dass zwei Teilchen verschränkt wären!

MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Bambi

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 30.05.2014 16:56

 Allerdings können Teilchen Eigenschaften entwickeln, die der Farbladung oder der elektrischen Ladung oder dem Spin entsprechen.
Also wenn sie die entwickeln können dann haben sie diese Eigenschaften nicht zwangsläufig immer. Was für Elementarteilchen gibt es in deiner Theorie und wenn es mehrere gibt wie unterscheiden sich diese auf fundamentaler Ebene?

 

Ein Teilchen oder auch Teilchenstrom der eine Bewegung ausführt die wie eine Welle wirkt hat deshalb noch keine Eigenschaften einer Welle. Das musst du noch genauer darlegen.

Dann erkläre mir welche nicht!

Eigentlich jede Eigenschaft die Wellen zeigen aber Teilchen nicht. Destruktive Interferenz z.B., die Überlagerung von zwei Teilchenströmen kann nicht zu einer Aufhebung der Teilchenströme führen.

 Dass ich mit meinen Annahmen nicht ganz falsch liege, wird durch die sog. De-Broglie-Bohm-Theorie bestätigt.
 Einen Ansatz wie die De-Broglie-Bohm-Theorie hatte ich für deine Theorie nicht in Betracht gezogen, da all deine Bisherigen Erklärungen der Fundamentalen Eigenschaft von nicht-Lokalität einer solchen Theorie widersprechen. Diese nicht-Lokalität ist eine zwingend notwendige Eigenschaft um die experimentellen Ergebnisse im Rahmen einer solchen Theorie erklären zu können. Mit nicht-Lokalität ist im Rahmen der De-Broglie-Bohm-Theorie gemeint dass ein Teilchen nicht auf einen Ort fixiert ist sondern an allen Orten der Wellenfunktion vorhanden ist. (nicht-Lokalität ist ein Begriff der leider nicht immer eindeutig ist, so wird z.B. auch in der Kopenhagener Deutung von einer nicht-Lokalität gesprochen, allerdings unterscheidet sich diese nicht-Lokalität von der oben genannten.)

Da du die Trajektorien angesprochen hast, die darf man in der De-Broglie-Bohm-Theorie nicht mit klassischen Trajektorien verwechseln. Eine Trajektorie in der De-Broglie-Bohm-Theorie, so wie sie das Bild von dir zeigen, sind nicht die tatsächlichen Bahnen auf denen sich die Teilchen bewegen. Überblick über die De-Broglie-Bohm-Theorie und eine Zusammenfassung einiger diskutierten Probleme der Theorie

 Im Grunde will diese Ungleichung einen Algorithmus schaffen, der beweist, dass es für einen gewissen Grenzwert keinen nachvollziehbaren Algorithmus gibt.

Nein, die Bellsche Ungleichung ist eine Fundamentale Eigenschaft jeder klassischen Theorie. Sie lässt sich mathematisch ableiten und ist etwas das man sich zwangsläufig mit einer klassischen Theorie ans Bein bindet, ob man will oder nicht. Nur zur Vollständigkeit, auch in der De-Broglie-Bohm-Theorie wird die Bellsche Ungleichung verletzt.

 Für mich gibt es keine "verschränkten Teilchen"
Hast du dich mal mit Quantencomputern (Quanteninformationstheorie) beschäftigt? Diese arbeiten auf Basis der Theorie von verschränkten Teilchen mit all ihren kontraintuitiven Eigenschaften. Wichtig hierbei ist anzumerken das es schon funktionierende Quantencomputer gibt, es also experimentell nachgewiesen wurde das dies Prinzip funktioniert.

 

Grüße Bambi

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.05.2014 16:56.

wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 30.05.2014 14:21

Hallo Bambi!

Was meinst du damit das diese Eigenschaften eigene Teilchen sein müssen? Also z.B. die Eigenschaft Spin ist doch in der QM kein eigenes Teilchen. Brichst du denn insofern mit der klassischen Physik das du wie die QM sagst dass alles quantisiert ist und nicht kontinuierlich? Also z.B. Spin oder Ladung.
Missverständnis!
In der QT sind diese Teilchen, die die Farbladungen enthalten Quarks und Gluonen. Diese Teilchen sind jedoch reine Postulate und in meiner Theorie nicht notwendig. Allerdings können Teilchen Eigenschaften entwickeln, die der Farbladung oder der elektrischen Ladung oder dem Spin entsprechen.

Erklärt nun nicht wirklich den Welle-Teilchen-Dualismus. 
Ich sagte nicht dass ein Dualismus vorliegt, sondern dass diese Teilchen durch ihre spezielle Bewegung wie eine Welle wirken. (siehe Grafik)

Ein Teilchen oder auch Teilchenstrom der eine Bewegung ausführt die wie eine Welle wirkt hat deshalb noch keine Eigenschaften einer Welle. Das musst du noch genauer darlegen.
Dann erkläre mir welche nicht!

Dir ist schon klar das diese Annahme im Widerspruch zu experimentellen Ergebnissen steht, oder? Die Bellschen Ungleichungen werden von jeder klassischen Theorie erfüllt, also von jeder Theorie in der es keinen Zufall gibt.
Tja, die Bellsche Ungleichung!
Ein Hort der Widersprüchlichkeit!

Im Grunde will diese Ungleichung einen Algorithmus schaffen, der beweist, dass es für einen gewissen Grenzwert keinen nachvollziehbaren Algorithmus gibt. Und das ist nicht nur unlogisch sondern auch unmöglich. Denn sobald man einen derartigen Algorithmus geschaffen hat, hat man ja einen Grenzwert (eine verborgene Variabel) geschaffen, der genau dies schafft.

Für mich gibt es keine "verschränkten Teilchen", sondern lediglich zwei Seiten (Eigenschaften) eines Teilchenstroms.
Wenn man all die Versuchsanordnungen überprüft kann man feststellen, dass nie die Anfangsbedingungen klar definiert wurden (da man diesen natürlich nicht messen konnte) und das Ergebnis als "reiner Zufall" definiert wurde. Und erst die Kontrolle (Messung) des einen verschränkten Teilchens den Zustand des anderen Teilchens determiniert!
Und mit den heutigen Messgeräten wird man auch diesen Anfangszustand auch nicht messen können!

Da ich beispielsweise bei Photonen von Teilchen ausgehe, die um einen gemeinsamen Mittelpunkt rotieren und sich der Photenstrahl mit einfacher LG fortbewegt, muss man konsequenterweise davon ausgehen, dass diese Teilchen mit ÜL (also im tachyonischen Zustand) um den Mittelpunkt kreisen. Womit sich auch der Anfangszustand mit einer derartigen Geschwindigkeit ändert, dass dieser somit als Zufall erscheinen, in Wirklichkeit aber eine "verborgenen Variable" (Stichwort "Trajektorien") darstellt.

Bei all diesen Versuchen werden Voraussetzungen unterstellt, die so nie vorhanden sind:
Stimmen die Richtungen der Polarisationsfilter an beiden Messorten überein, so wird das eine Photon genau dann absorbiert, wenn auch das andere Photon absorbiert wird.
Wenn nur ein Teil des Teilchenstroms mit einer bestimmten Eigenschaft absorbiert wird, muss nicht unbedingt am anderen Polarisationsfilter das andere Photon absorbiert werden.

...in jedem Fall stehe für alle Richtungen fest, ob das Photon absorbiert werde, auch wenn in jedem Einzelfall der Polarisationsfilter nur in einer Richtung messen kann.
Auch das kann man nicht mit 100%iger Wahrscheinlichkeit festlegen. Jeder Photodetektor weist nur einen Bruchteil der Photonen tatsächlich nach (angeblich nur 5%).

...dass keine Eigenschaft des Photonenpaares die zufällige Wahl der Messrichtungen beeinträchtigt.
Bei zwei Zuständen ist dies vielleicht möglich, nicht jedoch bei mehreren.

Außerdem unterstellt die Bellsche Ungleichung, dass sich die Polarisierung bei der Messung in einem eindeutigen Zustand befindet, also dass die Polarisierung "abgeschlossen" sei. Durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit ist dies für alle Teilchen des Teilchenstroms allerdings auszuschließen.

Dass ich mit meinen Annahmen nicht ganz falsch liege, wird durch die sog. De-Broglie-Bohm-Theorie bestätigt.
Die De-Broglie-Bohm-Theorie oder auch bohmsche Mechanik ist – je nach Definition der Begriffe – eine Interpretation oder ein alternativer Formalismus der Quantenmechanik. Sie reproduziert alle Vorhersagen der (nicht-relativistischen) Quantenmechanik, hat aber als Interpretation aufgefasst ein von der Kopenhagener Deutung radikal abweichendes Wirklichkeitsverständnis zur Grundlage. Die bohmsche Mechanik ist eine deterministische Theorie und erlaubt eine einfache Lösung des Messproblems der Quantenmechanik, d. h., der Akt der Messung bzw. Beobachtung spielt keine ausgezeichnete Rolle.

Physikalisch intuitiv wäre es, wenn man einen dynamischen Mechanismus angeben könnte, der erklärt wie (möglichst viele) Anfangsbedingungen sich dem Quantengleichgewicht annähern.
Siehe dazu meinen im tachyonischen Zustand rotierenden Teilchenstrom!

Und laut dieser Theorie ist der Wellencharakter der Photonen auch nur ein scheinbarer und die Brechung am Doppelspalt lediglich durch die reflektierenden Teilchen des Teilchenstroms (Trajektorien) zu erklären.



Abschließende Zusammenfassung:
Die De-Broglie-Bohm-Theorie schlägt hier einen anderen Weg ein. Sie zeichnet den Ort explizit aus und beschreibt ihn durch reelle Koordinaten sowie die Teilchengeschwindigkeit durch ein reelles Vektorfeld (auf dem Konfigurationsraum).

MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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wl01

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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von wl01 am 30.05.2014 11:28

Hallo Spacerat!

Vorweg erstmal meine Definition von Licht: Licht ist jener Teil der elektromagnetischen Wellen dessen Frequenzband und Geschwindigkeitsbereich vom Auge wahrgenommen werden kann. Die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit ist also durch die menschliche Physiologie gegeben, bewegt sich aber in einem Geschwindigkeitsbereich (vgl. Schall).

EM-Wellen können schneller oder langsamer werden und/oder aber auch ihre Wellenlänge ändern. Sobald eine dieser beiden Eigenschaften den durch die Physiologie sichtbaren Bereich verlässt, ist die Welle logischerweise unsichtbar und fällt damit aus dem Definitionsbereich Licht heraus.
Bezüglich Frequenzband, Zustimmung, bezüglich Geschwindigkeitsbereich nur bedingt.
Ich stimme Dir jedoch zu, falls das Licht in den tachyonischen Bereich übergehen würde, wäre es für uns nicht mehr sichtbar.

Geschwindigkeitsänderungen der Wellen können mMn also durchaus auch für Lichtermüdung verantwortlich sein.
Das Problem ist nur, dass eine Änderung der Geschwindigkeit des Lichtes nur bedingt mit der Frequenz des Lichtes einhergeht.
Man könnte jedoch einen Zusammenhang aufgrund der De-Broglie-Wellenlänge herstellen.
 
Jedoch würde das bei c=v also bei Licht kein sinnvolles Ergebnis liefern.
Es würde jedoch funktionieren, wenn man den Lorenzfaktor weglassen könnte und m>0 wäre!
M.A. hängt die LG von der Dichte (Brechungsindex ) des jeweiligen Mediums ab (vergleiche in Wasser oder Glas ist die LG z.B. geringer als die VakuumLG). 

Also hängt m.A. die LG von der Dichte des Medium Äther ab. Da sich jedoch die LG im jeweiligen Medium instantan ändert, wird man daher keine Abweichungen durch das MME feststellen können. Und eine "Verdichtung" des Medium Äther durch eine möglicherweise vorhandene "Bugwelle" der Erde wird zu gering sein um messtechnisch aufzufallen!

MfG

Wl01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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Bambi

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Beiträge: 320

Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?

von Bambi am 30.05.2014 11:24

M.A. ist alles berechenbar, wenn man die dazu notwendigen Messgeräte zur Verfügung hätte!
Dir ist schon klar das diese Annahme im Widerspruch zu experimentellen Ergebnissen steht, oder? Die Bellschen Ungleichungen werden von jeder klassischen Theorie erfüllt, also von jeder Theorie in der es keinen Zufall gibt. Eine Verletzung der Bellschen Ungleichungen bedeutet dass es Zufall in einer Theorie gibt, welcher nicht durch versteckte oder unbekannte Prozessen erklärt werden kann. Also objektiven Zufall. Es gab nun eine Reihe von Experimenten die gezeigt haben dass die Bellschen Ungleichungen in der Quantenmechanik (QM) verletzt werden. Wenn du behauptest dass alles berechenbar ist, dann musst du erklären wie solche experimentellen Ergebnisse dazu passen. Das mit dem Zufall ist halt keine reine Interpretation der QM mehr, wie es in den Anfängen, als die Kopenhagener Deutung aufgestellt wurde, der Fall war, sondern experimentell stark untermauert.

 

Es gibt alle diese Eigenschaften, die man beobachten kann, also hier gehe ich mit der QT konform. Nur dass diese Eigenschaften auch eigene Teilchen sein müssen nicht.
Was meinst du damit das diese Eigenschaften eigene Teilchen sein müssen? Also z.B. die Eigenschaft Spin ist doch in der QM kein eigenes Teilchen. Brichst du denn insofern mit der klassischen Physik das du wie die QM sagst dass alles quantisiert ist und nicht kontinuierlich? Also z.B. Spin oder Ladung.

 

 EM-Strahlung (also jetzt leichter erklärt durch Photonen) sind Teilchenströme, die um einen gemeinsamen Mittelpunkt rotieren. Auch ein Lichtquant ist nicht ein Teilchen, sondern ein Teilchenstrom. Die Energie liefert der von außen wirkende Tachyonendruck. Durch die Vorwärtsbewegung entsteht ein Wirbel, der von der Seite wie eine dreidimensionale Welle wirkt.
Erklärt nun nicht wirklich den Welle-Teilchen-Dualismus. Ein Teilchen oder auch Teilchenstrom der eine Bewegung ausführt die wie eine Welle wirkt hat deshalb noch keine Eigenschaften einer Welle. Das musst du noch genauer darlegen.

 

Grüße Bambi

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