Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
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Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
von wl01 am 02.06.2014 07:06Hallo Bambi!
Natürlich benötigt auch ein überlichtschnelles Teilchen von A (Ursache) nach B (Wirkung) Zeit und hält damit eine kausale Kette ein.

Das kann man am Besten mit einem Beispiel aus der Akustik erklären.
Wenn das Geschütz hingegen Geschosse mit Überschall abfeuert, kann es passieren, dass der außenstehende Beobachter zuerst das Geräusch des Einschlages hört und danach erst das Geräusch des Abschusses!
Analog dazu, wenn dem außenstehenden Beobachter eine überlichtschnelle Ortungsmöglichkeit zur Verfügung stünde, ware das angebliche Kausalproblem bei ÜL kein Problem mehr!
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
von Bambi am 01.06.2014 18:47
Aber das ist nun eine Differenzierung, die sich rein aufgrund der Einschränkungen, die sich die heutige Physik selbst auferlegt hat, ergibt und für die Erkenntnis daher unerheblich.
Die Gegenargumentation von Phil war, dass Tachyonen eine "imaginäre" Masse besäße (das Quadrat ihrer Masse ist negativ) und dass der Begriff "imaginär" einen eindeutigen mathematischen Hintergrund besitzt.
Ich habe daraufhin festgestellt, dass bei der Multiplikation von realen und imaginären Zahlen ein positiver imaginärer und ein negativer realer Anteil dabei herauskommt.
Als Analogieschluss daraus kann man ableiten, dass beim Zusammentreffen von "normaler" Materie und tachyonischer Materie somit ein realer und ein imaginärer Anteil von Materie entsteht.
Der Analogieschluss ist damit dann wohl leider hinfällig, denn normale Materie hat eine reelle Masse (oder ist das in deiner Theorie ander?). Wie du selbst dargestellt hast musst aber eine komplexe Zahl (Also eine Zahl mit einem rellen und einem imagiären Teil) nutzen, wenn du ein entsprechendes Ergebnis haben möchtest. Im Analogieschluss bedeutet dies du bräuchtest ein Teilchen mit sowohl reeller als auch imaginärer Masse. Solange du nur Teilchen mit reelle Masse und Teilchen mit imaginärer Masse hast, funktioniert dieser Analogieschluss nicht.
Natürlich wird die kinetische Energie bei Tachyonen bei steigender Geschwindigkeit (jenseits der VakuumLG) geringer! Ihr höchster Punkt wäre bei LG (= unendlich) erreicht.
Danke somit für diesen Hinweis!
Grüße Bambi
Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
von wl01 am 01.06.2014 08:11Hallo Bambi!
Bei neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, war immer zuerst die Idee vorhanden, erst danach versuchte man eine mathematische Grundlage zu schaffen. Und das mit allen Mitteln. Und wenn die Praxis nicht mit der Theorie übereinstimmte, dann wurden eben zusätzliche Faktoren eingefügt, nur um die Praxis auch mathematisch korrekt darzustellen.
In der heutigen Zeit, das gebe ich zu, ist die theoretische Physik (also die reine Mathematik) wichtiger als die praktische Physik. Was wahrscheinlich zu der heutigen "Nichtnachvollziehbarkeit" und ihrer m.A. nach unrealistischen Ausprägung (stichwort Quantenphysik) und damit zu der allgemeinen Kritik geführt hat.
Aber das ist nun eine Differenzierung, die sich rein aufgrund der Einschränkungen, die sich die heutige Physik selbst auferlegt hat, ergibt und für die Erkenntnis daher unerheblich.

Die bei Quantencomputer gemachten Erkenntnisse sind m.A. wieder ein komplett anderes Thema und haben mit Verschränkung überhaupt nichts zu tun. Hier werden durch die speziellen Bedingungen im Quantencomputer Informationen eben mit tachyonischer Geschwindigkeit übertragen.
Natürlich wird die kinetische Energie bei Tachyonen bei steigender Geschwindigkeit (jenseits der VakuumLG) geringer! Ihr höchster Punkt wäre bei LG (= unendlich) erreicht.
PS:
MfG
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
von Phil am 01.06.2014 03:07@Bambi
Ist es in der theoretischen Physik nicht genau umgekehrt? Je schneller die Tachyonen, desto geringer ihre Energie, da ihre Masse imaginär ist und in der kinetischen Energie ist das Quadrat der Masse enthalten ist.
Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
von Bambi am 31.05.2014 16:02Eine Welle ist nichts anderes als ein gleichförmig schwingender (rotierender) Teilchenstrom, dessen Bewegung durch unsere Messinstrumente als zweidimensionale Welle dargestellt werden kann.
Daher wird beim Aufeinandertreffen von zwei rotierenden Teilchenströmen nur die Bewegung dieser Teilchenströme verändert/ausgelöscht, nicht jedoch die Teilchen selbst.
Beeinflussen sich diese rotierenden Teilchen gegenseitig? Also wenn zwei entgegengesetzt rotierende Teilchenströme aufeinandertreffen, bleiben die Teilchen dann stehen oder rotieren sie weiter, interagieren diese Teilchen miteinander ?
Auch Wasserwellen sind nichts anderes als Teilchenströme!.
Würde gern erst diesen Punkt klären, bevor ich auf deine darauf aufbauenden Folgerungen eingehe.
Mir hat sich die Frage gestellt wie sich die kinetische Energie der Tachyonen in deiner Theorie in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit entwickelt. Wird die kinetische Energie mit zunehmender Geschwindigkeit größer, so wie es bei den in der theoretischen Physik mal vorgeschlagenen Tachyonen der Fall wäre?
Grüße Bambi
Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
von wl01 am 31.05.2014 08:28Hallo Bambi!
Analogie:
Auch Wasserwellen sind nichts anderes als Teilchenströme!
Einen Ansatz wie die De-Broglie-Bohm-Theorie hatte ich für deine Theorie nicht in Betracht gezogen, da all deine Bisherigen Erklärungen der Fundamentalen Eigenschaft von nicht-Lokalität einer solchen Theorie widersprechen.
Also Grundsätzliches:
Tachyonen haben nach meinem Dafürhalten ein negatives Massenequivalent.
Als Analogieschluss daraus kann man ableiten, dass beim Zusammentreffen von "normaler" Materie und tachyonischer Materie somit ein realer und ein imaginärer Anteil von Materie entsteht.
Die Bellsche Ungleichung berechnet also Theorien die real und lokal sein müssen und schließt alle anderen aus.
Man kann also nur die realen, positiven Massen messen, die nach einer Tachyonischen WW verbleiben, nicht jedoch die WW oder die Tachyonen selbst.
Ich hoffe Du konntest meiner Assoziationskette folgen.
Aber ja, wehalb nicht, nur werden eben keine Quanten-Zustände gemessen, sondern eben tachyonische! Wo also liegt das Problem? Wenn Teilchen eben mit ÜL von einem Ort zum anderen gelangen können, könnte man vermeinen, dass zwei Teilchen verschränkt wären!
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
von Bambi am 30.05.2014 16:56
Dann erkläre mir welche nicht!
Eigentlich jede Eigenschaft die Wellen zeigen aber Teilchen nicht. Destruktive Interferenz z.B., die Überlagerung von zwei Teilchenströmen kann nicht zu einer Aufhebung der Teilchenströme führen.
Da du die Trajektorien angesprochen hast, die darf man in der De-Broglie-Bohm-Theorie nicht mit klassischen Trajektorien verwechseln. Eine Trajektorie in der De-Broglie-Bohm-Theorie, so wie sie das Bild von dir zeigen, sind nicht die tatsächlichen Bahnen auf denen sich die Teilchen bewegen. Überblick über die De-Broglie-Bohm-Theorie und eine Zusammenfassung einiger diskutierten Probleme der Theorie
Nein, die Bellsche Ungleichung ist eine Fundamentale Eigenschaft jeder klassischen Theorie. Sie lässt sich mathematisch ableiten und ist etwas das man sich zwangsläufig mit einer klassischen Theorie ans Bein bindet, ob man will oder nicht. Nur zur Vollständigkeit, auch in der De-Broglie-Bohm-Theorie wird die Bellsche Ungleichung verletzt.
Grüße Bambi
Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
von wl01 am 30.05.2014 14:21Hallo Bambi!
Für mich gibt es keine "verschränkten Teilchen", sondern lediglich zwei Seiten (Eigenschaften) eines Teilchenstroms.
Wenn man all die Versuchsanordnungen überprüft kann man feststellen, dass nie die Anfangsbedingungen klar definiert wurden (da man diesen natürlich nicht messen konnte) und das Ergebnis als "reiner Zufall" definiert wurde. Und erst die Kontrolle (Messung) des einen verschränkten Teilchens den Zustand des anderen Teilchens determiniert!
Bei all diesen Versuchen werden Voraussetzungen unterstellt, die so nie vorhanden sind:
Außerdem unterstellt die Bellsche Ungleichung, dass sich die Polarisierung bei der Messung in einem eindeutigen Zustand befindet, also dass die Polarisierung "abgeschlossen" sei. Durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit ist dies für alle Teilchen des Teilchenstroms allerdings auszuschließen.
Dass ich mit meinen Annahmen nicht ganz falsch liege, wird durch die sog. De-Broglie-Bohm-Theorie bestätigt.
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
von wl01 am 30.05.2014 11:28Hallo Spacerat!
EM-Wellen können schneller oder langsamer werden und/oder aber auch ihre Wellenlänge ändern. Sobald eine dieser beiden Eigenschaften den durch die Physiologie sichtbaren Bereich verlässt, ist die Welle logischerweise unsichtbar und fällt damit aus dem Definitionsbereich Licht heraus.
Man könnte jedoch einen Zusammenhang aufgrund der De-Broglie-Wellenlänge herstellen.
Jedoch würde das bei c=v also bei Licht kein sinnvolles Ergebnis liefern.
Es würde jedoch funktionieren, wenn man den Lorenzfaktor weglassen könnte und m>0 wäre!

M.A. hängt die LG von der Dichte (Brechungsindex
) des jeweiligen Mediums ab (vergleiche in Wasser oder Glas ist die LG z.B. geringer als die VakuumLG). MfG
Wl01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Redshift = Doppler-Effekt oder Lichtermüdung,... oder gibt es da noch etwas?
von Bambi am 30.05.2014 11:24
Grüße Bambi


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