Der Äther

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Jannik
Gelöschter Benutzer

Re: Der Äther

von Jannik am 26.02.2013 16:49

ja hab das jz nochmal gelesen: 

Hier eine, längst nicht zu ende gedache, Idee zum Äther, die mal eben auch alles Andere mit einschließt: Vorweg erst ein vereinfachtes Modell: Ich stelle mir ein altes Fernsehbild vor. Ein Strahl bestreicht mit großer Geschwindigkeit, zeilenförmig einen Leuchtschirm. Aus den unterschiedlichen Intensitäten der erzeugten Leuchteffekte interpretieren wir ein Bild. Tatsächlich besteht es aus dem Nachleuchten von sehr kurzen, elektromagnetischen Ereignissen, die zyklisch, sehr schnell, scheinbar gleichzeitig, die ganze Bildfläche betreffen. Nun die Ätheridee: Es gibt nur ein Objekt im Universum, so klein, dass es grad mehr als Nichts ist. (man kann es auch maximal klein nennen - also kleiner geht nicht) Dieses Objekt bewegt sich im Raum mit fast unendlicher Geschwindigkeit kreuz und quer hin und her. Es ist fast gleichzeitig an jedem beliebigen Punkt, bzw. auch nicht, weil es gleich wieder weg ist. Das macht es so schnell, dass es für unsere Begriffe gleichzeitig hier und bei dem entferntesten Stern und quasi überall ist. Es erfüllt das All mit seiner sporadischen Anwesenheit. Wie ein Netz aus Flugbahnen. Nun gibt es Stellen im Universum an dem es sich öfter oder länger aufhält. Diese nenne ich nun Knotenpunkte. Genau so gibt es die Negation solcher Knotenpunkte als Stellen, an denen sich das Objekt seltener oder gar nicht aufhält. Das sind dann Löcher oder Blasen. Je nach Qualität und Form dieser Knoten oder Blasen (Kugeln, Flächen, Fäden, Kringel, etc.) sind das dann für uns die verschiedensten Elementarteilchen mit ihren typischen Eigenschaften, aus denen jede Materie besteht. Alle für uns relevanten Kräfte und Wechselwirkungen sind Interaktionen des Objektes mit sich selbst und seinen Flugbahnen. Bei Planeten und Sonnen ist das Objekt sehr oft und lange, weil dort nur deshalb viel Materie ist. Die Flugbahnen sind recht dicht im Umfeld solcher Materieklumpen. Das begründet größere Wechselwirkungen wie Gravitation in der Nähe. Jeder Plasmaeffekt im All ist eine Verdichtung der Flugbahnen des einen Objektes, der zu Knoten- oder Blasenbildung führt und damit Materie erzeugt. Licht ist eine Schwingung im Flugbahnennetz. Deshalb ist die Lichtgeschwindigkeit begrenzt.

wenn du das da meinst. Davon hab ich nichts verstanden. Tut mir leid aber ich weiß nicht worans liegt...
 

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t137

-, Männlich

Beiträge: 78

Re: Der Äther

von t137 am 21.02.2013 20:05

einfach nur scrollen...



09.02.2013 02:21 - t137


09.02.2013 13:18 - t137

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.03.2013 22:13.

Jannik
Gelöschter Benutzer

Re: Der Äther

von Jannik am 21.02.2013 17:01

Wo find ich das?

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t137

-, Männlich

Beiträge: 78

Re: Der Äther

von t137 am 21.02.2013 09:12

Behalt sie wenn sie dir gefällt ^^ aber welchen Nutzen hat es? ;)

...ja - diese Frage stelle ich mir zu fast allen Themen, die ich in diesem Forum interessant finde.
Durch Leute wie Raphael ausgelöst, versuche ich mit gewohnten Denkmustern zu brechen, in der Hoffnung neue Ansätze zu finden, um die Welt etwas besser zu verstehen.

 

In den Foren der "Urknaller" sind, aus meiner Sicht, die Mitglieder durch ihr "Fachwissen" derart festgefahren, das ich nicht erwarte, aus deren Reihen neue Impulse zu bekommen.
Auch meine/unsere, aus deren Sicht, idiotischen Ideen finden dort keine Mitdenker.
Dort werden alle Querdenker gern als "Crackpot" an den Pranger gestellt und man begnügt sich damit die ausgetretenen Pfade des gewohnten Denkens immer und immer wieder zu betreten, um in immer den gleichen Sackgassen zu landen.
Ich hoffe, in diesem Forum ist es anders.

Wie mir scheint reicht es nicht einige Dogmen zu hinterfragen, wir müssen evtl. alles neu betrachten und auch scheinbar unnütze Ansätze aus verschiedensten Richtungen zumindest als möglich betrachten. Bei Themen wie Magnetismus oder Gravitation stecken offenbar alle in einer Sackgasse. Ich kann nicht beurteilen wie weit man zurück gehen muss, bei den Betrachtungen dieser Phänomene. Da die bekannten Betrachtungen scheinbar unbrauchbar waren, um vernünftige Zusammenhänge zu finden, ist es vermutlich von Nutzen alle neun Betrachtungen zu prüfen.

Welchen Nutzen das später haben könnte, kann sicher keiner absehen. Mein Traum wäre z.B. Gravitation zu verstehen und mit diesem Wissen konkret etwas anfangen zu können.
Ich denke da an Edward Leedskalnin, Pyramiden oder Inka-Mauern.

 
http://www.geo.de/reisen/community/bild/145324/das-Wahrzeichen-der-12-eckige-Stein

Kommen wir darauf zurück, dass wir Äther betrachten wollen.
Wenn wir bei den Axiomen logische Fehler finden, dann müssen wir neue entwickeln, da wir sonst kein Fundament für vernünftige Überlegungen haben.
Es ist auch möglich, dass wir Elektromagnetismus falsch betrachten und gar keinen Äther brauchen.
...also noch einen Schritt zurück - Warum glauben wir, dass es ein solches Medium geben müsste? Ist Äther evtl. auch nur eine Krücke, um eine andere, falsche Annahme zu stützen? ...wie dunkle Materie?

Bitte schau dir meine Idee "Alles ist eins" (09.02.2013 02:21) einmal möglichst neutral an. Bei dieser Betrachtung könnten die Axiome gültig sein, und dennoch passen viele moderne Theorien dazu. Auch deine Ideen finden sich darin wieder.
Den Nutzen finden wir später.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.02.2013 22:45.

Jannik
Gelöschter Benutzer

Re: Der Äther

von Jannik am 20.02.2013 23:00

Ich bleibe bei den Axiomen des Forums...

Das wird wahrscheinlich nicht hinhauen.. ich habe Raphael gebeten einmal über diesen Thread zu lesen und seine Meinung kundzutun.

 
Vorerst besteht jedes Medium aus Objekten.

Ja aber das wird uns nciht weiterhelfen. Wenn wir den Äther "finden" wollen sollten wir auch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen und Vergleiche aus diesem Kosmos vergessen, da die Eigenschaften dieses Komos nicht auf den kleinen Kosmos zutreffen.

 
In deiner Erörterung machst du aus dem Äther ein Konzept, welches Objekte erzeugt.

Ja, natürlich wird der Äther auch irgendwie Substanz haben, also er ist da und er ist objektiv, ABER eben nicht im herkömmlichen Sinne. Seine Eigenschaften haben nichts mit dem Kosmos zu tun den er schafft. Es ist eine andere Ebene. Ganz andere Strukturen. Es scheint eine Rolle zu spielen, dass er Ladungen überträgt, also er hat was mit Elektronen zu tun und mit Elektromagnetischer Wechselwirkung spricht alle möglichen Wellen. Licht, Röntgen, Ultralicht, Infralicht, Rundfunk, Mikro-, Lang-, Kurzwelle...
Das Zusammenwirken des Äthers ist ein Konzept, genau wie "Meer", das Zusammenwirken von Wasser ein Konzept ist. Es basiert auf Wassermolekülen, die widerum ein Konzept aus Atomen sind usw. Es ist also ein schönes Wirrwarr aus Definitionen. Der Begriff Objekt ist also ein Konzept, dass genauso an seine Definition gebunden ist wie alles andere auch. Eins ist vielleicht ganz hilfreich: Objekte sind Teil der physischen Welt. Konzepte sind Teil des menschlichen Denkens, es sind Illusionen des Gehirns zum besseren Verständnis der Umwelt. Sie können hilfreich sein wenn sie richtig angewendet werden.
Der Äther ist also objektiv, er ist da, als Bestandteil der physischen Welt, sein Gesamtbild aber, also die Vorstellung von ihm als eine Einheit ist ein Konzept.  

Wenn wir" auf einen Nenner kommen" wollen, müssen wir die hier benutzten Axinome hinterfragen und die Logikprobleme lösen, die diese ganz offensichtlich noch haben.

 Bin dabei, wir warten was Raphael dazu sagt.

 
In meinem Beispiel "Tisch" lässt sich erahnen, dass Äther nicht dem Forenaxiom der Mechanik entsprechen kann.

Gut erkannt.

 
Ich möchte hier die Definitionen auf den Prüfstand stellen.

Alles kla ;)

 
Mit verbesserten Definitionen, die wir dann vorübergehend als neue Axiome verwenden, könnten wir evtl. etwas gezielter An der Ätherbeschreibung arbeiten,

Ja, wenn wirs richtig anstellen.

 
bis wir entweder ein weniger nebulöses Bild der Wirklichkeit haben, oder lieber an einen Gott glauben.

Jedem selbst überlassen...

 
Wenn also die Mechanik nur so funktioniert: Jede physische Veränderung eines Objekts oder Veränderung der Bewegung eines Objekts wird durch Berührung eines anderen Objekts ausgelöst

Veto: Herkömmliche Mechanik basiert auf herkömmlichen Objekten. Keine herkömmlichen Objekte ->  keine herkömmliche Mechanik. Hoffe das ist klar ^^

 
...dann muss Äther aus Objekten bestehen.

laut Axiomen ja, aber da wir bereits festgestellt haben, dass die uns hierbei grad nicht helfen...

 
Ich finde meine Idee "Alles ist eins" grad wieder total toll - damit ist alles möglich ;o

Hab ich mir jz nicht angeschaut, aber ist ja wie immer Ansichtssache, wo man die Grenze zieht, also bestimmt nciht unplausibel was du sagst. Aber inwiefern wäre das hilfreich? 

 
Bitte zeigt mir die Fehler dieser Idee, oder wo die nicht zu den Definitionen Passt, damit ich die verwerfen kann.

Behalt sie wenn sie dir gefällt ^^ aber welchen Nutzen hat es? ;)

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t137

-, Männlich

Beiträge: 78

Re: Der Äther

von t137 am 20.02.2013 20:23

Du scheinst mir verwirrt..

genau richtig... ich versuche hier zu formulieren, wie der Äther sein müsste, damit er zu Raphaels Axiomen passt.

Dazu muss ich annehmen, dass es prinzipiell nur scheinbare Anziehungskräfte gibt, die aber durch bewegte Objekte übertragen werden.

warum sagen wir eigentlich "Äther OBJEKTE" ? nach meiner Erörterung sollte doch verständlich geworden sein, dass der Äther Grundlage für Objekte ist, somit selbst kein Objekt im herkömmlichen Sinne sein kann, da durch das Zusammenwirken des Äthers sich erst die wesentlichen Eigenschaften von Objekten ergeben, also die Festigkeit, Greifbarkeit, Zusammenhalt etc. der Äther hat diese Eigenschaften nicht selbst.

Ich bleibe bei den Axiomen des Forums... 

Wenn der Äther ein schwingendes Medium ist dann wäre das nicht weit hergeholt sondern dich an der Realität.

Vorerst besteht jedes Medium aus Objekten. 

warum sagen wir eigentlich "Äther OBJEKTE" ? nach meiner Erörterung sollte doch verständlich geworden sein, dass der Äther Grundlage für Objekte ist, somit selbst kein Objekt im herkömmlichen Sinne sein kann, da durch das Zusammenwirken des Äthers sich erst die wesentlichen Eigenschaften von Objekten ergeben, also die Festigkeit, Greifbarkeit, Zusammenhalt etc. der Äther hat diese Eigenschaften nicht selbst.

In deiner Erörterung machst du aus dem Äther ein Konzept, welches Objekte erzeugt. 
Finde ich sehr gut, aber:
Ich bevorzuge die Möglichkeit, dass Äther sowohl Objekt als auch Erzeuger der uns bekannten Objekte ist.
Scroll mal zu meiner Idee, dass ALLES "nur" aus einem einzigen Objekt bestehen könnte.

Wenn wir" auf einen Nenner kommen" wollen, müssen wir die hier benutzten Axinome hinterfragen und die Logikprobleme lösen, die diese ganz offensichtlich noch haben.
In meinem Beispiel "Tisch" lässt sich erahnen, dass Äther nicht dem Forenaxiom der Mechanik entsprechen kann.
Ich möchte hier die Definitionen auf den Prüfstand stellen. 

Mit verbesserten Definitionen, die wir dann vorübergehend als neue Axiome verwenden, könnten wir evtl. etwas gezielter An der Ätherbeschreibung arbeiten, bis wir entweder ein weniger nebulöses Bild der Wirklichkeit haben, oder lieber an einen Gott glauben.

so ...
Wenn also die Mechanik nur so funktioniert:
Jede physische Veränderung eines Objekts oder Veränderung der Bewegung eines Objekts wird durch Berührung eines anderen Objekts ausgelöst
...dann muss Äther aus Objekten bestehen. (mit den im Beispiel Tisch erfundenen Auswirkungen)

Diese Definition ist so lange gültig, bis wir eine bessere haben.



(Ich finde meine Idee "Alles ist eins" grad wieder total toll - damit ist alles möglich ;o)
Bitte zeigt mir die Fehler dieser Idee, oder wo die nicht zu den Definitionen Passt, damit ich die verwerfen kann.


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Jannik
Gelöschter Benutzer

Re: Der Äther

von Jannik am 20.02.2013 13:02

Wenn wir nun annehmen, dass ein Atom aus Teilen besteht, die sich ständig und recht schnell bewegen, dann muss jedes dieser Teile dauernd mit, uns unbekannten, Ätherobjekten außerhalb seiner Form kollidieren, damit diese Teile innerhalb seiner Atomform bleiben.

Du scheinst mir verwirrt..

 
Diese Kollisionen müssen in Anzahl, Stärke und Richtung so exakt auf genau diese Form abgestimmt sein, dass seine Form konstant bleibt. Jedes Atom müsste danach ständig aus allen Richtungen von Ätherteilchen beschossen werden, damit seine Einzelteile nicht wegfliegen.

ähh...

Die Ätherteilchen müssten mit ihren Kollisionen auch die Lokation der Atome konstant halten – Nicht nur relativ zueinander, sondern auch als Kollektivbewegung, wenn ich den Tisch wegschiebe. Ich schiebe ja nur relativ wenige Atome des Tisches. Alle anderen Atome werden durch den gezielten "Beschuss" der Ätherteilchen bewegt.

..?

 
Dann müsste der Äther (ein Kollektiv aus Objekten), aktiv jedes Objekt und dessen Einzelteile formen. Der Äther müsste über jedes Objekt "wissen" aus welchen und wie vielen kleineren Objekten es besteht und es andauernd in Form boxen.

..der arme Äther.

 
Wenn man dann annehmen muss, dass Ätherobjekte dabei dauernd von unseren Materieobjekten abprallen, dann gäbe es ein unglaubliches Gewirr von ungerichtet fliegenden Ätherobjekten, das durch eine unbekannte Macht geordnet werden müsste, um unsere bekannte Materie und deren Wechselwirkungen zu formen.

warum sagen wir eigentlich "Äther OBJEKTE" ? nach meiner Erörterung sollte doch verständlich geworden sein, dass der Äther Grundlage für Objekte ist, somit selbst kein Objekt im herkömmlichen Sinne sein kann, da durch das Zusammenwirken des Äthers sich erst die wesentlichen Eigenschaften von Objekten ergeben, also die Festigkeit, Greifbarkeit, Zusammenhalt etc. der Äther hat diese Eigenschaften nicht selbst.

 
Eigentlich wollte ich noch hinterfragen, ob meine Gedanken ursächlich meine Finger bewegen.

Ja, wenn du deine Gedanken als elektrische Signale in deinem Gehirn siehst und die dazugehörigen Chemikalien, Neurotransmitter mit einbeziehst, dann sind deine "Gedanken" <- Hirnprozesse, ursächlich für die Muskelkontraktion in deinen Fingern. Dein Nervensystem zudem auch deine Birne gehört bildet eine Erregungsleitung durch deinen ganzen Körper um ihn zu Steuern. Dein Gehirn schickt Signale über Nervenbahnen zu dienen Muskel, die die Reaktion ausführen. Das alles sind chemische Prozesse die Ursache und Wirkung unterliegen also unterliegst du auch diesem Zwang. Du nimmst es aber nicht so war, weil du das was passiert als deine Entscheidung auffasst. Das stimmt auch aber ist zu berücksichtigen, das deine Entscheidungen von deiner Umwelt beeinflusst werden. 

Dann würden Gedanken Objekte bewegen. Wenn sich Objekte nur durch andere Objekte bewegen lassen, dann müssten Gedanken aus bewegten Objekten bestehen.

Ja stimmt. Deine Gedanken sind Chemikalien und Elektrizität. Die Summe dieser Prozesse bezeichnen wir als Gedanken. Ein Konzept aus vielen biologischen Abläufen.

 
Dann wären Konzepte auch aus bewegten Objekten und könnten weitere Objekte bewegen. ... auch Äther ...

nicht so voreilig. 

..ach egal lauf ^^ 

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t137

-, Männlich

Beiträge: 78

besteht Äther aus einzelnen Objekten? ... wer lenkt die?

von t137 am 20.02.2013 01:52

Ein Tisch (Objekt) besteht aus Atomteilchen.
Wenn wir nun annehmen, dass ein Objekt in erster Linie aus Form und Lokation besteht, ist es nicht wichtig woraus diese Form besteht. Wichtiger scheint es, dass diese Form relativ konstant ist. Die Atomteile müssen sich, auch wenn sie sich in ständiger Bewegung befinden, immer wieder in "Form halten" - in der Form eines Tisches.
Egal was sich auf der kleinsten Ebene für Bewegungen abspielen, ist der Tisch ein Objekt mit Form und Lokation.

 

Wenn diese Betrachtung in jede Richtung skalierbar ist, besteht ein Atom aus vielen kleineren Teilen, die sich auf Grund von Naturgesetzten so bewegen, dass sie die Form und Lokation dieses Atoms bestimmen.

Wenn jede Bewegung eines Objektes das Resultat einer Berührung eines anderen Objektes ist, muss die Zahl der Objekte endlich sein. Die Objekte brauchen objektlosen Raum um sich bewegen zu können.

Wenn wir nun annehmen, dass ein Atom aus Teilen besteht, die sich ständig und recht schnell bewegen, dann muss jedes dieser Teile dauernd mit, uns unbekannten, Ätherobjekten außerhalb seiner Form kollidieren, damit diese Teile innerhalb seiner Atomform bleiben.

Diese Kollisionen müssen in Anzahl, Stärke und Richtung so exakt auf genau diese Form abgestimmt sein, dass seine Form konstant bleibt.
Jedes Atom müsste danach ständig aus allen Richtungen von Ätherteilchen beschossen werden, damit seine Einzelteile nicht wegfliegen.
Die Ätherteilchen müssten mit ihren Kollisionen auch die Lokation der Atome konstant halten – Nicht nur relativ zueinander, sondern auch als Kollektivbewegung, wenn ich den Tisch wegschiebe.
Ich schiebe ja nur relativ wenige Atome des Tisches. Alle anderen Atome werden durch den gezielten "Beschuss" der Ätherteilchen bewegt.

Dann müsste der Äther (ein Kollektiv aus Objekten), aktiv jedes Objekt und dessen Einzelteile formen. Der Äther müsste über jedes Objekt "wissen" aus welchen und wie vielen kleineren Objekten es besteht und es andauernd in Form boxen.
Wenn man dann annehmen muss, dass Ätherobjekte dabei dauernd von unseren Materieobjekten abprallen, dann gäbe es ein unglaubliches Gewirr von ungerichtet fliegenden Ätherobjekten, das durch eine unbekannte Macht geordnet werden müsste, um unsere bekannte Materie und deren Wechselwirkungen zu formen.

Eigentlich wollte ich noch hinterfragen, ob meine Gedanken ursächlich meine Finger bewegen. Dann würden Gedanken Objekte bewegen. Wenn sich Objekte nur durch andere Objekte bewegen lassen, dann müssten Gedanken aus bewegten Objekten bestehen. Dann wären Konzepte auch aus bewegten Objekten und könnten weitere Objekte bewegen. ... auch Äther ...

 

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t137

-, Männlich

Beiträge: 78

Re: Der Äther

von t137 am 09.02.2013 13:18

Genau ... fast unendliche Geschwindigkeit.
Das mit dem Lenken verschiebe ich großzügig. Ich nehme einfach an, es gäbe auch für das eine Objekt Gesetze, die für seine Bewegung verantwortlich sind. Ich kann die Motorhaube nicht öffnen und untersuche erst einmal nur die "Fahreigenschaften" der Idee.
Das sollte niemandem schwerfallen, das machen wir mit anderen Ideen andauernd.
Die mögliche Unendlichkeit des Raumes ist mir auch egal und ich nehme an, dass sich das Objekt in einem endlichen Bereich bewegt.
Viel interessanter ist die Fülle an möglichen Zusammenhängen und Erklärungen, die in dieser Idee stecken.
Es gäbe keine "spukhaften Fernwirkungen" und Verschränkung wäre kein Problem. Alles hängt mit allem Anderen zusammen und kann Einfluss auf Alles haben, ohne dass man weitere Ätherobjekte braucht, um sich die Übertragung von Kräften oder Wirkungen zu erklären.
Das Netz aus Flugbahnen kann schwingen, sich dehnen, gestaucht werden. Die Form ergibt sich aus den Wechselwirkungen der Knotenpunkte und Blasen, die von dem einen Objekt erzeugt werden. Die bekannten Eigenschaften unserer Objekte ergeben sich aus der Art der verschiedenen Knoten und Blasen und den Bahnen dazwischen. Alles bedingt sich selbst.
Das WARUM wird nicht erklärt, aber dem WIE könnte man damit näher kommen.

 

Der extrem flüchtige Teilchenzoo, den man im CERN beobachten kann, sind neue, kleine Knoten, die es sonst nicht gibt. Sie existieren nur deshalb so kurz, weil es die Bedingungen für ihr Erscheinen ebenfalls nur sehr kurz gibt und diese Art von Knoten nie stabil sein kann. Das Entstehen und Vergehen von Knoten und Blasen (ich nenne sie besser wie gewohnt Elementarteilchen oder Atome), beeinflusst zwangsläufig das Bahnennetz und andere Atome.
Ein Vakuum ist ein relativ glattgezogenes Bahnennetz, das aber auch ohne Knoten oder Blasen nie ohne Einfluss auf jede Umgebung ist, weil es schwingen kann. Extreme Schwingungen (evtl. als Energie zu bezeichnen) könnte Knoten erzeugen. Oder die Auflösung von Knoten würde das Netzt stark schwingen lassen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.02.2013 15:46.

Oli
Gelöschter Benutzer

Re: Der Äther

von Oli am 09.02.2013 10:11

Wenn das einzelne Teilchen an bestimmten Orten länger verweilt, als an anderen, dann kann es keine unendliche Geschwindigkeit haben. Es müsste also mit einer endlichen Geschwindigkeit einen großen Raum durchstreifen, und bräuchte dafür eine Zeit, die größer 0 wäre. Wenn der Raum unendlich ist, bräuchte es eine unendliche Zeit dafür.

Wer "lenkt" das Teilchen?

Antworten
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