Der Äther

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Struktron

80, Männlich

Beiträge: 120

Re: Der Äther

von Struktron am 19.07.2015 09:01

Hallo Justin,

Also wie Du weißt bin ich nicht ganz firm bei mathematischen Formeln, nur aus würde ich die Formel z==H*D/c ableiten. Sprich je geringer die Lichtgeschwindigkeit, desto höher die Rotverschiebung.

In Wikipedia habe ich die Formel schnell mal nachgeschaut, da hast Du natürlich Recht.

Das c im Nenner kann sich aber auf die Lichtgeschwindigkeit bei der Emission des Lichts beziehen oder auf unsere heutige hier und jetzt. Daran ändern Deine oder meine Überlegungen nichts.

Wenn wir uns an die Axiome von der Startseite von viaVeto erinnern, wundert mich, dass hier noch niemand ein Modell vertritt, wo der Grundsatz:
Jede physische Veränderung eines Objekts oder Veränderung der Bewegung eines Objekts wird durch Berührung eines anderen Objekts ausgelöst. (Mechanik)

vertreten wird. In allen mir bekannten hier vertretenen Ansätzen kommen (mich religiös anmutende) einfach so entstehende Kräfte vor. Zwei unterschiedliche elementare Objekte erfordern schon so etwas. Wenn sie Anziehung bzw. Abstoßung hervorrufen sollen, erfüllen sie das Axiom nur, wenn der Mechanismus dafür erklärt wird. Auch Schwingungen (wie bei Strings) können in diesem Sinn nicht elementar sein. Was würde deren zum Schwingen erforderliche Beschleunigung hervorrufen?

MfG
Lothar W.

Erklärungen durch diskrete Erweiterung der Standardphysik

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wl01

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Re: Der Äther

von wl01 am 18.07.2015 23:27

Hallo Lothar!

mich interessiert, ob es stichhaltige Hinweise auf eine mögliche Verringerung der Lichtgeschwindigkeit gibt?
Nun, wie man in der Verlinkung meines letzten Postes nachlesen kann, erhöht sich mit großer Wahrscheinlichkeit die Feinstrukturkonstante. (Ableitung hier) Laut Artikel gibt es dazu nur zwei Lösungsmöglichkeiten. Entweder die Vergrößerung der Elementarladungen oder die Verringerung der Lichtgeschwindigkeit.

In die Formel z = H0 / (c * D) kann (oder muss?) eine zur Distanz D gehörende Lichtgeschwindigkeit eingesetzt werden. Diese ist dann kleiner als unsere heutige, wodurch die beobachtete Rotverschiebung z heraus kommt.
Also wie Du weißt bin ich nicht ganz firm bei mathematischen Formeln, nur aus  würde ich die Formel z==H*D/c ableiten. Sprich je geringer die Lichtgeschwindigkeit, desto höher die Rotverschiebung.

Wäre es die Erhöhung der Temperatur in Ansammlungen (Galaxien, Sternen,...) würden diese die überflüssige Energie zwar abstrahlen können, meiner Meinung nach würde sich aber ein (thermodynamisches) Gleichgewicht zur Umgebung, also dem Äther (Substrat des Vakuums) einstellen.
In meinem Modell würde eine Zunahme der normalen tardyonischen Materie eine Verdrängung der tachyonischen Materie mit sich bringen und damit auch eine Geschwindigkeitsreduktion der LG bedeuten (die durch vorhandenen Tachyonenteilchen beschleunigt wird). Und ein Lichtstrahl ist in meinem Modell nur eine Turbulenz im Tachyonen-Äther. Ein thermodynamisches Gleichgewicht müßte sich  m.A. nach nicht zwangsweise einstellen, da bei derartig unterschiedlichen Materietypen es zumeist auch zur Bildung einer sog. Grenzschicht kommt, die diesen Ausgleich verhindert. Vergleiche die Geschwindigkeitsabhängigkeit des Mischungsverhältnisses bei Emulsionen (z.B. beim Vermischen von Wasser und Öl).

MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.07.2015 23:35.

Struktron

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Beiträge: 120

Re: Der Äther

von Struktron am 18.07.2015 12:46

Hallo Justin und alle Anderen,

mich interessiert, ob es stichhaltige Hinweise auf eine mögliche Verringerung der Lichtgeschwindigkeit gibt? Dafür müsste ein Mechanismus angegeben werden. Wäre es die Erhöhung der Temperatur in Ansammlungen (Galaxien, Sternen,...) würden diese die überflüssige Energie zwar abstrahlen können, meiner Meinung nach würde sich aber ein (thermodynamisches) Gleichgewicht zur Umgebung, also dem Äther (Substrat des Vakuums) einstellen.

Als alternative Erklärungsmöglichkeit der Beobachtungsergebnisse sehe ich immer noch die Möglichkeit, dass die erzeugenden Galaxien,... in einer Umgebung mit niedrigerer Lichtgeschwindigkeit die Photonen emittierten, welche wir heute in einer Umgebung mit höherem (lokalem) c beobachten. In die Formel  z = H0 / (c * D) kann (oder muss?) eine zur Distanz D gehörende  Lichtgeschwindigkeit eingesetzt werden. Diese ist dann kleiner als unsere heutige, wodurch die beobachtete Rotverschiebung z heraus kommt. Dafür habe ich den logischen Mechanismus der Absorption kleiner Geschwindigkeitsvektoren aus der MB-Verteilung des umgebenden Substrats (Äther) für die Gravitation. Übrig bleibende höhere Geschwindigkeitskomponenten müssen dann ins Substrat der Umgebung emittiert werden.
Übrigens habe ich ein überarbeitetes Feinstrukturkonstante.pdf auf meiner Homepage.

MfG
Lothar W.

Erklärungen durch diskrete Erweiterung der Standardphysik

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Rico

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Beiträge: 966

Re: Der Äther

von Rico am 14.07.2015 18:41

.....uuuund hinzu kommt noch....

DAS die Jahrmilliarden ein lineares Konzept sind....

...ohne deshalb gleich in Kreationistischen Kurzwahn zu verfallen.... aber....

der Knall im geologische-physikalischem Hirngehäus könnte gar heftig werden.....

Beide Religionen entlarven sich als Spuk.

Realität liegt; wie so oft, in der Mitte von Extremen.

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wl01

67, Männlich

Beiträge: 1162

Re: Der Äther

von wl01 am 14.07.2015 07:10

Zusammenfassung:
Das Michelson-Morley-Experiment hat nie ein Negativergebnis gebracht. Es wurde stets ein Unterschied gemessen, der jedoch natürlich nicht der Annahme eines teilweise mitbewegten Äthers entspricht. Es gab eine offizielle Geschwindigkeitsdifferenz von 5-8 km/s, was weit unter der gebräuchlichen 5 Sigma ist.

Jedoch nach Miller wurde diese geringe Differenz einerseits durch die geringe Höhe in der das Experiment durchgeführt wird, als auch durch die Abschirmwirkung des umgebenden Mediums (die Experimenten wurden zum größten Teil in Kellerabteilen mit umgebenden dicken Mauern durchgeführt) verursacht. Es gibt jedoch auch Informationdeffizite zwischen den offizellen Angaben und seinen eigenen. Laut Miller ergaben sich bei seinen Versuchen am Mt. Wilson Geschwindigkeitdifferenzen von bis zu 24 km/h und bei den offiziell anerkannten Schriften (Shankland, Einstein [dessen Relativitätstheorie natürlich bei positiven Ergebnis zusammengebrochen wäre]) nur von 8-10 km/h und die wurden von der "Fachwelt" als mit thermischen Problemen begründet.

Trotzdem gibt es natürlich die Differenz zwischen den 24 km/h und der theoretischen Geschwindigkeit des Sonnensystems gegenüber der Galaxie mit 220 km/h. Dies wird von Miller 1926 mit einer gleichzeitigen "Drift" der Galaxie in Richtung Magellansche Wolke vermutet.

Und diese Vermutung kann mit der Feststellung der sog. "Südtrift" bewiesen werden.

Es geht um die Feinstruktorkonstante Alpha, die in Richtung Süden (Magellansche Wolke) höher ist, als in die Nordrichtung. 

Google Übersetzer:
Zunächst überrascht der Daten Webb und seine Kollegen, da es schien bisherigen Ergebnisse, dass die Wissenschaftler hatten im Jahr 1999 zu dieser Zeit veröffentlicht zu widersprechen, hatten die Wissenschaftler die nach Norden gerichteten Keck Teleskop benutzt, um zu finden, dass alpha wurde etwas kleiner, je weiter (und älter) die Quasare waren. Also, wenn die Wissenschaftler zunächst sah ebenso entfernten Quasaren von der südlichen Halbkugel mit dem VLT, waren sie überrascht, die leichte Erhöhung der alpha finden. Nach Beseitigung keine störenden Rück, obwohl, erkannten sie, dass sie bei halbkugelförmigen Unterschiede von alpha suchen. Siehe weiters unter: http://phys.org/news/2010-09-variations-fine-structure-constant-laws-physics.html#jCp
Dazu auch eine wissenschaftliche Publikation:
We previously reported Keck telescope observations suggesting a smaller value of the fine structure constant, alpha, at high redshift. New Very Large Telescope (VLT) data, probing a different direction in the universe, shows an inverse evolution; alpha increases at high redshift. Although the pattern could be due to as yet undetected systematic effects, with the systematics as presently understood the combined dataset fits a spatial dipole, significant at the 4.2-sigma level, in the direction right ascension 17.5 +/- 0.9 hours, declination -58 +/- 9 degrees. The independent VLT and Keck samples give consistent dipole directions and amplitudes, as do high and low redshift samples. A search for systematics, using observations duplicated at both telescopes, reveals none so far which emulate this result.

 Es gibt aber darüberhinaus auch eine generelle Veränderung der Feinstrukturkonstante:
....Dieser Umstand ist darauf zurückzuführen, dass offensichtlich die so genannte Feinstrukturkonstante im Laufe der Zeit zugenommen hat. Oder in paradoxen Worten: Die vielleicht fundamentalste Konstante der Physik ist in Wirklichkeit gar keine Konstante.
...
Zur Erklärung der Veränderung von α gibt es zwei - gleichermaßen unliebsame - Alternativen: Entweder hat im Laufe der letzten Jahrmilliarden die Größe der Elementarladung zu- oder jene der Lichtgeschwindigkeit abgenommen.
...
Paul Davies und seine Co-Autoren argumentieren in ihrer "Nature"-Publikation, dass es klüger sei, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit aufzugeben. 

MfG

WL01

PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.07.2015 12:00.

Rico

54, Männlich

Beiträge: 966

Re: Der Äther

von Rico am 13.07.2015 21:03

....dunkelste Finsternis im Kopf von Shankland erfüllte anscheinend den Tatbestand triefender Ergebenheit zu Albert.
Wie viele wurden mit Posten und Geld korrumpiert, oder wie Gödel nach Princeton weggelobt und ruhig gestellt?

 

Im PDF von Demeo wird die Magellansche Wolke angeführt. Auch hier wird in offiziell universitärer Zettelsprache eine elektrische Filamentverbindung des Plasma als 'Magellanscher Strom' bezeichnet.

Es ist hochinteressant wie der Begriff Strom in der Deutschen Sprache gleichzeitig Fluss und elektrisch leitendes Plasma in einem bestimmt. Vielleicht wird sich dieser sprachliche Umstand, bei Aufklärung der 'Gravitativen' Zusammenhänge, einmal als sehr nützlich erweisen. Denn eine derartige Doppeldeutigkeit haftet vielen Begriffen im verteufelten Deutschen an....

https://de.wikipedia.org/wiki/Magellansche_Wolken#Beschreibung

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Hannes

67, Männlich

Beiträge: 782

Re: Der Äther

von Hannes am 13.07.2015 17:01

Eine uralte Diskussion zum Äther. 

Ich empfehle jedem am Äther interessierten Leser unbedingt hier zu schauen:  http://blog.mugglebibliothek.de/#home 

... und dann die PDF mit dem von Dr. Hüfner ins Deutsche übertragenen Artikel von James DeMeo zu Millers Äther-Experimenten und dem Verschwinden seiner Forschungsergebnisse zu lesen!  

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McDaniel-77

48, Männlich

Beiträge: 156

Re: Der Äther

von McDaniel-77 am 03.09.2013 01:07

Hi Jannik,

das Polarisations-Experiment: Polarisation - Sixty Symbols

falsifiziert die Existenz von Photonen. Allein durch die Elementarladung wird die EM-WW vermittelt. In meinen Überlegungen benötigt man nur die Elementarladungen.

Mit lieben Grüßen!

McDaniel-77

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t137

-, Männlich

Beiträge: 78

Re: Der Äther

von t137 am 28.02.2013 19:46

Tut mir leid ich bin sicher, dass war nicht meine Absicht.
Kein Problem, genau betrachtet gibt es ja sehr viele Konzepte, die mit meiner Idee zusammen passen.
Ob das für eine gewisse Richtigkeit spricht, helte ich für zumindest möglich.

Zu den Lichtfotos da: Die Bilder entstehen weil dort ein Lichtemitter ein bestimmtes Muster abgefahren ist, dass dannn auf dem Foto aussieht wie eine Figur. In echt gibt es diese Figur nciht. Es gibt nnur das eine Teilchen, also heißt es auch sobald sich das Teilchen bewegt ist die Materie diee es darstellen sollte wieder verschwunden. Also dass das Teilchen eine Materieleuchtspur nachsich ziehen soll, halte ich für sehr fragwürdig.. ich kann mir das nicht erklären tut mir leid.

Ich denke, so langsam bist du auf meiner Spur.
Der Vergleich mit den "Lichtfotos" ist als Modell recht gut brauchbar, aber vermutlich etwas zu statisch. Nach meiner Idee handelt es sich dabei um so etwas wie ein sich dauernd wiederholendes, dynamisches Konzept. Denk an den Rasentrimmer... der rotierende Faden "erzeugt" eine Scheibe. Solange das Ding schnell genug rotiert, hat es sogar einige Eigenschaften, die einer festen Scheibe entsprechen. Die Scheibe ist wie ein Objekt. Es Reflektiert Licht, es bietet für andere Objekte einen Widerstand bei Berührung, Form und Lokation sind vorhanden.
Beim klassischen Atommodell "erzeugt" ein herumwirbelndes Elektron eine Kugel. So ungewöhnlich ist die Idee also gar nicht.
Ein weiteres, ganz reales Beispiel kennst du sicher auch:
Bei einer Laserschow erzeigt ein einziger schnell bewegter Lichtpunkt Formen, Bilder oder Schriften.
Das Alles passiert in "Echtzeit" - also während wir zusehen... und der Rasentrimmer zeigt, dass es mit Materie ebenfalls funktioniert. 


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Jannik
Gelöschter Benutzer

Re: Der Äther

von Jannik am 28.02.2013 12:06

Kannst du mir erklären, welchen Nutzen du in deinen eigenen Überlegungen findest? das könnte mir auch weiterhelfen. Oftmals glaube ich damit meine Zeit zu verschwenden...

Gerne: Die Grundüberlegung zum Äther ist, dass alle Wellen ein Medium zur Übertragung brauchen. Per Def. Deshalb habe ich anfangs das Spektrum gepostet. Es ist alles ein und dieselbe Welle mit unterschieldicher Frequenz. Der Äther ist nun das angenommene Medium dieser Welle. Die Annahme beruht also auf einer Beobachtung. Daher die Überlegungen zum Äther. Alles andere wurde bereits beschrieben. Den Nutzen daraus zieht jederman der durch ein besseres Weltverständnis ein besseres Wohlbefinden erlangt.

 
Dann klickt euch zum Anfang dieses Themas und lest die Beiträge unter dem Aspekt, die Welt bestünde aus dem einen, bewegten Teilchen, dass alles Andere erzeugt. Für mich erscheint es, als ob Jannik recht genau das beschreibt, was ich meine.


Tut mir leid ich bin sicher, dass war nicht meine Absicht.

Zu den Lichtfotos da: Die Bilder entstehen weil dort ein Lichtemitter ein bestimmtes Muster abgefahren ist, dass dannn auf dem Foto aussieht wie eine Figur. In echt gibt es diese Figur nciht. Es gibt nnur das eine Teilchen, also heißt es auch sobald sich das Teilchen bewegt ist die Materie diee es darstellen sollte wieder verschwunden. Also dass das Teilchen eine Materieleuchtspur nachsich ziehen soll, halte ich für sehr fragwürdig.. ich kann mir das nicht erklären tut mir leid. 

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