Sonne als Anode?
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Re: Sonne als Anode?
von Roland am 22.03.2016 14:41Diese Formel kannst Du direkt für Dein Problem verwenden: vFlucht = sqr ( 2 * m* G / r )
m = Masse des Zwergs und r ist sein Radius. Das ist alles. G = Gravitationskonstante, 6,67e-11 m³/kgs².
Re: Sonne als Anode?
von rene.eichler2 am 22.03.2016 14:30Danke Roland 
Welche Fluchtgeschwindigkeit braucht man bei einem Weißen Zwerg?
Es kommt ja nicht nur auf die Masse an sondern auch wie groß das Objekt ist , also wie weit die Oberfläche vom Zentrum weg ist.
Ich versuche die maximale Masse und Dichte eines Sternes zu finden, bei dem noch Teilchen mit 1642km/h das Objekt erreichen können, wenn es Antigravitation besitzt.
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Re: Sonne als Anode?
von Roland am 22.03.2016 14:15Hallo rene.eichler2!
Die benötigte Fluchtgeschwindigkeit ist sqr ( 2 * m* G / r ). Bei Sonnenmasse und Erdentfernung ( = r ) beträgt die Fluchtgeschwindigkeit dann 42,13 km/s. Eine kreisförmige Umlaufbahn benötigt hingegen eine Geschwindigkeit von sqr ( 1 * m* G / r ). Deshalb liefert die Erde schon einmal 29,7 km/s kreisförmig. Dann braucht die Rakete nur noch um sqr (42,13^2 - 29,7^2) = 30,3 km/s beschleunigt zu werden.
Wenn die Kiste jetzt noch 16,94 km/s in Bezug auf die Sonne draufhat, kann sie nicht weiter als 6,2 AE von der Sonne weg sein. Oder ich habe mich gut verrechnet.
Re: Sonne als Anode?
von Roland am 22.03.2016 13:52Es gibt verschiedene Mittelgeschwindigkeiten. Eine, welche die mittlere Teilchengeschwindigkeit wiedergeben und die andere den mittleren Teilchenenergieinhalt, also wo vMittel^2 der Energie entspricht. Die beiden Werte unterscheiden sich geringfügig. Meine 1642 km/s entsprechen dem Energieinhalt, also nicht der mittleren Geschwindigkeit. Dein Wert entspricht hingegen der mittleren Geschwindigkeit und ist daher auch richtig. Es gibt also "(Summe v) / n" und "sqr(Summe v^2) / n".
Re: Sonne als Anode?
von Bambi am 22.03.2016 13:41Ja hast recht, habe ich verwechselt.
Na das sollte locker passen. Die Fluchtgeschwindigkeit von der Sonne ist ja deutlich geringer als 1600 km/s für einen braunen Zwerg ist sie nochmals kleiner.
Re: Sonne als Anode?
von rene.eichler2 am 22.03.2016 13:27ein Brauner Zwerg ist kein alter Weißer Zwerg sondern die Zwischenstufe zwischen einen Jupiter und einem roten Zwerg
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Re: Sonne als Anode?
von Bambi am 22.03.2016 12:06Ein brauner Zwerg sollte die gleiche Fluchtgeschwindigkeit wie ein weißer Zwerg haben. An der Masse oder dem Radius ändert sich ja praktisch nichts beim Erkalten des Weißen Zwergs.
@Roland du hast die mittlere Geschwindigkeit ausgerechnet, richtig? Also die 1642 km/s.
Grüße
Bambi
Re: Sonne als Anode?
von rene.eichler2 am 22.03.2016 09:111642 km/s sollte doch reichen um die gravitative Abstoßung eines Braunen Zwerges zu überwinden. Wenn nicht müssten meine Antimateriekerne noch kleiner sein.
Ich habe gerade mal geschaut, die Voyager 1 schafft es mit 61000km/h aus dem Sonnensystem zu fliiegen.
Das sind 16,94 km/s
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Spacerat
Gelöschter Benutzer
Re: Sonne als Anode?
von Spacerat am 22.03.2016 03:57Hallo Bambi
Statistisch verteilt nach der Boltzmann-Verteilung, richtig? Na wenn das so ist... das ist nicht wirklich mein Ding.
Aber normalerweise ist eine Abweichung von +-70% recht übel, deswegen fragte ich.
Re: Sonne als Anode?
von Roland am 21.03.2016 21:41Ein P-Ensemble hat bei To = 273 K eine auf die Energie bezogene mittlere Geschwindigkeit von ungefähr 2215,33 m/s. Die Geschwindigkeit steigt mit sqr(T/To) an. Demnach hat dasselbe Ding bei 150 Mio K eine Geschwindigkeit von ungefähr 1642,11 km/s
Hier die Summenhäufigkeit, Anteil der Geschwindigkeit größer als Angegeben:
Hier die Geschwindigkeitsverteilung. Raster = 1000 km/s


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