Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
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Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von 1Alexander am 11.12.2015 11:15@Justin
Sehe ich anders. Ein Besipiel. Zwei Firmen fusionieren und beide haben verschiedene Logistikssystem und ausgeprägte Lager- und Fertigungswirtschaft. Beide Systeme sollen zusammengelegt werden. Geht aber nicht, da die Datenstrukturen nicht kompatibel sind. Oder du hast ein umfangreiche Bibliothek mit einer händischen Registratur, welche seit 1605 nicht durchgängig im gleichen Stil geführt wurde. Die Verschlagwortung ist nicht einheitlich usw. Das willst du nun in eine EDV pressen. Ohne Datenverlust läuft hier nichts. Es wäre ja schon schön, wenn als Grundlage eine optimale relationale Datenbankstruktur vorliegen würde, aber schon daran scheitert es häufig. Die Lösung heißt dann SAP, aber das ist aber keine Software, sondern eine Seuche;)
Den heiligen Gral der Datenbank wird man so nicht finden. Ich weiß nicht ob ich das ausreichend verständlich machen kann. Anstatt die perfekte Lösung anzustreben, das perfekte Abbild der Datenrealität, sollte man andere Wege einschlagen. Das ist alles sehr fundamental. Ich versuchs noch mal. Die zwei Firmen mit ihren verschiedenen Strukturen: Warum sind nicht Interface und Prozesse möglich, was problemlos mit beiden Strukturen zurecht kommt? Kein Hexenwerk. Warum sollen Strukuren eine so wesentlich Rolle spielen. Hier liegt ein idiologischer Irrtum vor. Ein kolosaller Fehlansatz. Strukuren sind nur Mittel zum Zweck. Die perfekte oder nur hinreichende Struktur vorauszusetzen, ist ein Fehlansatz, so wichtig wie saubere Datenbanken als operatives Mittel auch sein mögen.
30 Millionen Datensätzen sind für sich erst mal gar nichts. Die Performens bricht ein, wenn du komplexe Sachen mit SICHTEN, Kreuztabellen, CUBE´s etc veranstaltest. Aber dann macht ihr was falsch. Ihr erzeugt riesige Datenmengen, welche im Speicher rumdümpeln, gemäß der Doktrin, dass der Entwickler vorausahnen muß, was der Nutzer braucht. Eine festverzurrte Sache, eben die Abbildung einer Datenrealität. Die gibt es aber eben nicht.
Man muß sich von solchen Vorstellungen komplett lösen. Ich könnte darüber locker ein Woche lang darüber referieren.
Man muß sich eins klar machen. Am Ende dient der ganze Quatsch dem User. Er hat nur ein begrenzten Focus und einen begrenzten Bildschirm. Was macht es da für einen Sinn gigantische Datentabellen zu generieren. Hier muß man ansetzen. Dann darf man die Daten auch nicht statisch ansehen, sondern grundsätzlich dynamisch. Bewegungsdaten. Ich kann das hier nur Verschlagworten, nicht ausführen. Aber frag nach, wenn dich dieser Punkt interessiert.
Ich will versuchen es anderes zu verdeutlichen. Du hast eine Hierarchie aus dem Adressbuch. Ort,-Straße-Hausnummer-Name Auf die hierachische Reigenfolge kann man sich fixieren und dann an der Praxis scheitern. Es gibt ebenso eine Variante: Name-Hausnummer-Straße-Ort. Die erste Variante listet dir die Bewohner eines Hauses auf, die zweite die Wohnorte aller Meiers. Versteht man die Datenlokalisation als Prozess einer beliebigen Verfolgung aller Relationen von Items, somit ein durchzuklickende Recherche, der feuchte Traum aller Geheimdienstler, dann spielt im obigen Beispiel die Reihenfolge des Strings keine Rolle. Die Items innerhalb dieses String lassen sich beliebig verschieben - und auch darstellen, was bei eine festverzurrten Datenbankoberfläche ein Unding ist. Der Prozess der Ergebnisfindung findet nicht kompakt statt, wie in deinem Bespiel, sondern ist eine Interaktionsabfolge, hat somit einen zeitliches Moment. Anders ausgedrückt, der Rechner macht die Arbeit dann, wenn sie anfällt und nicht vorbeugend. Wenn man sich mit Netzprozessen, Replikationen usw. ein wenig auskennt, dann fällt einem der Sprung in die Ende auch leichter, da dort feste Daten sowieso in Frage stehen.
Zum Mehrwert für den geneigeten Mitlesen: Wenn man von einer vernetzten Datenpool ausgeht, dann ist es wichtig zu begreifen, dass dieser sich in Hierachien und Abfolgen auflösen lassen. Diese lassen sich mit Hausmitteln verarbeiten und darstellen. Ich erwähnte diese Doktrin schon. Nicht jede dieser theoretischen Bäume und Ketten hat eine darzustellenden Informationswert. Aber hier kommt das ins Spiel, was wir bei den neuronalen Netzen erwähnt haben. Das System lernt durch die Benutzung und vergißt durch die Nichtbenutzung. Man darf nicht versuchen Datenrealitäte durch ausufernden Hierachien abzubilden, sondern muß Hierachien und Abfolgen benutzen um den Netzen gerecht zu werden.
Aber noch ein wenig was zu Umsetzungsproblematik. In der objektorientierten Programmierung gibt es das Konzept der Vererbung. Sowas ist Datenbanken fremd. Solche Zusammenhänge können nur mühevoll aggregiert werden. Siehe deinen Problem mit den riesigen Tabellen und Abfragen. Bespiel: Die Schüler bilden die Klasse, die Klassen die Schule. Je nach dem , wie man den Quatsch modelliert hat, gibt es unterschiedliche Abfragenmechanismen. Wieviel Schüler hat die Schule, usw? Alle komplexen Zusammenhäne soll der Programmierer voraussehen? Oder der Nutzer bekommt ein SQL-Inrterface und ein Handbuch? Geht nicht. Eine Bearbeitung und Darstellung komplexer Daten muß auch ohne Kenntnisse der Strukuren möglich sein. Hier hilft die Implentierung eines prozedalen Vererbungsmechanik auf Datenbankebene. Voraussetzung hierfür ist eine universalle Disziplin der Datenhaltung. Wenn du so will, eine Erweiterung der Normalisierungsregelungen. Keine große Sache. Überall kann man lesen wie man normalisiert, nirgends wie man aufbaut ;) Das ist einfach noch nicht erforscht und definiert.
Ich bin in Labbern gekommen. Nur noch eins. Die richtige Organisation von Datenbanken hat einige Ähnlichkeiten mit Raphaels stringenten Unterscheidung von Objekten und Konzepten. Etwas was adäquat bei Datenbankmechaniken durcheinander geworfen wird. Wenn man tief in die Problematik einsteigt, dann kommt man nicht umhin das Entity-Relationshipmodell genauer auszuformulieren, sonst kommt nur Murks raus;)
Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von wl01 am 10.12.2015 20:21Hallo Alexander!
Also grundsätzlich hat unsere Diskusion natürlich nichts mit der EU zu tun, vielleicht nur im Zusammenhang, dass es Quantencompter so einfach nicht geben kann.
Gut, also zu den Datenbanken. Hast Du das studiert und auch in der Praxis ausprobiert? Ich meine jetzt nicht mit Testdaten, sondern in Echtsystemen, wo rund 10 Millionen Datensätzen einer Tabelle mit weiteren 70 Datentabellen, die eine ähnliche Mächtigkeit besitzen, verknüpft sind?
Eine Datentabelle ist natürlich von der Anzahl der Datensätze und der Datenfelder natürlich beschränkt. Deshalb gibt es eben die Relationalen Datenbanken, wo gleichartige Informationen eben mit anderen Tabellen verknüpft sind. Das ist eine sehr rationelle Datenstruktur um die Datenmenge beschränken zu können, allerdings widerspricht diese Struktur deinem Postulat:
Und dann gibt es noch das Zugriffsproblem. Eine Tabelle ist relativ schnell auszuwerten (von Indexieren will ich hier gar nicht erst anfangen), jedoch bei einer Auswertung über fünfzig bis ziebzig Datentabellen wird der Zugriff irrsinnig komplex und langsam.
Wir haben 2005 eine Rationale Datenbank mit den eben genannten Prämissen gestartet. Auswertung damals waren kein Problem. Doch mittlerweile nach 10 Jahren benötigt eine einfache vordefinierte Auswertung rund eine dreiviertel Stunde. Und da muss der Programmierer das defaultmäßige TimeOut der Datenbank außer Kraft setzen, sonst kämen wir nie zu einer Auwertung. Natürlich ist es eine SQL-Datenbank und natürlich ist sie in einer ASP dot net WebApi programmiert worden. Aber bei rund 10 Mill Grunddatensätzen ist langsam die Grenze der Serverfarm erreicht. Und das ist eine klar definierte, nicht dynamische Datenbank, wie sie Dir vorschwebt. Die jeweiligen zusätzlichen Verknüpfungen müssten dann zusätzlich programmiert werden.
Das Prinzip einer Datenbank: "Was nicht von Vorhinein definiert wurde, das gibt es nicht!" Und an den "selbstprogrammierenden Datenbankstrukturen" wird noch immer geforscht! Exakt das geht aber in Richtung von "selbstbildenden Baumstrukturen, die wie ein Gehirn/Ameisenvolk funktionieren".
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von 1Alexander am 10.12.2015 19:52@Rico
Ich habe gestern mal überlegt, was passieren würde, wenn man für ein Jahr jegliche Produktion untersagen würde, außer Nahrungsmittel. Bei einem vernünftigen Jahresvorrat von Mullbinden, Schmerzmitteln etc.
Es würde exakt nicht Schlimmes passieren, außer das mal ein Topf kaputt geht und alle Langeweile hätten.
Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von 1Alexander am 10.12.2015 18:38@Justin
Du behauptest, dass 99,99% dieses Wissen unstrukturiert vorliegt und irgendwie geordnet werden muss. Ein weitverbreiteter Irrtum. Das Problem liegt ganz wonanders. Das ursächliche Problem ist zunächst ein Fehlansatz. Es ist unmöglich eine Datenrealität* informationstechnisch abzubilden, was häufig trotzdem versucht wird. Man kann nur eine Sicht oder Interpretation einer fiktionalen Datenrealität abbilden. Ein gewaltiger Unterschied, welche vom Ansatz nicht größer ausfallen könnte. Es ist der Unterschied zwischen einem statischen und einem dynamischen Ansatz. Dieser Unterschied muß vorab intellektuell erfaßt sein. sonst braucht man mit der Konstruktion eines Grundgerüstes für eine Datenmodellierung gar nicht erst anzufangen. Nun gibt es taugliche RDBMS, welche erprobt und leistungstark sind. Leider implizieren sie eine statische Struktur und führen zu festverzurrten Ansätzen. Ich will das abkürzen. Auf jeden Fall wird versucht eine Sicht* als Realität* abzubilden, was natürlich ins Unglück führt. Die rasant angestiegende Speicher- und Rechenleistung und ein enormer Pruduktivitätsschub der Programmierung hat dieses Problem nicht absolut latend werden lassen. Das ganze führt zu dem Fehlschluß, dass relationale Ansätze ingesamt beschränkt sind und man war auf der Suche nach dem Stein des Weisen, in Form technisch organisierter, vernetzter Datenbanken. Meinetwegen auch objektorientierte Datenbanken usw. Das ganz gleicht einem Haufen Legosteine, welche vor einem liegen, aber man keinen Plan hat, was man eigentlich damit bauen will. Mehr Lego ist da keine Lösung.
Zu deinem Problem unstrukturierter Daten. Zuvor ein paar triviale Grundüberlegungen, welche aber vorab angestellt werden müsse.
Jede Netzstruktur läßt als eine beliebige TreeNode Abfolge darstellen. Wobei Zirkularität und Redundanz akzeptiert werden.
Jedes TreeNodeGebilde, läßt sich in linerare Abfolgen auflösen. Dito. Danach läßt sich jede Netzstrukur tabellarisch und relational abbilden. Man braucht keinen Netzdatenbankcomputer, sondern ein normaler reicht schon;) Die Praxis hat die Theorie längst überholt.
Wie will man mit einem solchen Gebilde umgehen? Und letzendlich sind die NSA-Tools nur Interface zur nachträglichen Sortierung chaotisch entstandener Datenmengen. Aus der Entwicklung der letzten Jahre kann man auch für die zukünftige Modellierung einige Schlüsse ziehen. Und tatsächlich gab es hierfür Ansätze und Hilfskrücken. Aber bleiben wir bei deinem Beispiel des Wortes Elektrisches Universum. Der derzeitige Stand der Dinge ist, dass man mit einem Minigoogel nach diesem Wort suchen kann und erhält eine Trefferliste. (Sic!) Was man nicht kann, ist eine strukturierte Lokalisierung* des Items und des Aufzeigen weiterer Beziehungen zu beliebigen anderen Items. Das ist sicher das was dir vorschwebt, mit deinen "unstrukturierten Daten". Jeder kennt das von Google. Ungefähr 121.000 Ergebnisse. Ab Seite 5 wird es uninterssant. Das ist keine ordentliche Suche und schon gar keine Lokalisation;)
Wie kommt man aus dem Problem raus? Zunächst möchte ich das dynamische Prinzip noch mal erwähnen und die Notwendigkeit des Handling von Zirkularität und Redundanz. Beides Gift in der klassischen Datenbanktheorie. Man soll nicht versuchen das zu vermeiden, sondern muß es als intergales Phänomen betrachten. Dann möchte ich bemerken, dass eine Datenanalyse nicht bei Gott abgeliefert werden muß, sondern ein temporäes Moment besitzt. Damit haben wir schon alle Bausteine für Skynet-light;)
Denn aus diesen Parametern ergibt bereits eine Organsiationsstruktur an Daten, somit keine unstrukturierten Daten. Wörter erklären sich selbst und aus Relationen zu anderen Wörtern, aus der Abfolge, dem Fokus und dem zeitlichen Moment. Eine Alltagstrivalität, welche auch bei der Datenhaltung gilt. Wie ist das zu verstehen? Ich werfe beliebige Wörter in eine Tabelle, kann diese sind aber alphanummerisch und nach der Zeitz konnotiert. Ich kann diese in Gruppen zusammenfassen und dynamische Überkategorien bilden und Verbindungen generieren. Grupe von A-K und L bis Z usw. Das ganze kann ich grafisch in einem Windowsexplorerähnlichen Interface visualliseren. Und dann kann ich mich durch das Weltwissen klicken. Als Nutzer - und auf den kommtes am Ende an - habe wir nur ein beschränkten Bildschirm und eine beschränkte Auffassungsgabe: Netzstrukturen, lassen sich nur in abgebildeten Baumstrukturen oder Wortfolgen erfassen. Um ein Netzstruktur zu durchdringen braucht es einen Interaktion und Abfolge von solchen Strukturen und Wortfolgen. Wenn man sich das vor Augen führt, dann wird klar warum man keine technischen Netzwerkdatenbanken braucht, welche es in Reinform ohnehin nie geben wird.
Ich bin ins Schwafeln gekommen. Also kurzer Schlußtext: Wer strukturierte Daten will, muß diese bei der Interaktion aus dem unendlichen Gebilde selbst strukturien, oder den Strukuren andere folgen. Das Googelprinzip. Wir hatten das schon bei denn neuronalen Netzen. Das Tool? Ja der Witz ist, dass eine solche Mechanik relativ trivial, unsiversal und absolut skalierbar ist. Ohne die geht gar nichts. Das kann jeder ausprobieren und versuchen das deutsche Postleitzahl-/Adressensystem*2 in die nackte SQL-Struktur einer Accessdatenbank hübsch normalisert zu quetschen. Viel Spaß! Schon an der Stelle offenbart sich das Problem. Das läßt sich nicht hierachisch abbilden, nur als Volltexte unter Verletzung des atomaren Prinzips der 1NF. Denormalisert nennt man sowas, ist m. M. n. ein handwerkliche Schlamperei. Eine AdressCD funktioniert mit Rechenleistung, was ein Sinnbild des gesamten Systems ist. Man kann sicher alle denkbaren Verknüpfungen mit Tabellen und relationship abbilden, aber braucht dann eine unangemessene prozedale Schicht um damit klar zu kommen. Keine Universallösung, sondern eher ein zusammengschusterte Sache. Ein ähnliches Bespiel ist die Schulklasse. Hach, darüber könnte ich stundenlang monologisieren. Aber lassen wird das
Was ich damit sage wollte ist, dass es eines grundsätzlich anderen Verständnisse bedarf um das Problem in den Griff zu bekommen. Wie ich bereits erwähnte, ist zu Ende gedacht der Datenwust Selbstzweck des Selbstzweckes. Eine Vernünftige Datenhaltung führt zu dem Schluß, das man diese eigentlich gar nicht braucht;)
* Ich muß hier leider mit selbstkonstruierten Begriffen hantieren
*2 Es gibt Straße, welche durch Bundeländer führen, Straßen vollständig in Postleitzahlbereichen oder auch nicht usw.
Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von Rico am 10.12.2015 16:31Hallo Justin & Alex,
Mag sein. Doch wie weit möchte man eine endlose Kausalkette „berechnen"? Hier eckt man diffizil bei der Kreiszahl an. Eine Masse an Datenmengen zu horten ist dabei das eine, diese sinnvoll anzuwenden das andere. Und da eine Endlose Kausalkette nicht, wie der Begriff schon aussagt, zu einer Singularität führt, ist die gesamte „Berechnung" für den pickligen Arsch. Letztlich führt m.M. nach nicht ein Mehr an Daten zum Ziel sondern ein weniger. Der Baum muß umgedreht werden um sinnvolle Informationen zu erhalten......,aber das weiß die NSA selbst. Die Kunst ist also das Volumen sinnvoll zu kürzen.
Sicher fungiert der Schmonz hintergründig nur der Erfassung von Patenten. DAS ist der Sinn der gesamten Vernetzung. Um letztlich durch Zusammenschluss einen Materiellen Vorsprung zu erlangen. Das System ist Made in USA. In unserem aktuellen Wirtschaftssystem ist diese Methode des „Gehirnraubes" wohl die ausgeklügeltste Aggression und Perversion. Der Kampf gegen Terror ist in Wahrheit ein Freibrief für das Eindringen in die Hirne. Es geht und ging immer um Patente. Wenn unser globaler soziologischer Verhau ein ethischer wäre, dann wäre das auch kein Problem. Aber das ist nun mal aufgrund unserer kollektiven Verdrängung nicht der Fall. Alle Fortschrittlichen Gedanken = Patente würden und werden zweckentfremdet. Der Pöbel bekommt dafür Windkraftanlagen vor die Haustür. Sehet her welch grandiose Entwicklung wir euch bescheren.... Deshalb gilt immer noch alles wesentliche in der Festplatte auf dem Hals abzuspeichern. Ist der Datenträger Tot ist auch das Patent futsch.
Diese permanenten Seppelnews sind reine Showevents für die Gazetten. Irgendwo muß das gehortete Geld ja abrinnen. Baut man eben Schwarze Kioskkisten die rein prinzipiell einen schnelleren C64 enthalten. An/Aus mit Turbo. Trotzdem noch An/Aus....A/B oder 1/0.....
Diese Angestellten Typen kommen mir vor wie die Set-Freaks von George Lukas die immer neue Raumschiffe für StarWars zusammenkleben. Nur fliegen können die Dinger nicht.
Du hast hiermit wiedermal die Quintessenz aller Verwaltungskombinate auf den Punkt gebracht
Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von wl01 am 10.12.2015 14:51Hallo Alexander!
Das bedeutet, dass nicht nur jedes einzelne Wort die jeweilige Datenbank befüllen muss, sondern auch die im Konnex zusammenhängenden Satze, Absätze, Beiträge und Textdokumente einer Person oder aber einer Personengruppe.
Das wäre in etwa in der Aufgabenstellung so, als wollten man in unserem Forum nicht wissen
wie oft das Wort "Elektrisches Universum" vorkommt,
sondern beispielsweise
wer die innovativste Idee zu diesem Thema hatte
.Dann muss man allerdings alle Beiträge... nach welchen Kriterien sortieren... und verknüpfen....?
Ich sage immer, obwohl ich selbst Datenbanken programmiere, "Nichts ist so flexibel wie ein Blatt Papier und ein Stift!"
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von 1Alexander am 10.12.2015 11:56Na klar. Aber ein Quantencomputer, wenn er nur wie aufgemotzter konventioneller Rechner funktioniert, bringt kein qualitativen Vorteil. Es ist so, als wenn jemand mit seinem großen Auto nicht in die Garage kommt und sich als Lösung für diese Problem ein noch Größeres/Schnelleres kauft.
Hier offenbart sich ein grundsätzliches Problem.
Die Universallösung der Kasperköpfe ist, wir bauen ein menschliches Gehirn nach. Am besten mit Quantencomputern! Dabei müßte sie nur ihr eigenes Gehirn bemühen. Aber die Informatik ist tot, als der erste PC auf dem Tisch gelandet ist. Es gibt wenige Ausnahmen. Die sind dann allerdings durchaus bemerkswert. Unsere heutige PC-Landschaft sind nur aufgemotzte Pongautomaten. Für andere Entwicklungen gibt es kein Geld, weil man damit kein Geld machen kann. Das alles geht einher mit einer geistigen Rückentwicklung des Problembewußtseins. Degeneration. Inovationen werden weggewalzt von der schieren Masse des Alltäglichen. Am Ende läuft es nur noch auf Optimierung heraus und alle halten das für Fortschritt. Wie überall. Rico läßt grüßen. Und hier sind die Lemmminge besonders am laufen. Aber was soll´s. Das gehört untrennbar zu der gesamten Gesamtproblematik;) Die NSA und ihre kommerziellen Sportsfreunde werden sich redlich abmühen ihr Datenproblem nie in den Griff zu bekommen, denn genau das ist ihre Existensgrundlage.
Ein Klarer Überblick™ paßt gar nicht in diese Welt. Was nebenbei das Motto der Informatik sein sollte. Rechnen+Aggregat+Interaktion
Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von wl01 am 10.12.2015 10:00Hallo Alexander!
...
Leider wird Rechenleistung oft synonym mit der Fähigkeit verstanden, große Datenmengen zu bewegen.
Das stimmt m.A. nach noch immer. Offiziell wollen sie berechnen wie das Universum aus dem Urknall entstehen konnte (ha, ha, ha), in Wirklichkeit wollen sie all die Daten, die wir erzeugen, erfassen und auswerten können (deshalb ist auch ein Experte von Google am Werk).
Zur Funktionsweise der sog. Quantencomputer:
M.A. wird hier nicht der verschränkte Quantenzustand von Lichtstrahlen gemessen, sondern schlicht und einfach die bekannten Zustände von polarisierten Lichtststrahlen, die eben nur zwei Zustände kennen (1 und -1).
Und der einzige Unterschied im Rechneraufbau ist, dass er nicht mit elektrischen Energien 0en und 1en einzeugt, sondern eben mit Laserstrahlen, die einfach schneller als elektrischer Strom sind/schneller schalten. Das einzige Problem ist eben, dass Laser relativ warm werden und der Strahlengang einerseits leicht verunreinigt werden könnte (deshalb wäre hier ein Reinraum-Vakuum ideal), andererseits die Laser durch die Erwärmung die Justierung verändern. Deshalb sind dazu eben die gigantischen Kühlaggregate notwendig.
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?
Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von 1Alexander am 10.12.2015 08:32@Justin
Ich hatte gestern wenig Zeit für Kommentare. "Mehr als 64K Hauptspeicher braucht niemand" Dieser Satz wird Bill Gates zugeschrieben. Und in gewisser Weise hatte er sogar recht. Es gab seitdem eine Explosion an Rechnerleistung und Hauptspeicher. Der Normaluser hat davon allenfalls einen Vorteil bei der Grafikleistung und einer gewissen Performence bei manchen Anwendungen. Und natürlich spielt das im großtechnischen Maßstab bei der Bandbreitenentwicklung im Mobilfunk und in der Netzwerktechnik eine Rolle. Die technischen Probleme und Hürden liegen aber an ganz anderer Stelle.
Supercomputer sind allenfalls für komplexe, zeitaufwendige Berechnungen von Nutzen. Wofür auch immer.
Welchen neue Qualität soll ein Quantencomputer aufweisen? Um sich von der heutige Rechnetechnik abzuheben bedarf es mehr als nur eines Geschwindigkeitsgewinns. Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Ich sage nur 42. Wo ist die Algebra? Wo die innere Netzmechanik? Entweder für werden für dumm verkauft und Googel schraubt im Keller schon an Skynet rum und der NSA hat die Superdupertools, welche uns Dummies vorenthalten werden - oder es ist nur heiße Luft.
Leider wird Rechenleistung oft synonym mit der Fähigkeit verstanden, große Datenmengen zu bewegen. Wenn man das möchte, und daruf kommt es m. M. n. an, dann kann man mit der heutige Technik problemlos gigantische, aberwitzig große Datenmengen ausmisten. Habe ich selbst getestet. Wo liegt also der Innovationsdruck? Bei dem eigenem Gehirnschmalz.
Re: Essai Thread: Zu allen möglichen Themen
von wl01 am 10.12.2015 06:39Hallo Alexander!
Clownsschuhe und Pappnasen verteile ich gratis.


Wie sagen sie selbst so schön:
Immer je einen linken und einen rechten in je eine Schachtel verpacken und wenn der eine einen linken Schuh findet, dann fürchterlich erstaunt sein, dass der andere einen rechten Schuh findet!!!!
Tja, das ist Quantencomputing....
MfG
WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine Turbulenz im Tachyonenäther ist?


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